News-Archiv vom großen Singlebörsenvergleich 2008

Singlebörsen-Newsarchiv 2008

Aus mehreren 100 News zu den "Singlebörsen" haben wir die wichtigsten in diesem News-Archiv stehen lassen, weil sie ganz wesentliche Fortschritte und Meilensteine der Szene dokumentieren.

Viel Spaß bei der Recherche!

8 News aus 2008:
Die News 2008 zum Nachlesen:

Singlebörsen im Test
Verbraucherzentrale NRW testete Singlebörsen

Veröffentlicht: 5. November 2008

Rund 2500 Singlebörsen und Flirtportale versprechen im Internet eine kinderleichte Suche nach dem perfekten Partner. Damit die Suche nach dem Traumpartner nicht zum Albtraum wird, hat die Verbraucherzentrale NRW die Partnersuche in ihrem neuen Ratgeber "Gesucht: neue Liebe" auf den Prüfstand gestellt.

Welche Art der Partner­suche geeignet ist, wie es um die Kosten bestellt ist und woran ein seriöses Institut zu erkennen ist, wird auf 190 Seiten beschrieben.

Dem immer beliebter werdenden Online-Dating ist hierbei ein Extra-Kapitel gewidmet: Von Infos zu Kosten­fallen, Datenschutz und Sicherheit bis hin zu Details über einzelne Kontakt­börsen und Partnervermittlungen erfahren Leser alles Wissenswerte über die Partnersuche im Internet. Checklisten, Tipps und Warnhinweise sorgen dafür, dass der Start in eine neue Beziehung kein Fehlstart wird.

Der Ratgeber kostet 9,90 Euro und kann bei der Verbraucherzentrale NRW unter der Telefonnummer (02 11) 38 09-555 bestellt werden. 

Quelle: unikosmos.de

Mit Partner.de die Liebe des Lebens finden
Umfassendes Angebot an Coaching- und Video-Beratung durch Psychologin Margit Haupt

Veröffentlicht: 7. Oktober 2008

Wann Amors Pfeile treffen, kann niemand genau vorhersagen. Dass sie im Internet besonders häufig treffen, dagegen schon: Millionen Deutsche haben ihre Liebe Online gefunden. Für alle Männer und Frauen, die noch auf der Suche nach dem Partner fürs Leben sind, gibt es jetzt Partner.de.

Mit frischem Design und modernsten Technologien startet das Portal die neue Generation der Online-Partnervermittlung. Die Nutzung ist einfach, die Kontaktaufnahme zu anderen Mitgliedern besonders unkompliziert. Psychologische Tests und aktuelle wissenschaftliche Auswahlmethoden sorgen dafür, dass Amors Pfeile ohne Umwege ihr Ziel finden. Zudem unterstützt die renommierte Psychologin Margit Haupt die Mitglieder von Partner.de mit Coaching und Video-Beratung, den oder die Richtige zu finden.

„Liebe und Partnerschaft ist etwas sehr individuelles. Mit den ausführlichen Persönlichkeitstests können Sie nicht nur sich selbst besser kennenlernen, sondern vergrößern auch die Chance, den passenden Partner zu finden“, sagt Partner.de-Coach Margit Haupt. Die renommierte Psychologin ist bekannt durch ihre Arbeit als Studio-Therapeutin verschiedener ProSieben Formate sowie als Beraterin des Charityprojektes Power-Child e.V. von Veronica Ferres.

In regelmäßigen Videobeiträgen gibt Margit Haupt bei Partner.de in der Rubrik „Online-Beratung“ Antworten zu allen Fragen rund um die Themen Partnersuche, Liebe und Beziehung. Partner.de bringt Menschen zusammen, die eine dauerhafte Beziehung suchen. Ob zwei Menschen wirklich zusammenpassen, entscheidet ein Zusammenspiel aus Übereinstimmungen und Gegensätzen. Durch modernste psychologische Tests und deren wissenschaftliche Auswertung ermittelt Partner.de Personen, die gut zueinanderpassen. 

