Kizzle.net im Test


Wie viele Mitglieder?
Wie gut (für Sie)?
Wie teuer?

Aktualisiert: 26. April 2018

Test-Zusammenfassung:

Unsere Bewertung:

Größe der Mitgliederkartei:

Kategorie:
Brauchbare Kontaktanzeigen-Seiten

Kategorie:
Brauchbare Kontaktanzeigen-Seiten

Unser Testbericht zu Kizzle.net:

Was ist Kizzle.net?

Kizzle startete als Projekt des Axel-Springer-Verlags und wurde von 2010 bis Frühjahr 2012 intensiv über die BILD.de-Webseite beworben. Hier tummelt sich folgende Zielgruppe:


Junge Leute, die locker flirten wollen oder Freizeitpartner suchen - oder was auch immer...

Innerhalb der ersten 1,5 Jahren ist es gelungen, über 100.000 Singles auf die Plattform zu locken. Trotzdem verlor der Springer-Verlag die Lust und verkaufte Kizzle im Spätsommer 2012 an eine Schweizer Investorengruppe. Heute steht die DansoTec ApS aus Dänemark im Impressum des Online-Dating-Portals. heute sind rund 15.000 Singles bei Kizzle.net aktiv.

Das hat in der Kizzle-Bewertung gut abgeschnitten

Die Seite ist modern und locker aufgezogen und bietet neben den klassischen Dating-Funktionen viele "Community"-Ansätze (Freunde, Geschenke versenden, Favoriten). Ungewöhnlich ist der Einsatz von esoterischen Elementen.

Kizzle-Flirt
Geschenke, mit denen Sie punkten können beim anderen Geschlecht.

Hier kommen zum Beispiel Tarot-Karten ins Spiel, wenn man eine Person interessant findet. Plötzlich sagt einem eine Karte, dass diese Person nicht wirklich die Person fürs Leben ist. Wer an die Kraft der Sterne glaubt, sollte dann vielleicht die Finger von der Person lassen.

Auf gute folgen negative Kizzle Erfahrungen

Die Seite wird regelmäßig geupdatet und optisch auf dem neuesten Stand gehalten, das gefällt uns. Aber Achtung, Kizzle setzt Moderatoren ein. Hier ein Auszug aus den AGB:

"Die Moderation dient dazu, die Aktivitäten über das Portal und damit die Umsätze des Betreibers zu erhöhen. Dazu legen Moderatoren, die vom Betreiber beschäftigt werden, eine Vielzahl von Profilen fiktiver Personen an und geben sich als diese fiktive Person aus. Daher verbergen sich nicht hinter allen Profilen reale Personen."

Diese Schummelei, die leider auch bei immer mehr (an und für sich anständigen) Flirtseiten Einzug hält, finden wir natürlich weniger positiv. Animation ist vollkommen unnötig und sicher nicht nachhaltig.

Kizzle Kosten: Augen auf bei der Zahlungsart!

Nach dem Relaunch ist Kizzle nicht mehr komplett kostenlos, dafür aber nach wie vor ganz werbefrei zu haben. Es gibt kein Abomodell, das heißt, man kann nach Bedarf in einzelne Flirtkandidaten und -kandidatinnen investieren. Dies geht über Points, die man nutzen kann, um zu zeigen, dass man es ernst meint.

Je nach Zahlungsart können die Kosten für die gleiche Anzahl von Points unterschieldich ausfallen. So ist z.B. eine Zahlung mit der Paysafecard teurer bei manchem Points-Paket, als etwa mit der Kreditkarte.

Kizzle ist nicht mehr via Facebook und App nutzbar 

Früher gab es auch einmal eine Anmeldung bei Kizzle über Facebook, sowie eine Facebook-Fanpage. Beides gibt es leider nicht mehr. Auch die Kizzle-App, welche zwischen 2010 und 2011 sehr gehyped wurde, gibt es leider nicht mehr.

Ist Kizzle empfehlenswert?

Kizzle ist designtechnisch völlig anders als der große Durchschnitt der Singlebörsen und sehr schön anzusehen. Ein großer Minuspunkt sind allerdings die Moderatoren bzw. Animateure auf der Seite und die Tatsache, dass man mit unterschiedlichen Zahlungsmethoden bei manchen Paketen weniger Points bekommt.

Deshalb raten wir Singles, sich lieber andere Online-Dating-Plattformen zu suchen. Wer sich lustig unterhalten möchte und sich für numerologische Lebensanalysen (allerdings kostenpflichtig) interessiert, der kann ruhig einmal bei kizzle.net reinschnuppern.

Kostenlos bei Kizzle.net:

  • Anmeldung, Profil erstellen und in den Profilen stöbern ist kostenlos.

Die Premium-Kosten:

  • 1 Nachricht schreiben: 5 Points.
  • Jemanden anflirten: 1 Point.
  • 85 Points: 14,99 €
  • 550 Points: ab 89,99 € (je nach Zahlungsart auch teurer) 

Dieser Testbericht zum Thema "Wie gut ist Kizzle.net?" kommt von:

Henning Wiechers beobachtet seit 2003 die Welt der Singlebörsen und gilt in den Medien als führender Fachmann zum Thema.

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