"Das Zusammenspiel von Ehrlichkeit, Offenheit und Humor macht den JOYclub zu dem, was er ist."

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interview mit Carolin Heinelt von Joyclub.de

Carolin Heinelt

Pressechefin des Sexkontaktanzeigen-Portals JoyClub.de

Veröffentlicht: 1. Dezember 2009

Ehre, wem Ehre gebührt! - JOYclub-Pressechefin Carolin Heinelt freut sich mit uns gemeinsam im Gespräch über den herausragenden Erfolg des Sexkontakte-Portals, das gänzlich auf Werbung verzichtet. Und wir erfahren, warum bei Joyclub.de so viele Frauen mitmischen - eine absolute Rarität in diesem Segment! Die Antwort der Pressechefin: Erotische Kunst.



Jeder darf und soll seine Werke zum Besten geben und so Anteil daran haben, das Thema Erotik ansprechend an die nahezu 600.000 Mitglieder zu transportieren.

Frau Heinelt, zunächst mal herzlichen Glückwunsch: Ihr JOYclub ist das einzige Online-Dating-Portal der letzten Jahre, das einfach so und ohne große Werbung zu den Marktführern aufgeschlossen hat. Haben Sie insgeheim damit gerechnet?

Sie sagen es ja gerade selbst: Ohne große Werbung! Nein, damit kann man nicht rechnen. Dass sich die Community nur durch sich und die vielen aktiven User so voran bringt, ist umso erfreulicher, spricht es doch für die hohe Motivation und das starke Wir-Gefühl der JOYclub-Community. Die Ehre gebührt also den fast 600.000 Usern, die Glückwünsche leite ich gerne weiter!


Was macht den JOYclub so erfolgreich? Wo kommen die für ein Sexportal ungewöhnlich vielen Frauen her?

Das Zusammenspiel von Ehrlichkeit, Offenheit und Humor macht den JOYclub zu dem, was es ist. Unser Credó, eine niveauvolle Community, die Liebe und Erotik in den Vordergrund rückt, abseits vom Mainstream und dumpfen Sex-Portalen, zu generieren, ist unsere Motivation. Da kommt es auch vor, dass wir Usern, die unserer Meinung nach inhaltslose Hülsen ihrerselbst darstellen oder gar andere denunzieren wollen, das Profil verwehren mit der Bitte, sich doch kritisch mit sich auseinander zu setzen, umso bereits im Vorfeld klar zu machen, dass es hier Etiketten gibt, die es einzuhalten gilt. Dieser Stil und die Art und Weise des Umgangs miteinander machen den JOYclub zu einem Ort, an dem sich jeder willkommen und ernst genommen fühlen kann, was wohl auch die vielen weiblichen Mitglieder zu schätzen wissen.


Was sind die JOYclub-Highlights neben den klassischen "Kontaktanzeigen-Mail-Chat"-Features?

In unseren Augen der ansprechende, durch eine Vielzahl an Klasse-Fotografen und Künstlern gefüllte Bereich der erotischen Kunst. Für jeden Liebhaber von Fotografien, Literatur und Malerei dürfte etwas dabei sein. Jeder darf und soll seine Werke zum Besten geben und so Anteil daran haben, das Thema Erotik ansprechend an die nahezu 600.000 Mitglieder zu transportieren. Außerdem legen wir viel Wert auf den Magazin-Teil, der unterhaltsam aber auch mit dem nötigem Ernst und Respekt über vielfältigste Themen - vordergründig aus dem Bereich der Erotik aber auch des Lifestyles, der Technik und Kinowelt, informiert.

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Schnell wird man von den gesammelten Möglichkeiten beim JOYclub erschlagen: Fotosessions, Swingerpaten, Live-Videos, ein riesiges Forum… Welche konkreten ersten Schritte empfehlen Sie dem Neuling?

Nach der Anmeldung empfehlen wir zunächst, sich mit der Struktur des JOYclubs auseinander zu setzen. Dazu folgt man am besten den einzelnen Bereichen der Menüleiste. Bei "Mein JOYclub" beginnend, starten wir mit dem Herzstück, dem persönlichen Bereich, wo sämtliche Nachrichten, Kontakte,Lieblingsbilder und so weiter aufgelistet sind, die eben nur den User betreffen. 

