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  Das Kontaktanzeigen-Dossier

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Geschichte der Kontaktanzeige - Teil 9:
Wie Zeitungsanzeigen funktionierten – und es heute noch tun
Das Prinzip der Chiffreanzeige

Anders als bei modernen Singlebörsen, bei denen sich Singles auf dem Kontaktmarkt anbieten und gleichzeitig aktiv suchen können, saßen Anbieter und Interessenten bei den Zeitungsanzeigen in zwei völlig unterschiedlichen Welten fest: Wer anbot, musste sich ganz anders verhalten als derjenige, der auf Angebote antwortete.

Diese Seite gehört zu: "Die Kontaktanzeige im Wandel der Zeit"

In diesem Abschnitt unseres Kontaktanzeigen-Dossiers geht es um die bewegte Geschichte und die verschiedenen Formen von Kontaktinseraten.

INHALTSVERZEICHNIS AUFKLAPPEN

Chiffreanzeigen in Zeitungen: Was kostete eine Zeitungsanzeige?

Der Anbieter (also der Inserent) einer Chiffreanzeige bzw. Annonce, bemühte sich, für wenige DM möglichst viel auszudrücken, was nicht immer leicht war. Dennoch kostete eine Anzeige in einem viel gelesenen Bürgerblatt wie der WAZ oder der Zeit kaum jemals unter 100 DM, und wer wirklich etwas von sich präsentieren wollte, konnte gut und gerne einen halben Tausender hinlegen. Gratiszeitungen waren billiger: Da gab es schon etwas für 40 DM (ausführlicher in dem Artikel Kosten einer Chiffreanzeige).

Die Chiffreanzeige aus der Sicht des Inserenten

Man hatte also das Formulierungs - und das Kostenproblem, wenn man Chiffreanzeigen aufgab. Am Ersten scheiterten bereits die Meisten – zu viel unnötige Wörter, fehlende Grunddaten (Alter und Beruf beispielsweise) waren eine Falle, in der man sich verfangen konnte, ungeschickte Formulierungen eine andere.

Hinzu kam, dass die Aussagekraft der meisten Chiffreanzeigen und Annoncen katastrophal schlecht war. „Nette, natürliche Frau, 35 sucht …“ bedeutet soviel, wie gar nichts – und daran hat, sich bis heute zwar nicht viel geändert, aber damals sprachen die Kosten gegen mehr als drei Wörter zur Charakterisierung – schuld daran war der Worttarif vieler Zeitungen, der auch in relativ billigen Anzeigenblättern drei DM kaum unterschritt. Bei 10 Wörtern plus der Chiffregebühr war man also schon fast bei den erwähnten 40 DM.

Das zweite Problem Chiffreanzeigen war anderer Art: Obwohl gegen 1980 immer noch viele Frauen suchten, hatten Männer nur wenig Chancen auf Antworten: Bei attraktiven Profilen mochten vielleicht zwanzig Rückantworten kommen, das Durchschnittsprofil aber ergab selten über drei bis fünf Antworten, von denen einige sofort herausfielen. Bei Frauen war es oft umgekehrt (auch hier gibt es gewisse Parallelen zur Jetztzeit): Sie konnten bis zu 200 Zuschriften auf eine Chiffreanzeige bekommen, von denen zumeist wenigstens ein Drittel akzeptabel war (Vgl. Artikel über die Erfolgschancen bei Chiffreanzeigen).

Die Chiffreanzeige bzw. Zeitungsanzeige aus der Sicht des Antwortenden

Man kann sich heute kaum noch vorstellen, wie viel Mühe es manchmal früher machte, einen Antwortbrief auf Chiffreanzeigen zu schreiben – von den Vorüberlegungen angefangen, bis zu den letzten Bedenken und dem abschließenden Gang zum Briefkasten. Es galten gewisse Gesetze, wie heute beim Blind Date – die allerdings auch manchmal locker umgangen wurden, zum Beispiel:

