Aus der Wissenschaft:
Interessante Seitensprung-Studien

Aktualisiert: 19. April 2018

Auf diesen Seiten haben wir uns dem Thema Seitensprung aus wissenschaftlicher Sicht angenommen.

Ein bißchen Theorie rund um die Seitensprung-Studien kann ja nie schaden - auch bei den Praktikern nicht ;-)

Diese Seite gehört zu:
"Studien zum Seitensprung".

In diesem Teil unseres Seitensprung-Dossiers geht es um wissenschaftliche Erkenntnisse zum Fremdgehen.

Seitensprung-Studie 1
Das Sexleben der Deutschen und der Seitensprung

Im Deutschen Ärzteblatt wurde Mitte 2017 die Studie "Sexualverhalten in Deutschland: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung" veröffentlicht.

Hierbei wurden 2.524 Personen bezüglich deren sexueller Orientierung, sexueller Praktiken und Außenkontakten befragt. 

Die Studie ergab, dass 21 Prozent der befragten Männer und 15 Prozent der befragten Frauen angaben, schon einmal fremdgegangen zu sein. Mehr als die Hälfte der befragten Personen war fest liiert. 

Quelle: 
http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/sex-studie-das-sexleben-der-deutschen-a-1164321.html


Seitensprung-Studie 2
Online-Dating und Seitensprung

myMarktforschung hat in einer Studie 1.000 Deutsche zu den Themen Seitensprung, Dating-Portale und Trennungsarten befragt. Die Studie ergab, dass

  • Fremdgehen für die meisten bereits bei einem Kuss beginnt, wobei mehr Frauen als Männer einen Kuss bereits als fremdgehen empfinden.
  • Für mehr als sechs von zehn Deutschen ist ein emotionaler Betrug genauso schlimm wie ein körperlicher Betrug. Im Vergleich empfinden Männer einen körperlichen Betrug jedoch schlimmer als einen emotionalen, bei Frauen ist es genau andersherum.
  • Über ein Viertel der Personen, die in Dating-Portalen angemeldet sind, befinden sich in einer Partnerschaft.
  • Über sieben von zehn Deutschen haben ihre letzte Beziehung persönlich beendet; acht Prozent haben sich einfach nicht mehr gemeldet.

Quelle:
https://www.mymarktforschung.de/studien/Studie-Fremdgehen-Onlinedating-2015.pdf

 


Seitensprung-Studie 3
Seitensprung-Atlas: So treu sind die Deutschen

ElitePartner hat herausgefunden, dass der Wohnort sich auf die Wahrscheinlichkeit auswirkt, ob jemand einen Seitensprung wagt. Allgemein soll jeder fünfte Deutsche der befragten 9.500 Personen seinen Partner schon einmal betrogen haben. Männer gehen dabei etwas öfter fremd, als Frauen.

Im Vergleich gehen die Hamburger am meisten fremd, es folgen die Berliner und Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern. In sachsen-nhalt wagen die wenigsten Menschen einen Seitensprung.

Quelle:
http://www.tz.de/welt/seitensprung-studie-treu-sind-deutschen-2627241.html


Seitensprung-Studie 4
Worunter Betrogene nach einem Seitensprung leiden

Diese Studie sollte untersuchen, unter welchen negativen Folgen Betrogene leiden, die von einem Seitensprung ihres Partners erfahren haben. Ausgangspunkt war dabei die Annahme, dass Betrogene unter Symptomen leiden, die denen einer Posttraumatischen Belastungs-Störung sehr ähnlich sind.

An der Studie nahmen 3.334 betrogene heterosexuelle Männer und Frauen teil und sie brachte einige recht interessante Erkenntnisse hervor. So scheint der klassische One Night Stand mit einem Fremden ziemlich überbewertet, denn nur 12 Prozent der untreuen Frauen und 15 Prozent der untreuen Männer lassen sich auf ein Abenteuer für eine Nacht ein. Etwa 60 Prozent gaben hingegen an, dass sie ihrem Seitensprung länger als einen Monat "treu" waren– und davon wiederum etwa die Hälfte sogar länger als ein halbes Jahr.

