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 Kontaktanzeigen heute

Geschichte der Kontaktanzeige - Teil 14:
Erotikkontaktanzeigen im 19. Jahrhundert

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es keinerlei Raum in Zeitungen und Zeitschriften für Anzeigen, die auch nur im leisteten Verdacht standen, dass man etwa ein „Konkubinat“ beginnen wolle. Wirkliche Erotikkontaktanzeigen gab es also natürlich nicht. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...
 

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Allerdings gab es zwei Alternativen, um eine getarnte Erotikkontaktanzeige aufzugeben:

  • Wer besondere erotische Wünsche hatte, fand in der Sparte „Unterricht“ seine Ansprechpartnerin als jugendliche Englisch- oder Französischlehrerin, wenn man die exklusiven erotischen Kontakte suchte.
  • Auch die Körperpflege konnte genutzt werden für "gefakte" Erotikkontaktanzeigen, indem man beispielsweise „Massagen“ anbot.

Schließlich gab es noch viele „junge Witwen“, die aufgrund „unverschuldeter Notlagen“ dringend ein Darlehen erbaten, das „nach persönlicher Vereinbarung“ zurückgezahlt werden sollte, auch eine raffinierte Form der eigentlich verbotenen Erotikkontaktanzeige.

Die zweite Alternative für Erotikkontaktanzeigen bestand darin, Stellenangebote für „Privatsekretärinnen“ oder „Gesellschafterinnen“ auszuschreiben, bei denen auf Nachfrage dann nähere Details zu den erwünschten „Diensten“ gegeben wurden, beispielsweise, dass es von Vorteil wäre, "einen großen Busen zu haben" und "die Tür des Schlafgemachs nachts nicht abzuschließen".

Fazit zum Thema Erotikkontaktanzeigen: Moderne Singles können mehr als froh darüber sein, wie ungezwungen und offen sie heute Erotik- oder Sex-Kontaktanzeigen auf Portalen für Erotikkontakte schalten und lesen können.
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Lesen Sie hier die weitere Geschichte der Kontaktanzeige:

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