Was bietet Sklavenzentrale.com? Unser ehrlicher Blick hinter die Ketten

Community, Kontrolle, Kult – das steckt wirklich hinter dem Portal

Die Sklavenzentrale ist kein Ort für schnelle Swipes oder oberflächliche Chats. Wer hier landet, sucht mehr – mehr Tiefe, mehr Spielarten, mehr Community. Aber genau das macht den Einstieg schwer. Zwischen Rollenbildern, Ritualen und einem dichten Netz an Foren und Stammtischen bewegt sich eine Szene, die nicht jeden reinlässt. Ist das elitär? Vielleicht. Oder einfach nur konsequent. Wir haben uns reingewagt – und sagen dir, was dich erwartet.

Test-Zusammenfassung:

Unsere Bewertung:

Größe der Mitgliederkartei:

L

Was ist Sklavenzentrale.com?
Deutschsprachiges Kontaktportal für Sklaven und deren Halter, eröffnet 2003

Die Sklavenzentrale mag optisch ein wenig schmucklos und vollgestopft erscheinen, ist aber ein vielbesuchtes BDSM-Portal im deutschsprachigen Raum. Der Einstieg und Anschluss an die Community sind etwas umständlich und zäh.

Henning Wiechers

(testet seit 2003)

Mitglieder Struktur:

Wie viele machen mit?

25 000

Verhältnis Mann-Frau:

65 : 35

Unser Testbericht zu Sklavenzentrale.com:

Sklavenzentrale.com beschreibt sich als “Registrierungsstelle” für Sklaven, Sklavinnen, Herren, Herrinnen, Switcher, Pets, Tierhalter und viele mehr. 2003 in den Niederlanden gegründet, wird die Sklavenzentrale nach wie vor von dort aus verwaltet.

Öffentliche Registrerungsstelle und Community
für Fetisch-, D/S- und BDSM-Interessierte

Seit dem Start haben sich mehr als 230.000 Mitglieder eingeloggt, 45.000 wurden von anderen als “real” eingestuft. Rund 25.000 sind aktuell monatlich aktiv, viele davon schon seit vielen Jahren. Die BDSM-Community ist bei Frauen wie Männern gleichermaßen angesagt.

Ein vielköpfiges Team aus Admins, Angels (SZ-Helfern), Moderatoren und mehr kümmert sich professionell um die Mitglieder der Sklavenzentrale.

So funktioniert die Sklavenzentrale

Im Mittelpunkt steht natürlich erst einmal das Sich-Finden. In der Regel findet dieser Suchprozess zwischen “Domianten” und “Devoten” statt, d.h. als erstes müssen sich die Nutzer entscheiden, in welche Kategorie sie eher fallen.

Wenn man sich dann gefunden hat, kann man z.B. einen der vorgefertigten Verträge abschliessen und eben die neue Partnerschaft online dokumentieren – wobei diese Funktion eher von den besonders ambitionierten Teilnehmern genutzt wird.

Darüber hinaus bietet die Sklavenzentrale diverse Features, wie Sie das aus anderen Communities kennen:

  • Suchmaschine, um Kontakte zu knüpfen
  • kleine virtuelle Geschenke machen/erhalten
  • Foren, Zirkel und Gruppen
  • Stammtische, Treffen und Veranstaltungshinweise
  • einen ausgedehnten Infobereich mit Lexikon, Video-Tutorials und Linkliste
  • Video- und Fotogalerien von Privatleuten und den bekannten Szenefotografen

So finden Sie Fetischpartner

Bei der Sklavenzentrale gibt es jede Menge Möglichkeiten einen Fetischpartner zu finden. Da wäre als erstes die Profilsuche, bei der Ihnen klassische Suchkriterien wie Alter, Gewicht, Aussehen, aber auch sexuelle Neigungen und Fetische zur Wahl stehen.

Über die Landkarte können Sie sich Fetisch-Events, BDSM-Stammtische etc. direkt in Ihrer Region anzeigen lassen. Vielleicht ist Ihnen der direkte Kontakt im ersten Schritt lieber. Der Punkt Sucht Begleitung liefert Ihnen dazu ein passendes Date.

Ausschnitt der Landkarte, am Beispiel Hannover

Den Matcher kennen Sie bestimmt bereits von anderen Partnerbörsen: Hier bewerten User bis zu 25 Profile täglich nach dem üblichen Schema “Passt”, “Später” bzw. “Passt nicht”. Gibt es ein Match mit einem anderen Sklavenzentrale-Nutzer erhält man eine Benachrichtigung – und es ist ein guter Eisbrecher für eine erste Kontaktaufnahme.

