Slutbot:
Nachhilfe beim Dirty Talk gefällig?

Veröffentlicht: 14. Juni 2019

Nachdem sich Wisch&Weg beim Dating etablierte, begann auch das Sexting zu boomen. Irgendwie scheint es mittlerweile zum "guten Ton" zu gehören, schlüpfrige Textnachrichten mit Flirts auszutauschen. Der neu entwickelte Slutbot soll Neulingen auf dem Gebiet des SexyTalks Hilfestellungen geben.

Ein heißer Online-Flirt hier, ein bisschen Dirty Talk da – so werden gerade die erotischen Fühler im Netz ausgestreckt. Doch wie kann ich als jemand, der kaum Erfahrungen mit erotischem Geplauder hat, hier die richtigen Worte finden? Ein Chatbot soll Abhilfe schaffen.

Slutbot: Der Inhalt des Bots

Hinter dem Slutbot verbirgt sich ein so genannter Chatbot. Also eine sehr einfache Variante von künstlicher Intelligenz. Der Chatbot beinhaltet das Dirty Talk-Wissen renommierter SexualpädagogInnen und AutorInnen erotischer Geschichten sowie Romanen. Er kann also auf vielfältige Erfahrungsschätze zurückgreifen.  

Der Slutbot verfügt über eine recht progressive Intelligenz. So kann er differenzieren zwischen einen Gespräch Mann/Frau, Frau/Mann, Mann/Mann, Frau/Frau usw. D.h. nachdem Sie Alter, Geschlecht der eigenen Person sowie Geschlecht des Flirtgegenübers angegeben haben, erhalten Sie spezifische Unterstützung.

Was lernt man mit dem Slutbot?

Im ersten Schritt lernt man einfach, lockerer mit solchen erotischen Nachrichten umzugehen und auch entsprechende Antworten zu finden.

Der Slutbot hat quasi 2 Modi: "Langsam&Sanft" und "Heiß&Sexy". Je nach Modus schickt der Slutbot dann Nachrichten wie: "Ich kann nicht aufhören, an dich zu denken. Es kommen mir immer wieder Erinnerungen mit dir in den Sinn. Willst du wissen, worüber ich am meisten nachdenke?" sowie "Jedes Mal, wenn deine Hand mein Bein berührte, habe ich das Kribbeln im ganzen Körper gespürt."

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Also gibt es eine softere Variante für Einsteiger und etwas deutlichere für Nutzer, die bereits Erfahrungen mit DirtyTalk gemacht haben.

Warum Sexting mittels Chatbot üben?

Die Antwort ist recht simple: Der Mensch traut sich eher mal über die Stränge (über seine Grenzen hinaus) zu schlagen, wenn er weiß, dass das Gegenüber eine künstliche Intelligenz ist. Die Schamgrenze ist dann einfach deutlich geringer. So kann man auch einfach selbst seine eigenen Grenzen austesten, ohne dass man sich für bestimmte Äußerungen schämt.


Wir glauben daran, dass es der beste Weg ist, etwas zu tun, um es zu lernen, was uns dazu inspiriert hat eine interaktive Erfahrung zu schaffen, die das reale Leben widerspiegelt, um Menschen zu helfen über Sex zu sprechen,

so "Slutbot"-Gründerin Brianna Rader.

Wenn die Ohren zu heftig glühen

Wenn der Slutbot über das Ziel hinausschießt mit seinen erotischen Nachrichten, gibt es für jeden Nutzer ein Safeword. Sendet man dieses Safeword, wird die Konversation direkt beendet. Der Slutbot achtet auch auf die Ausdrucksweise und findet es nicht gerade toll, wenn man ihn beschimpft. So sind Worte wie Whore und Bitch auf der Indexliste und können gar nicht verwendet werden.

Neugierig geworden? Dann müssen Sie sich noch etwas gedulden. Momentan ist Slutbot nur in den USA und Kanada zum Download verfügbar. Aber anständigen DirtyTalk können Sie in Deutschland heute schon erleben. 

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Quelle: techcrunch.com

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