Singles, hier klicken und Ihr kommt zur Startseite!


  Singlebörsen im Test: Singlebörse, Kontaktanzeige, Blinddate, Seitensprung, Partnervermittlung

  Kostenloser Vergleich von Partnervermittlungen, Kontaktanzeigen Sites, Seitensprung und Blinddate Agenturen
   Home   |   Tipps für Singles   |   News   |   Über uns   |   Presse   |   Kontakt   |   B2B & Webmaster

   » Kontaktanzeigen - Sites
   » Partnervermittlungen
   » Blinddate - Ausrichter
   » Seitensprung - Agenturen
   » Singlereisen
   » Osteuropa - Spezialisten

   » Singlechats/Singleforen
   » Mobile-Dating-Dienste
   » Spezial-Singlebörsen
   » Gay-Dating
   » Spezielle Sexpartner
   » Andere Kontaktbörsen
   » Tipps für Singles
   » Partnerbörsen-Interviews
   » Alle Singlebörsen von A-Z
   » Buchtipps für Singles
   » Glossar: Online-Dating
   » Kuriositäten
   » Sitemap
   » Unser Online-Dating-Blog
   » Unser Flirt-Forum

   Singlebörsen-Vergleich
   Gesamtes Web

logo partnersuche

Partnervermittlung und Wissenschaft
Studien zum Thema "Partnerwahl" und "Partnervermittlung" (bis 2004)

Hier finden Sie eine Sammlung von älteren Studien und wissenschaftlichen Ergebnissen rund um die Partnervermittlung.
Aktuellere Studien finden Sie hier:
» Studien Partnervermittlung/Partnerwahl ab 2005
Fehlt noch etwas? Bitte melden:
» kritik@singleboersen-vergleich.de 
.
Studien zu Partnervermittlung & Partnerwahl (bis 2004)
Wer nimmt wen? Die Partnerwahl

Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz, sie passiert auf den ersten Blick, fällt einem regelrecht in den Schoß oder wächst im Laufe der Jahre. Egal, in welchem Tempo einen die Schmetterlinge im Bauch erreichen, ein Frage bleibt offen: Wieso hat man ausgerechnet an die eine Frau oder den einen Mann sein Herz verloren?

Als erwiesen gilt, dass sich Gleich und Gleich gern gesellt. Das bedeutet: Paare haben häufig eine ähnliche Bildung, ähnliche Attraktivität, den gleichen Wohnort und dieselbe ethnische Herkunft.

Herz contra Hormon

Doch spricht das Herz nicht trotzdem hauptsächlich im Auftrag der Hormone oder Gene? Als zivilisierter Mensch wird jeder einzelne von uns dies vehement verneinen: Wir glauben fest an Werte wie die Liebe und die Kraft des eigenen Verstandes. Den Evolutionspsychologen entlockt dieser Glauben jedoch nur ein Lächeln. Ihrer Meinung nach fällt die Liebe nicht einfach irgendwo hin: Auch heutzutage agiert sowohl die Menschheit als auch das Tierreich noch im Geiste ihre frühesten Vorfahren.

Das Diktat der Gene

Die schönen sanften Augen, das markante Kinn, die breiten Schultern oder der sinnliche Mund: Es gibt viele äußerliche Attribute, auf die man bei der Partnerwahl achtet. Und die Vorlieben sind dabei sehr verschieden - zumindest glaubt man das, wenn man verliebt in das Antlitz seines Traumpartners blickt. Doch auch wenn es völlig unromantisch klingen mag: Bei der Partnerwahl gibt es ganz klare Kriterien, von der Natur vorgeschrieben und vor allem im Handeln der weiblichen Spezies ausschlaggebend. Denn: Jedes weibliche Lebewesen ist auf der Suche nach dem optimalen Erbgut - und das hat sich auch im Laufe der Evolution nicht verändert. Doch wie erkennt "frau" die besten Gene und somit den potentiellen Vater ihrer Kinder?

