"Frauen erkennen schnell, dass sie bei LOVEPOINT nichts verlieren können, denn der Service ist kostenlos."

Share!
interview mit Wolfgang Herkert von Lovepoint.de

Wolfgang Herkert

Geschäftsführer bei LOVEPOINT

Veröffentlicht: 11. Mai 2004

Auf der einen Seite Partnervermittlung, auf der anderen Seite Fremdgeh-Portal - wie das denn wohl zusammengeht bei Lovepoint.de, wollten wir von Geschäftsführer Wolfgang Herkert wissen. Ob es da nicht Verwechslungen gibt? Der Lovepoint-Mann lacht und hebt zur Erläuterung an...



Wir wollten mit LOVEPOINT eine Agentur gründen, die sich um jeden Kontaktsuchenden kümmert. Dies schliesst alle Arten der Kontaktsuche ein und grenzt niemanden aus.

Herr Herkert, eigentlich müssten wir mit Ihnen ja zwei Interviews führen, da man bei Ihrer Agentur LOVEPOINT nicht nur nach einem Lebenspartner, sondern auch nach einem Seitensprung-Partner suchen kann. Es kommt bei Ihnen doch hoffentlich nicht versehentlich zu Verwechslungen?

Das wäre grausam (lacht). Nein, selbstverständlich sind Verwechselungen völlig ausgeschlossen. Beide Vermittlungsarten werden vollkommen getrennt voneinander bearbeitet.


Finden die Lebenspartner(Traumpartner)-Suchenden den Seitensprung-Bereich bzw. die Erotikabenteuer Vermittlung nicht etwas anrüchig?

Ich möchte nicht ausschliessen, dass es trotz unserer modernen Zeit ein paar wenige Menschen gibt, die dies so empfinden. Doch der Wandel der Zeit hat es mit sich gebracht, dass Offenheit, Verständnis und Toleranz, vor allem auch im Bereich partnerschaftlicher Beziehungen, in unsere Gesellschaft Einzug genommen haben.

Ursprünglich sollte LOVEPOINT nur eine herkömmliche Partnervermittlung werden. Allerdings erkannten wir, dass viele Menschen auf Partnersuche gehen, obwohl sie eigentlich genau wissen, dass Sie ja im Grunde nur ein Abenteuer suchen und nicht die Beziehung des Lebens. Dies erwies sich als kritischer Punkt, denn zu einer Beziehung gehören immer zwei Menschen. Plant der eine nun wirklich die Liebe für das Leben zu finden, während der andere etwas Kurzfristiges sucht, dann kann eine Vermittlung solcher Menschen schnell in Enttäuschung und tiefer Verletzung (auf der Liebe suchenden Seite) enden.

Wir wollten mit LOVEPOINT eine Agentur gründen, die sich um jeden Kontaktsuchenden kümmert. Dies schliesst alle Arten der Kontaktsuche ein und grenzt niemanden aus. Nun standen wir vor der Frage, wie vermitteln wir seriös bzw. so, dass die obige Problematik unseren Kunden nicht zum Verhängnis wird. Oberstes Ziel war: Wir müssen unsere Traumpartner Suchenden Mitglieder von Enttäuschungen dieser Art frei halten. So wurde die Agentur in zwei Service Zweige gespaltet und die ideale Möglichkeit geschaffen alle Kontaktsuchenden zielorientiert miteinander zu vermitteln.

Die hohe Anerkennung von LOVEPOINT gründet folglich in einer ganz einfachen Tatsache: Der User sucht einen seriösen und bemühten Dienstleister. Er erkennt hierbei ganz genau was sinnvoll ist und was ihm zu Gute kommt. Durch die unterschiedlichen Vermittlungsarten sieht er sich lediglich zielgerichteter angesprochen.


In welchem Teil Ihrer Mitglieder-Kartei sind denn mehr Mitglieder eingetragen?

Die Besucher unseres Online Angebotes strömen durch verschiedenste Verweise zu uns. Vor allem profitieren wir jedoch auch von Mundpropaganda, d.h. von zufriedenen Kunden die ihren Bekannten oder auch Verwandten von uns erzählen. Dies führt zu einem konstanten und sehr ausgeglichenen Verhältnis zwischen Traumpartner- und Erotikabenteuersuchenden Mitgliedern.