Den Nutzern werden jeden Tag 20 Mitglieder vorgestellt, die zu ihrem Persönlichkeitsprofil passen. Ob es die Übereinstimmungen sind, die zusammenschweißen, oder die Gegensätze, die sich anziehen, können die Mitglieder bei einem Treffen selbst herausfinden. Weil bei der Partnersuche im Internet vor allem das Vertrauen eine wichtige Rolle spielt, können die Nutzer selbst entscheiden, wem sie ihr Profilfoto freigeben. 

Quelle: consense communications GmbH

Ein Dating Cafe für Meinestadt
allesklar.com AG übernimmt Mehrheit an Singlebörse DatingCafe.de

Veröffentlicht: 7. August 2008

Die allesklar.com AG, Betreiber des Städteportals meinestadt.de, ist neuer Mehrheitsgesellschafter der Hamburger Dating Café Vermittlungsagentur GmbH. Die profitable Online-Partnerbörse DatingCafe.de wird damit zum wichtigen Baustein beim weiteren Ausbau der allesklar.com AG als Internet-Medienunternehmen. Über Kaufpreis und die genaue Höhe der Beteiligung ist Stillschweigen vereinbart.

Die allesklar.com AG zählt zu den führenden deutschen Internet-Medien-unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Das Unter-nehmen betreibt und vermarktet mehrere reichweitenstarke Internet-Portale wie die erfolgreiche Plattform meinestadt.de mit umfangreichen lokalen und regionalen Inhalten und Informationen aus rund 12.500 Städten und Gemeinden.

Das DatingCafe.de feierte im März 2008 sein 10-jähriges Jubiläum und im Juni 2008 seinen 1.000.000 Teilnehmer. Der vielfache Testsieger im Segment der Online-Singlebörsen ist Marktführer im Bereich der Single-reisen, Single-Partys und Single-Events.

Meinestadt.de und DatingCafe.de zeigen ihre Stärken im gleichen Ziel-gruppensegment. Die gegenseitige inhaltliche Ergänzung wird die Zugriffszahlen deutlich steigern und die Angebotspalette für die Besucher beider Portale erweitern.

"Das DatingCafe.de hat in meinestadt.de seinen Traumpartner gefunden", so Gründerin Heike von Heymann, die auch weiterhin die Geschicke des Unternehmens als Geschäftsführerin lenkt. DatingCafe.de wird seine rechtliche Eigenständigkeit und seinen Standort in Hamburg beibehalten.

"Der Alltag der Deutschen spielt sich zu 80% im Umkreis von nur 20 Kilometern ab - und auch die meisten Singles wünschen sich eine neue Liebe ganz in ihrer Nähe", ergänzt Joachim Stegger von allesklar.com AG, der in Zukunft als weiterer Geschäftsführer von DatingCafe.de agiert.

Frau von Heymann und Herr Stegger sind sich einig, dass sich durch den starken Partner meinestadt.de die Teilnehmerzahl im DatingCafe.de noch einmal maßgeblich erhöhen wird. Die Singles beider Online-Portale werden sich in Zukunft noch einfacher verlieben. 

Quelle: Datingcafe.de

Größte Single-Studie Deutschlands:
Online-Partnersuche in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Veröffentlicht: 4. März 2008

Bereits zum sechsten Mal hat die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de Singles unter die Lupe genommen. In der größten Single-Studie Deutschlands hat das Hamburger Unternehmen in Kooperation mit dem Online-Marktforschungsinstitut Fittkau und Maaß 8.293 Singles und 8.698 Paare befragt. Der Markt ist erwachsen geworden, wie die Ende 2007 durchgeführte Untersuchung zeigt. Immer häufiger suchen Singles online einen Partner. Dabei haben die User klare Vorstellungen von einem seriösen Angebot.

