News-Archiv vom großen Singlebörsenvergleich 2005

Singlebörsen-Newsarchiv 2005

Aus mehreren 100 News zu den "Singlebörsen" haben wir die wichtigsten in diesem News-Archiv stehen lassen, weil sie ganz wesentliche Fortschritte und Meilensteine der Szene dokumentieren.

Viel Spaß bei der Recherche!

4 News aus 2005:
Die News 2005 zum Nachlesen:

Intel Digital Lifestyle Report belegt:
Deutsche und Italiener führend im Online-Dating 

Veröffentlicht: 22. November 2005

Feldkirchen / Hamburg, den 22. November 2005 - Drei Viertel der Europäer, die Technik nutzen, sind begeistert von technologischen Neuerungen und fühlen sich mit der Geschwindigkeit von Innovationen wohl. Ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, alle werden sich allmählich bewusst, dass digitale Technik in ihrem Leben eine entscheidende Rolle spielt. 

Das belegt die Studie "Digital Lifestyle Report" von Intel. Die Studie untersucht, wie stark sich diese technischen Neuerungen auf unser Leben auswirken - auf die Art und Weise, wie wir Unterhaltungsmedien nutzen, unsere Freizeit verbringen, beim Lernen neue Möglichkeiten entdecken und auf Partnersuche gehen. Zu diesem Zweck wurde eine Umfrage unter mehr als 6.000 Konsumenten in sieben europäischen Ländern durchgeführt: Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Schweden, Spanien und das Vereinigte Königreich. In Deutschland wurden 1.005 Menschen im Alter von 18 - 65 Jahren befragt. 

Wichtige Ergebnisse der Studie:

Internet-Dating ist in Deutschland und Italien am beliebtesten, wo 13 Prozent diese Dienste bereits ausprobiert haben. Am zurückhaltendsten sind die Briten und die Niederländer, von denen lediglich sieben Prozent einen Versuch gewagt haben. 

Soziale Kontakte werden spontaner und flexibler:

Zur Bedeutung der Technologie für die Partnersuche befragt, geben 18 Prozent der Europäer an, dass sie dank SMS und E-Mail mehr Mut haben, den ersten Schritt zu wagen. Auf Frauen trifft dies noch mehr zu als auf Männer. Der Weg über die Technik ist nicht nur einfacher, sicherer und subtiler - ein Korb, den man per SMS oder E-Mail bekommt, verletzt den Stolz auch weniger stark und weniger offensichtlich. 

In Deutschland fühlen sich 19 Prozent der Frauen sicherer als früher, wenn sie den ersten Schritt machen, jedoch nur 11 Prozent der Männer. 

Interessant: Bereits 13 Prozent der Deutschen haben Online-Dating-Dienste genutzt. Mit den Italienern (auch 13 Prozent) stehen sie im europäischen Vergleich damit an der Spitze.

Die neueren Kommunikationsmethoden veränderten das Privatleben der Deutschen massiv. Die wachsenden Möglichkeiten der Technologie geben den Menschen die Möglichkeit, im Umgang mit Freunden flexibler zu sein, ihre Netzwerke auszubauen, mit mehr Leuten in Verbindung zu bleiben und diese Beziehungen mühelos zu pflegen. 

Quelle: Intel

Online-Dating spielt immer größere Rolle

Veröffentlicht: 30. März 2005

München, 30.03.2005 - Das Internet spielt bei der Suche nach dem richtigen Lebenspartner eine zunehmend größere Rolle.  

Einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos zufolge haben sieben Prozent aller Paare, die in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren zueinander fanden, dafür das Internet genutzt. Lediglich drei Prozent nutzten klassische Kontakt-Anzeigen. Nur ein Prozent der Befragten fand den neuen Lebensgefährten über eine Partnervermittlung.

