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Das Seitensprung-Dossier

Dieses Dossier beleuchtet den breiten Themenkomplex "Seitensprung" aus verschiedenen Perspektiven. Angefangen beim Wandel im Laufe der Epochen über unsere aktuellen Seitensprungportal-Testberichte bis zu den Tipps, mit denen Sie das Optimum aus so einer Agentur herausholen...

Nur eine ethisch-moralische Seitensprung-Diskussion ersparen wir Ihnen ;-)

1. Der Seitensprung im Wandel der Zeit

In diesem Abschnitt steht die historische Entwicklung des Seitensprungs im Mittelpunkt - von Adam & Eva über die Antike bis hin zum Mittelalter und zum Bildungsbürgertum. Wann war der Seitensprung gesellschaftlich akzeptiert? Wann verpönt?

Dabei wird auch beleuchtet, wie man in welcher Epoche überhaupt an einen Seitensprungpartner herankam - Stichwort "Keuschheitsgürtel"...


1.1 Der Seitensprung in der Geschichte

Als man noch das Wort "Unzucht" (nach der biblischen Definition "Du sollst nicht ehebrechen"="du sollst nicht unzüchtig sein") für außereheliche Beziehungen und eine erotische Affäre verwendete, galten die Beziehungen zum niederen Dienstpersonal weder als verwerflich noch als Seitensprünge, weil diese ja zum Besitz des Gutsherrn gehörten. 

Der Religionsstifter Moses gibt ein Beispiel dafür:


Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat

- vom eigenen Personal ist nie die Rede. Die Herrschaft musste also keinen Ehebruch begehen, um erotische Affären zu haben - sie konnte sich am Gesinde nach Belieben bedienen.

Legitimierte Affären

Eine weitere Möglichkeit in alten Zeiten, die den Fürsten offen standen, waren "Ehen zur Linken", die überwiegend um der Wollust willen geschlossen wurden.

Neben diesen festen Beziehungen konnten sie aber auch auf weibliche Bedienstete und notfalls auch auf Bauernmädchen zurückgreifen, die ja ebenfalls zu ihrem "Eigentum" gehörten.

Wer besondere erotische Freuden wollte, musste sich Konkubinen (Beischläferinnen) gegen Geld halten oder sich die Gunst der Kurtisanen erkaufen - die teuersten von ihnen wurden "Kokotten" genannt.

Auch früher schon (ab dem 16. Jahrhundert verbürgt) gab es bereits verheiratete Frauen, die eine Beziehung zu unverheirateten Männer unterhielten, allgemein sprach man dann von "Hörner aufsetzen" und dem Betrogenen als ein "Hahnrei".

In bürgerlichen Zeiten wurde die Ehe sehr ernst genommen. Wer eine außereheliche Beziehung zu einer ledigen oder verheirateten Person unterhielt, hatte eine "Affäre" mit ihr - ein Lieblingsbegriff der bürgerlichen Welt. Gegen Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dann von "Freundinnen" oder "Geliebten" gesprochen, wenn erotische Beziehungen gemeint waren - das Wort "Affäre" blieb aber weiterhin in Gebrauch.

Eine Affäre kann teuer sein

Eine  Affäre dieser Art musste man sich als Mann leisten können - denn war die Geliebte oder Freundin ledig, so musste man ihr ein Minimum an Unterhalt zahlen, wofür sogar die sexuelle "Treue" erwartet wurde.

Bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Frauen wegen solcher Affären geächtet - keine "ehrbare" Frau durfte zugeben, in einen "Seitensprung" verwickelt zu sein, gleich, ob sie ledig, verheiratet oder sogar geschieden oder verwitwet war. Erst mit dem Beginn der Frauenemanzipation in den 70er Jahren wagten vereinzelt Frauen zuzugeben, dass sie fremdgehen, sie die Geliebte eines Mannes waren oder selbst Liebhaber hatten.


1.2 Die Veränderung der Seitensprung-Moral

Seitensprünge in der Bibel 

Seitensprünge sind kein neues Phänomen - bereits die Bibel zeigt eine Affäre auf, die selbst aus heutiger Sicht noch als verwerflich bezeichnet werden muss. Es ist die Geschichte des Königs David, der die Ehefrau (Batseba) eines Offiziers (Urija) schwängert und den rechtmäßigen Ehemann dann in den sicheren Tod schickt. Ihm wird die Strafe Gottes angedroht - aber niemals vollzogen. Der Seitensprung blieb also straffrei!

Seitensprung-Moral im Bürgertum

Ob ein Seitensprung bestraft, geächtet oder (meist heimlich) bewundert wird, ist von der Kultur abhängig, in der er geschieht. Während bei Moses theoretisch sowohl Frauen wie auch Männern der Tod durch Steinigung drohte, waren später nur noch Peitschenhiebe oder Gefängnisstrafen vorgesehen:


Nach dem deutschen Reichsstrafgesetzbuch (§ 172) wird der Ehebruch an dem schuldigen Ehegatten und an dessen Mitschuldigen mit Gefängnis von einem Tag bis zu sechs Monaten bestraft.

Das Bürgertum kannte vor allem die Ächtung der Frauen, die wegen eines Ehebruchs geschieden werden konnten - für sie war es (mangels Berufstätigkeit) sehr schwer, eine eigene Existenz aufzubauen oder (wegen des Rufschadens) wieder zu heiraten.

Allerdings war der Beweis des Ehebruchs sehr schwierig, sodass viele Ehen trotz eindeutiger Verdachtsmomente fortgesetzt wurden. Sprüche wie: "Wer der Vater des Kindes ist, weiß nur die Mutter" deuteten darauf hin, dass der verschwiegene Ehebruch der Frauen häufiger war, als es uns die Geschichtsschreibung überliefert.

Verschlossen wie die Austern, haben Generationen von Frauen heimliche Liebschaften gehabt - und auch die Herren taten gut daran, zu "genießen und zu schweigen", wie der Volksmund sagt.

Seitensprung-Moral im 20. Jahrhundert

Im späten 20. Jahrhundert bewunderten manche Ehefrauen bereits Geschlechtsgenossinnen, die eine "offene Ehe" führen konnten, also eine Ehe, die außerehelichen Sex durchaus einschloss. Der Begriff des "einverständlichen Ehebruchs" kam auf, als immer mehr Paare zum "Partnertausch" oder in "Swingerclubs" zu vielfältigen sexuellen Aktivitäten zusammen kamen.