Schon heute kann sich mehr als die Hälfte der Befragten vorstellen, ihren Partner über das Internet zu finden. Dass zukünftig immer mehr Menschen bei der Partnersuche im Netz fündig werden, glauben über 60 Prozent. Und auch die harten Fakten belegen den Trend zur Partnersuche im Web: Inzwischen hat bereits jeder sechste Internetnutzer online einen Partner kennen gelernt, jeder Zweite kennt mindestens ein Paar, das sich auf diesem Weg gefunden hat.

„Damit ist die Online-Partnervermittlung eindeutig in der Mitte der Gesellschaft angelangt“, erklärt Arne Kahlke, Gründer und Geschäftsführer von ElitePartner.de. „Das beweist nicht nur die steigende Zahl der Menschen, die ihren Partner im Netz kennen gelernt hat. Ein Blick auf die soziale Struktur der Partnersuchenden im Netz zeigt, dass es die beruflich besonders erfolgreichen und stark eingebundenen Singles sind, die hier aktiv sind. So haben beispielsweise 13 Prozent der Internetnutzer mit akademischem Hintergrund ihren Partner online kennen gelernt.“ Damit geht auch die gestiegene soziale Akzeptanz dieser Möglichkeit einher: Die Mehrheit der Befragten macht kein Geheimnis daraus, wenn sie ihren Partner im Netz kennen gelernt hat. 

Singles suchen seriöse Anbieter

Weiterhin zeigt die Studie, dass Singles konkrete Erwartungen an ein Partnervermittlungsangebot im Netz haben. Im mittlerweile erwachsen gewordenen Markt hat sich eine Differenzierung zwischen einer unüberschaubaren Masse von Flirtseiten, Datingportalen oder Sites, die Sexkontakte vermitteln, und den seriösen Online-Partnervermittlungen etabliert. Letztere haben sich mit psychologischen Tests und ausgefeilter Matching-Software auf die Vermittlung langfristiger Beziehungen spezialisiert. Wer sich im wachstumsstarken Feld der Partnervermittlungen erfolgreich positionieren will, muss der wählerischen Kundschaft einiges an Service bieten. Bei der Entscheidung für einen Anbieter stehen Seriosität und die Qualität der potenziellen Kontakte an erster Stelle. So legen 62 Prozent der Singles größten Wert auf eine Verifikation der angemeldeten Mitglieder und deren Profile durch den Anbieter. Eine Vorauswahl der ihm vorgeschlagenen Partner erwartet jeder Zweite. Profile mit einem individuellen Text sind 80 Prozent der User besonders wichtig. Weitere wichtige Auswahlkriterien sind für die meisten klare Angaben zu den Geschäftsbedingungen und eine hohe Transparenz beim Datenschutz. 

„Als erster Anbieter arbeiten wir mit einer so genannten Seriositäts-Prüfung. Jede einzelne Anmeldung sowie jede Änderung an einem Profil wird durch unsere Mitarbeiter geprüft. Dabei achten wir auf die Plausibilität der Einträge“, erläutert Geschäftsführer Kahlke. „Wir haken zum Beispiel nach, wenn jemand einen Doktortitel angibt, dabei aber erst 24 Jahre alt ist. Nur durch dieses Filtern können wir unseren Mitgliedern qualitativ hochwertige Kontakte garantieren.“ 

Prinzipiell hält Kahlke vertrauensbildende Signale in der Online-Welt für besonders wichtig: „Dafür nutzen wir die unterschiedlichsten Instrumente wie etwa die sichere Übertragung von Daten per SSL-Verschlüsselung. ElitePartner.de wurde außerdem als erste Online-Partnervermittlung mit dem TÜV-Siegel für Sicherheit und Qualität ausgezeichnet. So sehen unsere Kunden auf den ersten Blick, dass Seriosität für uns eine Selbstverständlichkeit ist.“ 

Quelle: ElitePartner

Online-Dating-Boom durch Social-Networks nicht aufzuhalten
Deutsche Dating-Branche erzielt 138,1 Mio. Euro Umsatz in 2007

Veröffentlicht: 3. März 2008

Köln, 3. März 2008 - Ungefähr sieben Millionen deutsche Singles sind monatlich im Internet auf Partnersuche. Die Sorge der Anbieter, dass die in Deutschland aufkommenden Social-Networks wie Xing & Co. den Boom der Dating-Branche bremsen könnten, erwies sich laut der aktuellen Studie "Der Online-Dating-Markt 2007-2008" als unbegründet.