Männer sind bei der Partnersuche im Internet weitaus aktiver als Frauen. So tummeln sich elf Prozent der Männer zumindest gelegentlich im Netz auf der Suche nach einem Partner. Dagegen nutzen nur fünf Prozent der Frauen diesen Weg. Jeder Dritte dieser Suchenden hat über das Internet bereits einen oder mehrere neue Kontakte geknüpft. Auch für die Zukunft zeigt sich reges Interesse am Online-Dating. Insgesamt zwölf Prozent können sich vorstellen, ihren zukünftigen Partner im Internet zu suchen. 17 Prozent würden ihren Freunden diese Art der Kontaktaufnahme empfehlen.

Das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Suche ist allerdings auch hier das Foto. Jeder zweite würde nur mit einer Person in Kontakt treten, die ein Foto von sich ins Netz gestellt hat. Vor allem Männern (56 Prozent), jungen Befragten bis 34 Jahre (58 Prozent) und höher Gebildeten (58 Prozent) ist der visuelle Eindruck sehr wichtig. Auf das Thema Kosten angesprochen könnten sich sechs Prozent der Befragten vorstellen für eine Kontaktaufnahme Geld zu zahlen. Sie würden Single-Börsen im Internet auch dann nutzen, wenn diese zehn bis 15 Euro im Monat dafür einfordern würden.

Für die Studie, die im Auftrag des Fachmagazins 'Planung&Analyse' entstand, wurden von Ipsos 1.000 Deutsche telefonisch befragt.

Anmerkung der Redaktion:

Eine der wenigen Studien zum Thema "Online-Dating", die nicht "online" durchgeführt wurde und damit relativ repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ist! Auch kann man dem Auftraggeber keine direkte Affinität zur Branche nachsagen, so dass das Ergebnis ziemlich objektiv sein dürfte.

Online-Dating boomt in Deutschland erst seit 2002/2003. Wenn in den letzten 5 Jahren 7% der Beziehungen via Internet entstanden sind, dann dürfte der Prozentsatz bezogen auf "in den letzten 2 Jahren" noch deutlich höher ausfallen!

Quelle: MARKET/Ipsos

Online-Dater landen häufig miteinander im Bett
Blinddates führen zu schnellem Sex

Veröffentlicht: 24. März 2005

Köln, 24.03.2005 - Drei von vier Deutschen, die sich via Internet zu Blinddates verabredeten, hatten mit mindestens einer dieser Bekanntschaften Sex. Das ergab eine aktuelle Online-Umfrage unter 1025 Teilnehmern, die auf singleboersen-vergleich.de durchgeführt wurde.

Für Nutzer von Datingportalen ist es fast schon selbstverständlich, Blinddates zu verabreden und auch hinzugehen: 62% der Befragten gaben an, schon einmal einen Internet-Flirt im wahren Leben getroffen zu haben.

Die Mehrheit (73%) dieser aktiven Blinddater gab zu, mit einer (24%) oder sogar mehreren (49%) Internet-Bekanntschaften geschlafen zu haben. Lediglich bei 27% mündete noch kein online organisiertes Date in ein sexuelles Intermezzo.

"Ob der Sex innerhalb von neu entstandenen Beziehungen, als Seitensprung oder einfach so stattfand, haben wir nicht explizit erhoben", so Henning Wiechers von singleboersen-vergleich.de. "Verschiedene wissenschaftliche Studien zeigen aber, dass es rund 25% der Online-Dater gelingt, auf diesem Wege ihren Traumpartner zu finden. In den meisten Fällen war es vermutlich also eher ein erotisches Abenteuer als der Beginn der großen Liebe."

Wer sich auf die Online-Pirsch nach erotischen Abenteuern begibt, muss zunächst ein geeignetes Kennlernportal finden. Das Angebot für Singles auf Partnersuche ist allerdings immens und nicht überall stehen die Chancen gut. Wiechers: "Viele Seiten sind auf den ersten Blick verlockend, erfüllen ihren Zweck aber kaum. Unter www.singleboersen-vergleich.de nennen wir diejenigen Dienste, die unserem Test standgehalten haben. Insbesondere im Bereich "Seitensprung" und "Erotikkontakte" konnten nur wenige überzeugen."

Ähnlich wie in Kneipen oder Diskotheken entscheidet allerdings primär das eigene Geschick, ob man beim anderen Geschlecht punkten kann. Allzu schwer scheint es mittlerweile jedoch nicht mehr zu sein, wie die Umfrage zeigt.

