Wählerstudie 2021 von ElitePartner:
So lieben die Wähler und Wählerinnen von CDU, Grünen & Co

Veröffentlicht: 17. August 2021

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und auch bei der Partnersuche bzw. in Beziehungen wird häufiger darüber gesprochen. Fast jedes zweite Paar redet auch über politische Themen in ihrer Beziehung. Um herauszufinden, wie die Wähler der SPD, AfD, Grünen und Co in punkto Partnerschaft ticken, hat ElitePartner eine Studie durchgeführt.

Um ein breites Meinungsbild zu erhalten, befragte ElitePartner in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Fittkau und Maaß 7.259 Online-Nutzer ab 18 Jahren. Dabei handelte es sich nicht um ElitePartner-Mitglieder, sondern um eine bevölkerungsrepräsentative Mischung aus allen Geschlechtern und Bundesländern. Die Umfrage wurde im Oktober und November 2020 durchgeführt. Schauen wir uns die einzelnen Parteien und ihre Wählerschaft mal an.

Wähler und Wählerinnen der CDU/CSU

Diese Wählerschaft steht am meisten auf Verbindlichkeit in einer Partnerschaft. Mit 69 Prozent sind sie die größten Beziehungsmenschen unter allen Wählerschaften und leben zum Zeitpunkt der Umfrage in einer Partnerschaft. 42 Prozent von ihnen sind verheiratet. In einer Beziehung geht es eher traditionell zu:


73 Prozent der Wählerinnen ist in einem gemeinsamen Haushalt für Putzen und Co zuständig.

Allerdings scheint diese Wählergruppe auch mit dem Singleleben gut klarzukommen. Sie bilden mit 64 Prozent den größten Teil der zufriedenen Singles, die an der Befragung teilnahmen. Jedoch sind sie beim Flirten etwas konservativer als andere Gruppen. So erwarten 66 Prozent der CDU/CSU-Wählerinnen, dass der Mann den ersten Schritt beim Flirten macht. Konservativer geht's auch beim Sex zu: Mit dem Bettsport warten nämlich 32 Prozent bis die Beziehung bzw. der Flirt etwas gefestigter ist.

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Bündnis 90/Die Grünen Wähler und Wählerinnen

Unter den Wählern und Wählerinnen dieser Partei finden sich mit 87 Prozent der höchste Anteil der zufriedenen Partnerschaften im Vergleich zu den anderen Parteien. Diese Harmonie könnte damit zusammenhängen, dass 62 Prozent der Grünen-Wählerschaft bereit wären finanzielle Einbußen oder berufliche Rückschritte zu akzeptieren, wenn dies eine Verbesserung der Familien- oder Beziehungssituation bringt. Auch die Hausarbeit wird zwischen den Partnern bei 43 Prozent fair aufgeteilt.


Entsteht ein Streit oder Konflikt in der Partnerschaft, wählen 54 Prozent ein klärendes Gespräch, um die Situation zu lösen. 

Bündnis 90/Die Grünen-Wähler und Wählerinnen scheinen im Schlafzimmer etwas weniger Initiative zu zeigen, denn bei 37 Prozent kommt es öfter nicht zum erotischen Austausch, weil keiner den Startschuss gibt. Singles dieser Wählergruppe sind recht unkompliziert beim Dating. Sie reagieren jedoch im Vergleich mit den anderen Gruppen schneller mit Unverständnis, wenn das Date immerzu auf das Smartphone starrt (73 Prozent) oder Verschwörungstheorien verlauten lässt (75 Prozent).

SPD Wähler und Wählerinnen unter der Lupe

In punkto Partnerschaft oder Dating steht diese Wählergruppe solide in der Mitte. Allerdings sind sie etwas wählerisch beim ersten Date. Im Vergleich zu den anderen Wählergruppen würden sie ein Date beenden, wenn der Flirtpartner keinerlei Tischmanieren hat (68 Prozent) oder die Ex-Beziehung ein stetiges Thema des Abends ist (54 Prozent). Ein weiterer Punkt, bei dem SPD-Wähler und -Wählerinnen Rot sehen, ist körperliche Nähe beim ersten Date. Für 39 Prozent, und somit die größte Gruppe im Parteienvergleich, ist es ein NoGo, wenn ihnen ihr Date zu schnell zu nahekommt. 30 Prozent der SPD-Wähler und -Wählerinnen nehmen die Beine in die Hand, wenn das Date beim ersten Treffen bereits über Sex und sexuelle Vorlieben reden will. 

