Deutsche Paare großteils einig:
Stärkere Beziehung durch Corona

Veröffentlicht: 24. Februar 2021

Welche Auswirkungen hat Corona mit all den Beschränkungen auf Paare? Wurde die Beziehung in Frage gestellt? Die Premium-Partnervermittlung ElitePartner wollte genau das wissen und befragte deshalb Paare aus Deutschland wie die Pandemie ihre Partnerschaft verändert hat.

Um einen repräsentativen Schnitt der Bevölkerung abzudecken, konzentrierte sich ElitePartner bei der Studie auf 4.000 Personen, die sich in einer Beziehung befinden. Für den überwiegenden Teil hat Corona definitiv Auswirkungen auf die Partnerschaft gehabt. Sowohl positive als auch negative.

Pandemie als Chance

Für viele Menschen zeichnet eine Partnerschaft besonders der Zusammenhalt in schwierigen Zeiten aus. 


66 Prozent der Paare gab an, dass sie durch Corona merkten, wie dankbar sie für ihre Beziehung sind.

Eine gestärkte Verbundenheit empfinden nun 44 Prozent und die Hälfte der Paare geht gestärkt aus der Krise hervor. 

Für 53 Prozent boten die Beschränkungen und der unfreiwillige Hausarrest die Gelegenheit erneut festzustellen, wie gut der Partner zu ihnen passt. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass die Mehrheit der Paare an der Pandemie gewachsen ist.

Corona zerrt auch an den Nerven

Neben vielen positiven Effekten gab es bei einigen Liierten auch negative Auswirkungen. 18 Prozent der Umfrageteilnehmer gab an, dass sie während der Pandemie häufiger genervt von ihrem Partner waren. 

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Für jeden Zehnten brachte die viele gemeinsam verbrachte Zeit Konflikte. Und zwar bei 9 Prozent so heftige Zweifel und Konflikte, dass sogar über eine Trennung nachgedacht wurde. Für sieben Prozent brachte Corona die Erkenntnis, dass ihre Partnerschaft zu Ende ist und man sich auseinandergelebt hat. 

ElitePartner-Psychologin Lisa Fischbach fasst zusammen:


Das Gefühl des Zusammenhalts, in schwierigen Zeiten auf den Partner zählen zu können und in ihm oder ihr eine emotionale Stütze zu haben, ist eines der wichtigsten Erfolgsrezepte für partnerschaftliche Zufriedenheit. Die Entschleunigung des Alltags und der Rückzug ins Private schärfen den Blick für das, was wirklich zählt und bleibt, wenn Freizeitaktivitäten und Hobbys zwangspausieren. Dankbarkeit und Wertschätzung sind der positive Klebestoff einer liebenden Beziehung. Es bleibt zu hoffen, dass diese Erkenntnis die Krise noch lange überdauert.

Junge Männer besonders empfindlich

Besonders ins Auge sticht bei der Studie die Altersgruppe der jungen Männer unter 30. Hier gab jeder Vierte an, dass die Beziehung während Corona gelitten hat.

31 Prozent der Männer u30 waren genervt von ihrer Partnerin, bei den Frauen unter 30 waren es nur 23 Prozent. 

Während bei den jüngeren Frauen nur 8 Prozent während der Pandemie ein Engegefühl in der Partnerschaft empfanden, schoss bei den Männern unter 30 diese Prozentzahl auf 25 hoch. 

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Und auch bei den Gedanken über eine Trennung liegen die jungen Herren weit vor den Damen. 21 Prozent zu 13 Prozent.

Dabei beklagte jeder vierte Mann, dass der Partner nicht mehr genügend Wert aufs Äußere legt. 

Beziehungsdauer wichtig in der Pandemie?

Interessanterweise zeigt die ElitePartner-Studie: Je frischer die Partnerschaft, desto positiver waren die Auswirkungen der Pandemie auf die Beziehung. 

79 Prozent der frisch Verliebten (3 Monate bis 1 Jahr Beziehungsdauer) sind besonders dankbar, einen Partner zu haben. 

Paare, die zwischen drei und fünf Jahren zusammen sind, haben eher negative Auswirkungen gespürt. So gab 24 Prozent dieser Gruppe an, häufiger genervt vom Partner zu sein. Und 16 Prozent ziehen auch eine Trennung in Erwägung.

Quelle: elitepartner.de

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