Dating-App Once fragte nach:
Macht Online-Dating abhängig?

Veröffentlicht: 3. November 2018

Über ein Viertel aller Deutschen, die online nach Dates suchen, empfindet das Scrollen durch Profile potenzieller Partner als frustrierend oder gar langweilig. Macht Online-Dating abhängig? Dies ist nur eine der Fragen, die eine neue Studie im Auftrag von Once beantwortet.

Die Ergebnisse: Ein Fünftel der Deutschen, die Erfahrungen mit Online-Dating haben, bezeichnen die Nutzung diverser Portale und Applikationen einerseits als langweilig (19 %) und sogar frustrierend (20 %).

Machen Online Dating-Apps süchtig?

Gleichzeitig meinen aber immerhin 12 % aller befragten Deutschen, die sich schon einmal ins mobile Dating-Getümmel gestürzt haben, dass Online-Dating Suchtpotenzial in sich birgt. Dabei nehmen fast doppelt so viele Männer (15 %) wie Frauen (8 %) die App-Verwendung als Suchtgefahr wahr.

Im europäischen Vergleich scheinen die Deutschen dieses Bewusstsein für Suchtpotenziale beim Online-Dating erst zu entwickeln. In Frankreich und Großbritannien beschrieben fast doppelt so viele Befragte (22 %) Online-Dating als "süchtig machend".  

Wo und wann wird zur App gegriffen?

Diese Zahlen unterstreichen die äußerst beiläufige Nutzung der Dating-Plattformen. Deutsche Männer und Frauen – und hier sind sich beide Geschlechter sehr ähnlich – nutzen mobile Dating-Apps vor allem beim Mittagessen (24 %) und im Bett (37 %).

Endlich Schluss mit Wisch&Weg beim Daten:
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Vor dem Fernseher sind mit 48 % die Frauen als Multitasking-Profis ganz vorne. Bei Männern sind es im Vergleich 36 %, die sich vor der Flimmerkiste auf die Suche nach der besseren Hälfte in Dating-Apps begeben (insgesamt 41 %).

Doch lässt sich einfach nebenbei ernsthaft ein Partner finden?

Und was sagt es aus, wenn 6 % der Befragten angeben, Dating-Apps auf Dienstreise zu nutzen; vor allem dreimal mehr Männer (9 %) als Frauen (3 %)? Echtes Dating scheint einer Wisch-und-Weg-Gesellschaft zu zeitaufwändig.

Dabei greifen vor allem mobile Apps immer deutlicher in unseren Alltag ein. Ein Fünftel aller Befragten in Deutschland kann noch nicht einmal mehr einschätzen, wie viel Zeit pro Woche ungefähr für Online-Dating verwendet werden. Im Schnitt verbringen 66 % der deutschen Männer und Frauen bis zu 4 Stunden pro Woche, und damit fast zwei Arbeitstage pro Monat, mit der Nutzung von Dating-Portalen und -Apps.

In Österreich sind es sogar durchschnittlich 83 % der Befragten, die ihre kost-bare Zeit so lange mit Online-Dating verbringen; dicht gefolgt von den Schweizern mit durchschnittlich 79 % der Befragten.

Wisch und Weg auf der Toilette

Sogar auf der Toilette benutzen 15 % der Deutschen und fast doppelt so viele ihrer in der Schweiz lebenden Nachbarn (29 %) mobile Dating-Apps,  um auf dem Porzellanthron online nach passenden Partnern zu suchen.

Von der Partnersuche regelrecht getrieben sind scheinbar jene, die noch während eines gerade stattfindenden Dates die nächstbeste Option mit dem Smartphone suchen. Nach eigenen Angaben nutzen 5 % der Italiener, 4% der Franzosen und immerhin 3 % der deutschen Befragten Dating-Apps, während sie zu einem Date verabredet sind.

Quelle: like-online.de

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