Die Deutschen haben für Online-Dating im Jahr 2007 insgesamt 138,1 Mio. Euro ausgegeben. Das entspricht einem Plus von rund 22% gegenüber 2006 (113,0 Mio. Euro). Das Marktsegment der Singlebörsen konnten seine dominierende Stellung innerhalb der Branche auch im Jahr 2007 verteidigen. Dort wurden zusammengenommen 66,5 Mio. Euro Umsatz erzielt, gefolgt von den Online-Partnervermittlungen (47,7 Mio. Euro) und dem Adult-Dating (16,6 Mio. Euro).

Beim Online-Dating und den Social-Networks stellt sich immer mehr heraus, dass es sich um zwei Geschäftsfelder handelt, die kaum in Konkurrenz zueinander stehen: Die Umsätze im Singlebörsen-Segment wuchsen in den vergangenen zwei Jahren um beachtliche 67%, parallel dazu sammelten alleine die Lokalisten, StudiVZ und Xing rund 10 Millionen Mitglieder ein.

Die Zahl der teilnehmenden Singles ist mit rund sieben Millionen pro Monat mittlerweile relativ konstant. Trotzdem sieht Henning Wiechers, Initiator der Studie, noch ein enormes Wachstumspotenzial für die Dating-Industrie: "Zwar bezahlen immer mehr Nutzer für Online-Dating-Dienste, u.a. aufgrund des generell größeren Vertrauens in E-Commerce, der höheren gesellschaftlichen Dating-Akzeptanz, dem Wegfall kostenloser Angebote (auch für Frauen) und besserer Verkaufsprozesse. Aber mehr als 10% sind es noch nicht.".

Für die Zukunft erwartet Wiechers insbesondere im Adult-Dating noch starke Umsatzzuwächse: "Seit Anfang letzten Jahres stellen wir den Trend fest, dass Frauen vermehrt Portale für erotische Kontakte für sich entdecken. Davon profitieren in erster Linie diejenigen Anbieter, die einen seriösen Service auf hohem Niveau zur Verfügung stellen, denn für Frauen ist insbesondere in diesem Marktsegment das Vertrauen wichtig.

Quelle: Singlebörsen-Vergleich.de

Endlich auch auf Deutsch:
Ergebnisse der großen US-Studie 

Veröffentlicht: 23. Februar 2008

Die Redaktion vom Singlebörsen-Vergleich bietet Ihnen hier exklusiv in deutscher Sprache die wichtigsten Ergebnisse einer hochinteressanten Studie zum Online-Dating!

Zwei Wissenschaftler der Universität von Chicaco wollten gerne herausfinden, welche Angaben in Kontaktanzeigen dazu führen, dass man besonders viele oder besonders wenige E-Mails erhält. Dazu gingen sie folgendermaßen vor:

Sie schnappten sich 22.000 Single-Profile aus einer großen US-Singlebörse und schauten sich an: "Angaben zur Person", "Wer hat welches Profil angeschaut?" und "Wer hat wem eine E-Mail geschickt?"

Um das Aussehen der User zu bewerten, die ein Foto im Profil hatten, heuerten sie 100 Studenten an, die jeweils die Attraktivität einstuften.

Dann wurde der Computer angeschmissen für den ersten Durchlauf: "Bekommt jemand mit Eigenschaft X mehr oder weniger Anfragen als der Durchschnitt?"

Im zweiten Durchlauf wurde nicht gefragt, wonach alle lechzen, sondern was bestimmte Gruppen wollen, z.B. die "Singles mit Kind" oder die "Studierten". 

