Sexflaute im Bett:
Japanerinnen leiden unter zu wenig Sex

Veröffentlicht: 18. Juli 2017

Japan ist nicht nur das Land der skurrilen Sex-Vorlieben, viele Japaner erleben immer wieder Sex-Flauten in den eigenen Schlafzimmern. Dies führt zu einem neuen Trend bei Japanerinnen – sie holen sich bei männlichen Hostessen das was zuhause fehlt.

Der japanische Familienplanungsverband führte eine Studie unter 3.000 Menschen (16 – 49 Jahre) durch die ergab, dass etwa die Hälfte der Paare, die verheiratet sind, seit mehr als einem Monat keinen Sex mehr hatten.

Japan: Arbeit geht vor Sex

Experten zufolge liegt diese Quote mit 47,2 Prozent deshalb so hoch, da die Japaner einfach extrem beruflich eingebunden sind. 


35% der japanischen Männer ist zu müde für Sex, 
wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommen.

Darunter leiden viele Japanerinnen, zumal japanische Männer eh keine wahren Romantiker sind.

10.000 € jeden Monat für den Toyboy

Japanerinnen haben sexlose Ehen satt und sie nehmen nun ihr Vergnügen selbst in die Hand. Na gut, sie behelfen sich mit Escort-Herren, in Japan Hosts genannt. Erstaunlich ist, dass dieser Trend nicht nur ältere Japanerinnen packt, sondern die Spanne reicht von Mitte 20 bis in die Sechziger hinein. 

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Erfolgreiche Japanerinnen sind somit nicht nur finanziell unabhängig, sie nehmen selbstbewusst auch ihre eigenen Bedürfnisse wahr. 

Aki Nitta, erfolgreiche Geschäftsfrau aus Tokio dazu:


Japanische Männer sind nicht sehr aufmerksam und zeigen ihre 
Gefühle nicht, aber die Hosts behandeln dich wie eine Prinzessin. 
Ich will verwöhnt werden und es ist mir egal, wie viel das kostet.

Und wie fühlen sich die Hosts?

Ein besonderes Faible haben die Damen wohl aktuell für androgyne junge Männer, die ihr Haar gebleicht haben. Die reichen Japanerinnen spendieren ihren Toyboys Diamantuhren, Luxusautos oder auch Wohnungen.

Bis zu 100.000 Euro zahlen die Frauen gern, um männliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Dabei ist der Sex nicht garantiert, den lassen sich die Hosts zudem bezahlen.

Sho Takami war früher selbst Host und betreibt nun einen Host-Klub, in dem interessierte Frauen jede Menge junger Männer treffen können. Er sagt, dass dies ist 24-h-Job sei. Oft müsste man nach einer durch"gearbeiteten" Nacht am nächsten Morgen bereits zu einer neuen Kundin.

Der wichtigste Grundsatz aller Hosts:


Es ist wichtig, dass die Kundin glaubt, dass es eine Chance auf Liebe gibt.

Denn in Sachen "Sehnsucht und Hoffnung" unterscheiden sich japanische Frauen nicht von deutschen Frauen.

Mittlerweile gibt es in Japan an die 800 Host-Klubs, ein Drittel ist direkt in Tokio zu finden. 

Quelle: theguardian.com

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