In der LOVEPOINT-Abteilung "Lebenspartner" liegt der Anteil der Frauen bei rund 65%. Das ist top. Aber uns interessiert vor allem: wie haben Sie es im Bereich "Seitensprung" geschafft, als eine der wenigen Agenturen in Deutschland ein faires Verhältnis Männlein/Weiblein herzustellen?

Um dieser Frage selber mal auf den Zahn zu fühlen, starteten wir Anfang 2003 eine Umfrage unter unseren weiblichen Mitgliedern. Wir stellten die Frage "Womit haben wir Ihr Vertrauen verdient?" und boten den Damen neben mehreren Standardantworten auch einen Bereich "Sonstiges" für individuelle Begründungen. Mehrfach zutreffende Antworten durften selbstverständlich abgegeben werden.

Aus über 5.000 Antworten ergaben sich schliesslich drei Hauptgründe:

1.) Kostenloser Service in Verbund mit seriösem Eindruck (86%)

2.) Persönliche Empfehlung einer Freundin (59 %)

3.) Blanke Neugier, ob LOVEPOINT das Leben bereichern kann (37%)


Fazit: Die Frauen erkennen recht schnell, dass sie überhaupt gar nichts bei LOVEPOINT verlieren können, denn der Service ist absolut kostenlos für sie. Dazu kommt, dass LOVEPOINT sich glücklich schätzen darf einen seriösen Ruf zu geniessen. Diese Mischung führt zu einer grossen Akzeptanz bei weiblichen Kontaktinteressenten.


Weshalb bieten Sie ihren Service für Frauen kostenlos an, währen Sie von Männern Geld verlangen? Wie reagieren die männlichen Interessenten darauf? Kommen Gefühle der Benachteiligung auf?

Selbstverständlich finden wir Verständnis dafür, dass dies im Einzelfall erstmal Verwunderung und evtl. sogar das Gefühl der Benachteiligung bei einem männlichen Interessent hervorrufen könnte. Eine Erklärung ist jedoch schnell gegeben: Als Dienstleister der zehntausende Kunden betreut, der z.B. Werbekosten zu tragen hat, Mitarbeiter beschäftigt und seine Webpräsenz frei von belästigender Werbung hält, können wir unseren Service selbstverständlich nicht komplett kostenlos anbieten.

Drei Problematiken führen nun jedoch dazu, dass LOVEPOINT keine Mitgliedschaftsgebühr von Frauen verlangt, sondern die Kosten auf männliche Interessenten umlegt:

ERSTENS gibt es im Internet nach wie vor leider mehr männliche als weibliche User.

ZWEITENS sind (online) "im Verhältnis" dazu noch mehr Männer auf Kontaktsuche als Frauen.

DRITTENS kann jede FRAU in jeder kostenlosen Kontaktbörse sofort einen Kontakt finden (abgesehen von der Qualität des Erfolgs, den eine Frau aber natürlich im Vorfeld nicht erahnen oder vergleichen kann). Somit sehen die meisten Frauen keinen Mehrwert in einem kostenpflichtigen Service und bleiben abgeschreckt NICHTmitglied.


Wir reagieren also lediglich auf ein Grundprinzip des Marktes, Angebot + Nachfrage und versuchen die benachteiligten Männer optimal zu betreuen.

Oben genannte Gründe bringen es mit sich, dass Frauen den Service einer KOSTENPFLICHTIGEN Kontaktvermittlung in zu geringem Masse nutzen würden, als dass man den männlichen Kunden ein faires und somit seriöses Potenzial an Partnerinnen gegenüber stellen könnte.

FAZIT: Der kostenlose Service für Frauen ist ein Diktat des Marktes und spiegelt unser seriöses Anliegen wieder, unsere Kunden optimal vermitteln zu können. Der männliche Kontaktsuchende findet somit in LOVEPOINT folglich eine Agentur, die dafür Sorge trägt ihm maximale Erfolgschancen bieten zu können.