Nur ein Drittel der Frauen, beichtete dem Partner von ihrem Seitensprung, bei den Männern trauten sich sogar nur 24 Prozent, der Partnerin von ihrer Affäre zu berichten.

Bei den Männern war die Seitensprung-Partnerin mit 27 Prozent meistens die Arbeitskollegin, Frauen suchten sich zu rund einem Drittel ihren Partner für eine Affäre im eigenen Freundeskreis.

54% der Männer und 57% der Frauen, die sich vor allem wegen ihrer sexuellen Unzufriedenheit für einen Seitensprung entscheiden, teilen ihrem Partner ihre Unzufriedenheit vor dem Seitensprung entweder gar nicht oder nur sehr verhalten mit. Hintergrundinfo: Die sexuelle Unzufriedenheit in der eigenen Partnerschaft ist der häufigste Grund für einen Seitensprung, wie eine frühere Theratalk-Studie ergab: Von 2601 untersuchten untreuen Männern und Frauen, entschieden sich 79 Prozent der Männer und 85 Prozent der Frauen für den Seitensprung vor allem wegen ihrer sexuellen Unzufriedenheit in der eigenen Partnerschaft.

Quelle:
www.theratalk.de/studie_seitensprung_betrogene.html

 


Seitensprung-Studie 5
Verzeihen Frauen eher einen Seitensprung?

Forschungsziel der Studie von Dr. Markus Damm war es herauszufinden, ob Frauen – auf Grund von evolutionstheoretischen Überlegungen – eine einmalige sexuelle Untreue des Partners eher verzeihen als Männer.

Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: 42 Prozent der Befragten reagierten auf den Seitensprung mit Agression. Rund ein Drittel der Männer zieht in Erwägung, aus Rache selbst einen One Night Stand zu erleben und nur 36,1Prozent sind gewillt, der Partnerin irgendwann zu verzeihen.

Frauen würden sich hingegen nur mit rund 11 Prozent mit einem One Night Stand an ihrem Partner für seine Untreue rächen. Überraschenderweise reagieren 48,7 Prozent der Frauen spontan mit Aggressionen gegenüber ihrem untreuen Partner, was man eigentlich nur bei dem männlichen Geschlecht als Reaktion erwarten würde. Mit 72,3 Prozent verzeiht der größte Anteil der befragten Frauen dem Pendant irgendwann den Seitensprung, bei den Frauen über 35 Jahren, waren es sogar über 80 Prozent.

Dr. Markus Damm stellte auf Grund der Ergebnisse folgende Hypothesen auf:


Die einmalige Untreue des Mannes gefährdet aus evolutionstheoretischer Perspektive nicht die Partnerschaft. Männer hingegen erscheinen eifersüchtiger, weil die sexuelle Untreue der Frau die Gefahr einer "Fremdbefruchtung" birgt. Ein Großteil der Männer scheint intuitiv auf einen entdeckten Seitensprung der Partnerin mit einem eigenen Abenteuer "dagegenzuhalten", um die Gefahr einer Fremdbefruchtung zu kompensieren. D.h., durch eigene Reproduktionsversuche in fremden Gefilden soll der "natürliche Auftrag" erfüllt werden.

Quelle:
www.marcus-damm.de/... (leider kaputt)

Genug studiert, nun ab in die Seitensprung-Praxis:

Seitensprung-Studie 6
Seitensprünge sind gefährlich für das Herz

Seitenspringer leben gefährlich. Zu diesem Ergebnis kam 1999 nach einer Untersuchung das Rechtsmedizinische Zentrum der Universität in Frankfurt am Main. Danach ereignen sich acht von zehn plötzlichen Todesfällen beim Sex während des Seitensprung mit einer Geliebten oder einer Prostituierten.