Der Duft der Gene

In neuesten Untersuchungen wird vermutet, dass Frauen chemische Botenstoffe im Schweiß des Mannes "erschnuppern" können. Besonders anziehend empfinden Frauen den Duft von solchen Männern, die möglichst gegensätzlich ihres eigenen "Gen-Pools" sind. Mit dieser Andersartigkeit kann das Immunprofil des Nachwuchses nämlich bestmöglich ergänzt werden. Oder kurz gesagt: Am Duft der Männer erkennt die Frau, mit wem sie die gesündesten und strammsten Kinder zeugen könnte.

Vater der Kinder oder Lebenspartner?

Gegensätze ziehen sich also an? Nein. Diese Weisheit trifft prinzipiell nur auf die Zeugung eines Kindes zu: Fatalerweise bevorzugen Frauen als Lebenspartner einen Mann, der ähnliche MHC-Gene (Major Histocompatibility Complex) aufweist. Von ihm erhalten sie Vertrautheit, Sicherheit und Unterstützung bei der Pflege des Nachwuchses. Wie ausgeprägt dieser Instinkt ist, entdeckten japanische und britische Forscher, die feststellten, dass schon der weibliche Zyklus die Partnerwahl beeinflusst: In der Phase des Eisprungs bevorzugen die Damen Männer mit maskulinen Gesichtszügen, in der übrigen Zeit sagen ihnen die softeren Typen zu.

Balz um die "Unsterblichkeit"

Es sind also die Frauen, die ganz genau bestimmen, wer der Vater ihrer Nachkommen wird - und somit hängt die Fortpflanzung, die "Unsterblichkeit" der Männer davon ab, dass eine Frau ihn akzeptiert und attraktiv findet. Im Tierreich sieht man die Auswirkungen hierzu sehr deutlich: Meist sind es die Männchen der einzelnen Gattungen, die besonders farbenprächtig sind und ein oft übertriebenes Balzgehabe an den Tag legen. Beeindrucken heißt das Rezept. Und so sind es die weiblichen Wesen, die für die vielfältige Pracht der Natur - die Farbenpracht der Schmetterlinge oder den Gesang der Vögel - verantwortlich sind. Aber auch bei den Menschen tragen indirekt die Frauen die Verantwortung für die schönen Künste: Geoffrey Miller vom University College in London behauptet, dass es sich bei Opern oder Symphonien, Gemälden oder Monumenten wie die Pyramiden oder der Arc de Triumphe, aber auch die Wortgewandtheit von Komikern um nichts anderes handelt, als "Werbe-Aufwendungen" der Männer um das weibliche Geschlecht.

Der uralte Drang nach Fortpflanzung

Männer sind laut Evolutionspsychologen vor allem auf die weiblichen Kurven der Frauen fixiert. Auch so ein Überbleibsel aus der Steinzeit: Fettpolster waren der Garant dafür, dass die Frau ihre Kinder auch in schlechten Zeiten durchbringen konnte. Ansonsten dominiert auch den modernen Mann noch der uralte stete Drang sich fortzupflanzen. So kamen Wissenschaftler darauf, dass auch Männer über einen besonders ausgeprägten Geruchssinn verfügen: Wenn auch unbewusst, können es Männer riechen, wenn Frauen ihren Eisprung haben - also fruchtbar sind. Das hat auf sie eine besonders anziehende Wirkung.

Der Boogie Woogie der Hormone

"Liebe ist nichts anderes als ein Boogie-Woogie der Hormone" - das behauptete zumindest der amerikanische Schriftsteller Henry Miller, der für das Brechen sexueller Tabus zu Lebzeiten heftig umstritten war. Aber kann es denn wirklich sein, dass für die süßesten Momente in unserem Leben tatsächlich nur irgendwelche körpereigenen chemischen Substanzen mit unaussprechlichen Namen verantwortlich sind? Bekommen wir Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch, weil gerade ein Hormon durch unseren Körper bis ins Gehirn jagt? Das klingt zwar ziemlich unromantisch - stimmt aber. Zumindest überstimmt das Hormongemisch, dass zu jeder Zeit in unserem Körper zirkuliert, oft die geistigen und seelischen Kräfte. Hauptsache: Die Chemie stimmt!