Heutige moralische Sichtweise beim Thema "Seitensprung"

Heute wird der rein sexuelle, einmalige Seitensprung zumeist als wenig bedeutsam angesehen - vor allem Frauen befürchten weitaus mehr, dass ihre Männer sich emotional an andere Frauen binden, und ignorieren daher rein sexuell motivierte Seitensprünge.

Umgekehrt ist die Sache heikler geworden:

  • Seit es möglich ist, die Vaterschaft sicher und unkompliziert festzustellen, überführen immer mehr Männer ihre Frauen des Seitensprungs und verzeihen solche "Fehltritte" nicht.
  • Hört man, was Männer heutzutage zu sagen haben, die bei einem Seitensprung ertappt wurden, so behaupten fast alle, die Frau inniglich zu lieben, mit der sie verheiratet sind - der Seitensprung habe anderen Bedürfnissen gedient.
  • Frauen sagen darüber so gut wie nie etwas - wenn sie einmal einen Seitensprung zugeben, bezeichnen sie es oft als das Recht der lustvollen Frau, ihren Gefühlen sofort und durchaus rücksichtslos nachzukommen - zum Beispiel, wenn der Seitensprung mit dem Ehemann der angeblich "besten Freundin" begangen wird.

Noch ein kurzer Blick in die Vergangenheit, bevor wir zur neuzeitlichen Beurteilung der Seitensprünge kommen: Zwar war die Ehe für Katholiken ein Sakrament, aber gerade sie kannten einen Weg, sich von der Sünde zu reinigen: die Beichte.

Wenn von der Sache nur der Herr Pfarrer erfuhr, war es gut - man konnte reden, gestehen, die Schuld auf sich nehmen und sie abtragen. Nur eines musste man nie: Die Untreue dem Partner gestehen. Für Protestanten war die Sache kniffliger - sie glaubten in ihrer Mehrheit, für die begangenen Sünden persönlich einstehen zu müssen.

Veränderung der Sichtweisen zum Fremdgehen in neuer Zeit

Mit der modernen Zeit und dem Aufkommen von Ehe- und Paartherapien bekommt der Seitensprung ein neues Gesicht: Er wird zum Gegenstand ernstlicher Erörterungen, und seine emotionalen Folgen werden gründlich beäugt.

Die Ergebnisse der Branche sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: In Paartherapie gehen nach einem Seitensprung nur Paare, bei denen der Ehebruch ruchbar geworden ist oder von einem der Partner gestanden wurde. Diese Fälle sind jedoch statistisch gesehen äußerst selten - die meisten Seitensprünge beginnen verschwiegen und enden auch so.

Die moralische Wertung eines Seitensprungs ist unterschiedlich. Viele Partner sagen sich "einmal ist keinmal", andere zählen die Inanspruchnahme erotischer Dienstleisterinnen nicht als Seitensprünge und wieder andere wollen lustvolle Ereignisse auf Geschäftsreisen ebenfalls nicht als "Seitensprünge" gewertet wissen.

Schwerer als der sexuelle Kontakt (jedenfalls, wenn er heterosexuell ist) wiegt dann nach dem Fremdgehen schon der Vorwurf des Treuebruchs, der oft als sehr schmerzvoll empfunden wird. Noch tiefer schneidet meist eine emotionale Verbundenheit mit einem anderen Menschen ins Fleisch: Ist es nur Sex, mag es gehen, ist es Liebe, dann schreit die Seele auf.

Der erste Gedanke vieler Frauen ist dann, möglichst geschieden zu werden - während Männer vor dem gleichen Phänomen zunächst einmal sprachlos dastehen. Häufig sinnen die Partner dann auf Rache - auch auf die Rache, es nun selbst zu versuchen.

Zukünftige Einstellungen zum Seitensprung und zu Dreierbeziehungen

Die Einstellungen zum Seitensprung wie auch zur Dreierbeziehung ändern sich in der Gesellschaft rapide. Auf der einen Seite räumen sich immer mehr Menschen das Recht auf den eigenen Seitensprung ein, auf der anderen Seite wird manche Dreierbeziehung inzwischen auch toleriert.

Die innigliche bürgerlich gefärbte Zweierbeziehung im Käfig "Ehe" existiert in Wahrheit schon lange nicht mehr, seit Frauen und Männer allerlei Kontakte aus beruflichen Gründen haben. Dass dabei manche Liaison abfällt, überrascht nur eingefleischte Moralisten. 

Immer mehr Menschen fassen Seitensprünge als Genüsse wie Essen und Trinken auf, und sie sollten es, wie früher auch, genießen und darüber schweigen.

Wer hingegen von vornherein Dritte in der Beziehung toleriert, muss damit auch später leben und sich darauf einrichten, dass er nur einen Anteil der Liebe des anderen bekommt. Man mag dies beklagen oder sich damit trösten, dass es besser ist, an einer guten Sache mit 50 Prozent beteiligt zu sein als an einer miesen mit 100 Prozent...


1.3 Die Suche nach dem Seitensprung-Sexpartner

In früheren Zeiten konnten Seitensprünge nur zu gesellschaftlichen Anlässen, typischerweise auf Bällen, entstehen. Es war also gar nicht so einfach, einen geeigneten und vor allem diskreten Sexpartner für den Seitensprung zu finden. Man musste erst einmal eine Gelegenheit haben bzw. darauf warten.

Da bei Bällen die sonst übliche "körperliche Schamdistanz" überwunden wurde und die Gespräche nicht unmittelbar belauscht werden konnten, ergab sich die Gelegenheit der Kontaktaufnahme.

Kam dann noch eine günstige Gelegenheit und die innere Bereitschaft dazu (vom Alkohol ganz zu schweigen), dann konnte der Seitensprung beginnen. Heute kann man ähnliche Strukturen noch bei Betriebsfesten finden.


Der gute Ruf der Frau als Risikokomponente...

Wegen der Gefahr der Frauen, den "guten Ruf" zu verlieren, war das Arrangieren von kostenfreien Seitensprüngen oft für Frauen sehr risikoreich. Man behalf sich in alten Zeiten damit, dass man die Adressen interessierter Damen "unter der Hand" weitergab. Die Beziehungen selbst wurden dann an verschwiegenen Orten, teils in eigens dafür angemieteten Wohnungen, ausgelebt.

