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  Das Kontaktanzeigen-Dossier

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Geschichte der Kontaktanzeige - Teil 13:
Der Kontaktanzeigen-Code: Die Geheimsprache der alten Kontaktanzeigen

Für Kommunikationswissenschaftler müssen die Kontaktanzeigen des 20. Jahrhunderts ein Phänomen gewesen sein. Normalerweise geht man nämlich davon aus, dass zwischen Sender (Inserent) und Empfänger (Leser) ein „gemeinsamer Zeichenvorrat“ existierte.

Diese Seite gehört zu: "Die Kontaktanzeige im Wandel der Zeit"

In diesem Abschnitt unseres Kontaktanzeigen-Dossiers geht es um die bewegte Geschichte und die verschiedenen Formen von Kontaktinseraten.

INHALTSVERZEICHNIS AUFKLAPPEN

Im Fall der „geheimen Anzeigencodes“ hätte das bedeutet, dass jeder Leser sein Decodierbüchlein dabei haben musste, wenn er die „besonderen Formen der Liebe“ hinter den Codewörtern der Kontaktanzeigen begreifen wollte.

Nun, obwohl es solche „Codebüchlein“ für Anzeigen-Codes niemals gab, verstanden sich Inserenten und Rezipienten ganz hervorragend – und die Kommunikationswissenschaftler können sich jetzt die Köpfe darüber zerbrechen, wie das möglich war.

Kontaktanzeigen-Codes zu Großmutters Zeiten

Nun, schon zu Zeiten der Großmutter war klar, dass manche Kontaktanzeigen kleine Geheimnisse bargen. Da waren zunächst einmal die Wünsche, die auf den ersten Blick ganz harmlos klangen: Die junge Witwe suchte einen edelmütigen Freund, der ihre eine kleine Geldsumme lieh - und jeder wusste, dass nicht in Geld, sondern in Liebesnächten zurückgezahlt wurden. Der reisende Kaufmann sucht eine Begleiterin für einige Tage, deren Dienste er die er in Schmuckstücken und Bargeld zu bezahlen pflegte. Lesbierinnen hatten ein leichtes Spiel, indem sie nach verwandten Seelen suchten, und ganz gewöhnliche Huren annoncierten ihre Dienste als Masseurinnen, die ins Haus kamen.

Eine andere Möglichkeit bestand darin, Unterricht anzubieten oder sich als „Erzieherin“ zu verdingen: Da war die “strenge Gouvernante“, die sich anbot, schlecht erzogene junge Männer mit strenger Zucht wieder auf den rechten Weg zurückzuführen und ihr zur Seite stand die „englische Erzieherin“ oder einfach „Englischlehrerin“, die versprach, den Unterricht mit der nötigen Strenge zu führen, während die „Französischlehrerin“ eher im Sinn hatte, dem Herrn zu zeigen, dass man nicht unbedingt die Sprache sprechen musste, um französische Lebenskunst zu genießen.

Schließlich gab es eine dritte Variante: das Stellenangebot. Man suchte Privatsekretärinnen oder Gesellschafterinnen – wohl wissend, dass die Tätigkeiten in der Praxis etwas anders ausfallen würden – auf Nachfrage wurde dann auch unverblümt drauf hingewiesen, dass „ein schöner Busen von Vorteil wäre“ und man „bereit sein müsse, galante Scherze zu erwidern“.

Gute Plätze für Ihre Kontaktanzeigen:

1.
LoveScout24 DE


2.
First Affair


3.
JOYclub

Die Anzeigen-Codes in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Je mehr das Jahrhundert in die zweite Hälfte kam, umso mehr setzten sich in den Kontaktanzeigen Codewörter wie „tolerant“, „vorurteilsfrei“, „modern“, „zugänglich“ oder „offen“ durch, wenn eine Bettgefährtin gesucht wurde.

Die Dame von Stand war vorsichtiger: Sie annoncierte in in Kontaktanzeigen, dass man jemanden Suche zum „Pferde stehlen“ oder jemanden, der „allem Schönen zugeneigt“ wäre.

