Wenn es irgendwie nie passt:
Jeder dritte Single leidet unter seinem Beuteschema

Veröffentlicht: 20. Juni 2022

Viele Singles geraten immer wieder an den gleichen "Typ" Mann oder Frau und bleiben ihrem Beuteschema treu. Zu den Ausprägungen und den Folgen des sogenannten Beuteschemas wurde eine bevölkerungsrepräsentative Studie mit über 6.000 Teilnehmern von einer bekannten Dating-Plattform in Auftrag gegeben. Das Ergebnis, jeder dritte Befragte gibt zu, ein klares Beuteschema zu haben.

Die ElitePartner Studie hat ergeben, dass jeder Dritte sich zu Personen eines ähnlichen Typs hingezogen fühlt. Dabei erstrecken sich die Ähnlichkeiten nicht nur auf optische Attribute, sondern auch auf den Charakter der Partner sowie der potentiellen Partner.


Männer haben häufiger einen festen Typ als Frauen.

Auffällig ist dabei, dass es die befragten Männer in beiden Kategorien häufiger zu einem ähnlichen Typ hinzieht als die Frauen. Optische Ähnlichkeiten können 33 Prozent der Männer zwischen ihren Partnerinnen feststellen und im Hinblick auf charakterliche Eigenschaften konnten 32 Prozent der männlichen Befragten ein Beuteschema bei sich erkennen.

Bei den Frauen gaben nur 25 bzw. 26 Prozent der Studienteilnehmerinnen an, optische und charakterliche Ähnlichkeiten zwischen ihren vorhergehenden Partner feststellen zu können.

Aussehen dominiert bei Beuteschema

Das Aussehen ist 4 von 10 Befragten bei der Partnerwahl sehr wichtig. Rund 43 Prozent der weiblichen Studienteilnehmerinnen sowie 46 Prozent der männlichen Befragten gaben im Rahmen der Studie an, dass es ihnen nicht reicht, mit ihrem potentieller Partner auf der gleichen Wellenlänge zu sein.

Kontaktanzeigen-Portale oder Internet Partnervermittlungen
Welche Online Dating Plattform passt zu mir?

Vielmehr kann eine körperliche Anziehung für diese Befragten nur dann entstehen, wenn sie den potentieller Hinsicht attraktiv finden. Bei Frauen und Männern zwischen 18 und 29 Jahren können diesbezüglich aber Unterschiede festgestellt werden.

Bei den jungen Männern dieser Altersklasse ist ein bestimmtes Aussehen für 45 Prozent der Befragten wichtig, während es bei den gleichaltrigen Frauen lediglich für 39 Prozent ausschlaggebend ist.

Beuteschema lieber vermeiden

Die Orientierung an einem bestimmten Beuteschema ist für jeden Dritten nur wenig hilfreich. Ob die Festlegung auf einen bestimmten optischen und charakterlichen Typ hilfreich oder eher hinderlich ist, das sehen die Befragten differenziert.

Die Befragten, welche zum Zeitpunkt der Befragung in einer Partnerschaft waren, fanden zu 34 Prozent ihre Festlegung auf einen bestimmten Typ hilfreich und waren der Ansicht, dass dies die Entstehung einer guten Beziehung begünstige. Auf der anderen Seite fand jeder dritte der befragten Singles, dass er durch sein spezifisches Beuteschema vermehrt an den falschen Partner geraten sei.

Eigene Eltern beeinflussen die Partnerwahl

Ein interessantes Ergebnis der ElitePartner Studie ist außerdem, dass 18 Prozent der männlichen Befragten und 15 Prozent der weiblichen Studienteilnehmer bei ihren bisherigen Partnern und Partnerinnen Ähnlichkeiten mit ihren Eltern festellen konnten.

Je älter die Befragten waren, desto mehr nahm die Anzahl derjenigen Studienteilnehmer ab, die solch eine Ähnlichkeit bei der Partnerwahl festellen konnten.

Quelle: elitepartner.de

Share!
Von diesem Anbieter stammt die News:

ElitePartner

Für Akademiker & Singles mit Niveau
Unsere Bewertung:
4.5 von 5 Sterne