Wer nicht auf die Gelegenheit zum Seitensprung warten wollte oder keine geeignete Person dafür fand, musste sich anonym umsehen - und die Zeitungsanzeige wurde im 20.Jahrhundert der Schlüssel dazu, bevor es das Internet gab.

Zeitungen und Zeitschriften boten lange Zeit die Kontaktmärkte für Seitensprünge und Sexpartner aller Art. Die wirklichen Wünsche wurden entweder hinter Codewörtern und bestimmten Sätzen getarnt ("für alles Schöne", "für eine offene Begegnung") oder man verschwieg einfach, verheiratet zu sein.

Vom so genannten One Night Stand bis zur "Affäre" standen damit alle Möglichkeiten für einen "arrangierten Seitensprung" offen. In der Blütezeit der Zeitungsanzeigen konnte man derartige Anzeigen sowohl unter "Heiraten" wie auch unter "Bekanntschaften" oder "Begegnungen" finden - je nachdem, welches Niveau man für den Seitensprung suchte. Bei den "Begegnungen" wurde dann im Text verschlüsselt, ob ein Entgelt für den Seitensprung vorgesehen war oder nicht ("ohne finanzielle Interessen").

Wie findet man heute einen Sexpartner für den Seitensprung?

In der heutigen Zeit ist die Hemmschwelle für einen Seitensprung drastisch gesunken und man kann durchaus sagen:


Wo Menschen sind, gibt es natürlich immer auch irgendwo einen Sexpartner darunter.

Natürlich findet sich in der Disco, der Kneipe, beim Einkaufen etc. theoretisch immer ein passender Seitensprungpartner. Das Problem, einen Sexpartner auf dem herkömmlichen Wege zu finden, ist allerdings die fehlende Diskretion. Zu groß ist das Risiko, schon bei der Anbahnung des Seitensprungs erwischt zu werden.

Die Affäre mit dem Postboten, Gärtner, Nachbarn oder dem besten Freund des Ehemanns mag zwar reizvoll sein, bleibt aber in den seltensten Fällen unentdeckt. Wer sich trotzdem für einen Sexpartner aus der genannten Zielgruppe entschieden hat, dem empfehlen wir unseren Ratgeber-Artikel "Seitensprünge geschickt vertuschen".

Das Internet ist gerade durch den Vorteil der Anonymität zum Dreh- und Angelpunkt für Affären oder "arrangierte Seitensprünge" geworden. Das ursprüngliche Codewort "Kurzzeitbeziehung" wurde schon bald durch eindeutigere Begriffe ersetzt: "Adult Dating", "Seitensprungagentur", "Sofortkontakt" oder gar "Sex-Dating" sind zu gängigen Begriffen geworden. Auch in den Texten wird man sehr deutlich und äußert seine sexuellen Wünsche direkter und unmittelbarer, als es früher der Fall war.

Auf der Suche nach dem geeigneten Sexpartner können Interessierte zwischen der Dienstleistung einer Seitensprungagentur und dem Angebot eines Portals für Sexkontakte auswählen.

Wie stark sich die Suche nach einem Sexpartner für das Fremdgehen und den Seitensprung etabliert hat, erkennt man auch daran, dass es schon professionelle Agenturen gibt, die dem Fremdgänger bei der Beschaffung eines Seitensprung-Alibis helfen.

2. Hintergrundwissen zum Seitensprung

Warum gibt es Seitensprünge überhaupt? Was motiviert die Menschen dazu? Welche rechtlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen drohen? Wie kann man Seitensprünge therapieren? Welche Promis sind betroffen?

Ein paar lustige Videos zu den Seitensprungportalen haben wir auch ausgegraben.


2.1 Annahmen über Seitensprung-Motive

Wir erläutern Ihnen in diesem Abschnitt drei Aspekte, die sich der Thematik widmen, was Menschen bewegt, sich einem Seitensprung hinzugeben - und wer sich dabei am besten als möglicher Partner für eine erotische Affäire eignet.

1. Erotische Affaire gab es überwiegend außerhalb der Ehe

Die Ehe galt lange Jahre als soziale Institution, in der Frau und Mann zusammenleben, wirtschaften und Kinder aufziehen. Von erotischem Vergnügen konnte in der Ehe früherer Zeiten oft überhaupt nicht die Rede sein.

Die damalige Gesellschaftsordnung, das "Strenge Patriarchat" machte es nur dem Mann möglich, eine erotische Affäre außerhalb der Ehe zu suchen. Je nach seiner Macht und seinen Geldmitteln kamen dafür zunächst gewöhnliche Frauen, wie Sklavinnen, Dienstmägde oder die Töchter der Leibeigenen in Frage, dann aber auch in der Liebe besonders befähigte Frauen wie Bademägde, gewöhnliche "freie Weiber" (im heutigen Sprachgebrauch wären es Huren) und Kurtisanen.

  • Besonders den Kurtisanen wurde die Fähigkeit zugesprochen, Männer durch ihre gesamte erotische Persönlichkeit zu fesseln - es handelte sich also nicht nur um reine sexuelle Dienstleistungen.

2. Erotische Affaire aus reiner Lust an Erotik und Sex

Heute nimmt man an, dass die sexuelle Lust in der Ehe nach drei, maximal sieben Jahren erheblich nachlässt. Zwar können Ehepaare dafür sorgen, die körperliche Lust aufeinander wieder aufzufrischen, doch bieten Seitensprünge und eine erotische Affäre in der Regel die größeren Sensationen.

Der Alltag bietet nicht nur zahllose Gelegenheiten zum Flirt, auch die Hemmschwelle zur Liebesnacht außerhalb der Ehe ist deutlich geringer geworden - nicht nur bei verheirateten Männern, sondern auch sehr deutlich bei gebundenen Frauen.

Als einen der wichtigsten Gründe und stärkstes Motiv für eine erotische Affaire nennen Psychologen immer wieder den Wunsch nach erregendem Sex: Frauen wie auch Männer nannten in einer kürzlich veröffentlichten Seitensprung-Umfrage "sexuelle Defizite in der eigenen Partnerschaft" als Tor zum Seitensprung. Insgesamt gaben 76 Prozent der befragten Männer und sogar 84 Prozent der Frauen an, aus sexueller Unzufriedenheit den Seitensprung gewagt zu haben.

