Toxische Beziehung:
Wenn die Liebe nicht guttut

Veröffentlicht: 13. April 2021

Liebe sollte das Schönste auf der Welt sein und uns guttun. Bei einer toxischen Beziehung ist das jedoch anders. Solche Beziehungen kosten viel Kraft und rauben Energie. Toxische Beziehungen kommen häufiger vor als man denkt. Dies zeigt eine neue Umfrage der Online Partnervermittlung Parship.

Toxische Beziehungen schwanken permanent zwischen Glück und Katastrophe. Doch woran haben Deutsche erkannt, dass sie in einer toxischen Partnerschaft sind und wie viele sind betroffen? Parship wollte es genau wissen.

Um ein breites Meinungsfeld zu haben, befragte Parship mithilfe des Marktforschungsinstituts INNOFACT knapp über 1.000 Deutsche. Die Altersspanne betrug dabei 18 bis 65 Jahre. An der Befragung beteiligten sich neben Singles rund 700 Personen, die sich gerade in einer Partnerschaft befanden.

Vergiftete Liebe nicht ungewöhnlich

Bereits jede:r dritte Befragte hat schon mal eine toxische Partnerschaft erlebt. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer hat jemanden im Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis, der bereits eine giftige Beziehung durchgemacht hat. 


Vor allem Frauen sind Opfer toxischer Beziehungen.

41 Prozent der Frauen hatte schon einen toxischen Partner, bei den Männer sind es 31 Prozent. Es scheint, dass Frauen häufiger anfällig für solche Beziehungen sind und sie mehr als einmal in einer toxischen Partnerschaft waren (15 Prozent der Frauen gegenüber 7 Prozent der Männer).

Zeichen für eine toxische Partnerschaft

Mit rosaroter Brille und dem Glauben an die neue Beziehung werden einige Warnsignale wie Machtspielchen oder Narzissmus übersehen. Denn erkennen 86 Prozent die gefährliche Partnerschaft, wenn die Beziehung ihnen nach und nach die Energie raubt.

Für 92 Prozent der Frauen ist das ein deutliches Warnsignal, bei den Männern schrillen bei 79 Prozent die Alarmglocken. 

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Weitere Merkmale sind für 81 Prozent der Umfrageteilnehmer Manipulation innerhalb der Partnerschaft und verdrehte Wahrheiten (80 Prozent). Für 78 Prozent ist ein herabwürdigendes Verhalten in der Beziehung ein deutliches Zeichen.

Bei unberechenbaren Stimmungsschwankungen, Machtspielchen oder aggressive Diskussionen sehen 77 Prozent die Gefahr einer toxischen Beziehung.

Toxische Verhaltensweisen

Obwohl Frauen häufiger toxische Beziehungen erleben, sind sie aufmerksamer in Bezug auf die Warnsignale. Kommt es in einer Partnerschaft zu starken Schwankungen z.B. zwischen Ablehnung und Zuneigung, werden 77 Prozent der Frauen wachsam, bei den Männern sind es nur 65 Prozent. 

Auch ein Partner, der gern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, wirkt für 74 Prozent der Frauen toxisch für die Partnerschaft (64 Prozent der Männer). 

65 Prozent haben in einer toxischen Beziehung schon mal Liebesentzug erlebt. 81 Prozent der Singles (69 Prozent der Paare) hat bereits erlebt, dass regelmäßiges Lügen in ungesunden Partnerschaften vermehrt vorkommt. 

Während nur 55 Prozent der Männer körperliche Gewalt als Indiz für eine kranke Partnerschaft sieht, sind es bei den Frauen 76 Prozent,

Der toxischen Partnerschaft entkommen

Eine toxische Beziehung ist wie ein hinterhältiger Irrgarten, einmal gefangen, ist es sehr schwer wieder herauszufinden. Mehr als die Hälfte der Frauen (59 Prozent) haben selbst bemerkt wie ungesund die Partnerschaft ist (48 Prozent der Männer).

Knapp ein Viertel der Männer wurde erst durch Freunde oder Familie auf die toxische Beziehung aufmerksam gemacht (16 Prozent bei den Frauen).

Single-Experte und Parship-Coach Eric Hegmann sagt: 


Toxische Beziehungen sind daran erkennbar, dass sie einem Partner gar nicht gut tun. Ganz im Gegenteil – sie können sogar sehr verletzend sein sowie seelisch und auch körperlich krank machen. Um sich losreißen zu können, ist es wichtig, dass die Betroffenen lernen, wieder zu sich selbst zu finden. Sie müssen sich selbst und ihre Bedürfnisse erneut wahrnehmen und auch wertschätzen.

Mehr als die Hälfte der Befragten, die bereits in einer toxischen Partnerschaft waren, haben es aus eigener Kraft geschafft, sich aus der Beziehung zu befreien. 14 Prozent der Deutschen hat sich schon mal professionelle Unterstützung bei einer Selbsthilfegruppe oder einem Therapeuten gesucht.

Quelle: parship.de

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