Playboy Umfrage zur Partnersuche:
Bleibt es kompliziert zwischen Mann und Frau?

Veröffentlicht: 5. Januar 2023

Wie ist das Befinden in der Welt der Singles? Wie sieht man seine Chancen aktuell? Das ist zu jeder Zeit eine interessante Untersuchung wert. Gerade ist wieder eine Umfrage veröffentlicht worden, diesmal vom Playboy Magazin, das, so sollte man meinen, die Hausgazette für männliche Singles sein dürfte. Wenn man das Ergebnis analysiert, kommt man zum Schluss, dass sich der Playboy über seine Zukunft wohl keine Sorgen machen muss - denn da ist kein Ende des verbreiteten, eher unfreiwilligen Singleseins in Sicht.

Die Zahl aller Singles wird in Deutschland auf mindestens 22 Millionen geschätzt. Vor allem in der Altersgruppe ab 40 Jahren ist man der Ansicht, vor 20 Jahren wäre es leichter gewesen, einen Partner zu finden. Das meint jedenfalls eine leichte Mehrheit von 53 %.

Der Playboy Umfrage zufolge wird bei der Suche vor allem eine feste Partnerschaft gesucht und weniger ein Abenteuer, 64 % haben dieses Ziel. Wird das im Internet auf den bekannten Dating-Plattformen versucht? Wird es; 49 % der Umfrageteilnehmer waren schon einmal im Online-Dating aktiv oder sind es aktuell.


Viel im Internet gedatet und doch nicht mit dem Herzen dabei.

Jedoch werden sie dabei nicht von überschäumendem Optimismus angetrieben, denn nur 7 % rechnen sich eine Chance aus, dort zum Erfolg zu kommen. Jetzt könnte man annehmen, dass für die Versuche im Alltagsleben auch nicht mehr Zuversicht zur Anwendung kommt, wenn jemand schon Pessimist ist.

Aber weit gefehlt: Hier rechnen sich die Leute satte 72 % Erfolgsaussichten auf der Suche im Bekanntenkreis aus. Fündig wurden 51 % bislang genau dort, 34 % lernten ihren Partner dagegen an öffentlichen Plätzen wie Clubs oder in Gaststätten kennen.

Umfrageteilnehmer sind nicht identisch mit Playboy Lesern

Etwas mehr Glauben an die eigenen Bemühungen wäre wohl angebracht, wenn man weiß, dass 26 % der Teilnehmer tatsächlich schon mal einen Partner im Internet gefunden hatten. Diese Umfrage wurde im Oktober 2022 veröffentlicht, das Playboy Magazin betreibt immer mal wieder Umfragen zu Themen rund um Sexualität und Partnerschaft.

Im Oktober ging es darum, die Dating-Trends des Jahres herauszufinden. Auch wenn man bei einem Erotikmagazin auf ein anderes Ergebnis tippen würde, ergibt sich bei der Umfrage, dass für 62 % nicht akzeptabel ist, nach dem ersten Treffen in der Kiste zu landen. Auf einer niedrigeren Alarmstufe für Intimitäten sieht es schon anders aus: 34 % machen es sich zum Prinzip, beim ersten Date auch Petting völlig abzulehnen.

Vielleicht liegt das Bild aber auch darin begründet, dass die Befragten nicht notwendigerweise auch Playboy-Leser sein müssen. Die Umfrage wurde nicht vom Magazin selbst unternommen, sondern beim Meinungsforschungsinstitut Norstat in Auftrag gegeben, mit einer Streuung von 1022 "repräsentativ ausgewählten" Frauen und Männern.

Reaktionen zur Umfrage

Die Berliner Zeitung lässt zwei Expertinnen auftreten, die zu dieser Umfrage Stellung beziehen. Ihnen zufolge ist die Auswahl möglicher Partner im Internet einfach zu groß, um das Festlegen auf einen Kandidaten zu erleichtern. Das wäre eine Überforderung. Zudem würde immer versucht, eine Optimierung zu erreichen, die am Ende keinen Kandidaten als Kompromiss zulasse.

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Beim Dating würden häufig Fehler gemacht, die den Erfolg verbauten. Als Negativbeispiele werden genannt: die letzte Trennung zum Gesprächsgegenstand machen, das Handy nicht aus der Hand legen, eine übertriebene Selbstdarstellung, zu intime Fragen gleich am Anfang wie die nach Kinderkriegen oder Vorlieben im Bett. Und natürlich zu viel Alkohol beim Date.

Quelle: playboy.de

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