Seit Frauen und Männer tatsächlich in Theorie und Praxis gleiche Rechte genießen, machen Frauen mehr und mehr Gebrauch davon, den ersten Schritt in Richtung "Fremdgehen" und damit zum Seitensprung zu tun.

Heute wird gerne angenommen, dass Frauen damit einen inneren Auftrag der Evolution verfolgen, nämlich Sperma von möglichst vielen erfolgreichen Männern aufzunehmen, um damit Kinder mit unterschiedlichen, aber positiven Eigenschaften zu gebären.

Erstaunlicherweise geben Menschen ihre erotische Affäre heute der Forschung gegenüber freimütig zu. Zwar hatte auch der berühmte amerikanische Sexualforscher Alfred Kinsey schon festgestellt, dass 50 Prozent der von ihm befragten Männer und für damalige Verhältnisse beachtliche 26 Prozent der Frauen schon einmal außereheliche sexuelle Begegnungen hatten, jedoch wurden seine Studien später oft angezweifelt.

Heute wird davon ausgegangen, dass bis zu 80 Prozent der verheirateten Westeuropäer schon einmal außerehelichen Sex hatten. Die "Ausreißer nach unten" werden auf die unterschiedlichen Befragungstechniken zurückgeführt.

Berücksichtigt man nun noch, dass bei Männern teils auch Bordellbesuche als "Seitensprünge" gewertet wurden, so erscheint der vergleichsweise geringe Anteil untreuer Ehefrauen in einem anderen Licht.

3. Frauen werden bei erotischer Affaire aktiver

Tatsache ist, dass Frauen seit den 1970er Jahren immer selbstbewusster werden und damit auch über ihre eigene Lust bestimmen wollen. Empfinden sie also beim Ehemann keine ausreichende sexuelle Erfüllung mehr, so versuchen sie, diese bei einem anderen Mann zu finden.

Da viele Frauen die Gesetze des Flirts und der Annäherung sehr genau kennen, müssen sie "in freier Wildbahn", also Bars, Büros und dergleichen, nur bestimmte Signale aussenden, um Männer anzulocken.

Seit den 1990er Jahren kann man aber auch bereits beobachten, dass vereinzelte Frauen sich selber auf die Suche nach einem  Sexkontakt begeben, den "ersten Schritt" selber tun und von sich aus Männer ansprechen, um sie erotisch zu verlocken und die Männer dann zu verführen.

In allerjüngster Zeit, also höhstens seit 2005, wird beobachtet, dass einzelne Frauen Männer direkt darauf ansprechen, eine erotische Affäre mit ihnen einzugehen - vom One-Night-Stand über Seitensprünge bis hin zur sorgfältig eingefädelten längeren Affäre.

Diese Beobachtung setzt sich im Internet fort, in dem Frauen ganz gezielt nach Männern suchen, von denen sie sich erotische Sensationen und Abwechslung erhoffen.

    Hier finden Sie übrigens Seitensprung und Sexkontakt für eine erotische Affaire in Ihrer Region.

      2.2 Die Therapie des Seitensprungs

      In diesem Abschnitt erfahren Sie etwas über Seitensprünge und wie man damit umgeht, wenn es passiert ist. Wichtig ist zunächst einmal Schadensbegrenzung und dann im nächsten Schritt eventuell eine Therapie...

      Prävention: Schweigsamkeit und äußerste Vorsicht beim Seiten-Sprung

      Was kann man Menschen raten, die einen ihren Partner betrogen und einen Seiten-Sprung begangen haben? Im Allgemeinen gilt auch zum Thema Seitensprünge, was der Volksmund schon lange sagt:


      Genießen und verschweigen - und alle (aber auch wirklich alle) Unterlagen, die darauf hindeuten könnten, vernichten.

      Vom Foto über den Liebesbrief bis zum Emailverkehr - und sogar die Tankrechnung auf dem Weg zum Geliebten.

      Wer bei einer Affäre nicht unvorsichtig ist, dem kann der Seiten-Sprung nur schwer bewiesen werden - doch was, wenn man auf frischer Tat ertappt wird oder bereits Beweisfotos existieren?

      Schadensbegrenzung und Therapie des Seiten-Sprung

      Zunächst raten alle Fachleute, den Schaden möglichst zu begrenzen - also erst mal abzukühlen. Heftige Streitereien nach dem Fremdgehen bleiben in der Regel dennoch nicht aus - der Schmerz ist dann zu groß, um die Auseinandersetzung auf kleiner Flamme zu kochen. In diesem Fall sollte man vereinbaren, sich eine Weile aus dem Weg zu gehen - oder eine Paartherapie beginnen.

      Allerdings muss man damit rechnen, dass es einem geht wie beim Zahnarzt: Das Loch muss schmerzhaft weiter aufgebohrt werden, bevor man mit der Besserung rechnen kann. Das liegt daran, dass dem Seiten-Sprung ja eine gewisse Unzufriedenheit vorausging, die erst einmal aufbereitet werden will. Schnelle Erfolge sind also nicht zu erwarten.

      Die heutige, an Verhaltenstherapien orientierte Psychotherapie versucht nach dieser Klärung zunächst, das Paar dazu zu bewegen, Pläne für die Veränderung des Ehelebens aufzustellen und diese dann zu begleiten.

      Wie bei allen Therapien des Seiten-Sprung kommt es auf die Bereitschaft und Einsicht des Paares an, ob diese Maßnahmen Erfolg haben oder nicht. "Wissenschaftliche" Belege für den Erfolg sind daher mit Vorsicht zu genießen - auch hier muss der Volksmund zitiert werden, der behauptet, dass "die Zeit Wunden heilt".


      2.3 Seitensprünge und das Recht

      Seitensprung  - wie dieser beurteilt beziehungsweise verurteilt wurde, hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Jetzt erfahren Sie etwas über die rechtlichen Konsequenzen eines Seitensprunges. 

      Die Beurteilung des Seitensprungs hat sich im Laufe der Jahrtausende stark verändert. Noch im alten Testament konnte der verheiratete Ehemann die Ehe selbst nicht brechen - nur die Frau, die aus der Ehe ausbrach und der Liebhaber, der in die Ehe einbrach, begingen Ehebruch.

      Die Strafen waren hart - die Todesstrafe durch Steinigen wurde mindestens angedroht, doch ist fragwürdig, ob sie auch immer vollzogen wurde. Der Koran bedroht beide - also die Ehebrecherin und ihren Liebhaber - mit je 100 Peitschenhieben.


