News-Archiv vom großen Singlebörsenvergleich 2004

Singlebörsen-Newsarchiv 2004

Aus mehreren 100 News zu den "Singlebörsen" haben wir die wichtigsten in diesem News-Archiv stehen lassen, weil sie ganz wesentliche Fortschritte und Meilensteine der Szene dokumentieren.

Viel Spaß bei der Recherche!

3 News aus 2004:
Die News 2004 zum Nachlesen:

Aktuelle Untersuchung der FH Bonn-Rhein-Sieg
Chatten und Dating im Internet 

Veröffentlicht: 27. April 2004

Karlsruhe, 27.04.2004. Die Untersuchung von Prof. Dr. Jens Böcker beruht auf Marktforschungs-Studien und Interviews mit 21 wichtigen deutschsprachigen Singlebörsen. 

Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Gesamtmarkt "Online-Dating Europa" wird zwischen 2004 und 2007   im Schnitt mit 28% p.a. wachsen
  • Der Online-Dating-Markt ist in den USA und in Großbritannien schon am weitesten entwickelt. Im Mittelfeld folgt Deutschland vor Ländern wie Italien, Frankreich und Spanien
  • Der Online-Dating-Umsatz betrug in Deutschland im Jahre 2003 angeblich ca. 10 Millionen Euro. [Diese Angabe finden wir vom    Singlebörsen-Vergleich viel zu niedrig angesetzt. Vor kurzem   erwähnte der Chef von liebe.de in der Bild am Sonntag, liebe.de   alleine würde 1 Million Euro erzielen.]
  • Der Online-Dating-Markt ist gekennzeichnet durch niedrige Markteintrittsbarrieren und weist momentan eine unüberschaubare   Anbieterstruktur auf.
  • 80% aller User sind bei mehreren Dating-Portalen Mitglied - im Schnitt bei 2-3. Die Verweildauer beträgt rund 20 Minuten.
  • Die Kreditkarte ist das meistgenutzte Zahlungsmittel.

Quelle: FH Bonn-Rhein-Sieg (Prof. Dr. Jens Böcker)

Online-Dating aktuell 2004:
singleboersen-vergleich.de hat die Anbieter getestet.

Veröffentlicht: 9. April 2004

Köln, 09.04.2004 - Liebe auf den ersten Click? Auf was man beim Online-Dating achten muss, wie man die Spreu vom Weizen trennt und was man tun muss, damit der neue Traumpartner vielleicht wirklich nur noch einen Mausclick entfernt ist...


Single ist nicht gleich Single und Singlebörse ist nicht gleich Online-Partneragentur. Über 7,5 Millionen deutsche Singles sind im Netz auf der Suche nach der neuen Liebe - besonders jetzt im Frühling. Um ihnen bei der Auswahl der richtigen Web-Adresse für die Partnersuche zu helfen, haben die unabhängigen Tester von singleboersen-vergleich.de die vielen Online-Dienste für Singles im Langzeittest auf die Probe gestellt. Testsieger bei den seriösen Online-Vermittlern ist nach wie vor PARSHIP.de. Bei den Singlebörsen schnitt friendscout24.de am besten ab. Neben ständig aktualisierten Testergebnissen finden Singles auf www.singleboersen-vergleich.de ein umfangreiches Informationsangebot rund um das Thema Partnersuche im Internet.

Suchmaschinen helfen beim Aufspüren der seriösen und guten Anbieter kaum weiter. Wer Begriffe wie "Singlebörse" eingibt, erhält allein für das deutsche Internet gut zwei Millionen Treffer. Die Frage, ob man es mit etablierten Anbietern oder unseriösen bzw. Amateursites zu tun hat, lässt sich bei Beachtung einiger einfacher Regeln schnell beantworten: Man sollte darauf achten, ob die Aufmachung der Site professionell und nutzerfreundlich ist und ob Angaben über Erfahrung und Dauer der Tätigkeit des Anbieters sowie Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutzvorkehrungen gemacht werden. Gute Indikatoren sind auch die Veröffentlichung von Pressestimmen auf der Website und nachvollziehbare Angaben über die Zahl der Mitglieder - Hunderttausend oder mehr sollten es schon sein.

