Das Liebesleben im geeinten Deutschland
Die Ost-West-Liebesfibel

Veröffentlicht: 14. Oktober 2009

Die Online-Partneragentur Parship hat 20 Jahre nach dem Mauerfall Amüsantes und Spannendes über das Liebesleben in Ost- und Westdeutschland zusammengetragen

Hamburg, 14. Oktober 2009 – Ostdeutsche gehen freizügiger mit dem Thema Sex um. Die Westdeutschen sind verklemmt. Wenn es um die Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern geht, hält sich auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung so manches Klischee hartnäckig in den Köpfen. Aber wie ticken Ost- und Westdeutsche in Sachen Liebe, Partnersuche und Partnerschaft tatsächlich? Nachdem Liebesbeziehungen zwischen Ost und West mittlerweile Normalität im geeinten Deutschland sind, wird es langsam Zeit, alte Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen. Im Rahmen der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Single- und Partnerstudie 2009 hat Parship, Deutschlands und Europas führende Online-Partneragentur (www.parship.de), Besonderheiten aus Ost und West herausgefunden.

Liebe, Partnersuche und Partnerschaft in Ost und West

  • Ostdeutsche Paare haben mehr Spaß im Bett? Von wegen! – Nur 57 Prozent der Ost-Paare geben an, mit ihrem Sexualleben zufrieden zu sein. Damit herrscht in Ost-Betten genauso viel Langeweile wie in West-Betten.
  • Ostdeutsche Männer ohne Angst vor starken Frauen – 75 Prozent der ostdeutschen Männer suchen nach einer Frau mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein. Im Westen finden das jedoch nur 63 Prozent der Single-Männer sexy.
  • Verklemmtheit ist ein gesamtdeutsches Phänomen – In jeder vierten Beziehung ist Sex ein Tabuthema. Das gilt für den Osten wie für den Westen.
  • Im Osten haben Lügen kürzere Beine – Jeder zweite Ostdeutsche würde eine Trennung in Erwägung ziehen, wenn der Partner lügt. Das sehen die Westdeutschen etwas entspannter (43 Prozent).
  • Der Westen spricht kein Sexisch – 31 Prozent der West-Paare, für die Sex ein Tabuthema ist, geben als Begründung dafür an, dass sie ihre sexuellen Wünsche nicht richtig artikulieren können. Dieses Problem kann nur jeder zehnte Ostdeutsche nachempfinden.
  • Ohne Moos im Westen nix los – Rund jede zweite Frau im Westen schaut bei der Suche nach der großen Liebe auf den Geldbeutel des Mannes. Im Osten spielen die Finanzen bei der Partnersuche nur für 35 Prozent der Frauen eine Rolle.
  • Shoppen oder Fußball? – Für 61 Prozent der Single-Männer im Osten sind die Hobbys der Frau bei der Partnerwahl wichtig. Dies sehen jedoch nur 48 Prozent der männlichen West-Singles so.
  • Der Osten tut was für sichere Renten – In Westdeutschland gibt jeder vierte Kinderlose an, sich auch zukünftig keine Kinder zu wünschen. In Ostdeutschland wollen dagegen lediglich 15 Prozent der Kinderlosen generell auf Nachwuchs verzichten.
  • Finanzielle Sorgen beinträchtigen Westdeutsche weniger – Für 40 Prozent der Kinderlosen in Ostdeutschland spielen finanzielle Sorgen bei der Familienplanung die Hauptrolle. Im Westen geben nur 30 Prozent der Befragten ohne Kind an, aus finanziellen Gründen auf Nachwuchs zu verzichten.
  • Streitpunkt Kind – Jedes fünfte Ost-Paar zankt regelmäßig über die Kindererziehung. Im Westen bestätigen dies nur 13 Prozent der Paare.

 

Dr. Sandra Spreemann, Director Scientific Research & Development bei Parship, kommentiert die Ergebnisse der Single- und Partnerstudie 2009: „Die Zahlen der Studie zeigen, dass zwischen Ost und West hier und da noch immer kleine Unterschiede im Sex- und Partnerschaftsverhalten auszumachen sind. Entgegen vieler Klischees wird jedoch ebenfalls deutlich, dass Deutschland auch in Sachen Liebe immer weiter zusammengewachsen ist.“

Quelle: parship

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