      Von der Todesstrafe über den Scheidungsgrund bis zu Kann-Passieren...

      Auch die Römer fanden es durchaus normal, dass innerhalb der Ehe nur die Ehefrau bestraft wurde, wenn sie die Treue brach, während der Ehemann nicht des Ehebruchs bezichtigt wurde, wenn er sich außerehelich mit einer ledigen Frau beim Fremdgehen vergnügte.

      Im deutschen Recht des 19. Jahrhunderts konnte der Ehebruch zwar bei Frau und Mann mit Gefängnis bis zu 6 Monaten bestraft werden (übereinstimmende Quellen im Meyers und im Brockhaus), jedoch nur dann, wenn die Ehe rechtskräftig geschieden wurde. Der Prozess wurde jedoch nur auf Antrag des geschädigten Ehegatten eröffnet, wenn der Antrag innerhalb von drei Monaten nach einem rechtskräftigen Scheidungsurteil einging.

      In der Bundesrepublik Deutschland wird der Ehebruch seit dem 1. September 1969 nicht mehr mit dem Strafrecht bedroht. Nach dem sogenannten "alten Scheidungsrecht" galt Ehebruch allerdings noch als triftiger Scheidungsgrund. Erst als das Verschuldungsprinzip zum 1. Juli 1977 wegfiel und der Gesetzgeber das Zerrüttungsprinzip zur Rechtsnorm erhob, reichte ein Seitensprung allein nicht mehr aus, um die Ehe zu scheiden.

      Das bedeutet nun nicht, dass der Ehebruch generell "sanktioniert" ist. Die Gesellschaft streitet nach wie vor darüber, wie man eheliche Untreue genau definiert und bei welchen Handlungen die Ehe gebrochen wird. Während sehr konservative Kräfte annehmen, dass dies bereits durch Masturbation, das Ansehen von Pornografie oder spätestens bei Bordellbesuchen gegeben ist, sehen andere einen Ehebruch erst bei deutlicher emotionaler Bindung an die dritte Person als gegeben an.

      Quellen:


      2.4 Prominente Seitensprung-Täter & Opfer

      Samenraub beim Seitensprung und andere wilde Storys erfahren Sie in den folgenden Abschnitten zum Thema Seitensprung im Laufe der Geschichte. 

      Seitensprung-Promis unter den Göttern

      Die Liste der Prominenten, die Seitensprünge begannen, beginnt bei den Göttern. Da in unserem Kulturkreis die griechischen Götter am bekanntesten sind, muss vor allem der Göttervater Zeus erwähnt werden, der nicht nur zahllose Göttinnen begattete, sondern auch Halbgöttinnen und Sterbliche.

      Auch Odysseus, der Held von Troja, war seiner Gattin nicht treu und zeugte bei einer seiner Eskapaden sogar einen Sohn mit der Circe. 

      Seitensprung-Promis in der Bibel

      Zu biblischen Zeiten muss vor allem der König David erwähnt werden, dessen Ehebruch für ihn selbst ungesühnt blieb. Viele Seitensprünge bei Hofe wurden in der Geschichte schon deshalb nicht sonderlich erwähnt, weil sie eher die Regel als die Ausnahme waren oder von vornherein gar nicht als Ehebruch galten.

      Die französischen Könige, insbesondere aber Ludwig der Fünfzehnte, hatte etliche Maitressen, und auch der deutsche König Friedrich Wilhelm der Zweite von Preußen hatte eine offizielle Mätresse, die vom Hof bezahlt wurde. Eine ausführliche Würdigung der Mätressen und ihrer Liebhaber ist in Wikipedia zu finden.

      Seitensprung-Promis in der bürgerlichen Epoche

      In der bürgerlichen Epoche waren die Seitensprünge ein beliebtes Thema in der Literatur, man denke an Effi Briest von Theodor Fontane, der zeigt, dass Bürgerfrauen der damaligen Zeit durchaus die Möglichkeit zu Seitensprüngen hatten, die in der Regel verschwiegen wurden und nur durch unglückliche Zufälle ans Tageslicht kamen. Die Kinder aus solchen Affären wurden stets geschickt dem Ehemann untergeschoben, der damals nur selten Verdacht schöpfte. 

      Heute ist es vor allem die Klatschpresse, die es auf die Affären und Seitensprünge von Prominenten abgesehen hat. Durch die Presse bekannt wurden unter anderem die Eskapaden Edwards, des Herzogs von Windsor, der schon als Prinz mehrere Affären mit meist verheirateten Frauen hatte.

      Wegen seiner Liebe zur geschiedenen Wallis Warfield dankte er als König Edward VIII ab. In den 60-er Jahren musste der englische Verteidigungsminister John Profumo wegen einer Affäre mit Christine Keeler zurücktreten. Dabei spielte allerdings weniger seine Ehe eine Rolle als die Tatsache, dass sich Frau Keeler ebenfalls mit dem sowjetischen Militärattachee Jewgenij Iwanow traf. 

      Adlige Seitensprung-Promis 

      Die am meisten "betratschten" adeligen Seitensprünge sind sicherlich die Seitensprünge von Prinzessin Diana mit ihrem königlichen Leibwächter Barry Mannakee und die Seitensprung-Affäre von Prinz Charles mit Camilla Parker Bowles. 

      Seitensprung-Affären mit Promis aus der Politik

      Eines der spektakulärsten Beispiele der Neuzeit war die Sex-Affäre des US-Präsidenten Bill Clinton mit Monika Lewinsky, die monatelang durch die Presse gezogen wurde. Dabei kamen auch die eigenartigen Sexualpraktiken zur Sprache, die beide miteinander ausgeführt haben sollen. 

      Die Seitensprung-Affären namhafter deutscher Politiker, unter anderem jene vonFranz-Joseph Strauß und Willy Brandt, wurden aus ihren Biografien, so gut es ging, herausgehalten. Bei lebenden Politikern ist man nicht so kleinlich: Der bayrische CSU-Politiker Seehofer machte Schlagzeilen mit einer Beziehung, die allerdings über den Seitensprung weit hinausging. An seinem Beispiel wurde auch die Debatte über den Moralverfall neu belebt. 

      Seitensprung-Promis aus dem Showbiz

      Den älteren Fernsehzuschauern dürfte noch die Affäre um den Entertainer Lou von Burg bekannt sein, der wegen einer intensiven Affäre mit seiner Assistentin Marianne 1967 seinen Platz auf dem Bildschirm räumen musste.