Passende Testsieger im Juni 2018:

Haben Sie durch die Möglichkeit der "kostenlosen" Anmeldung für Frauen mit vielen Fakeanmeldungen zu kämpfen? Würden Sie Mitgliedschaftsgebühren von Frauen verlangen, wäre das Fakerisiko doch sicherlich geringer?

Nein, ganz im Gegenteil. Die Hauptgründe sich einen Fakeacount zuzulegen, liegen in der Motiviation an E-Mail-Adressen für Werbung zu kommen, kommerziellen Interessen oder darin sich ein bisschen Gaudi auf Kosten anderer Menschen zu machen. Alle Punkte sind bei LOVEPOINT nicht gegeben. Ein Anmelder hat weder Einsicht in die E-Mail-Adressen unserer Mitglieder, noch kann er wahrlos andere Kontaktsuchende anschreiben. Dazu kommt, dass jedes Mitglied bei uns von Anfang an das Angebot erhält, für jede Nennung eines Fakers Bonus Vermittlungen bzw. kostenlose Verlängerungen der Mitgliedschaftszeit zu erhalten. Ein Faker hat somit ein Überleben von maximal einem Vermittlungsvorschlag, sollte er unserer Redaktion nicht schon vorher aufgefallen sein.

Das die Fakeanmeldungen bei kostenpflichtigen Angeboten geringer sind, ist leider ein weit verbreiteter Irrtum, denn genau das Gegenteil ist heutzutage der Fall. Hierfür verantwortlich ist die Tatsache, dass kommerzielle Faker vor allem von einem profitieren, von fehlender Skepsis und blindem Vertrauen ihres Gegenübers. Der professionelle Faker weiss ganz genau, dass die meisten denken, wer Mitgliedschaftsgebühr zahlt, ist auch wirklich an Kontaktvermittlung interessiert. Diese Tatsache macht er sich zu nutze, investiert ein paar Euro in die Mitgliedschaft und hat nun leichtes Spiel mit dem gutgläubigen Gegenüber. Viel Abzocke wird an dieser Stelle z.B. mit 0190 Nummern getrieben.


2003 haben Sie nach eigenen Angaben über 1,5 Millionen erfolgreiche Vermittlungen gezählt. Was meinen Sie in diesem Zusammenhang mit "erfolgreiche Vermittlung"? Doch wohl kaum "Hochzeiten", oder?

"Erfolgreiche Vermittlungen" stehen für erfolgreich ausfindig gemachte Kontaktprofile die zueinander passten und anschliessend als Partnervorschlag an die betroffenen Mitglieder gingen. Den tatsächlichen Erfolg, d.h. ob es zu einer Heirat kommt, ob es zu einer festen Beziehung oder auch nur einem erotischen Kurzabenteuer kommt, können wir leider nicht messen. Hier wären wir darauf angewiesen ein entsprechend Feedback all unserer Mitglieder zu erhalten und dies zu jeder einzelnen Vermittlung. Es gibt jedoch leider viele persönliche Gründe, weshalb die meisten Menschen nicht unbedingt davon erzählen möchten, wie ein Treffen verlief, ob ein Treffen zustande kam oder ob es nicht geklappt hat. Zwar erhalten wir jeden Monat viel liebe Post aktiver oder ehemaliger Mitglieder, von Dankesbriefen bis hin zu Einladungen von Hochzeiten, doch stellen diese im Vergleich zur Masse der versendeten Vermittlungsvorschläge keine repräsentative Grösse dar.


Wie viele Kontaktvorschläge erhält ein weibliches bzw. männliches Mitglied in der Seitensprung- bzw. Lebenspartner-Abteilung durchschnittlich pro Monat?

Bis zu 10 Partnervorschläge erhalten unser Mitglieder im Monat. Wir begrenzen diese Anzahl ganz bewusst, weil wir möchten, dass unsere männlichen Kunden auch eine Chance auf Antwort haben, wenn sie eine Dame kontaktieren. Die Erfahrung zeigte leider, dass Frauen bei zu viel Kontaktvorschlägen das Interesse am Vermittlungsservice verlieren, sie betrachten dies als Spamming. Wir lernten folglich aus der Erfahrung und richteten die Sperre ein, dass jeder nur alle 3 Tage einmal vermittelt werden kann. So bleibt genug Antwortzeit bzw. Zeit den Vermittlungsvorschlag sorgfältig zu prüfen.

