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Wegen der Gefahr der Frauen, den "guten Ruf" zu verlieren, war
das Arrangieren von Seitensprüngen für Frauen sehr risikoreich. Man
behalf sich in alten Zeiten damit, dass man die Adressen interessierter
Damen "unter der Hand" weitergab. Die Beziehungen selbst wurden
dann an verschwiegenen Orten, teils in eigens dafür angemieteten
Wohnungen, ausgelebt.
Wer nicht auf die Gelegenheit zum Seitensprung warten
wollte oder keine geeignete Person dafür fand, musste sich anonym umsehen
- und die Zeitungsanzeige wurde im 20.Jahrhundert der Schlüssel dazu,
bevor es das Internet gab.
Zeitungen und Zeitschriften boten lange Zeit die
Kontaktmärkte für Seitensprünge und Sexpartner
aller Art. Die wirklichen Wünsche wurden entweder hinter Codewörtern und
bestimmten Sätzen getarnt ("für alles Schöne", "für
eine offene Begegnung") oder man verschwieg einfach, verheiratet zu
sein. Vom so genannten One
Night Stand bis zur "Affäre" standen damit alle Möglichkeiten
für einen "arrangierten Seitensprung" offen. In der Blütezeit
der Zeitungsanzeigen konnte man derartige Anzeigen sowohl unter
"Heiraten" wie auch unter "Bekanntschaften" oder
"Begegnungen" finden - je nachdem, welches Niveau man für den
Seitensprung suchte. Bei den "Begegnungen" wurde dann im Text
verschlüsselt, ob ein Entgelt für den Seitensprung vorgesehen war oder
nicht ("ohne finanzielle Interessen").
Wie findet man heute einen Sexpartner für den
Seitensprung?
In der heutigen Zeit ist die Hemmschwelle für einen
Seitensprung drastisch gesunken und man kann durchaus sagen: "Wo Menschen
sind, gibt es natürlich immer auch irgendwo einen
Sexpartner darunter." Natürlich findet sich
in der Disco, der Kneipe, beim Einkaufen etc. theoretisch immer ein
passender Seitensprungpartner. Das Problem, einen Sexpartner auf dem herkömmlichen
Wege zu finden, ist allerdings die fehlende Diskretion. Zu groß ist das
Risiko, schon bei der Anbahnung des Seitensprungs erwischt zu werden. Die
Affäre mit dem Postboten, Gärtner, Nachbarn oder dem besten Freund des
Ehemanns mag zwar reizvoll sein, bleibt aber in den seltensten Fällen
unentdeckt. Wer sich trotzdem für einen Sexpartner aus der genannten
Zielgruppe entschieden hat, dem empfehlen wir unseren Ratgeber-Artikel
"Seitensprünge
geschickt vertuschen".
Das Internet ist gerade durch den Vorteil der Anonymität
zum Dreh- und Angelpunkt für Affären oder "arrangierte Seitensprünge"
geworden. Das ursprüngliche Codewort "Kurzzeitbeziehung" wurde
schon bald durch eindeutigere Begriffe ersetzt: "Adult Dating",
"Seitensprungagentur", "Sofortkontakt" oder gar
"Sex-Dating" sind zu gängigen Begriffen geworden. Auch in den
Texten wird man sehr deutlich und äußert seine sexuellen Wünsche
direkter und unmittelbarer, als es früher der Fall war.
Auf der Suche nach dem geeigneten Sexpartner können
Interessierte zwischen der Dienstleistung einer Seitensprungagentur und
dem Angebot eines Portals für Sexkontakte auswählen. Falls Sie sich
gerade damit beschäftigen, wie Sie diskret und anonym einen
"Sexpartner im Internet" finden, wird Ihnen unserer Artikel "Wo
bin ich besser aufgehoben? Portal für Sexkontakte oder
Seitensprungagentur" bestimmt hilfreich sein.
Wie stark sich die Suche nach einem Sexpartner für das Fremdgehen
und den Seitensprung etabliert hat, erkennt man auch daran, dass es schon
professionelle Agenturen gibt, die dem Fremdgänger bei der Beschaffung
eines Seitensprung-Alibis
helfen. |