Manchmal war es schwer, herauszufinden, ob die „Offenheit“ aus Neigung oder vielmehr aus geschäftlichen Interessen geboten wurde. Dies konnte man aber umgehen, indem man einen "solventen", "generösen", "gut situierten" oder "großzügigen Herrn" suchte. Wer selbst das vermeiden wollte, suchte eine Verbindung mit einem Geschäftsmann oder Gentleman.

Schwieriger war es immer noch für Damen und Herren, die „das Besondere“ wollten oder anboten –ein Wort, dass fast immer als Synonym dafür stand, was früher als „Perversionen“ bezeichnet wurde – typischerweise waren damit Unterwerfungsspiele gemeint, die man heute eher als BDSM-Aktivitäten bezeichnen würde.

Die „fesselnde Beziehung“ stand deshalb keinesfalls für eine faszinierende Liebe, sondern für Bondage-Spiele, die „englische Erzieherin" oder „strenge Erzieherin“ war immer noch eine Dame, die Schläge austeilte und auch sonst änderte sich wenig.

Nach und nach schlichen sich dann auch die Abkürzungen ein, die man niemals ausschreiben wollte: Kürzel für Brustfolter, Geschlechtsverkehr und „Natursekt“ machten die Runde – und auch sie wurden merkwürdigerweise überall verstanden.

Der Kontaktanzeigencode im 21. Jahrhundert

Heute existiert ein Teil der alten Codewörter in Kontaktanzeigen weiterhin – angefangen von der „toleranten Dame“., über die „englische Erzieherin“ bis hin zum „Natursekt“, jedoch ist man offener geworden und sagt eher, was man sich wirklich vorstellt, als es hinter Codewörtern zu verbergen.

Nur beim Geld sind die Damen und Herren noch etwas betulich: Nach wie vor spricht man nicht von Bargeld, sondern wünscht sich „gut stituierte Herren“, und der Hurenlohn wird bestenfalls als „Taschengeld“ bezeichnet. Wer allerdings heute BDSM-Kontakte oder Fetisch-Kontakte sucht, benötigt umso mehr englischsprachige Kürzel, von der „CBT“, der Penis- und Hodenfolter bis zur „TT“, der Brustfolter (siehe Codewörter in Sexkontaktanzeigen).

Probleme mit Doppelbedeutungen der Codewörter in Kontaktanzeigen

Manche ehrenwerte Dame verwendete Codewörter in ihren Kontaktanzeigen unwissentlich – und wunderte sich dann über die Art der Zuschriften. So war nicht empfehlenswert, sich in einer Kontaktanzeige als Erzieherin, Pädagogin oder Französischlehrerin vorzustellen und man musste drauf achten, Wörter wie tolerant, offen oder „vorurteilsfrei“ zu vermeiden, um nicht in ein falsches Licht zu geraten.

Beispiele für die Codewörter in Kontaktanzeigen alter Zeit:


Eigenschaften:

  • Freizügig (im Umgang mit der Sexualität)
  • Tolerant (gegenüber sexuellen Wünschen)
  • Vorurteilsfrei (gehe ich auf erotische Wünsche ein)
  • Modern (und auf keinen Fall zimperlich)
  • Zugänglich (ohne große Anlaufzeit gibt es Sex)
  • Offen (sexuellen Wünschen gegenüber)
  • Streng (gebe ich dir die Peitsche)

Umschreibungen für sexuelle Wünsche:

  • „Das Schöne“ (als Liebeslust)
  • „Das Besondere“ (als erotische Sonderwünsche)
  • „Das nicht Alltägliche“ (sondern die lustvollen Besonderheiten)
  • „Fesselnde Beziehung“ (mit Seilen und Knoten darin)
  • „Erziehung“ (in Rollenspielen Demütigungen und Schläge)
  • „Starke Hand“ (die gut zuschlägt)
  • „Pferde stehlen“ (geheimen Sex haben, Seitensprünge)
  • „Tagesfreizeit“ (Seitensprung)

Geldfragen:

  • „Solvent, gut situiert, großzügig“ (bezahle mich)
  • Gentleman, Geschäftsmann (Mann, der für Frauen bezahlt)
  • Taschengeld (Hurenlohn)

 

Hier finden Sie eine witzige Satire über die Geheimsprache der Kontaktanzeigen.

Weitere Codewörter und Abkürzungen gibt es im Lexikon der Liebe und Erotik.


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