Egal ob kostenpflichtig oder nicht - ein Blick in die AGB des Anbieters lohnt sich immer: Seriöse Sites bereiten die AGB verständlich auf und stellen Informationen zu Preisen und Zahlungsmöglichkeiten transparent dar. Vorsicht bei diffusen Angaben zur automatischen Verlängerung von Verträgen, zur Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte oder zu einer sonstigen Verwertung personenbezogener Angaben. Finger weg auch von Anbietern, die keinen Customer-Support anbieten.

Während der eine den spontanen Flirt in der Singlebörse bevorzugt, verspricht sich der andere mehr vom Prinzip der Partnervermittler, bei denen auf Basis wissenschaftlicher Testfragen ein Profil erstellt wird. "Wer sicher gehen möchte, dass sein Gegenüber es ernst meint, der sollte sich bei einer der seriösen Partnervermittlungen anmelden", so Dirk Pflitsch, einer der Betreiber von singleboersen-vergleich.de. Die etwas höheren Kosten sind gerechtfertigt, denn die Nutzer können hier anonym bleiben, müssen nicht lange suchen, sondern erhalten - nach dem Matching ihres Profils mit allen anderen bei dem Anbieter vorhandenen Profile -Partnervorschläge. Klarer singleboersen-vergleich-Testsieger bei den Vermittlern ist die Online-Partneragentur www.parship.de. Der Qualitätsanbieter hat mittlerweile über 600.000 Mitglieder. Auf den Plätzen folgen www.lovealizer.de und www.produe.com.

Wer lieber "auf eigene Faust" sucht, gern chattet und mit seinem Porträtfoto nicht hinter dem Berg hält, der ist bei den meist etwas günstigeren Singlebörsen gut aufgehoben. Zunächst muss eine große Anzahl von Profilen oder Kontaktanzeigen durchsucht werden. Dabei ist der optische Eindruck das Hauptkriterium: zuerst gefunden und angesprochen wird, wer ein nettes Bild veröffentlicht. Auch die Flirtmaschine der Singlebörsen-Nutzer sollte gut geölt sein, denn im Chat steht der Spaß im Mittelpunkt. Im Bereich Kontaktanzeigen und Singlebörsen liegt www.friendscout24.de vor www.datingcafe.de und www.match.com.

Quelle: Singlebörsen-Vergleich.de

Forschungsergebnisse der Universität Zürich:
Die Entstehung von Partnerbeziehungen online

Veröffentlicht: 12. Januar 2004

Karlsruhe, 12.01.2004. Das von Prof. Hans Geser geleitete Forschungsteam am Soziologischen Institut der Universität Zürich hat sich der verantwortungsvollen Aufgabe angenommen, Fragestellungen rund um das Online-Dating wissenschaftlich anzugehen.

Dazu wurden folgende Ausgangsthesen aufgestellt:

  • Online entstehende Beziehungen sind genuine   (=echte, authentische) interpersonale Beziehungen» Als sozialer Raum ist Cyberspace für die Bildung von   Paarbeziehungen besonders geeignet
  • Internet wird neben den drei konventionellen Gelegenheits-   strukturen der Partnersuche (Nachbarschaft und Arbeitsplatz - Freizeitbereich - Heiratsinstitute) zur vierten Institution der Paarbildung
  • Der virtuelle Raum erfüllt im Vergleich zu traditionellen Institutionen der Partnerwahl eine analoge Funktion, dessen Stärke bereits jetzt mit der von konventionellen Partnersuche-Strukturen   vergleichbar oder sogar größer ist.

In einer groß angelegten empirischen Erhebung in Form einer Webumfrage unter 4.110 Mitgliedern des größten Schweizer Kontaktanzeigen-Portals www.partnerwinner.ch wurden folgende zentrale Resultate ermittelt:

  • Jeder vierte User fand eine feste Liebesbeziehung. (Vermutlich waren es noch mehr, da viele Erfolgreiche sich schon abgemeldet hatten.)
  • Davon war die Hälfte zum Zeitpunkt der Befragung noch intakt.
  • 16% der Fündigen haben sich ineinander verliebt, ohne sich im   Real Life je gesehen zu haben.

Das Schöne an dieser Studie ist im Vergleich zu vielen anderen übrigens die Unabhängigkeit der Initiatoren.

Quelle: Soziologisches Institut der Universität Zürich