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Die größten Streitthemen bei Paaren

Veröffentlicht: 14. Juli 2020

Natürlich läuft eine Beziehung in den seltensten Fälle ohne Konflikte oder Streitigkeiten ab. Doch es scheint einige Themen zu geben, die immer wieder zu Unmut in Beziehungen führen. ElitePartner wollte mit einer Studie herausfinden, was die größten Aufreger sind. 

Damit die Studie bevölkerungsrepräsentativ ist, umfasste das Teilnehmerfeld 13.019 erwachsene, deutschsprachige Internetnutzer in unterschiedlichen Altersgruppen. Interessant an den Ergebnisse ist vor allem, dass die Aufreger sich mit dem Alter verändern. Unter den Teilnehmer waren 4.000 Paare.

Unordnung konkurrenzlos

Das Thema Ordnung scheint in nahezu jeder Beziehung ein streitbarer Punkt zu sein. So gaben 44 Prozent an, dass es immer wieder zu Streit kommt, weil z.B. die Zahnpasta nicht zugedreht wurde, der Geschirrspüler nicht eingeräumt oder halbleere Shampooflaschen das Bad säumen.


Nur jedes sechste Paar bezeichnet seine Beziehung als komplett harmonisch.

Vor allem durch Corona löste der Punkt Unordnung viel Streit aus.

Bist du schon wieder am Handy?

Das ständige Geklimper auf dem Smartphone hat es auf den zweiten Platz geschafft.25 Prozent der Teilnehmer ist genervt davon, dass der Partner zu viel Zeit mit dem Internet, Smartphone oder Rechner verbringt.

Aber auch Unpünktlichkeit und ständiges Warten auf den Partner lässt die Zündschnur entflammen. Bei 20 Prozent führt ein solches Verhalten zu Unmut.

Ebenfalls ein klassisches Thema in Beziehungen: Finanzen und Geldausgaben. Für 20 Prozent liegt hier ein großes Potenzial für Streitigkeiten. Wer kümmert sich eigentlich um den Haushalt und organisiert/struktiert die Essensplanung? Jedes 5. Paar hat schon über diese Frage diskutiert.

Interessant: das gemeinsame Sexleben führt nur bei 11 Prozent zu Diskussionen.

Arbeitzeiten und Überstunden sorgen für Streit

Bei 17 Prozent der Teilnehmer gibt es ab und an Streit beim Autofahren bzw. wegen dem Fahrstil. 15 Prozent ist ihre Nachtruhe heilig und ein schnarchender Partner kann dann schon mal Unmut wecken. Auf viel Arbeit und Überstunden könnte man es zurückführen, dass 15 Prozent der Paare in Streit über mangelnden Austausch oder gemeinsame Interessen geraten.

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Doch auch die Ernährung scheint bei 13 Prozent ein Diskussionspunkt zu sein. 

Überraschend: Nur bei 8 Prozent ist Eifersucht der Auslöser für einen Streit. 

Unterschiedliche Konflikte der Altersstufen

Während eine Partnerschaft sich entwickelt, verändern sich auch die möglichen Streitthemen. Frische Paare haben kaum Streit, so gaben 24 Prozent an in der Anfangsphase einer Beziehung  zu harmonisieren. Falls es Streit kommt, ist bei 19 Prozent Eifersucht im Spiel oder die Umgangsformen (16 Prozent).

Unordnung scheint in dieser Phase noch kein Thema zu sein, was u.a. daran liegt, dass ein frisches Pärchen in der Regel noch nicht zusammen wohnt.

In den ersten drei Beziehungsjahren weicht die rosarote Brille und die Partner sehen Unterschiede deutlicher. In dieser Phase streiten sich die meisten Paare über die verschiedensten Dinge. 16 Prozent gerät über Sex und Zärtlichkeiten in Streit, 15 Prozent reagieren ungehalten, wenn der Partner wichtige Entscheidungen ohne sie trifft.

In dieser Phase gibt es die meisten Streits bzgl. der Alltagssorganisation.

Die nächste Stufe wird als Familiengründungsphase gewertet. In den Beziehungsjahren 3 – 10 führt bei 14 Prozent die Kindererziehung und die Schwiegerfamilie bei 17 Prozent zum Streit.

Je länger, je besser

Paare, die mehr als 20 Jahre zusammen verbracht haben, sind bei Streitthemen mittlerweile entspannter. 21 Prozent streiten kaum noch. Selbst Unordnung regt nur noch jedes dritte Paar auf. Das nächtliche Schnarchen sorgt jedoch auch hier bei 19 Prozent für Diskussionen. 

Diplom-Psychologin und ElitePartner-Expertin Lisa Fischbach:


Auch glückliche Paare streiten, nur anders. Im Beziehungsalltag prallen häufig unterschiedliche Ansprüche und Wünsche aufeinander und müssen miteinander verhandelt werden. 

Quelle: elitepartner.de

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