Soweit zur Prozedur, hier nun die wichtigsten Ergebnisse zu den Profilen:

  • Von den 22.000 Profilen aus Boston und San Diego waren 54% Männer-Profile.
  • 27,5% der User hatten ein Foto hochgeladen.
  • Diejenigen, die bei der Frage "Beziehung, Sex oder NurMalSchauen" das letzte wählten, versendeten genauso viele Mails wie die anderen. Ist also nur ein Vorwand!

Und nun der spannende Teil:

  • Grundsätzlich bleiben die Singles bei Hautfarbe, "Kind vorhanden: ja/nein" und Bildungsgrad auffällig in ihren Gruppen.
  • Ein Foto bringt Frauen 100% mehr Zuschriften als dem Durchschnitt und Männern 60%.
  • Für Männer wie für Frauen ist ein gutes Aussehen der Bringer. Bei Männern gibt es sogar das "Superstar-Phänomen": Die attraktivsten Top-5% bekommen doppelt so viele Zuschriften wie die Top6%-10%. Rothaarige Männer sind arm dran...
  • Männer über 1,80m bekommen 65% mehr Anfragen als Männer unter 1,70m. Bei Frauen ist der BMI entscheidend: Knapp Magersüchtige (BMI 17) bekommen 90% mehr Zuschriften als BMI-25er (Grenze zwischen "normal" und "übergewichtig").
  • Während bei Frauen das Einkommen irrelevant ist, bekommen Männer mit "250.000 Dollar und mehr pro Jahr" 2,5 Mal so viele Mails wie der Durchschnitt, Männer mit weniger als 50.000 leider 31% weniger.
  • Männern ist der Beruf der Frau nicht so wichtig, aber Frauen stehen auf Juristen (+62%), Feuerwehrmänner (+45%) und Mediziner (+35%).

Hochinteressant, oder? Aber fraglich, ob das alles auch für Deutschland gilt...

Quelle: US-Studie 'What makes you click?' (2006)

Rekordjahr für Internet-Singlebörsen in Deutschland
Umsatz stieg 2007 um fast ein Drittel auf 85 Millionen Euro

Veröffentlicht: 19. Februar 2008

Singlebörsen im Internet sind immer gefragter. Die Anbieter konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 Prozent steigern. 85 Millionen Euro gaben die Deutschen für die Online-Partnersuche aus. Damit liegen Singlebörsen noch vor Musikdownloads. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. Grundlage ist eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstituts Jupiter Research. Für 2008 wird ein weiterer Anstieg auf 103 Millionen Euro erwartet. Auch in anderen Ländern schätzen viele Menschen die Möglichkeiten des Internets, um Wunschpartner anzusprechen: In Westeuropa steigt der Umsatz dieses Jahr von 317 Millionen Euro auf voraussichtlich 393 Millionen Euro.

Rund 6,3 Millionen Deutsche besuchen derzeit pro Monat Online-Singlebörsen. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Comscore für den BITKOM. Europaweit werden die Angebote monatlich von 33,5 Millionen Internet-Nutzern aufgerufen.

Derzeit bieten viele Singlebörsen zwei Formen der Mitgliedschaft an – eine kostenlose und eine gebührenpflichtige. Wer nur ein eigenes Profil einstellen und die Profile anderer ansehen möchte, muss dafür nichts zahlen. Anders sieht es aus, wenn jemand auch Nachrichten verschicken und aktiv Kontakt aufnehmen will. Dafür ist häufig eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erforderlich.