SPD-Wähler und -Wählerinnen in einer Partnerschaft zeichnen sich in der Umfrage durch emotionales Verhalten bei Konflikten aus:


28 Prozent reagieren nach einem Streit emotional oder weinen.

Bei dieser Wählerschaft gibt es beim Thema Corona und Partnerschaft die größte Kluft. Zum einen sehen 50 Prozent ihre Beziehung durch Corona bestärkt, zum anderen fühlen sich 14 Prozent durch die gemeinsame Corona-Zeit beengt.

Wie lieben FDP Wähler und Wählerinnen?

Diese Wählergruppe ist beim Dating am aktivsten. 22 Prozent der Umfrageteilnehmer, die FDP-Wähler und -Wählerinnen sind, sind aktiv auf der Suche nach einer Partnerschaft. Vor allem online scheinen sie dabei erfolgreich zu sein, denn 26 Prozent von ihnen hat online bereits einen Partner gefunden. 

Obwohl es beim Dating so gut läuft, sind die weiblichen FDP-Anhängerinnen häufiger als andere in ihren Beziehungen genervt. 


52 Prozent haben das Gefühl, der Partner respektiert nicht, was sie im Haushalt leisten.

20 Prozent der FDP-Wählerinnen hat sich schon mal für ihren Partner geschämt. Das ist bei dieser Frage der höchste Wert im Parteien-Schnitt. Und eine solche Situation schnell zu lösen, scheint auch nicht das Steckenpferd dieser Wählergruppe zu sein. Sie scheinen da eher schweigsam zu sein und reden über klassische Streitthemen wie Geld ausgeben gar nicht mit dem Partner (18 Prozent) und verschweigen auch mal Jugendsünden o.ä. (12 Prozent).

Die FDPler bilden mit 27 Prozent der befragten Singles auch die größte Gruppe, der Menschen, die nach einem Beziehungsaus den oder die Ex auf Social Media weiter verfolgen.

Linke Wähler und Wählerinnen

In dieser Wählergruppe sind die meisten Singles mit 39 Prozent. Allerdings sind 52 Prozent davon zufrieden mit ihrem Singleleben. Beim Dating bleiben sie ihrer Linie treu:


85 Prozent würden ein Date abbrechen, wenn das Gegenüber sexistische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen verlauten lässt.

Auch herablassendes Verhalten anderen gegenüber führt bei 79 Prozent zum Abbruch des Kontakts. Ein Großteil der Männer dieser Wählergruppe (64 Prozent) finden Frauen, die einen Versorger suchen, als unattraktiv. Sie setzen zudem auf Emanzipation und sind genervt, wenn Frauen sich wie selbstverständlich beim Date einladen lassen (47 Prozent).

23 Prozent Linke-Wähler und Wählerinnen gibt zu, dass sie Freunde bei einer neuen Liebe vernachlässigen und auch andere Dinge eher schleifen lassen (19 Prozent). 

Interessanterweise stellt diese Gruppe mit 35 Prozent den höchsten Anteil der Männer im Parteienvergleich, die im Alltag konkrete Ansagen der Partnerin brauchen, um im Haushalt aktiv zu werden. 

AfD Wähler und Wählerinnen

Bei dieser Gruppe finden sich die Menschen mit den längsten Beziehungen. 36 Prozent der AFD-Wählergruppe sind länger als 20 Jahre in einer Partnerschaft. Allerdings sind sie in ihren Partnerschaften am wenigsten zufrieden mit 22 Prozent. Bei diesen Paaren wurde auch mit 14 Prozent am häufigsten über eine Trennung, während der Coronazeit nachgedacht und 24 Prozent haben sich mehr gestritten in dieser Zeit. 

So etwas wirkt sich auch auf das Sexleben aus. 


25 Prozent der AfDler haben häufiger keinen Sex, weil sie sauer sind; 42 Prozent, weil sie gestresst sind.

Beim Dating sind die AfDler sehr offen. 52 Prozent dieser Wählergruppe sagt zu Sex beim ersten Date nicht Nein. Doch aufgepasst: Beim Date wollen 40 Prozent die ungeteilte Aufmerksamkeit oder das Date endet rasch. 42 Prozent nehmen die Beine in die Hand, wenn die Gesprächsthemen sich nur um Corona drehen.

Quelle: elitepartner.de

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