Fazit: Keine Chance für die Liebe? Aus Sicht der Evolutionswissenschaftler scheint der Traum von der lebenslangen Liebe in Wahrheit also nur ein großes Missverständnis zu sein. Aus ihrer Sicht dient die innige Zweisamkeit einzig und allein der Fortpflanzung. Aber bleibt aus von der großen Liebe tatsächlich nur ein nervtötender Alltag zwischen schmutzigen Socken und überfüllten Terminkalendern übrig?

Entmutigende Scheidungsrate?

Tatsächlich: Jede dritte Ehe in Deutschland scheitert. Exakt 197.500 Paare trennten sich im Jahr 2001, und dabei belegt Bayern mit 28.000 Scheidungen als Bundesland Platz zwei hinter Nordrhein-Westfalen. Übrigens werden 58 Prozent aller Scheidungen mittlerweile von Frauen eingereicht und immer mehr lang verheiratete Paare sagen sich adieu. Der Anteil der Ehen, die nach 20 oder mehr Jahren in die Brüche gehen, liegt inzwischen bei 17 Prozent. Das Scheidungsrisiko für diese Gruppe war in den 70er-Jahren nur halb so hoch.

Doch die Wissenschaftler sind sich einig: Zerbrechende Ehen und Partnerschaften ohne Trauschein sind kein Zeichen für eine mögliche Individualisierung der Bevölkerung, sondern vielmehr ein Gradmesser dafür, dass Beziehungen heute einen höheren Stellenwert besitzen als früher. Die Menschen wollen keine unbefriedigenden Beziehungen mehr aufrechterhalten.

Quelle: BR-online 6/2003
Studie: Intelligenz und weibliche Partnerwahl

Intelligenz und weibliche Partnerwahl Warum wir dank der Frauen immer intelligenter werden

Der Einfluß der Gene auf die menschliche Intelligenz ist ein sensibles und vielfach ideologisiertes Thema. Überlegungen und Arbeiten dazu sind im deutschen Sprachraum geradezu verpönt. Nur zögernd lösen sich die Verkrampfungen, die bisweilen sogar wissenschaftlich unstreitige Sachverhalte ignorieren.

Aus genetischer Sicht ist Intelligenz ein komplexes Merkmal. Viele Gene und viele äußerliche Faktoren sind an der Intelligenzentwicklung beteiligt. Der Genetiker erkennt Intelligenzgene an ihrer Fehlfunktion, nämlich dann, wenn sie durch eine Mutation zu einer Intelligenzminderung bzw. geistigen Retardierung führen. Schon seit über hundert Jahren ist gut belegt, daß unter den geistig Behinderten der Anteil der männlichen Patienten erheblich überwiegt. Es wird angenommen, daß sehr viele Intelligenzgene auf dem X-Chromosom liegen. Prof. Dr. Horst Hameister, Geschäftsführender Oberarzt der Abteilung Humangenetik der Universität Ulm, und seine Arbeitsgruppe haben diese Vermutungen an Hand der zur Zeit verfügbaren genetischen Daten geprüft und - verglichen mit den Nicht-Geschlechtschromosomen - eine um den Faktor 3,1 erhöhte Anzahl von Intelligenzgenen auf dem X-Chromosom gefunden. Wenn Hameister diesen Sachverhalt im Lichte der Evolution betrachtet, kommt er zu interessanten Folgerungen.

Seit langem ist bekannt, daß gerade auf dem X-Chromosom Gene liegen, die für die spezifische Entwicklung der einzelnen Tierart verantwortlich sind. Durch unsere geistigen Fähigkeiten zeichnen wir uns vor allen anderen Spezies aus, die Gehirnfunktion ist sozusagen unser Speziationsmerkmal. Dieses Merkmal hat sich erst seit der Trennung von unserer nächsten Verwandtschaft, dem Schimpansen, so ausgeprägt und gleichzeitig schnell entwickelt. Über die genetischen Mechanismen der Art- bzw. Speziesbildung wird seit Charles Darwin intensiv geforscht. Aus diesen Untersuchungen hat man gelernt, daß für die Entwicklung einer neuen Spezies neben vielen anderen Faktoren insbesondere die Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielt. Wenn zum Beispiel Fischweibchen eine bestimmte neue Farbkombination der Schwanzflosse bei den Männchen bevorzugen, kann sich innerhalb weniger Generationen eine neue Art mit dieser Farbkombination herausbilden. Generell ist das weibliche Geschlecht für die Partnerwahl verantwortlich. Im langen Zeitraum der Evolution trifft dies - allen Vorurteilen zum Trotz - auch für den Menschen zu. Es ist im Tierreich und damit auch beim Menschen üblich, daß das Männchen seine besonderen Fähigkeiten zur Schau stellt, während das Weibchen auswählt. Neben der uns allen bekannten natürlichen Selektion gibt es deshalb auch eine sexuelle Selektion.