Unsere Traumpartner Mitglieder erhalten derzeit im Durchschnitt ca. 5-6 Kontaktvorschläge je Monat.

Unsere Erotikabenteuer Mitglieder erhalten derzeit im Durchschnitt ca. 3-4 Kontaktvorschläge je Monat.


Gibt es Menschen die überhaupt nicht vermittelt werden können? Wenn ja, weshalb und wie gehen Sie mit diesen um?

Leider gibt es in sehr seltenen Fällen Menschen die wir nicht vermitteln können. Frauen wie Männer. Eine seriöse Kontaktvermittlung kann sich hiervon niemals freisprechen.

Die Begründung hierfür liegt meist darin, dass die Person (d.h. deren Eigenschaften bzw. deren Persönlichkeitsdarstellung) nicht oft gesucht wird und somit letztendlich z.B. nach 3 Monaten immer noch nicht vermittelt werden konnte. Gegenüber zahlungspflichtigen Kunden reagieren wir in solch einem Fall mit dem Angebot der Rückzahlung des ehemals geleisteten Mitgliedschaftsbeitrages. Alternativ darf der Kunde Mitglied bleiben bis wir ihn erfolgreich vermittelt haben. Ihm stehen je gebuchten Monat eine Mindestvermittlung zu.

Hierbei sei auch erwähnt, dass LOVEPOINT weit über die AGB´s hinaus viel Wert auf ein besonders gutes Verhältnis zu seinen Mitgliedern legt. So haben wir es uns zur Aufgabe gemacht KEINEN Kunden unzufrieden gehen zu lassen. Selbst dann nicht, wenn dessen offizielle Mitgliedschaftszeit eigentlich abgelaufen wäre.

Auf dieses faire Handling sind wir sehr stolz, da wir uns selbstverständlich nicht damit belasten dem Kunden Fakevermittlungen zukommen zu lassen. Ist ein Kunde nicht vermittelbar, so tischen wir ihm auch nichts anderes auf, sondern stellen uns der Tatsache und reagieren mit Fairness.


Unserer Erfahrung zufolge sind besonders im Seitensprung bzw. Erotikabenteuerbereich einige Männer schnell enttäuscht, wenn es nicht sofort klappen will mit dem Seitensprung. Was machen die falsch und wie helfen Sie, um deren Chancen auf ein erotisches Abenteuer zu erhöhen?

SERIÖSE Kontaktvermittlung kann man leider nicht mit "Shopping gehen" verwechseln. Wer das gerne möchte, der sollte ganz klar Abstand von einer Online Agentur wie LOVEPOINT nehmen. Denn für solche Interessen bietet sich der Gang zu den kommerziellen Damen aus dem Rotlicht Milieu an, nicht jedoch eine Online Kontaktdienstleistung.

Wir als Kontaktdienstleister sind an die Tatsache gebunden, dass wir keine käuflichen, sofort auftischbaren Paletten an Menschen ohne eigenen Willen anbieten können, sondern private Interessenten betreuen, die jeweils ihre ganz genaue Vorstellung von einem erotischen Kick haben. Besonders die Frauen möchten sich nicht wie ein Stück Ware im Schaufenster vorkommen, sondern fordern zurecht "wertvolles" Kontaktknüpfen. Hierbei ergibt sich: Während Männer Ihre Wunschvorstellungen gegenüber der potenziellen Dame oftmals relativ offen gestalten, nutzen Frauen den Online Kontaktservice meist um sich sehr detailliert nach einem passenden Mann umzusehen, was den potenziellen Männerkreis somit oftmals sehr eingrenzt.

