Onlinedating ist zwar ein Volkssport, an dem über sieben
Millionen deutsche Singles pro Monat teilnehmen, der "Arbeitsmarkt
Onlinedating" ist hingegen überschaubar:
Rund 1.500-2.000 Angestellte verdienten im Jahre 2011 ihr "täglich
Brot" in unserem Business - und noch einmal soviele im unmittelbaren
Umfeld (z.B. Werbeagenturen und Steuerberater).
Dazu kommen noch rund 1.000 "Unternehmer", die
es mit einer eigenen Singlebörse versuchen - 95% davon erwirtschaften allerdings weniger als 500,- Euro pro Monat…
Ihre Chance im Onlinedating-Business besteht darin, dass
Sie sich mit dem Thema Partnersuche
überhaupt auseinandersetzen (sonst würden Sie
kaum hier gelandet sein ;-). Damit sind Sie den meisten Ihrer
ähnlich qualifizierten "Konkurrenten" auf dem Arbeitsmarkt ein
Stück voraus, denn im Allgemeinen gilt die Branche immer noch irgendwie
als ein bißchen "komisch", "anrüchig" oder
"unseriös".
Das ist natürlich Quatsch: Die großen deutschen
Onlinedating-Unternehmen sind ganz normale Arbeitgeber in der bunten
Internet-Welt - mit schicken Loft-Büros, jung-dynamischen Teams und
angemessenen Gehältern. Aber flexibel sollten Sie sein - insbesondere im
Kopf!
1. Fulltime-Jobs bei Onlinedating-Portalen in Deutschland
In Deutschland existiert ungefähr eine Handvoll
Onlinedating-Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, gefolgt von
vielleicht 25 weiteren in der Preisklasse "11 bis 100 Mitarbeiter". Die meisten stellen wir Ihnen in unserer Kategorie Exklusiv-Interviews
mit Partnerbörsen vor.
Falls Sie auf ein bestimmtes Aufgabengebiet
spezialisiert sein sollten (z.B. Programmierung oder Grafikdesign), dann
sind Ihre Chancen bei diesen gewachsenen Unternehmen am größten, da sich
nur dort systematische Arbeitsteilung und definierte Stellen durchgesetzt
haben. Ein Organigramm in einem dieser größeren
Onlinedating-Unternehmen sieht ungefähr so aus:

Typische klassische Funktionen bei diesen Arbeitgebern:
Programmierung, Grafik, Controlling, Key Accounting und herkömmliches
Marketing. Wenn Sie besonders gefragte Dinge beherrschen sollten wie
"Community Building", "SEO", "Keyword
Bidding" und dazu einige erfolgreiche Projekte vorweisen können,
wurden Sie wahrscheinlich eh schon abgeworben…
Bei den kleineren Unternehmen wären Sie naturgemäß
eher so etwas wie ein "Mädchen für alles" - mit oftmals mehr
Flexibilität, Stress, Aufstiegschancen - und dem Risiko, dass der Laden morgen
dichtgemacht werden muss. Ob Sie sich vorstellen können, in einem kleinen
Onlinedating-Unternehmen zu arbeiten, ist letztlich eine Mentalitätsfrage
und extrem davon abhängig, wie Sie sich persönlich mit dem potenziellen
Arbeitgeber verstehen.
Der Weg in den "Onlinedating-Fulltime-Job"
führt immer mehr über eine klassische Stellenanzeige. Bei Monster & Co.
finden Sie rund 100 entsprechende Treffer.
Das wäre der klassische Weg. Ein anderer führt z.B.
über XING oder LinkedIn (wenn's etwas internationaler sein darf). Und Ihre Initiative
ist gefragt: Suchen Sie auf den Webseiten unter "Jobs", schicken Sie
Ihren Lebenslauf und - ganz wichtig - seien Sie online vernetzt! Der
ehemalige Geschäftsführer von NEU.de fand über die Hälfte seines Teams
bei - dreimal dürfen Sie raten - NEU.de!!!
Hinweis von 2012:
Wir vom Singlebörsen-Vergleich wollen nicht nur
Liebende zueinanderführen, sondern auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Darum haben wir den ersten und einzigen Singlebörsen-Stellenmarkt für
Sie ins Leben gerufen. Sie
finden unter folgendem Link ungefähr 50 aktuelle Stellenausschreibungen:
» Der
Stellenmarkt der Online-Dating-Branche
2. Praktika, Aushilfs- und Studentenjobs bei
Singlebörsen in Deutschland
Viele der heutigen Mitarbeiter in
Onlinedating-Unternehmen begannen als Jobber oder Praktikant ihre Karriere
- ein Phänomen, das sich ja in der gesamten Wirtschaftswelt immer weiter
durchsetzt. So können Sie und Ihr Arbeitgeber sich in Ruhe ein wenig
beschnuppern, während Sie auf diesem Wege Ihr Studium finanzieren…
Praktika sind in der Regel projektbezogen und durchaus
anspruchsvoll - je nachdem wie geschickt Sie sich anstellen. Bei den
Aushilfsjobs warten eher die klassischen Onlinedating-Routinearbeiten an der
Kundenfront: Mitglieder-Profile prüfen oder Support per Mail und Telefon.
3. Ausländische Onlinedating-Portale
"Mögen Sie warme Leinen-Spiele?" fragte das
größte Sexkontakt-Portal der Welt drei Millionen deutsche Mitglieder per
Werbe-Mail. Der zuständige "German guy" in der kalifornischen
Zentrale war
nämlich mit 9 Jahren aus Deutschland weggezogen und beherrschte die
Erwachsenen-Sprache ("heiße Fesselspiele") leider nicht…
Alle internationalen Singlebörsen, die in Deutschland
Fuß fassen möchten, benötigen Mitarbeiter, die perfekt Deutsch sprechen
(Sie!) und sich für Onlinedating interessieren (Sie!). Aus Sicht dieser
Unternehmen sind solche Leute extrem schwer zu finden. Gehen Sie daher
aktiv auf sie zu! Alleine heute, während wir diesen Artikel schreiben,
fallen uns 6-7 internationale Onlinedating-Firmen ein, die einen halbwegs
ausgebildeten flexiblen Mann (bzw. Frau) für die Eroberung des deutschen
Marktes mit Kusshand nehmen würden.
Dabei kann es sich um Firmen handeln, die vom Ausland
aus den deutschen Markt bearbeiten, die schon ein Office in
Deutschland haben oder die gerade den Schritt nach Deutschland machen
("We are searching for a German country mangager.").
Die Schwierigkeit für Sie besteht darin, diese
Jobchancen zu finden! Dafür gibt's kein Patentrezept. Ihre Fantasie ist
gefragt! Okay, ein paar Tipps: AdultFriendFinder.com in Kalifornien,
Cupid PLC im
Europa-Office in London, Meetic.com in München, AshleyMadison,
VictoriaMilan, IQ-Elite, …
4. Die eigene Singlebörse (oder neuerdings auch
"Social Network")
Seit über fünf Jahren bekommen wir wöchentlich
mehrere Anfragen von "Machern",
die gerade eine Singlebörse
gegründet haben oder dabei sind eine aufzubauen.
Macht zusammengenommen
über 1.000 Anfragen!
ALLE hatten sie das Ziel, reich zu werden. Geschafft hat
es KEINER!
Die Voraussetzungen dieser Leute waren völlig
unterschiedlich:
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