Das hat schon Darwin erkannt und damit die teilweise prächtige Merkmalsentwicklung wie z.B. den Schwanz des Pfaus oder den Gesang der Nachtigall erklärt. Tatsächlich ist dieser sexuellen Selektion die ungeheure Vielfalt und Schönheit der Natur zu danken. Unter dem Diktat allein der natürlichen Selektion wäre die Welt inzwischen wahrscheinlich nur noch von grauen, fetten Ratten bevölkert. Insofern gibt es einen Gegensatz zwischen natürlicher und sexueller Selektion. Beim Pfau ist es der Schwanz, der durch die vom Weibchen ausgeübte Partnerwahl selektiert wurde. Wenn aber der Schwanz des Pfaus noch größer und prächtiger würde, könnte das Tier seinen Feinden nicht mehr entkommen. Das heißt, die natürliche Selektion bremst und begrenzt die Entwicklung eines besonderen, sexuell selektierten Speziationsmerkmals. Gelingt dies nicht, wird die Art ausgeschaltet. So erging es dem Riesenhirsch Megaceros im Quartär. Er hatte vermöge der auf die Merkmale der Kraft und Dominanz fixierten weiblichen Zuchtwahl am Ende ein (Schaufel-)Geweih von 3,50 Meter Breite, dessen Gewicht ihn womöglich selbst daran hinderte, sein Haupt ordentlich zu erheben.

Ganz anders gestaltet sich die Entwicklung der menschlichen Intelligenz. Mit einer überragend ausgebildeten Intelligenz gelingt es nicht nur, für viele Frauen attraktiv zu sein und mit ihnen Nachkommen zu zeugen; dieselben Gene verleihen auch im Überlebens- respektive im täglichen Existenzkampf Erfolg. Beim Menschen ergänzen sich - einmaligerweise in der Natur - diese beiden evolutiven Kräfte, die natürliche und die sexuelle Selektion. Das hat die außerordentlich schnelle und erfolgreiche Entwicklung der menschlichen Intelligenz begünstigt. Ein Ende dieser sich exponentiell beschleunigenden Entwicklung ist nach Hameisters Überzeugung nicht abzusehen.

Es ist nun sehr delikat zu erkennen, daß wir diese Entwicklung ausschließlich den speziellen Wünschen und Erwartungen unserer weiblichen Geschlechtspartner verdanken. Denn auf dem Y-Chromosom, das sich nur in der männlichen Linie entwickelt hat, wurde bisher kein einziges Gen gefunden, das für die Entwicklung von Intelligenz relevant ist. Das Y-Chromosom ist überladen mit Genen einzig und allein für Fertilität. Dieser genetische Sachverhalt bestätigt bekannte Untersuchungen zum IQ. Das weibliche Geschlecht zeigt bei den Intelligenzgraden eine Verteilung nach der sogenannten Gaußschen Glockenkurve (Normalverteilung). Bei den Männern hingegen ist eine größere Varianz zu beobachten: es gibt sehr viel mehr Extremfälle sowohl im unteren als auch im oberen Feld. Das spiegelt sich heutzutage in der Geschlechterverteilung der Schulabgänger mit Abitur wieder, wobei die Mädchen überwiegen. Der größere Anteil der Männer im sehr niedrigen Intelligenzbereich bestätigt den eingangs erwähnten Befund des überproportionalen Beitrags des X-Chromosoms zur Intelligenzentwicklung. Andererseits begünstigt die Möglichkeit beim Manne, nur eine einzige, besonders günstige Anordnung von X-chromosomalen Intelligenzgenen zu haben, auch außergewöhnliche Intelligenzleistungen. Daher der höhere Anteil von Männern im Bereich des hohen IQ.