Folglich hat es nicht grundsätzlich etwas damit zu tun, dass ein Mann etwas falsch macht, wenn die Anzahl der Vermittlungsvoschläge für ihn geringer ausfällt als er sich erhofft. Es ist auch möglich, dass sein Profil (seine persönlichen Eigenschaften) von Frauen einfach nicht so oft gesucht wird. Aufgrund unserem Prinzip maximal alle 3 Tage einen Vermittlungsvorschlag heraus zu geben, kann es dann hin und wieder zu Wartezeiten kommen, bis enstprechend weibliche Profile für ihn zur Vermittlung offen stehen.

Natürlich gibt es jedoch auch Männer, die falsche Erwartungen an uns als Kontaktdienstleister stellen. So z.B. ein Mann mit 50 Jahren, der eine Partnerin sucht die maximal 20 ist. Selbstverständlich kann dieser Mann über uns sein Glück finden, doch mit solch einem Wunschprofil schränkt er die Möglichkeiten einer Vermittlung natürlich sehr ein. Würde er einräumen, dass die Partnerin ruhig auch 50 sein kann, wären ihm ein vielfaches an Vermittlungen gewiss. Dieses Beispiel bezieht sich selbstverständlich aber auch auf andere Dinge, wie Grösse, Herkunft, Gewicht usw..

Wenn sich jemand schlecht vermittelt fühlt, so steht ihm LOVEPOINT jederzeit mit Rat und Hilfe beiseite. Gemeinsam klären wir mit unseren Kunden ob und was es zu verbessern gibt oder was die Ursache für eine zögernde Vermittlung sein könnte. Hierzu bieten wir unseren Mitgliedern einen grossen Online Supportbereich mit vielen Fragen und Antworten, sowie Vorschlägen und Hinweisen, die der erfolgreichen Vermittlung dienen. Ausserdem steht letztendlich natürlich der persönliche E-Mail-Support zur Verfügung, dessen Feedback in der Regel innerhalb von 1-3 Tagen beim Kunden eintrifft.


Wie genau funktioniert der LOVEPOINT-Vermittlungsalgorithmus und wie viel Aufwand steckt in der Entwicklung?

LOVEPOINT arbeitet mit einer eigens für LOVEPOINT programmierten Software, die insgesamt 1,5 Jahre Grund-Entwicklungszeit in Anspruch nahm. Diese Software orientiert sich bei der Vermittlung an den Eigenschaften und Neigungen des jeweiligen Mitgliedes. Es ist die Art der Vergleichsabfragen-Gestaltung, die für eine besondere Qualität in der Vermittlung Sorge trägt. Letztere stellt einen entscheidenden Grund für den Erfolg von LOVEPOINT dar bzw. dafür was LOVEPOINT von anderen Agenturen unterscheidet, ist sozusagen eines der Betriebsgeheimnisse unseres Erfolgs.

Der Lauf der Zeit ermöglicht im Reich der Programmierung immer wieder neue Möglichkeiten. Selbstverständlich ist es unser ständiges Bemühen, diese Möglichkeiten auch an unsere Mitglieder weiterzugeben. An der Weiterentwicklung der Software wird daher permanent gearbeitet. Ca. 2-3 mal im Jahr findet schliesslich ein Update statt, welches die Servicepalette für unsere Mitglieder ausbaut.


Sie bieten eine VIP-Vermittlung an, welche beide Vermittlungsarten miteinander verknüpft. Wieviel Sinn macht dieser Service? Ist die VIP-Vermittlung wirklich ein interessanter Mehrwert für den Kontaktsuchenden?

Ja, absolut. Sie ist ein bedeutsamer Mehrwert für jeden Kontaktsuchenden und die genialste Möglichkeit der Kontaktknüpfung bei LOVEPOINT.

Egal ob der Kunde eigentlich nur eine Erotikpartnerin oder nur eine Traumpartnerin sucht. Die VIP-Mitgliedschaft öffnet viel mehr Möglichkeiten, als es auf den ersten Blick scheint. Warum? Nehmen wir mal an Sie suchen als Mann eigentlich ein Erotikabenteuer. Versetzen Sie sich mal in die Psyche der Frau. Frauen sind nicht weniger an sexuellen Kontakten interessiert als Männer, doch Frauen brauchen mehr das Gefühl erobert zu werden. Jede Traumpartnerin ist daher auch ein potenzieller Erotikflirt für Sie. Und umgekehrt, denn jede Erotikpartnerin kann auch zur Frau des Lebens werden, wenn die Erotik zwischen Ihnen so gut ist, dass Sie sich nichts anderes mehr wünschen.