Als nächstes folgt der Magazinteil mit frivolem und allem, was Spaß macht. Der Community-Charakter erklärt sich dann ziemlich schnell von selbst, wenn man die Bereiche Gruppen und Forum besucht, die zum Mitplaudern und sich engagieren einladen. Mitglieder - entweder ganz spezielle, deren Nickname bekannt ist, oder ganz allgemein nach Mann/Frau/Paar getrennt, können im Bereich "Mitglieder" gesucht und gefunden werden. Mit der Aufteilung in Regionen wird die Suche noch gezielter. 

Einen ganz besonderen visuellen Reiz macht die Kategorie "Erotische Kunst" aus. Hier tummeln sich Fotografen, Models und alle Interessierten, die sich (nicht nur) an erotischen Fotografien erfreuen.. Neu überarbeitet und mit einigen feinen Features, wie zum Beispiel sich seine eigene Kollektion zusammenstellen zu können, spricht diese Kategorie die Sinne an.. Erotische Literatur sowie weitere Bereiche der Bildenden Künste runden das Angebot ab und versprechen für jeden etwas. 

Wer konkret auf der Suche ist, erhält in den letzten Kategorien Kontaktanzeigen, Dating und Chat genügend Möglichkeiten, sich auszuprobieren.. Clubs und Nightlife führt in die "reale" Welt da draußen und listet eine Vielzahl an Clubs, Bars aber auch gewerblichen Anbietern rund um das Thema Erotik auf. Sie sehen, ein wenig Zeit genommen und sich Stück für Stück durch die einzelnen Kategorien gearbeitet, und schön eröffnet der JOYclub dem User all seine Vielfalt.


Wir werden immer wieder gefragt, was man als JOYclub-Neumitglied tun muss, um in der Community als ernsthafter Gesprächs- und später vielleicht auch Sexpartner wahrgenommen zu werden. Sagen Sie es uns!

Da verhält es sich im JOYclub nicht anders, als im wahren Leben auch: Von nichts kommt nichts, und wie es in den Wald hallt, hallt es auch wieder heraus. Jeder ist willkommen, sich an den verschiedensten Gesprächen oder unterschiedlichsten Gruppen - übrigens zu den unterschiedlichsten Themenbereichen - zu beteiligen und jeder hat die Möglichkeit, sich so individuell darzustellen, wie er ist.

Gerade Neulingen fällt es manchmal schwer, sich zu präsentieren. Dafür gibt es für den Notfall einen Textgenerator, der das Verfassen eines Profiltextes, also eines "Wer bin ich? Was mag ich? Wonach suche ich?" unterstützt. In den allermeisten Fällen werden diese generierten Texte allerdings auch recht schnell in individuelle Texte umgewandelt, weil die JOYclubber i.d.R. echte, wahre und spezifische Typen mögen, was das neue Mitglied auch schnell merken wird. Und Hand aufs Herz: Ehrlichkeit währt am längsten und SelbstBewußtsein in seiner ursprünglichsten Form ist sexy!


Die Inhalte auf der JOYclub-Seite sind tatsächlich wie versprochen niveauvoll, auch wenn es um hocherotische Themen geht. Liegt das an den erwachsenen Mitgliedern oder haben Sie ein Riesenteam, das ständig den Quatsch herauslöscht?

Selbstverständlich gibt es auch hin- und wieder "Quatsch", wie Sie es formulieren - und es wäre auch gelogen, zu behaupten, dass unser Team nicht auch ab und an solche Querschüssen eliminieren würde. Allerdings, und damit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen, ist es wirklich so, dass der Großteil der Mitglieder sich anständig zu artikulieren und verhalten weiß. Wieso sollte es auch nicht vereinbar sein, solch ein jeden betreffendes Thema wie Erotik seriös, humorvoll, frivol und höflich zu thematisieren? Ihre Aussage klingt wie eine Unmöglichkeit, dabei ist es doch so einfach, löst man sich von Schmuddelgedanken und akzeptiert Sexualität als einen nicht unwichtigen Teil des Lebens.


Wie viele Leute arbeiten denn mittlerweile am JOYclub und was machen die so?

