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Allerdings gab es zwei Alternativen, um eine getarnte Erotikkontaktanzeige aufzugeben:
- Wer besondere erotische Wünsche hatte, fand in der Sparte „Unterricht“ seine Ansprechpartnerin als jugendliche Englisch- oder Französischlehrerin, wenn man die exklusiven erotischen Kontakte suchte.
- Auch die Körperpflege konnte genutzt werden für "gefakte" Erotikkontaktanzeigen, indem man beispielsweise „Massagen“ anbot.
Schließlich gab es noch viele „junge Witwen“, die aufgrund „unverschuldeter Notlagen“ dringend ein Darlehen erbaten, das „nach persönlicher Vereinbarung“ zurückgezahlt werden sollte, auch eine raffinierte Form der eigentlich verbotenen Erotikkontaktanzeige.
Die zweite Alternative für Erotikkontaktanzeigen bestand darin, Stellenangebote für „Privatsekretärinnen“ oder „Gesellschafterinnen“ auszuschreiben, bei denen auf Nachfrage dann nähere Details zu den erwünschten „Diensten“ gegeben wurden, beispielsweise, dass es von Vorteil wäre, "einen großen Busen zu haben" und "die Tür des Schlafgemachs nachts nicht abzuschließen".
Fazit zum Thema Erotikkontaktanzeigen: Moderne Singles können mehr
als froh darüber sein, wie ungezwungen und offen sie heute Erotik- oder Sex-Kontaktanzeigen auf
Portalen für Erotikkontakte
schalten und lesen können.
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