Unsere VIP-Kunden nutzen die Verknüpfung von psychologischem Tiefgang und 65% Preisrabatt auf intelligente Weise aus.


LOVEPOINT ist eine der größten und bekanntesten fünf Partneragenturen Deutschlands. Im Gegensatz zu z.B. Parship, hinter denen ein großes Verlagshaus steht, haben Sie LOVEPOINT als echter Selfmademan aus dem Boden gestampft. Wie erklären Sie sich Ihren Erfolg?

Bereits als Kind charakterisierte mich der krampfhafte Wunsch mein direktes Umfeld immer glücklich zu machen. Es war mir ein Anliegen, dazu beizutragen, dass die Menschen meines Umfelds Spass hatten. Schon als Jugendlicher sorgte ich dafür, dass meine Mitschüler zueinander fanden...zumindest schneller als sie es sonst getan hätten. Ich ersetzte sozusagen die lästigen "Willst Du mit mir gehen JA/NEIN"-Zettelchen und motivierte kräftig zu mehr Mut *lacht*. Nun waren das selbstverständlich andere Dimensionen als heute, doch ein gewisser Drang meiner Persönlichkeit lässt sich folglich sehr weit zurück führen.

Als ich dann als frischer Tween die Kontaktsuche im Internet für mich entdeckte, fiel mir schnell auf, welches Potenzial hier vorhanden ist Menschen glücklich zu machen. Parallel dazu realisierte ich trauriger Weise dann jedoch auch sehr schnell, wie gross die Anzahl der schwarzen Schafe im Bereich des Kontaktbusiness ist. Es machte mich wütend, dass Menschen hier teilweise so skrupellos ausgebeutet werden. Hier ging es meist nicht um den Wunsch Herzen einander näher zu bringen, sondern darum, dass der Unternehmer seine persönliche Kasse stopfen konnte. Meine Wut wandelte sich in eine Art Protest und innerhalb dessen suchte ich nach einer Möglichkeit kreativ hiergegen tätig werden zu können. Hieraus wuchs letztendlich eine Vision. Die Vision es besser zu machen, die Vision eine ECHTE und SERIÖSE Anlaufstelle für Kontaktsuchende zu gründen, die sich entsprechend ihres seelischen Verlangens auch bestmöglich umsorgt sehen können. Es entstand: LOVEPOINT.

Aus Charakter wurde Wunsch. Aus Wunsch wurde Vision. Aus Vision wurde LOVEPOINT. Genau das ist vermutlich das Geheimnis der Erfolgsgeschichte von LOVEPOINT. Die meisten Menschen spüren einfach, ob es jemand ernst mit ihnen meint oder ob sie nur Mittel zum Zweck sind. Ausserdem ist es eine Tatsache, dass zufriedene Kunden nicht unbedingt immer bleiben, doch immer wieder zu einem zurück kommen, wenn Unterstützung gewünscht wird.


Seit wann gibt es LOVEPOINT und was waren wichtige Meilensteine in Ihrer Firmengeschichte?

Der erste Meilenstein für LOVEPOINT wurde 1997 gesetzt. LOVEPOINT ging 1999 schliesslich online an den Markt.

Die Entwicklung dauerte insgesamt ca. 2 Jahre. Von der Vision bis hin zur technisch ausgereiften Version des ersten Webauftritts und der hinter LOVEPOINT stehenden Software.

Die Anfangszeit war sehr schwierig, denn selbstverständlich fängt man irgendwann man mit 0 Mitgliedern an, zumindest als seriöses Unternehmen, das nicht eine Palette Fakes einstellt um die Interessenten zu täuschen. So dauerte es fast ein Jahr bis LOVEPOINT sich zu einer ansehnlichen Grösse entwickelte. Seither steigt die Mitgliederzahl kontinuierlich an und immer mehr Kontaktsuche entdecken LOVEPOINT als ihren Pool für anspruchsvolle Kontakte.