Ganz wichtig, und damit oberste Priorität genießt bei uns der Jugendschutz. Deshalb sind rund um die Uhr Teammember beschäftigt, Profile, Texte und vor allem Bilder und Videos auf jugendschutzrechtliche Belangen zu sichten und gegenbenenfalls von einer Veröffentlichung abzusehen. Moderatoren sorgen dafür, dass die Diskussionen und Gespräche in den einzelnen Gruppen und Foren in den Bahnen der Normalität verlaufen und gebieten notfalls Einhalt, sobald ein User ausnahmsweise die Regeln des JOYclubs bricht.

Wieder einige sind damit beschäftigt, die Technik nicht nur am Laufen zu halten, sondern vor allem Features auf usability hin zu prüfen und so dem User die Möglichkeiten, die der JOYclub bietet, möglichst leicht verständlich und gut bedienbar zur Verfügung zu stellen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Füllen des Magazinteils mit wissenswerten, teils kuriosen und meist unterhaltsamen redaktionellen Beiträgen aus verschiedensten Lifestyle-Bereichen. Für Recherche und Umsetzung stehen selbstredend auch Mitarbeiter zur Verfügung. Alles in allem kommen wir auf einen Kern von 30 Leuten, die tagtäglich für den JOYclub arbeiten.


Auch die große Liebe wurde schon über JOYclub gefunden. Können Sie uns sagen, wie viele Ihrer Mitglieder nach einer echten Partnerschaft Ausschau halten?

Das ist schwierig in Zahlen auszudrücken. Wir stellen auf jeden Fall fest, dass zunehmend Singles auf der Suche nach einer festen Partnerschaft dem JOYclub beitreten. Natürlich sucht auch der oder die eine oder andere Liierte einen Partner für das gewisse Etwas, verabreden sich auch Paare für treffen zu viert oder in einem Club. 

Wir freuen uns natürlich, wenn, was gar nicht so selten ist, die große Liebe bei uns gefunden wird. Uns macht es aber auch glücklich, wenn die Community ihre Daseinsberichtung dadurch erfährt, dass sich gleichgesinnte Treffen, das mit unter wahre Freundschaften entstehen, die weit über die Bettkante hinaus gehen. Im übrigen treffen sich bei uns auch Künstler und Fotografen können nach ihren Modeln suchen und umgekehrt - und nein, dabei geht es nicht ausschließlich um erotische Aufnahmen! Jeder, der Interesse hat, sich ablichten zu lassen, sei es als Geschenk für sich selbst oder den/die Liebste findet garantiert den Fotografen dazu.

Die aus Eigeninitiative gegründeten Stammtisch-Gruppen sowie die vielen positiven Rückmeldungen beweißen uns, dass es den Mitgliedern um weit aus mehr geht, als das auf den ersten Blick ersichtliche - und wenn daraus die Liebe des Lebens hervorgeht freuen wir uns, mit dieser Plattform ein bißchen mehr Liebe in den zumeist grauen Alltag gebracht zu haben. 


Welche Randgruppen sind bei Ihnen wie stark vertreten?

Definieren Sie mir doch bitte mal "Randgruppen"! Dass Sexualität, und ich nehme an, Sie sprechen gerade davon, eine Bandbreite an Nuancen aufweist, ist hinlänglich bekannt, oder? Und wenn Sie sehen, wie zahlreich sich z.B. Transsexuelle bei uns versammeln, ist "Randgruppe" vielleicht nicht mehr so treffend...


Wollen eigentlich mehr JOYclub-Mitglieder konkrete Dates ausmachen oder sind sie eher damit zufrieden, sich in der Community über erotische Themen auszutauschen?

Das ist ganz unterschiedlich. Einige User melden sich schon mit der ganz direkten Absicht, sich zu daten, an, andere mögen es, sich - zunächst - erotisch-verbal auszutauschen. Via Clubmails oder den JOYclub-Chat hat man die Möglichkeit, sich so näher zu kommen.


Wie geht der JOYclub mit "Professionellen" um?

Angebote und Gesuche, die eindeutig mit finanziellen Interessen in Einklang gebracht werden können, werden definitiv auch als solche gelistet. Wir freuen uns, dass auch die Mitglieder dahingehend Augen und Ohren offenhalten und etwaige Accounts auch melden.


Frau Heinelt, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!

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Unsere Bewertung:

Wer hat das Interview "Joyclub.de" geführt?

Pamela Moucha arbeitet seit vielen Jahren als Singlebörsen-Testerin und ist unsere Ansprechpartnerin für die Medien.

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