      Der Wandel in der öffentlichen Auffassung wird deutlich, als der ebenso aus den Niederlanden stammende Showmaster Rudi Carrell in Bremen eine Affäre mit seiner späteren Ehefrau Anke Bobbert begann. Zu diesem Zeitpunkt (ca. 1970) wurde man also bereits nicht mehr wegen einer Affäre gefeuert.

      Zu dieser Zeit entbrannte auch gerade (etwa ab 1972) eine öffentliche Diskussion um die offene Ehe, bei der sich beide Partner gegenseitig Seitensprünge gestatteten. 

      Seitensprung-Prominente aus dem Sport

      In Deutschland war aber vor allem der Tennis-Star Boris Becker in aller Munde, als er in einer Besenkammer Sex mit Angela Jermakowa hatte eine Seitensprung-Affäre, die wohl nie an die Öffentlichkeit gekommen wäre, wenn Frau Jermakowa bei dieser als Besenkammer-Affäre bekannt gewordenen kurzen Liaison nicht schwanger geworden wäre und somit auch gleich das Wort Samenraub etablierte. 

      Ebenfalls stark betratscht wurde die Liaison von Stefan Effenberg mit der Ehefrau seines Mannschaftskollegen Thomas Strunz. Die Münchner Boulevardpresse schien sich aber fast noch mehr über die Affäre von Oliver Kahn mit dem P1-Partyluder Verena zu erfreuen. 

      Auch Tiger Woods scheint sich am Fremdgehen zu erfreuen, bis seine Frau ihn vor Wut mit dem Golfschläger aus dem Auto "befreien" musste.

      Seitensprung-Promis unter den Kinostars

      In den USA versucht man, Seitensprünge auch in Eheverträge der Wohlhabenden mit aufzunehmen, meist in Form von finanziellen Entschädigungen, die an den Ehepartner zu zahlen sind. So verpflichtete sich Michael Douglas in seinem Vertrag mit Schauspielerkollegin Catherine Zeta-Jones zur Zahlung mehrerer Millionen, falls er fremdgehen sollte.

      Bei all diesen Seitensprüngen, Sex-Affären und neuen Beziehungen wurden bewusst nur heterosexuelle Seitensprünge aufgezählt. Viele Künstlerinnen und Künstler, aber auch ganz gewöhnliche Alltagsmenschen, sind jedoch nicht auf ein Geschlecht festgelegt und leisten sich sowohl Seitensprünge mit dem andren wie mit dem gleichen Geschlecht. 


      2.5 Die besten Seitensprung-Videos

      Wir haben uns bei Youtube für Sie umgeschaut und einige schicke Seitensprung-Videos für Sie ausgegraben. Im Prinzip handelt es sich entweder um Sketche oder lustige Szenen, die sich auf das Aufdecken eines Seitensprungs beziehen - oder aber um die Aufarbeitung in der Beziehung nach einem Seitensprung - oder das Seitensprung-Video dreht sich um irgendwelche psychologischen Aspekte...

      Pro7 Sexreport 2008

      In diesem Seitensprung-Video wird beleuchtet, wie moderne Pärchen mit dem Seitensprung umgehen:

      Hauptsache die Haare sitzen

      In diesem Seitensprung-Video sehen Sie viele Verstecke, die Sie lieber vermeiden sollten, falls Sie auf frischer Tat ertappt werden:

      She'll come back

      Bei diesem Seitensprung-Video haut die Protagonistin erst ab - um dann wiederzukommen:

      Die wohl bekannteste Werbung zum Thema Seitensprung!

      Von dem heißblütigen Jeff hat eigentlich bereits jeder schon mal gehört. Doch warum ist der Typ überhaupt so bekannt?

      3. Studien & Statistiken

      Was hat die Wissenschaft bisher zum Seitensprung herausgefunden: Wie häufig kommt er vor? Halten Beziehungen das aus?

      Wir packen in diesem Abschnitt Studien und Statistiken zusammen - eine Sammlung, die im Laufe der Jahre immer weiter vor sich hin wächst und gedeiht...

      Einige dieser Studien basieren auf einer größeren Datenbasis und sind recht valide, andere sind in ihrer Aussagekraft allerdings eher begrenzt...


      3.1 Studien zum Seitensprung

      Ein bisschen Theorie rund um die Seitensprung-Studien kann ja nie schaden - auch bei den Praktikern nicht. Anbei also ein paar sehr interessante Informationen.

      Das Sexleben der Deutschen und der Seitensprung

      Im Deutschen Ärzteblatt wurde Mitte 2017 die Studie "Sexualverhalten in Deutschland: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung" veröffentlicht.

      Hierbei wurden 2.524 Personen bezüglich deren sexueller Orientierung, sexueller Praktiken und Außenkontakten befragt. 

      Die Studie ergab, dass 21 Prozent der befragten Männer und 15 Prozent der befragten Frauen angaben, schon einmal fremdgegangen zu sein. Mehr als die Hälfte der befragten Personen war fest liiert. 

      Quelle: 
      http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/sex-studie-das-sexleben-der-deutschen-a-1164321.html


      Online-Dating und Seitensprung

      myMarktforschung hat in einer Studie 1.000 Deutsche zu den Themen Seitensprung, Dating-Portale und Trennungsarten befragt. Die Studie ergab, dass

      • Fremdgehen für die meisten bereits bei einem Kuss beginnt, wobei mehr Frauen als Männer einen Kuss bereits als fremdgehen empfinden.
      • Für mehr als sechs von zehn Deutschen ist ein emotionaler Betrug genauso schlimm wie ein körperlicher Betrug. Im Vergleich empfinden Männer einen körperlichen Betrug jedoch schlimmer als einen emotionalen, bei Frauen ist es genau andersherum.
      • Über ein Viertel der Personen, die in Dating-Portalen angemeldet sind, befinden sich in einer Partnerschaft.
      • Über sieben von zehn Deutschen haben ihre letzte Beziehung persönlich beendet; acht Prozent haben sich einfach nicht mehr gemeldet.

