Schäkern an der Kaffeemaschine:
Büroflirts unter der Lupe

Veröffentlicht: 24. August 2021

Der Arbeitsplatz war lange Zeit unter den Top 5 der häufigsten Möglichkeiten einen Partner kennenzulernen. Jedoch sind seit Beginn der Pandemie viele Menschen im Homeoffice. Nun entspannt sich die Lage etwas und viele sehen die Kolleg:innen nun wieder persönlich. Wurde das Flirten am Arbeitsplatz vermisst? Dieser Frage ging nun eine Parship-Umfrage nach.

Parship wollte von 3.653 Mitgliedern wissen, was sie von Büroflirts halten und ob sie den flirty Plausch in der Büroküche vermisst haben. Und schnell zeigte die Auswertung, dass circa jeder zehnte Single (14 Prozent) den Büroflirt im Homeoffice vermisst haben. Single-Männern (17 Prozent) fehlte der kleine Flirt an der Kaffeemaschine mehr als den Frauen (11 Prozent). 


86 Prozent der befragten Singles hat den Büroflirt nicht vermisst.

Dennoch freuen sich 29 Prozent der Singles, dass sie nun wieder Kontakt zu Kolleg:innen im Büro haben können. 6 Prozent der Umfrageteilnehmer würde lieber permanent im Homeoffice arbeiten.

Auf die Chemie kommt es an

Knapp mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) hat bereits am Arbeitsplatz oder bei der Arbeit einen Flirt erlebt. 

Unter bestimmten Bedingungen sind 85 Prozent dem Büroflirt nicht abgeneigt. Für Frauen ist zum Beispiel wichtiger, ob der Kollege sympathisch ist und wie er das Flirten gestaltet. Diese Punkte sind bei 64 Prozent der Frauen ausschlaggebend, bei den Männern achten nur 48 Prozent darauf. Single-Männer sehen hingegen im Büroflirt eine bequeme Bestätigung. 19 Prozent der männlichen Singles sieht das so, bei den Frauen sind dies nur 7 Prozent.

5 Prozent der Singles, die an der Befragung teilnehmen, empfinden Büroflirts als unprofessionell und gehen ihnen aus dem Weg. 

No Gos beim Flirten im Büro

Kleine Flirts entstehen meist ganz natürlich, denn man ist in der Regel jeden Tag mindestens 8 Stunden zusammen. Wer jedoch versucht, sich durch den Flirt in eine bessere Position beim Job zu finden oder sogar mehr Gehalt rausschlagen will, bekommt von 69 Prozent eine rote Karte. 

Beim Büroflirt kommt es häufig auch auf das Maß an. Vor allem Single-Frauen empfinden Aufdringlichkeit beim Büroflirt als No-Go. 81 Prozent lehnen Körperkontakt, private Nachrichten oder anzügliche Bemerkungen ab. Bei den Männern ziehen 53 Prozent da die Grenze. 

Für 52 Prozent der befragten Singles kommt ein Büroflirt mit Liierten oder Kolleg:innen nicht in Frage. Auch die Hierarchie spielt bei vielen in die Überlegung „Büroflirt ja oder nein“ rein. 42 Prozent empfinden eine:n Vorgesetzte:n, der aktiv mit Mitarbeitern flirtet, als unprofessionell.

Paartherapeut und Single-Coach Eric Hegmann zur Umfrage:


Das Büro kann ein toller Ort zum Kennenlernen potentieller Partner:innen sein. Beziehungen, die am Arbeitsplatz ihren Anfang nehmen, sind häufig besonders stabil, denn die Partner:innen erleben sich über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Situationen und lernen so einander besonders gut kennen. Es spricht absolut nichts gegen das Flirten am Arbeitsplatz, aber das richtige Maß ist entscheidend. Diskretion und Professionalität sollten dabei stets bewahrt und persönliche Grenzen akzeptiert werden.

Sie möchten lieber nicht im Büro flirten und woanders nach interesanten Kontakten suchen? Dann bitte hier entlang:

Quelle: parship.de

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