Für ihre Erkenntnisse analysierten die Rechtsmediziner die Ergebnisse von 21.000 Obduktionen der vergangenen 21 Jahre. Dabei stießen sie auf 39 "natürliche Tote" beim Sex.

Quelle:
www.bbpp.de/... (leider kaputt)


Seitensprung-Studie 7
Abnehmen beim Seitensprung

Für einen richtigen Medienhype sorgte die Studie "Popp dich Schlank" im Auftrag der Pro7 Kirch Media AG Anfang 2007. Hätten Sie gedacht, dass ein Seitensprung 300 Kalorieren mehr verbraucht als Sex mit dem eigenen Partner?

Hier noch ein paar weitere skurrile Ergebnisse der Studie:

  • Ein Quickie während der Pause im Copy-Raum verbrennt ein durchschnittliches Mittagsmenü.

  • Ein Quickie während der Pause im Copy Raum bei offener Türe steigert auf Grund des Adrenalinzuwachses den Verbrauch auf bis zu 1.000 Kalorien und sorgt zusätzlich auch für frische Luft.

Quelle:
http://www.zaya.de/---(leider kaputt)



Seitensprung-Studie 8
Sind die Gene bei der Frau für einen Seitensprung verantwortlich?

Eine Studie der Universität von New Mexiko dürfte viele Romantiker drastisch ernüchtern, denn demnach entscheidet darüber, ob sich ein Paar treu ist oder nicht, die Kompatibilität der Immunsysteme der Partner. So findet eine Frau ihren Partner mit der Zeit um so weniger attraktiv, je mehr seine Gene bezüglich des Immunsystems den ihren gleichen und desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann einen Seitensprung begeht.


Die Wissenschaftler fanden ebenfalls heraus, dass die Frauen sich besonders in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus zu Männern mit einem entgegengesetzen Gen hingezogen fühlten. Die Autoren der Studie vermuten, dass es sich deshalb um einen evolutionären Mechanismus zur Minimierung der Inzucht handeln könnte.


Na das sind ja Aussichten, falls sich die Studie bestätigen sollte, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Männer ihre Freundin zum DNA-Test zerren, bevor sie sich für eine Heirat entscheiden.


Quelle:
http://www.world-science.net/exclusives/...(leider kaputt)

 


Seitensprung-Studie 9
Hohe Seitensprung-Gefahr bei werdenden Vätern

Während der Schwangerschaft, verfünffacht sich das Risiko einer Frau, dass ihr Mann einen Seitensprung begeht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Univerity of Colorado, die sich mit den Umständen und Persönlichkeitsmerkmalen beschäftigt, die Untreue fördern. Die Forscher vermuten als Grund dafür, warum werdende Männer häufiger zu einem Seitensprung neigen, dass sich das sexuelle Interesse der Frauen und mit ihm das Sexualleben in dieser Zeit verändere.

Quelle:
http://tages-anzeiger.ch/...(leider kaputt)

 


Seitensprung-Studie 10
Alter erhöht den Erfolg beim Seitensprung

Eine etwas andere Studie zum Seitensprung möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Eine Studie von Biologen in der Fachzeitschrift Behavioral Ecology online fanden heraus, dass die Tannenmeise weltweit zu den Top 10 unter den „Seitenspringern" gehört.

Besonders erfolgreich beim Seitensprung waren demzufolge ältere Tannenmeisen-Männchen: Sie zeugten erheblich mehr „Kuckuckskinder" als ihre jüngeren Geschlechtsgenossen. Ob der heimische Singvogel wegen dieser Leistung zum Vogel des Jahres gekürt wurde, ist uns nicht bekannt.

Quelle:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-7289-2007-10-24.html


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    "Studien zum Seitensprung".

    In diesem Teil unseres Seitensprung-Dossiers geht es um wissenschaftliche Erkenntnisse zum Fremdgehen.

    Wer hat dieses Dossier zum Thema "Seitensprung-Studien" gemacht?

    Henning Wiechers beobachtet seit 2003 die Welt der Singlebörsen und gilt in den Medien als führender Fachmann zum Thema.

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