      Quelle:
      https://www.mymarktforschung.de/studien/Studie-Fremdgehen-Onlinedating-2015.pdf


      Seitensprung-Atlas: So treu sind die Deutschen

      ElitePartner hat herausgefunden, dass der Wohnort sich auf die Wahrscheinlichkeit auswirkt, ob jemand einen Seitensprung wagt. Allgemein soll jeder fünfte Deutsche der befragten 9.500 Personen seinen Partner schon einmal betrogen haben. Männer gehen dabei etwas öfter fremd, als Frauen.

      Im Vergleich gehen die Hamburger am meisten fremd, es folgen die Berliner und Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern. In sachsen-nhalt wagen die wenigsten Menschen einen Seitensprung.

      Quelle:
      http://www.tz.de/welt/seitensprung-studie-treu-sind-deutschen-2627241.html


      Worunter Betrogene nach einem Seitensprung leiden

      Diese Studie sollte untersuchen, unter welchen negativen Folgen Betrogene leiden, die von einem Seitensprung ihres Partners erfahren haben. Ausgangspunkt war dabei die Annahme, dass Betrogene unter Symptomen leiden, die denen einer Posttraumatischen Belastungs-Störung sehr ähnlich sind.

      An der Studie nahmen 3.334 betrogene heterosexuelle Männer und Frauen teil und sie brachte einige recht interessante Erkenntnisse hervor. So scheint der klassische One Night Stand mit einem Fremden ziemlich überbewertet, denn nur 12 Prozent der untreuen Frauen und 15 Prozent der untreuen Männer lassen sich auf ein Abenteuer für eine Nacht ein. Etwa 60 Prozent gaben hingegen an, dass sie ihrem Seitensprung länger als einen Monat "treu" waren– und davon wiederum etwa die Hälfte sogar länger als ein halbes Jahr.

      Nur ein Drittel der Frauen, beichtete dem Partner von ihrem Seitensprung, bei den Männern trauten sich sogar nur 24 Prozent, der Partnerin von ihrer Affäre zu berichten.

      Bei den Männern war die Seitensprung-Partnerin mit 27 Prozent meistens die Arbeitskollegin, Frauen suchten sich zu rund einem Drittel ihren Partner für eine Affäre im eigenen Freundeskreis.

      54% der Männer und 57% der Frauen, die sich vor allem wegen ihrer sexuellen Unzufriedenheit für einen Seitensprung entscheiden, teilen ihrem Partner ihre Unzufriedenheit vor dem Seitensprung entweder gar nicht oder nur sehr verhalten mit.

      Hintergrundinfo: Die sexuelle Unzufriedenheit in der eigenen Partnerschaft ist der häufigste Grund für einen Seitensprung, wie eine frühere Theratalk-Studie ergab: Von 2601 untersuchten untreuen Männern und Frauen, entschieden sich 79 Prozent der Männer und 85 Prozent der Frauen für den Seitensprung vor allem wegen ihrer sexuellen Unzufriedenheit in der eigenen Partnerschaft.

      Quelle:
      www.theratalk.de/studie_seitensprung_betrogene.html


      Verzeihen Frauen eher einen Seitensprung?

      Forschungsziel der Studie von Dr. Markus Damm war es herauszufinden, ob Frauen – auf Grund von evolutionstheoretischen Überlegungen – eine einmalige sexuelle Untreue des Partners eher verzeihen als Männer.

      Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: 42 Prozent der Befragten reagierten auf den Seitensprung mit Agression. Rund ein Drittel der Männer zieht in Erwägung, aus Rache selbst einen One Night Stand zu erleben und nur 36,1Prozent sind gewillt, der Partnerin irgendwann zu verzeihen.

      Frauen würden sich hingegen nur mit rund 11 Prozent mit einem One Night Stand an ihrem Partner für seine Untreue rächen. Überraschenderweise reagieren 48,7 Prozent der Frauen spontan mit Aggressionen gegenüber ihrem untreuen Partner, was man eigentlich nur bei dem männlichen Geschlecht als Reaktion erwarten würde. Mit 72,3 Prozent verzeiht der größte Anteil der befragten Frauen dem Pendant irgendwann den Seitensprung, bei den Frauen über 35 Jahren, waren es sogar über 80 Prozent.

      Dr. Markus Damm stellte auf Grund der Ergebnisse folgende Hypothesen auf:


      Die einmalige Untreue des Mannes gefährdet aus evolutionstheoretischer Perspektive nicht die Partnerschaft. Männer hingegen erscheinen eifersüchtiger, weil die sexuelle Untreue der Frau die Gefahr einer "Fremdbefruchtung" birgt. Ein Großteil der Männer scheint intuitiv auf einen entdeckten Seitensprung der Partnerin mit einem eigenen Abenteuer "dagegenzuhalten", um die Gefahr einer Fremdbefruchtung zu kompensieren. D.h., durch eigene Reproduktionsversuche in fremden Gefilden soll der "natürliche Auftrag" erfüllt werden.

      Quelle:
      www.marcus-damm.de/... (leider kaputt)


      Seitensprünge sind gefährlich für das Herz

      Seitenspringer leben gefährlich. Zu diesem Ergebnis kam 1999 nach einer Untersuchung das Rechtsmedizinische Zentrum der Universität in Frankfurt am Main. Danach ereignen sich acht von zehn plötzlichen Todesfällen beim Sex während des Seitensprung mit einer Geliebten oder einer Prostituierten.

      Für ihre Erkenntnisse analysierten die Rechtsmediziner die Ergebnisse von 21.000 Obduktionen der vergangenen 21 Jahre. Dabei stießen sie auf 39 "natürliche Tote" beim Sex.

      Quelle:
      www.bbpp.de/... (leider kaputt)


      Abnehmen beim Seitensprung

      Für einen richtigen Medienhype sorgte die Studie "Popp dich Schlank" im Auftrag der Pro7 Kirch Media AG Anfang 2007. Hätten Sie gedacht, dass ein Seitensprung 300 Kalorieren mehr verbraucht als Sex mit dem eigenen Partner?

      Hier noch ein paar weitere skurrile Ergebnisse der Studie:

      • Ein Quickie während der Pause im Copy-Raum verbrennt ein durchschnittliches Mittagsmenü.

      • Ein Quickie während der Pause im Copy Raum bei offener Türe steigert auf Grund des Adrenalinzuwachses den Verbrauch auf bis zu 1.000 Kalorien und sorgt zusätzlich auch für frische Luft.

      Quelle:
      http://www.zaya.de/---(leider kaputt)


      Sind die Gene bei der Frau für einen Seitensprung verantwortlich?