Aus genetischer Sicht, resümiert Prof. Hameister, tragen die Männer die Last der Evolution. Sie tragen ein höheres Risiko, schwach begabt bzw. geistig retardiert zu sein. Das ist freilich nur eine statistische Aussage, die für das einzelne Individuum nur dann Bedeutung hat, wenn es von der Retardation betroffen ist. Gentherapeutisch wird man in Zukunft vielleicht den an einem definierten Gendefekt leidenden geistig retardierten Patienten helfen können. Nach gegenwärtigem Erkenntnisstand für nicht vorstellbar hält es Hameister jedoch, durch Genmanipulation die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit eines werdenden Kindes beeinflussen zu können. Den entscheidenden Einfluß übten da auch weiterhin eine wohlgeordnete Lebensweise der Mutter in der Schwangerschaft, ausgewogene Ernährung und insbesondere eine verantwortungsbewußte und intensive Erziehung des Kindes durch die Eltern aus, unterstützt durch frühe und gute Schulbildung.

Quelle: Dr. Horst Hameister, Universität Ulm 2/2001

Studie: Weshalb gerade sie? Warum gerade er?
Die Geheimnisse unserer Partnerwahl

Warum wir uns verlieben und in wen, wird immer ein Geheimnis bleiben. Mitnichten, sagten die Wissenschaftler, und zeigten in ausgeklügelten Experimenten, wonach wir uns richten, wenn wir uns verlieben. Einen Überblick liefert Ihnen EGONet.

Eine Gruppe von Naturwissenschaftlern, die Soziobiologen, untersucht seit über zwanzig Jahren die angeborenen Grundlagen unseres Verhaltens und behauptet: Alles ein Trick der Natur, um reichliche Nachkommenschaft zu sichern. Unsere Gene bringen Individuen zusammen, die gemeinsam nicht nur viele Kinder in die Welt setzen, sondern auch solange zusammenhalten, bis die Kleinen aus dem Gröbsten heraus sind und für sich selbst sorgen können. Nach dieser Theorie suchen Frauen mit Vorliebe den starken, aber auch den reifen, erfahrenen Mann. Denn nicht nur körperliche Kraft, sondern auch überstandene Gefahren beim Überlebenskampf im unwirtlichen Urwald war ein Garant, dass der Vater beim Schutz der Familie auch in Zukunft nicht versagen wird. Die Männer dagegen suchten die jugendliche Frau. Wohlgeformte Hüften lieferten einen Hinweis auf ausreichende Beckengröße für Schwangerschaft und Geburt in einer Zeit, da der Ausweg des Kaiserschnitts nicht existierte.

Alles nur eine Projektion von Männerphantasien in die Urzeit, kritisieren Kulturanthropologen. Viel zu verschieden sind ihrer Meinung nach die kulturellen Muster. Dicke Bäuche, langgezogene Ohren, intakte Jungfernschaft, aber auch sexuelle Vorerfahrung – es gibt nichts, was nicht irgendwo als erotisch gilt und woanders wiederum streng verpönt ist.

Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Beide – biologische wie kulturelle Erklärung – schließen einander nicht aus. Doch auch zusammen ergeben sie kein vollständiges Bild. Denn beide gehen davon aus, daß der Einzelne ein Idealbild von seiner/seinem Zukünftigen hat, danach die Schönen und Erfolgreichen der Umgebung durchmustert und schließlich dasjenige Exemplar des anderen (oder eigenen) Geschlechts an Land zieht, das diesem Bild am nächsten kommt. Kurz, sie tun so, als fände tatsächlich eine Wahl statt. Als defilierten die Kandidat(inn)en wie bei einer Misswahl an uns vorbei und wir überreichten schließlich den ersten Preis.