Quelle: Bitkom.org

Singles in Europa: Es geht nicht wirklich heiß her

Veröffentlicht: 16. Januar 2008

Europas größte repräsentative Singlestudie zeigt:
Deutsche Singles haben kaum Affären und sehnen sich nach einer festen Partnerschaft

Heiße Flirts und Liebesabenteuer, unzählige unverbindliche Bekanntschaften - das sucht man im Liebesleben des deutschen Durchschnittsingles vergeblich. Nicht mal auf eine Affäre kam der deutsche Single durchschnittlich im vergangenen Jahr. Auch die anderen zwölf europäischen Nationen schneiden nicht besser ab. Zumindest zeigt das das Ergebnis der aktuellen Europäischen Single- und Partner-Studie 2008 von Parship. Sie ist mit über 13.000 Befragten aus 13 Ländern die größte repräsentative Studie zu Singles und Paaren in Europa.

Die 2. Europäische Parship Single- und Partnerstudie zeigt: „Das Klischee vom egoistischen Individualisten trifft auf Singles selten zu“, so Arndt Roller, Geschäftsführer der Parship GmbH. „Singles geht es vielmehr darum, einen Partner zu finden, der zu ihnen passt - und das ist in unserer heutigen modernen Gesellschaft, die von den Menschen zunehmend Mobilität und Flexibilität fordert, manchmal gar nicht so einfach!“

Die deutschen Singles sind vielmehr Europameister in Sachen Beziehungen: Die Erfahrungen aus 2,6 festen Partnerschaften bringen sie im Schnitt in eine zukünftige Partnerschaft ein. Und genau eine solche - und eben nicht die flüchtige Romanze - wünschen sich 52 Prozent der europäischen Singles. Trotzem ist fast die Hälfte von ihnen seit mehr als drei Jahren solo. Abhilfe versprechen sich viele der alleinstehenden Europäer heute von der Online-Partnersuche. Zu Recht: So liegt zum Beispiel die Erfolgsquote bei der Vermittlung des passenden Partners bei Parship, der führenden europäischen Online-Partneragentur für anspruchsvolle Singles, bei fast 40 Prozent. 

Singles in Europa: Beziehungsmenschen, Freiheitsliebende und der Wunsch nach einer festen Partnerschaft

Nicht nur deutsche Singles können auf Beziehungserfahrung zurückgreifen. Platz zwei dieser Liste belegen unsere österreichischen Nachbarn (im Durchschnitt 2,5 feste Partnerschaften). Platz drei teilen sich Schweden und Irland (2,4). Die französischen Singles gehen dagegen deutlich seltener dauerhafte Verbindungen ein. Mit lediglich 1,4 Partnerschaften sind die Singles der „Grande Nation“ im Vergleich zu den anderen Ländern am wenigsten partnerschaftserprobt. 

Die Erfahrungen, die die deutschen Singles mit Partnerschaften gemacht haben, dürften nicht die schlechtesten gewesen sein. Nur rund ein Viertel der Alleinstehenden gibt an, derzeit nicht aktiv nach einem Partner zu suchen. Dagegen sucht über die Hälfte der Singles engagiert nach einer festen und langfristigen Beziehung. Für alleinstehende Italiener dagegen ist Langfristigkeit kein zwingendes Kriterium. Nur 40 Prozent von ihnen suchen nach einer Partnerschaft mit Bestand. Damit ist der Wunsch nach einer dauerhaften Beziehung in Italien unterdurchschnittlich ausgeprägt. 

Online-Partnersuche erhöht die Erfolgsaussichten

Nahezu die Hälfte der Befragten in Dänemark und Schweden sind überzeugt, dass die Online-Partnersuche entscheidend die Chancen erhöht, einen passenden Partner zu finden. Europaweit stimmt dem fast jeder dritte Single zu. Mit dieser Einschätzung liegen die europäischen Singles keineswegs falsch: So liegt die Erfolgsquote von Parship derzeit bei rund 40 Prozent. Das Alter der Befragten spielt bei der Beurteilung der Online-Partnersuche übrigens keine Rolle. Vielmehr scheint das Internet die Partnersuche für alle Generationen erheblich zu erleichtern. So schätzen die 40- bis 59-Jährigen Singles in Europa ihre Erfolgsaussichten bei der Online-Partnersuche ebenso hoch ein wie die 18- bis 39-Jährigen.