      Eine Studie der Universität von New Mexiko dürfte viele Romantiker drastisch ernüchtern, denn demnach entscheidet darüber, ob sich ein Paar treu ist oder nicht, die Kompatibilität der Immunsysteme der Partner.

      So findet eine Frau ihren Partner mit der Zeit um so weniger attraktiv, je mehr seine Gene bezüglich des Immunsystems den ihren gleichen und desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann einen Seitensprung begeht.

      Die Wissenschaftler fanden ebenfalls heraus, dass die Frauen sich besonders in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus zu Männern mit einem entgegengesetzen Gen hingezogen fühlten. Die Autoren der Studie vermuten, dass es sich deshalb um einen evolutionären Mechanismus zur Minimierung der Inzucht handeln könnte.

      Na das sind ja Aussichten, falls sich die Studie bestätigen sollte, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Männer ihre Freundin zum DNA-Test zerren, bevor sie sich für eine Heirat entscheiden.

      Quelle:
      http://www.world-science.net/exclusives/...(leider kaputt)


      Hohe Seitensprung-Gefahr bei werdenden Vätern

      Während der Schwangerschaft, verfünffacht sich das Risiko einer Frau, dass ihr Mann einen Seitensprung begeht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Univerity of Colorado, die sich mit den Umständen und Persönlichkeitsmerkmalen beschäftigt, die Untreue fördern.

      Die Forscher vermuten als Grund dafür, warum werdende Männer häufiger zu einem Seitensprung neigen, dass sich das sexuelle Interesse der Frauen und mit ihm das Sexualleben in dieser Zeit verändere.

      Quelle:
      http://tages-anzeiger.ch/...(leider kaputt)


      Alter erhöht den Erfolg beim Seitensprung

      Eine etwas andere Studie zum Seitensprung möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Eine Studie von Biologen in der Fachzeitschrift Behavioral Ecology online fanden heraus, dass die Tannenmeise weltweit zu den Top 10 unter den „Seitenspringern" gehört.

      Besonders erfolgreich beim Seitensprung waren demzufolge ältere Tannenmeisen-Männchen: Sie zeugten erheblich mehr „Kuckuckskinder" als ihre jüngeren Geschlechtsgenossen. Ob der heimische Singvogel wegen dieser Leistung zum Vogel des Jahres gekürt wurde, ist uns nicht bekannt.

      Quelle:
      http://www.g-o.de/wissen-aktuell-7289-2007-10-24.html


        3.2 Statistiken zum Seitensprung

        Auch Seitensprung-Statistiken gibt es. Diese sind spannend, denn sie zeigen: wer mit wem warum einen Seitensprung macht und wie der Partner reagiert.

        Aus welchem Umfeld stammt der Liebhaber Ihrer Partnerin?

        Diese Seitensprung-Statistik zeigt, dass die Frauen sich ihre Seitensprung-Partner v.a. aus dem Freundeskreis besorgen. Bei den Männern sieht das etwas anders aus, wie die nächste Grafik veranschaulicht.


        Aus welchem Umfeld stammt die Liebhaberin Ihres Partners?

        Bemerkenswert ist, dass vielmehr Frauen (über 2000) als Männer (1100) bei diesen Seitensprung-Statistiken als Befragte über das Verhalten ihres Partners mitgewirkt haben.

        Man darf daraus aber nicht schließen, dass doppelt so viele Männer wie Frauen fremdgehen würden. Wahrscheinlich reden Frauen nämlich viel lieber darüber als Männer...

        Ab wann beginnt eigentlich Untreue?

        Generell zeigt diese Seitensprung-Statistik, dass Frauen beim Thema Untreue etwas empfindlicher sind als Männer. Bei 7% der Damen reicht schon eine heimliche SMS, um ihnen das Gefühl zu geben, betrogen worden zu sein.


        Ist die Betrogene eher auf den Mann sauer oder die Nebenbuhlerin?

        Grundsätzlich bekommen beide Parteien in 70% der Fälle die Wut der Gehörnten ab. Der Unterschied zwischen der Liebhaberin und dem Partner ist hier marginal...


        Ist der Betrogene eher auf die Frau sauer oder den Nebenbuhler?

        Für Männer sieht die Sache anders aus, wie die Seitensprung-Statistik zeigt: Nur die Hälfte ist sauer auf die Frau, im Mittelpunkt des Zornes steht der böse andere Mann, der sich in die Beziehung gemogelt hat.

        Vielleicht liegt die Ursache hierfür in den Genen.

        4. Die besten Seitensprungportale

        Erfahren Sie, welche Seitensprungportale am besten für Sie geeignet ist, wie viele Mitglieder bei LOVEPOINT, C-Date, Meet2Cheat & Co. registriert sind. Und wie es mit den Preisen aussieht.

        Die genauen Bewertungen und Testergebnisse haben wir in unseren Detailanalysen zu den größten Singlebörsen ausführlich für Sie dargestellt.

        Hier sind die Testsieger:

        Falls Sie wissen möchten, wie wir die Seitensprungportale testen (also welche Kriterien wir beim Testen heranziehen), schauen Sie hier nach:

        6. Ratgeberartikel zum Seitensprung

        Tja, wie macht man das denn nun mit dem Fremdgehen im Web? Wo fängt man an? Wie geht man vor? Dazu haben wir eine Menge Tipps für Sie parat.

        Von der Auswahl einer guten Agentur über die Erfolgstipps in den Onlineportalen bis hin zum - ganz wichtig - geschickten Vertuschen...

        7. Einsteiger-Beratung zu Seitensprungportalen

        Sind Sie völlig neu in der Szene? Aber mit Hoffnungen auf die schnelle Affäre schon in wenigen Tagen?

        Dann könnten Ihnen folgende Einsteigertipps auf die Sprünge helfen. Die Seiten-Sprünge ;-):

        8. Interviews mit Seitensprung-Portalen

        Was sind das für Menschen, die Seitensprungportale anbieten? Geht es ihnen um den schnellen Euro? Oder kämpfen sie für eine hedonistische Gesellschaft?

        Wir sprechen seit über 10 Jahren regelmäßig mit den Machern der Portale:


        Wer hat dieses Seitensprung-Dossier gemacht?

        Henning Wiechers beobachtet seit 2003 die Welt der Singlebörsen und gilt in den Medien als führender Fachmann zum Thema.

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