In Wirklichkeit treffen Zeitpunkt und Gelegenheit für uns die Wahl. Die meisten Menschen, die durchaus zu uns passen könnten, treffen wir nie. Andere lernen wir zu einem ungünstigen Moment kennen. Als da wären:

- Der potentielle Partner ist gerade glücklich in jemand anderes verliebt,

- wir selbst sind gerade in jemand anderes verliebt und haben niemand anderes einen Blick,

- wir oder der andere stecken in eine Krise und wollen mit niemandem reden,

- wir stecken gerade in einer wichtigen Arbeit und haben keine Zeit für Flirt und Rendez-vous,

- wir treffen den anderen zwar und finden ihn sympathisch, aber da fährt gerade unsere
   U-Bahn ab, so daß der Moment zum Telefonnummerntauschen verpaßt ist,

- wir haben die Telefonnummern getauscht, aber den Zettel verloren,

- wir haben den Zettel noch, aber der andere hat plötzlich den Apparat abgemeldet und
   wir grübeln, warum,

- wir haben telefoniert und uns verabredet, aber einander um fünf Minuten verfehlt,

- wir sind auf dem Weg zum Rendezvous und lernen in der U-Bahn eine andere sympathische
   Person kennen ...

Und so weiter. Wenn man bedenkt, daß über die Hälfte der Deutschen auf dem Arbeits- oder Ausbildungsplatz ihren Partner kennenlernt und ein weiteres Viertel in Vereinen, durch Vermittlung von Freunden (zum Beispiel durch Small Talk auf Parties), kann man sich leicht ausmalen, wie klein der Kreis der geprüften Kandidat(inn)en in Wirklichkeit ist.

Dass es dennoch so oft funkt, hat damit zu tun, daß wir uns den Partner teilweise erst zum unserem Partner formen. Weniger dadurch, daß wir ihn tatsächlich verändern – das gelingt nur in geringem Maße – sondern eher, daß wir unser Idealbild den Realitäten anpassen. Das genügt meist, um zwar keine perfekte, aber doch eine funktionierende Partnerschaft zu etablieren.

Aber noch in einer anderen Hinsicht ähnelt die Partnersuche eher einem Autokauf als einer Mißwahl. Die meisten von uns wählen mehrmals im Leben. Wenn die erste Partnerschaft zu Bruch ging, folgt die zweite. Manche suchen sich eine Kopie des/der ersten für den zweiten Anlauf, aber im Regelfall, fällt die Wahl jedesmal anders aus. Nicht nur, weil wir uns selbst verändern und andere Vorlieben entwickeln, sondern auch weil die Gelegenheiten unterschiedlich gut sind. Viele von uns begnügen sich durchaus mit einem Partner zweiter Wahl, wenn die ersten Garnitur gerade nicht zur Verfügung steht.

Es gibt viele Studien, wovon Frauen und Männer sich leiten lassen. Männer achten auf die Figur, die Haare, auf das Selbstbewußtsein, den Humor von Frauen. Diese schätzen bei Männern ebenfalls Humor und Selbstsicherheit, aber auch Körpergröße, sozialen Status und Treue. In der Wirklichkeit läuft es aber ganz anders. Nur wenige Singels checken diese Merkmale ab, bevor sie sich für ein Rendezvous entscheiden. Wenn Sie spüren, dass Ihr Gegenüber ihnen mit netten Worten Interesse entgegen bringt und einfach alles toll findet, was Sie tun – wetten, daß dann auch eine unauffällige Erscheinung, die sie sonst konsequent übersehen hätten, auf einmal Ihre Sympathie findet?

Quelle: EGOnet.de 5/1998


Lesen Sie auch:
»  Geballtes Wissen: DOSSIER "PARTNERVERMITTLUNG"
 

Hat Ihnen diese Studien zur Partnerwahl weitergeholfen? Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Dann schreiben Sie uns: kritik@singleboersen-vergleich.de

Die wichtigsten Singlebörsen-Testergebnisse:
 

Test Kontaktanzeigen-Sites

Test Partnervermitlung

Test Singlereise-Agentur

Test Sexpartner-Portale

Test PV für russische Frauen

Test Singlechats

Kontaktanzeigen-
Sites
    Partner-
vermittlung
Singlereisen Sexpartner-
Portale
Osteuropa-
Agenturen
Singlechats

Zur Startseite   |   Zum Seitenanfang

 

© metaflake 2003-2012. Alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.