Quelle: Singlebörsen-Vergleich.de

Single-Klischees müssen revidiert werden
Studie: Viel weniger Singles als angenommen / Selbstbewusst und optimistisch / Zweisamkeit ist wichtiger als Sex

Veröffentlicht: 27. Januar 2005

Hamburg, 27.01.2005. Nicht 14 Millionen, sondern 11,2 Millionen Singles leben in Deutschland. Das zeigt jetzt die PARSHIP.de Single-Studie 2005. Die Studie, für die das Marktforschungsinstitut Innofact AG mehr als 2.500 Personen in der relevanten Altersgruppe von 18 bis 69 Jahren zu insgesamt rund 100 Aspekten befragt hat, widerlegt viele gängige Klischees: Singles sind nicht grundsätzlich frustriert. Sie sind sogar optimistischer als in Partnerschaft Lebende. Singles sind keine verantwortungslosen Egozentriker. Zwei Drittel sind sogar mit den finanziellen Lasten für Singles zugunsten von Familien einverstanden. Sie sind nicht oberflächlich, sondern sehnen sich nach Verbindlichkeit und langfristiger Partnerschaft. 

Anders als die bisherige Statistik, die die Zahl der Singles von der Zahl der Ein-Personen-Haushalte ableitete, definiert die PARSHIP.de Single-Studie den „Single“ anhand der Frage „Besteht eine Partnerschaft oder nicht?“. Erstmals sind somit auch eine Einteilung von Singles in Altersgruppen und die genaue Betrachtung ihres Lebensgefühls möglich.

Die deutschen Singles: Alter, Geschlecht und Wohnort

Die größte Single-Gruppe stellen mit 3,6 Millionen die 18- bis 30-Jährigen. Nur 69 Prozent der Personen in dieser Altersgruppe leben in einer festen Partnerschaft. Mit zunehmendem Alter sinkt dann der Anteil der Singles: So gibt es gut 2,7 Millionen Singles zwischen 31 und 40 Jahren (Singleanteil in dieser Altersgruppe: 20 Prozent). Am geringsten ist der Anteil von Singles in den Altersgruppen der 41- bis 50- und 51- bis 60-Jährigen mit 14 bzw. 16 Prozent. Bei den Über-60-Jährigen steigt der Singleanteil dann wiederum auf knapp 20 Prozent.

Es gibt insgesamt etwa gleich viele Singlemänner wie Singlefrauen. Bei den jüngeren Singles ist ein leichter Männerüberschuss zu verzeichnen, bei den über 50-jährigen Singles ist der Frauenanteil überdurchschnittlich hoch.

Singles sind Stadtmenschen, darauf ließen schon die Schätzungen anhand der Ein-Personen-Haushalte schließen. Dennoch ist der Anteil der Singles in Großstädten mit über 500.000 Einwohnern überraschend hoch: Hier machen Singles mit 34 Prozent ein gutes Drittel der Bevölkerung aus. In ländlicheren Gebieten liegt der Singleanteil zum Teil unter 14 Prozent.

Wie sind sie – die Singles?

Die meisten Singles bleiben länger als ein Jahr allein. Nur etwa 11 Prozent finden innerhalb von drei Monaten nach dem Ende einer Beziehung einen neuen Partner.

Singles sind selbstbewusst. Eher als in Partnerschaft Lebende beschreiben sie sich als charmant, attraktiv und schlank. Mit ihrer momentanen Situation sind die Singles aber eher unzufrieden: 69 Prozent der in Partnerschaft Lebenden geben an, „sehr zufrieden oder zufrieden“ zu sein – im Vergleich dazu nur 54 Prozent der Singles. Interessant: Männer, die in einer Partnerschaft leben, sind wesentlich unzufriedener als (ihre) Frauen.

Als störend an ihrem Singledasein empfinden die meisten Singles vor allem die Einsamkeit und den fehlenden Austausch mit einem Partner. Nur ganz wenigen fehlt der Sex.

