Singles, hier klicken und Ihr kommt zur Startseite!


  Singlebörsen im Test: Singlebörse, Kontaktanzeige, Blinddate, Seitensprung, Partnervermittlung

  Kostenloser Vergleich von Partnervermittlungen, Kontaktanzeigen Sites, Seitensprung und Blinddate Agenturen
   Home   |   Tipps für Singles   |   News   |   Über uns   |   Presse   |   Kontakt   |   B2B & Webmaster

   » Kontaktanzeigen - Sites
   » Partnervermittlungen
   » Blinddate - Ausrichter
   » Seitensprung - Agenturen
   » Singlereisen
   » Osteuropa - Spezialisten

   » Singlechats/Singleforen
   » Mobile-Dating-Dienste
   » Spezial-Singlebörsen
   » Gay-Dating
   » Spezielle Sexpartner
   » Andere Kontaktbörsen
   » Tipps für Singles
   » Partnerbörsen-Interviews
   » Alle Singlebörsen von A-Z
   » Buchtipps für Singles
   » Glossar: Online-Dating
   » Kuriositäten
   » Sitemap
   » Unser Online-Dating-Blog
   » Unser Flirt-Forum

   Singlebörsen-Vergleich
   Gesamtes Web

logo kontaktanzeigen dossier

Geschichte der Kontaktanzeige - Teil 8:
Die Bekanntschaftsanzeige - Ausdruck des gesellschaftlichen Wandels

Der Wechsel von der Heiratsannonce zur Bekanntschaftsanzeige hing mit einem gesellschaftlichen Wandel zusammen, der in Deutschland erst nach 1960 vollends wirksam wurde. Denn bis Ende 1960 war die Ehe so gut wie die einzige Lebensform, der eine Dame einen „ehrbaren“ Status und die Vollwertigkeit als „Frau“ ermöglichte – inklusive der Anrede – denn wer nicht verheiratet war, wurde als „Fräulein“ angeredet.

Einschub:
Der ideale Platz für Ihre Bekanntschaftsanzeige

 

Test Kontaktanzeigen-Sites

Test Partnervermitlung

Test Sexpartner-Portale

Kontaktanzeigen-
Sites
    Partnervermittlungen Sexpartner-
Portale

Erst 1972 wurde der Begriff seitens der deutschen Bundesbehörden abgeschafft, was nach und nach dann auch dazu führte, dass sich der Begriff „Frau“ auch privat durchsetzte. Etwa zur gleichen Zeit begann die Frauenbewegung, die Gleichstellung und das gleiche Ansehen von Frauen überall zu propagieren und schließlich zu verwirklichen.

Als die Heirat plötzlich nicht mehr der zentrale Punkt eines Frauenlebens war, änderte sich auch die Bezeichnung der Anzeigen – zuerst nach und nach, dann auf der ganzen Linie – und sobald die Sparte Bekanntschaften eingerichtet war, wanderten so gut wie alle Privatanzeigen dorthin ab und in der verbliebenen Sparte „Heiraten“ erschienen dann die von den hauseigenen Dichtern verfassten, verdeckten Anzeigen der Heiratsinstitute, die so lächerlich und kitschig waren, dass man die eigene Bekanntschaftsanzeige auf keinen Fall mehr in derselben Sparte lesen wollte. (Vergleiche: Boom und Niedergang der Heiratsanzeigen).

Probleme bei der Formulierung von Bekanntschaftsanzeigen: Wer bin ich eigentlich und wer darf ich sein?

Allerdings hatten private Heiratsanzeigen und Bekanntschaftsanzeigen ein Problem: Es ist schwierig, sich in wenigen Worten zutreffend zu beschreiben – vor allem, wenn man sich selbst nicht genau kennt. Dieses Phänomen aus den Anfangszeiten dieser anzeigen hat sich bis in die Blütezeit hinübergerettet – und es existiert tatsächlich auch noch heute.

Im September 2008 schrieb ein Zeitungskolumnist: „Fast alle diese "attraktiven" bis "sehr attraktiven" Damen unterwarfen sich esoterischen Praktiken wie Tai-Chi, Yoga und Qi Gong beziehungsweise tanzten Tango, Salsa oder Flamenco. Am Wochenende glitten sie in mit Blütenblättern bestreute Wannen, schlürften Champagner und brannten Räucherstäbchen ab.

All diese Dinge kennzeichnen einen Menschen nun wirklich nicht – und schauen wir uns in den Bekanntschaftsanzeigen bei den Damen etwa in den 1970er Jahre um, dann sind sie „vielseitig interessiert“, „weiblich“, „warmherzig“, „einfühlsam“, „zärtlich“, „unternehmungslustig“, „natürlich“ und „musisch“ – und wieder ist nichts dabei, was einen Menschen wirklich charakterisieren würde. Bei den Herren war es 1970 übrigens kaum anders.

Die fehlende Fähigkeit der meisten Deutschen, in den Bekanntschaftsanzeigen auch nur eine halbwegs zutreffende Beschreibung von sich selbst zu geben und diese auch noch in Kürze formulieren zu können, ist der Hauptgrund für den fehlenden Erfolg – und für den ständigen Frust, den Menschen bei Blind Dates ausgesetzt waren – und nach wie vor sind. Als Abhilfe stand übrigens seit 1985 ein Rowolth-Band des Autorenteams Drenk und Drenk zur Verfügung, an dem man sich halbwegs hätte orientieren können.

Die ständig gleichen Eigenschaften der Damen und Herren führten bald dazu, dass Frauen in Bekanntschaftsanzeigen gleich schrieben: „Dame mit allen anzeigenüblichen Eigenschaften sucht …“ oder sich mit der Kraft des Gegenteils behalfen: „Hässliche, an nichts interessierte, bisweilen bösartige Frau sucht …“.

Auch in anderem Zusammenhang existierten Formulierungsprobleme bei den Bekanntschaftsanzeigen: Die in den 1970er Jahren häufige Kombination „Tennis/Ski“ sollte auf einen exklusiven Lebenswandel hindeuten, hinterließen aber eben auch den Eindruck fehlender Berufstätigkeit, während die Formulierung „mit Niveau“ davon zeugte, dass man selber auf keinen Fall dergleichen hatte. Ebenso unsinnig war es, sich in Ermangelung von Eigenschaften als „Sternzeichen“ zu verhökern oder die Automarke statt eines vernünftigen Berufs anzugeben: „Porschefahrer sucht“.
.


Lesen Sie hier die weitere Geschichte der Kontaktanzeige:

Hat Ihnen dieser Artikel über die "Bekanntschaftsanzeige" weitergeholfen? Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Bekanntschaftsanzeige?
Dann schreiben Sie uns: kritik@singleboersen-vergleich.de

Die wichtigsten Singlebörsen-Testergebnisse:
 

Test Kontaktanzeigen-Sites

Test Partnervermitlung

Test Singlereise-Agentur

Test Sexpartner-Portale

Test PV für russische Frauen

Kontaktanzeigen-
Sites
    Partner-
vermittlung
Singlereisen Sexpartner-
Portale
Osteuropa-
Agenturen

Zur Startseite   |   Zum Seitenanfang

   

© metaflake 2003-2012. Alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.