Die Kleinanzeigen ist ebenfalls gespickt mit diversen Suchanfragen. Hier lohnt sich ein Blick definitiv. Die Gesuche sind zehn Tage online, dabei ist es egal ob es sich um eine Anzeige für gemeinsame Freizeitaktivitäten handelt oder erotischen Kontakt auf finanzieller Basis.

Im Chat und im Forum sollten Sie ebenfalls die Augen offen halten. Die Mitglieder der Sklavenzentrale sind sehr aktiv in diesen Bereichen. Da kommt man rasch ins Gespräch. 

Das Berufsverzeichnis und die Künstler Fanpages sind auch ein guter Ausgangspunkt, um neue Kontakte zu knüpfen.

Kritik an der Sklavenzentrale

Im Zuge unseres Tests sind uns folgende kritisch anzumerkende Punkte aufgefallen:

  • Es ist relativ schwer, in die doch recht geschlossene Community hineinzukommen.
  • auf dem Smartphone nur eingeschränkt nutzbar

Ist Sklavenzentrale.com illegal?

Ist die Sklavenzentrale in Deutschland illegal oder nicht? Seit 2011 stand die Seite Sklavenzentrale.com auf dem deutschen Index. De facto war jedoch es möglich, mit ein paar Klicks auf die Startseite der Community zu gelangen und dort eben auch Bilder ansehen zu können, die nichts für schwache Nerven sind. Seit Frühjahr 2019 ist die Sklavenzentrale.com nicht mehr indexiert. 

Sklavenzentrale Erfahrungen

Unsere Tester haben mit dem Service in Summe durchaus gute Erfahrungen gemacht. Man muss allerdings darauf hinweisen, dass die entsprechenden Sex-Praktiken nicht für jeden schön sind.

Für Einsteiger ist es etwas kompliziert, Anschluss zu finden. Jedoch bietet ihnen die Sklavenzentrale jede Menge Informationen, Hinweise und Erklärungen rund um den Bereich BDSM. 

Kostenlos bei Sklavenzentrale.com:

Die Sklavenzentrale lässt sich teilweise kostenlos nutzen (Basis-Suche, 10 Frei-Nachrichten pro Tag, …).

Die Premium Kosten:

Die Sklavenzentrale-Kosten scheinen auf den ersten Blick etwas wirr, sind es aber gar nicht, wenn man sich das Angebot mal genauer anschaut.

Voraussetzung für die kostenpflichtigen Services ist ein x-access-Basis-Pass, der bei stetiger Nutzung 20 Jahre lang gültig bleibt.

  • x-access Basis Pass: 24 €
  • x-access Royal: 30 Tage für 19,95 €

Premium-Mitgliedschaften für den vollen Funktionsumfang:

  • Premium: 1 Monat für 9,95 €
  • Premium Plus: 1 Monat für 18 € (mehr Rechte)

Zahlungsoptionen:

Überweisung, Bankeinzug, Sofortüberweisung

Unser Fazit zur Sklavenzentrale

Die Sklavenzentrale.com ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Fetisch- und BDSM-Szene. Egal ob Einsteiger oder mit langjähriger Erfahrung im SM-Bereich – hier findet jeder seine Nische.

Durchhalten und Initiative sind bei der sklavenzentrale gefragt.

Allerdings sollte man als neues Mitglied einen langen Atem haben, denn es dauert einige Zeit bis man Zugang zu der recht geschlossenen Community bekommt.

Prima fanden unsere Tester die umfangreiche Liste aktueller Fetisch-Events, BDSM-Stammtische etc. 

Nichts für alle – aber alles für manche

Die Sklavenzentrale ist kein Ort, den man im Vorbeigehen mitnimmt. Wer hier wirklich ankommen will, braucht Zeit, Geduld – und ein echtes Interesse an der Szene. Es ist ein Portal für Menschen, die BDSM nicht nur ausprobieren, sondern leben wollen. Manche verlieren sich im Labyrinth, andere finden genau dort ihre Rolle. Klar ist: Wer den Zugang schafft, trifft auf eine der eigenständigsten und beständigsten BDSM-Communities im deutschsprachigen Raum.

Dieser Testbericht zum Thema "Wie gut ist Sklavenzentrale.com?" kommt von:

Henning Wiechers
Henning Wiechers beobachtet seit 2003 die Welt der Singlebörsen und gilt in den Medien als führender Fachmann zum Thema.

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