Flaute im Bett:
Parship ist Lustkillern auf der Spur

Veröffentlicht: 1. Juli 2020

Wie häufig gibt es eigentlich Sex in deutschen Betten und warum verzichten manche auf regelmäßige erotische Schäferstündchen? Das wollte Parship wissen und führte dazu eine Befragung in der Bevölkerung durch.

Sex ist für viele Menschen eine der schönsten Nebensachen. Haben Singles eigentlich mehr Sex als Menschen in einer Beziehung, weil sich dort vielleicht schon der Alltag eingeschlichen hat? Gemeinsam mit Marktforschungsinstitut INNOFACT AG befragte Parship 1.000 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen befand sich während der Umfrage in einer Beziehung.

So oft geht’s heiß her

19 Prozent der Befragten zelebriert ihre Libido und hat mehrmals in der Woche Sex. Nicht ungewöhnlich dabei: Vor allem die Teilnehmer unter 29 Jahren (32 Prozent) haben mehrfach Sex in der Woche. Bei den Teilnehmern mit 50 Jahren und älter sind das nur 13 Prozent.

Macht eine Ehe einen Unterschied? Es scheint so, denn 36 Prozent der unverheirateten Paare haben häufiger unter der Woche Sex als verheiratete Paare. Bei denen waren es nur 23 Prozent.


Die Mehrheit der Deutschen hat mehrmals monatlich erotische Begegnungen.

Wer verzichtet auf Sex?

Obwohl die Deutschen recht aktiv im Bett sind, gaben 17 Prozent der Umfrageteilnehmer an, gar keinen Sex zu haben. Dabei sind es mit 22 Prozent zu 12 Prozent mehr Frauen, die auf das regelmäßige Liebesspiel verzichten. 

Interessant: 39 Prozent der Singles hat keinen Sex und findet sein Vergnügen beim Schlafen im Bett.

Doch was sind die Gründe dafür, auf Sex zu verzichten – ist es doch für so viele wichtiger Bestandteil eines erfüllten Lebens.

Was verursacht die Flaute im Bett?

Es liegt selten an der Lust auf den anderen an sich. 40 Prozent der Teilnehmer verliert die Lust, wenn die Müdigkeit zu groß ist. 31 Prozent hat kein Interesse an Sex, wenn sie das Gefühl haben, dass sich z.B. eine Erkältung anschleicht. Ein stressiger Arbeitstag dämpft bei 30 Prozent der Deutschen die Lust extrem. 

Bei vielen Frauen, genauer gesagt 30 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen, ist der Wunsch nach Kuscheln höher als der nach dem sexuellen Akt. Sie liegen lieber nur kuschelnd im Bett. 16 Prozent der Männer zieht dem Sex ebenfalls das Kuscheln vor.

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Ein Fünftel der Frauen verzichtet auf Sex, weil sie sich gerade nicht attraktiv und sexy genug fühlen. Bei den Männern sind das nur 8 Prozent. Kopfschmerzen sind für 17 Prozent der Frauen ein Grund dem Sex zu entsagen, bei den Männern werden 10 Prozent von Kopfweh vom Bettsport abgehalten.

Erfreulich: 20 Prozent, also ein Fünftel der Deutschen, kann sich nicht erinnern, bewusst auf eine erotische Begegnung verzichtet zu haben. Und ebenfalls erfreulich ist, dass in Zeiten von Netflix und Chill nur 3 Prozent den Sex zugunsten einer weiteren Folge der momentanen Lieblingsserie ausfallen lassen würde.

Wie sag ich's dem Partner?

Wer keinen Bock auf Zärtlichkeiten hat, sagt das auch entsprechend. Zumindest ist dies die Meinung von 35 Prozent der Befragten. 24 Prozent der Deutschen gab zu, bereits schon mal die eine oder andere Ausrede genutzt zu haben. Nur 5 Prozent nutzt Vorwände, um "aus der Nummer rauszukommen". 

Markus Ernst, Paarberater bei Parship, meint zu den Ergebnissen:


Am Ende kommt es darauf an, dass beide Partner das eigene Liebesleben als erfüllend empfinden. Dabei ist es auch ganz natürlich, dass ein Partner mal keine Lust auf Sex hat – aus welchen Gründen auch immer.

Es gibt also keinen Richtwert bei der idealen Häufigkeit des Bettsports. Wichtig ist auf jeden Fall auch bei diesem Thema offen mit dem Partner zu sprechen. Schweigen im Bett kann auf beiden Seiten zu Frust kommen.

Quelle: parship.de

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