Die positive Einstellung gegenüber dem Internet als viel versprechende Möglichkeit der Partnersuche spiegelt sich auch in der Nutzung von Online-Partneragenturen und Datingportalen wider. 40 Prozent der europäischen Singles haben in den letzten zwölf Monaten im Netz nach einem Partner gesucht. Am aktivsten bei der Online-Partnersuche waren die Schweden (50 Prozent), dicht gefolgt von den Schweizern (49 Prozent). Auch die Deutschen liegen deutlich über dem Durchschnitt. 47 Prozent der einheimischen Singles haben in den vergangenen zwölf Monaten das Internet für die Partnersuche genutzt. 

In Sachen Rendezvous nur ein Ungenügend für die europäischen Singles

Das Rendezvous ist der erste Schritt in Richtung Partnerschaft. Mit durchschnittlich 2,1 Verabredungen im Jahr sind die europäischen Singles allerdings relativ zurückhaltend. Geradezu lethargisch wirken vor allem die Briten. Sie bringen es lediglich auf 1,4 Dates im Jahr. Dabei spielt man im Ländervergleich bereits mit 3,5 Rendezvous in der oberen Liga mit. Datingmeister Italien macht es vor. Dicht gefolgt von den österreichischen (3 Verabredungen) und den schweizerischen Singles (2,7 Verabredungen). Deutsche und Franzosen schaffen es mit 2,3 Rendezvous auf einen annehmbaren vierten Platz.

„Rendezvous sind die Vorstufe für eine Partnerschaft. Singles sollten dementsprechend aktiv Gelegenheiten nutzen, sich mit potenziellen Partnern zu verabreden“, kommentiert Eric Hegmann, Parship Single-Coach und Buchautor. Die Ergebnisse zeigen: Europäische Singles haben deutlich zu wenig Rendezvous. Online-Partneragenturen wie Parship können die Chancen der Singles, auf den oder die Richtige zu treffen, stark verbessern. Sie treffen eine individuelle Vorauswahl und ermöglichen eine passgenaue Suche - und zwar eine gute: Immerhin haben die europäischen Singles, die im Internet nach einem Partner suchen, doppelt so viele Dates wie diejenigen, die die Möglichkeit der Online-Partnersuche noch nicht nutzen.  

Ausgewählte Single-Facts:

Dänemark: 
Die Intelligenz des zukünftigen Partners ist dänischen Singles nicht ganz so wichtig.Für Mr. oder Mrs. Right würden sie sofort Job, Zuhause und soziales Umfeld aufgeben.Traditionelle Rollenmuster sind in Dänemark längst Geschichte.Der berufliche Status des Partners ist für dänische Singles unwichtig.

Frankreich: 
Franzosen lieben es, zum Rendezvous einzuladen.Sex-Appeal ist für viele französische Singles nicht so wichtig.Vollblutfrauen machen französischen Männern Angst.Wenn man sich als Komiker und Spaßkanone präsentiert, kann man einen französischen Single schnell nerven.

Österreich: 
Die Singles zwischen Wien und Bregenz sind extrem anspruchsvoll und haben einen ausgeprägten Unabhängigkeitsdrang.Österreichs Single Männer stehen eher auf eine jüngere Partnerin.Unpünktlichkeit kann einen österreichischen Single aus der Fassung bringen.In Beziehungsdingen orientieren sich Österreicher (zum Glück ;-) nicht an ihren Eltern.

Die Niederlande: 
Holländische Singles sind knauserig.Holländische Singles sind optimistisch.Sie haben fast durchweg eine positive Lebenseinstellung.Besserwisser werden hier nicht gern gesehen.

Schweden: 
Ein Leben in einer Patchworkfamilie können sich schwedische Singles sehr gut vorstellen.Um einen schwedischen Single zu erobern, muss man viel Selbstvertrauen mitbringen.Schwedische Singles finden Partner aus anderen Nationen spannend.Sie tun sich leider schwer damit, ein Date zu verabreden.

Quelle: Parship