  • Auf jedem Brief musste eine Briefmarke kleben – möglichst eine Sondermarke – obwohl es ökonomischer gewesen wäre, seine fünf oder zehn Antworten zum Wochenende beispielsweise bei der Zeitung vorbeizubringen oder sie in einen größeren Umschlag zu tun. Dies hat sich aber mittlerweile geändert und so ist es heute bei den meisten Verlagen möglich, die einzelnen Umschläge in einen Sammelumschlag zu stecken und an den Verlag zu schicken. Allerdings müssen die Briefumschläge weiterhin natürlich alle frankiert sein.
  • Antwortschreiben ohne Lichtbild hatten wenig Chancen, solche ohne Telefonnummer gar keine.
  • Man schrieb mit der Hand – möglichst mit Tinte. Das taten zwar beruflich nur noch wenige Menschen, aber man wollte eben die Handschrift sehen. Maschinengeschriebene Briefe wurden sorgfältig daraufhin überprüft, ob sie wirklich mit einer Schreibmaschine einzeln geschrieben oder etwa fotokopiert waren.
Die besten Kontakt- und Chiffre-Anzeigenportale gibt es hier:

1.
LoveScout24 DE


2.
JOYclub


3.
C-DATE DE

Chiffreanzeigen und die Powersuche per Schreibautomat

Wer einen kleinen Schreibautomaten besaß (Olivetti hatte damals sehr schöne), der konnte sich die Arbeit erleichtern – statt 20 Mal zu schreiben, wer man ist und was man will, konnte man den Text einmal verfassen und abspeichern. Meist reichten nämlich zwei bis drei persönliche Sätze, um individuell auf die Chiffreanzeigen einzugehen.

Damit konnte man einerseits die Quote der erfolgreichen Antworten erhöhen und andererseits seine Emotionen kühl halten, wenn dann doch Absagen kamen – oder gar keine Reaktionen. Diese Methode entspricht nun keinesfalls dem „Dynamitfischen“ – denn immerhin musste man sich jede Chiffreanzeige heraussuchen, auf Kompatibilität prüfen und noch eine passende Bemerkung dazuschreiben, die einen verlockenden persönlichen Charakter hatte.

Zeitungsanzeigen und die Powersuche per Telefon

Zwei Mal durfte der Autor dieser Zeilen miterleben, wie Männer (ich habe niemals gesehen, dass es eine Frau tat) die Chiffrenummer aussparten und stattdessen seine Telefonnummer angaben. Die beiden smarten Junggesellen erhielten an dem Tag, an dem ich zuhören durfte, etwa 30 bis 50 Gespräche, und nach Eigenangaben noch etwa die gleiche Anzahl an den folgenden Tagen.

Etwa ein Drittel dieser Gespräche war positiv besetzt, wenngleich es selten zu Verabredungen kam – oft waren die Frauen eben nur neugierig, welche Art Mann einen solchen Schritt wagt. Das Beispiel mag zeigen, dass es damals durchaus Möglichkeiten gab, die übliche Routine der Chiffreanzeigen zu umgehen – wenn man denn den Mut hatte.

Chiffremanagement von Zeitungsanzeigen

Es mag eigenartig klingen – aber als es noch keine Handys gab, saß man an den Tagen „danach“ eben vor dem Telefon – so oft es ging. Denn wenn jemand anrief, dann wollte man natürlich topfit sein und die „richtigen“ Antworten geben.

Wer klug war, hatte sich ein kleines Chiffremanagement zurechtgelegt: Ein Notizheftchen, auf dem die Chiffreanzeigen aufgeklebt waren, auf die man geschrieben hatte, die Kerndaten wie Alter, Beruf und Wohnort noch eingekreist – denn es kam nun drauf an, möglichst schnell den Bezug zur jeweiligen Chiffreanzeige wieder herzustellen, um eine möglichst persönliche Unterhaltung zu ermöglichen.

Übrigens endeten solche Telefongespräche so gut wie immer mit einer Verabredung – wenn sich die Dame schon mal durchgerungen hatte auf die Antwort einer Chiffreanzeige oder Zeitungsanzeige mit einem Telefonanruf zu reagieren, dann wollte sie zumeist auch ein Date.


Unsere Themen-Dossiers:

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(34 Kapitel)

Kontaktanzeigen
(44 Kapitel)

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(36 Kapitel)

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(42 Kapitel)

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(17 Kapitel)


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