Let's Talk about Sex:
Nähe punktet, Orgasmen werden überbewertet

Veröffentlicht: 7. Oktober 2022

Reden Sie mit Ihrem Partner regelmäßig über Ihre sexuellen Vorlieben? Wenn Nein, sollten Sie es vielleicht von nun an tun. So schaffen Sie genau die Nähe, die sich die Deutschen von ihrem Gegenüber wünschen. Zumindest lässt es sich so einer aktuellen Studie der Dating-Plattform ElitePartner entnehmen.

Dort landete die Antwort "Nähe und Vertrauen" auf die Frage "Was macht guten Sex aus?" ganz oben auf der Liste - bei Männern und Frauen.

Dasein ist wichtiger als kommen

Die entsprechende Studie erhob ElitePartner im November 2021 online . 6.104 Menschen, darunter Singles und Leierte beiderlei Geschlechter konnten sich in einem anonymen Fragebogen bezüglich ihre sexuellen Vorlieben äußern. Die Antworten der 18-69jährigen räumen mit gängigen Klischees ordentlich auf, wobei sich die Bedürfnisse von Männern und Frauen im Großen und Ganzen kaum unterscheiden.


Guter Sex scheint vorrangig auf Nähe und Zärtlichkeit zu basieren.

Die meisten Befragten mögen es gemütlich, kuscheln vor und nach dem Geschlechtsverkehr gern miteinander und verspüren den Wunsch, ihre erotischen Wünsche und Phantasien frei miteinander teilen zu können.

Ob und inwiefern die Ausführung dieser Vorlieben schließlich zum Orgasmus führt, ist derweil weniger wesentlich. Die Anforderung "zu kommen" erscheint erst auf Platz vier der Prioritätenliste.

Reden ist Gold

Was an den Ergebnissen tatsächlich überrascht: es sind vornehmlich Männer, die sich einen intensiveren verbalen Austausch wünschen. Ein Großteil von ihnen will in diesem Zusammenhang den Wunsch nach vermehrten Stellungswechseln äußern. Dieser erscheint den Frauen eher unbedeutend. Nur 28 % der weiblichen Befragten sehnt sich überhaupt nach dieser Form der Abwechslung. Etwas Spannendes ausprobieren möchten sie jedoch genauso gern wie ihre Partner.

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In diesem Punkt könnte der Gesprächsbedarf erneut zum Tragen kommen, denn Männer denken in diesem Punkt gerne mal an Freiluftaktionen, die für ¾ der Frauen eher weniger attraktiv klingen.

Zeit muss sein

Das passt zur weiblichen Vorliebe für ein längeres Vorspiel. Damit wird es mitunter schwierig, wenn die Gefahr droht, erwischt zu werden. Dass Frauen mehr Wert auf ausgiebige Berührungen vor dem Akt legen, ist jedoch nicht neu. Schließlich ist rein anatomisch gute Vorbereitung alles.

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Ein Fakt, der für den Mann von heute kaum ein Problem darstellt. Er zeigt sich gern ausdauernd - ein angenehmer Widerspruch zum weit verbreiteten Machoklischee.

Singles nutzen mit Vorliebe die Chance für ein ausgiebiges Liebesspiel. Für Menschen in Beziehungen darf es hingegen auch mal schnell gehen. Wer sich gut kennt, kann auch mit einem Quickie viel erreichen.

Sex darf albern sein

Hauptsache es macht Spaß und zwischendrin darf auch gelacht werden, denn ohne Humor geht für 41 % der Befragten gar nichts. 72 % verzichten sogar eher auf das romantische Ambiente.

Die Generation der unter 30jährigen fällt in Bezug zu ihren sexuellen Vorlieben durch einen Hang zu klaren Verhältnissen auf. Geredet wird in diesen Jahrgängen wie in allem gern, jeder 5. bevorzugt sogar Dirty Talk. Beim Machen dürfen die Rollen klar verteilt sein, Dominanzspiele gewinnen an Beliebtheit und Orgasmen gelten als überbewertet.

10 Jahre reifer wird auf beiden Seiten gern zu Spielzeugen gegriffen. Erst in der Lebensmitte driften die Ideale der Geschlechter ernsthaft auseinander. Die Midlifecrisis scheint ihn nochmals zu neuen Orientierungen anzuspornen, während es ihr vermehrt nach Zärtlichkeit verlangt. Ein Punkt, an dem der Durchschnittsmann nach einem kurzen Ausreißer letztendlich auch ankommt.

Quelle: elitepartnerde

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