Freizeit: Singles verbringen viel Zeit allein und meiden Paare

In Bezug auf ihre Freizeitaktivitäten unterscheiden sich Singles kaum von in Partnerschaft Lebenden. Weder gehen sie mehr aus, „um unter Menschen zu kommen“, noch sind sie weniger aktiv, weil vielleicht die passende Begleitung fehlt. Generell verbringen Singles viel Zeit allein, schauen etwas weniger TV als Personen, die in Partnerschaft leben, lesen weniger Zeitung und hören weniger Radio. Sie lesen mehr Zeitschriften und Bücher, treiben etwas mehr Sport und sind tendenziell eher an kulturellen Dingen interessiert.

Viele Singles, vor allem die 41- bis 50-Jährigen, genießen die Freiheit, tun und lassen zu können, was sie wollen. Gefragt nach den positiven Aspekten des Singledaseins ist dies die einzige häufiger genannte Antwort.

Nur ungern verbringen Singles Zeit mit Paaren. Über 50 Prozent stört es, dass sie sich bei solchen Gelegenheiten wie „das 5. Rad am Wagen“ fühlen. Knapp 20 Prozent der Singles sind von guten Ratschlägen und Kuppelversuchen befreundeter Paare genervt. 13 Prozent gestehen, dass sie eifersüchtig auf das Glück von Paaren sind.

Kaum “Sex-and-the-City-Singles”: Nur acht Prozent möchten eine Affäre

Nur etwa 14 Prozent der befragten Singles bezeichnen sich als „überzeugte Singles“ – die große Mehrheit ist unfreiwillig Single. 46 Prozent wünschen sich ausdrücklich eine feste Partnerschaft. Nur acht Prozent aller Singles hoffen auf eine unverbindliche Affäre. Überraschend ist, dass gerade die jüngeren Singles eine langfristige Partnerschaft suchen: 40 Prozent der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen äußern diesen Wunsch explizit. Allerdings haben erstaunlich viele junge Singles bereits Zweifel, ob sie jemals den richtigen Partner finden. Singles sind aber keineswegs gefrustete Pessimisten: 53 Prozent sehen die Zukunft insgesamt „sehr positiv“ oder „positiv“. Nur 45 Prozent der in Partnerschaft Lebenden sind ähnlich optimistisch.

Singlemännern ist vor allem politische Informiertheit wichtig. Bei den Singlefrauen fällt dieser Wert etwas geringer aus. Sie geben dafür etwas häufiger an, gerne shoppen zu gehen und Wert auf Mode, Styling und Accessoires zu legen. Dennoch entsprechen auch die Singlefrauen nicht wirklich dem Bild des „Sex-and-the-City-Singles“. So sind Singles insgesamt tendenziell sparsam und in finanziellen Dingen weniger risikofreudig als vielfach angenommen.

Ziele der PARSHIP.de Single-Studie 2005

„Es war überfällig, dass die Singles als Bevölkerungsgruppe genauer untersucht werden“, meint Dr. Arndt Roller, Geschäftsführer der PARSHIP GmbH. „Wir verstehen Singles noch besser und können unser Angebot für sie optimieren. Die Studie hilft Singles, ihre eigene Situation besser zu beurteilen und leichter zu verändern. Der Politik liefert sie Anhaltspunkte dafür, wie Singles der Weg in die Partnerschaft und Familie erleichtert werden kann.“ Die PARSHIP.de Single-Studie soll künftig jährlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten erhoben werden.

Anmerkung der Redaktion:
Dass die Zahl der Singles nicht mit der Zahl der rund 14 Millionen Ein-Personen-Haushalte übereinstimmt, ist logisch. In unserem aktuellen Online-Dating-Report 2005 kamen wir über ein relativ komplexes Schätzverfahren auf 11,4 Millionen "Singles auf Partnersuche" - was ja erstaunlich exakt mit dem Ergebnis dieser innofact-Studie (11,4 Millionen) übereinstimmt.

Übrigens: Von diesen 11,2 Millionen sind rund 6,5 Millionen regelmäßig im Internet unterwegs und damit potenzielle Kunden für Online-Dating-Angebote.

Quelle: innofact/Parship