Wie viele Angestellte arbeiten für LOVEPOINT und was genau machen diese Leute?

Unser Team besteht aus 9 Personen. Da wir derzeit über 50.000 Mitglieder betreuen, fällt die meiste Arbeit im SUPPORT Bereich an. Weitere Tätigkeitsfelder sind: Web- und Software Entwicklung, Kaufmännische Verwaltung, Marketing und Controlling.


Stark: Sie verweisen auf der LOVEPOINT-Webseite darauf, dass Sie mit einen Teil Ihrer Erlöse soziale Projekte unterstützen. Was genau machen Sie da?

Im Bereich sozialer Aktivitäten sind wir sehr vielseitig tätig. Wir unterstützen in erster Linie Hilfsprojekte welche sich auf Kinder beziehen. Hierbei beschränken wir uns nicht NUR auf bekannte Organisationen wie "Kinder in Not", "Plan International" oder "SOS-Kinderdörfer", sondern beteiligen uns auch an lokalen Hilfsprojekten wie z.B. individuellen Schulunterstützungen, Hungersnot oder Verarmung im Ausland usw.. Auch alle bekannten TV Spenden Marathon´s haben in LOVEPOINT einen Garant der Unterstützung, wie zuletzt der "Red-Nose-Day".

Dieses soziale Engagement war und ist ein persönliches Anliegen von mir. Ich selbst habe bereits von meinem ersten ausreichenden Taschengeld, mit 14 Jahren, die erste Patenschaft für ein Kind in Kenia übernommen. Zwar scheint so etwas für viele nur ein kalter Tropfen auf einen heissen Stein zu sein, doch bin ich der Ansicht, dass viele kalte Tropfen so manchen Stein abkühlen können.

Mit den Verdiensten aus LOVEPOINT war und ist es mir möglich das Feld der Unterstützung bedeutsam auszuweiten. Diese Chance ergriff ich selbstverständlich. Jeder Kontaktsuchende, der bei LOVEPOINT Mitglied wird, trägt so indirekt zu einer menschlich wertvollen Sache bei. Ich fand die Idee prima und daher werden wir auch weiterhin daran festhalten.

Niemand kann einem das seelische Glück nehmen, dass man empfindet, wenn man mal in zu Tränen gerührte Augen echter Dankbarkeit geblickt hat. Das wird manch einer belächeln, doch wer die Fähigkeit hat mit offenem Herzen durch das Leben zu marschieren, wird wissen was ich meine und, so würde ich mir wünschen, hoffentlich ebenfalls seinen eigenen, kleinen Beitrag leisten etwas von seinem Glück abzugeben.


Waren Sie selbst schon mal vor Ort?

Ich selbst war bereits bei Patenkindern in Kenia, Brasilien und bei einem beteiligten Hilfsprojekt in Ungarn zu Besuch. Jedes Mal wenn ich von einer Reise zurück komme, bin ich wieder ein Stück reicher im Herz. Der reale Kontakt gehört meiner Meinung nach nicht nur zu den schönsten Dingen der gemeinsamen Beziehung, sondern auch zu den wichtigsten. Für einen selbst, wie für sein Gegenüber. Ein bisschen Geld überweisen ist immer schnell getan, doch seelisches Wohlgefühl entwickeln, tut dies alleine nicht.


Abschließend unsere Standardfrage: Wo sehen Sie LOVEPOINT in fünf Jahren?

LOVEPOINT wird sich ganz klar auch weiterhin am Markt durchsetzen und zu den beliebtesten Online Agenturen gehören. Die Agentur wird weiter ausgebaut und erhält neue Servicezweige. Immer mehr Leistung bei gleichbleibendem Preisniveau, darauf wird sich der LOVEPOINT Kunde auch in Zukunft freuen können. Und das ist alles was für uns zählt.


Herr Herkert, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!

Neugierig geworden?

Lovepoint.de

Zeit für neue Sinnlichkeit ...
Unsere Bewertung:

Wer hat das Interview "Lovepoint.de" geführt?

Pamela Moucha arbeitet seit vielen Jahren als Singlebörsen-Testerin und ist unsere Ansprechpartnerin für die Medien.

Share!