Parship Studie: Streitfaktor Weihnachten
In jedem 2. Wohnzimmer kracht es unter dem Weihnachtsbaum

Veröffentlicht: 20. Dezember 2018

Parship-Studie zeigt: Für mehr als die Hälfte der Deutschen ist die Weihnachtszeit weniger besinnlich: 54 Prozent streiten in dieser Zeit des Jahres mit dem Partner / der Partnerin. Das Verhalten von Verwandten an den Feiertagen ist dabei Streitfaktor Nummer eins. Unpassende Geschenke sind hingegen nur selten ein Grund für Konflikte.

Stille Nacht, heilige Nacht? Nicht für die Mehrheit der Deutschen: Mehr als die Hälfte (54 Prozent) gibt an, sich in der Weihnachtszeit mit dem oder der Liebsten zu streiten. Insbesondere bei den 30- bis 39-Jährigen kracht es unterm Weihnachtsbaum (64 Prozent).

Rund ein Drittel (33 Prozent) der Bundesbürger betont aber, dass sie sich nicht häufiger streiten als sonst.

Immerhin 15 Prozent der Deutschen versuchen, sich in der Weihnachtszeit bewusst nicht mit dem Partner in die Haare zu bekommen. Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Parship, Deutschlands größter Online-Partnervermittlung, unter rund 1.000 Bundesbürgern.

Zu viel Familie lässt die Fetzen fliegen

Wenn an den Feiertagen mal wieder alle nahen und entfernteren Verwandten an einem Tisch sitzen, birgt dies jedoch Konfliktpotenzial. Vor allem das Verhalten von anderen Familienmitgliedern ist der Grund, dass bei den Deutschen am Weihnachtsfest die Fetzen fliegen (32 Prozent).

Zwischen Feiertagsbesuchen und Weihnachtsfeiern bleibt zudem oft die Zeit zu zweit auf der Strecke: Für 29 Prozent der Deutschen ist zu wenig Pärchenzeit ein weiterer Grund für Stunk mit dem Partner.

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Vor allem für die jüngeren Deutschen (18-29 Jahre) sorgt die fehlende Zweisamkeit für Unmut: 40 Prozent streiten darüber, ob man den Liebsten / die Liebste während der besinnlichen Tage mit Familie und Co. teilen muss.

Auf Platz drei der häufigsten Streitgründe findet sich die Diskussion, wo und wie die Weihnachtsfeiertage verbracht werden sollen (29 Prozent).

Geschenke bieten nur wenig Anlass für Zornesröte im Gesicht

Auch die Arbeitsaufteilung bei den Weihnachtsvorbereitungen lässt so manchen Deutschen einen Streit vom Zaun brechen: 24 Prozent zanken sich darüber, wer für die Vorbereitung des Weihnachtsessens oder des Weihnachtsbaums zuständig ist.

Unpassende Geschenke sind hingegen für die wenigsten Bundesbürger ein Grund zum Disput: Nur sieben Prozent würden sich wegen ungeliebter Socken oder Haushaltsgeräten unterm Weihnachtsbaum mit dem Partner fetzen.

Für mehr Unmut sorgt dagegen das Thema Geld: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) gerät mit dem Partner über die Höhe der finanziellen Ausgaben in die Haare.

Paarberater und Parship-Coach Eric Hegmann meint:


In der Vorweihnachtszeit ist man oft gestresst, was die Gefahr für einen Streit mit dem Partner bzw. der Partnerin erhöht. Kommt etwas wie eine unpassende Bemerkung eines Verwandten hinzu, kann dies schnell das Fass zum Überlaufen bringen.

Das können Sie vermeiden, wenn Sie im Vorfeld Ihre jeweiligen Erwartungen an das Fest austauschen und sich gegenseitig erklären, welche Situationen und Erfahrungen, bspw. Kindheitserinnerungen an Weihnachten, zu diesen Erwartungen geführt haben. Gegenseitiges Verständnis schweißt Sie dann zusammen zu einem Team, das sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt.

Quelle: parship.de

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