Wenn das Internet zu viel verrät;
Kein Date dank Google?

Veröffentlicht: 8. April 2021

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum ein recht aussichtreicher Flirt vor dem ersten Date im Sande verlaufen ist? Oder haben Sie bereits nach einem Online-Check Ihres Flirts ein Date abgesagt? Beide Situationen scheinen einer neuen Umfrage zufolge nicht ungewöhnlich zu sein.

Avast wollte von 1.129 Nutzern aus Deutschland wissen, wie sie den Schritt aus der Virtualität und der Singlebörse raus in die reale Welt und einem realen Treffen planen und ob sie dazu Suchmaschinen und Soziale Medien nutzen. Die Befragten waren im Alter zwischen 18 und 85 Jahren.

Der Anbieter von Produkten für digitale Sicherheit und Privatsphäre legte bei der Umfrage zudem das Augenmerk auf die Sicherheitsmaßnahmen, die Singles im Vorfeld treffen.

Warum sucht man den Flirt auf Google?

Jeder dritte Single, der Online Dating zur Partnersuche nutzt, hat bereits nach Infos über den Flirt im Internet gesucht. 


52 Prozent gaben an, durch die Google-Suche etwas mehr über den anderen erfahren zu wollen. 

Für 46 Prozent dient der Check als Vorsichtsmaßnahme, ob das Gegenüber überhaupt existiert. 28 Prozent überprüfen im Netz, ob der Flirt geflunkert hat bei seinen Geschichten.

Und 24 Prozent wollen vor einem realen Date erstmal checken, wie der Flirt auf Social Media so drauf ist.

Nach dem Check haben sogar 41 Prozent bereits ein Treffen wieder abgesagt.

Wo wird gesucht?

Am häufigsten werden zuerst die sozialen Medien wie Facebook, TikTok oder Instagram gecheckt. Hier erhoffen sich 56 Prozent interessante Einblicke.

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Suchmaschinen wie Google, Bing oder Duck2Go werden von 38 Prozent genutzt, die Identität zu überprüfen. Nur knapp 19 Prozent dehnen ihre Suche auf berufliche Netzwerke wie Xing oder Linkedin aus.

Allerdings nutzen 40 Prozent die Bildersuche der Suchmaschinen, um zu schauen, auf welchen Seiten das Bild des Flirts noch so auftaucht.

Deutsche Singles recht sicherheitsbewusst

Der Schritt aus der Virtualität zu einem realen Treffen birgt immer auch Gefahren. Doch die Mehrheit der deutschen Singles hat vor lauter Schmetterlingen im Bauch zum Glück noch wichtige Sicherheitsmaßnahmen im Hinterkopf.

So denken 69 Prozent daran, sich an einem öffentlichen Ort zu verabreden. Für 40 Prozent ist es selbstverständlich, einen Freund zu informieren, wo und mit wem sie sich treffen. Vier Prozent fühlen sich sicherer, wenn ein Freund oder Bekannter sich beim Date in der Nähe aufhält.

Die Macher der Umfrage schlussfolgern: 


Eine Person vor einem Date online zu suchen oder nicht zu suchen, ist eine persönliche Entscheidung. Man sollte dies aber mit Respekt vor der Privatsphäre der anderen Person tun und sich an die öffentlich zugänglichen Informationen halten, die online verfügbar sind.

Es ist nicht verwunderlich, dass Menschen neugierig sind und vor dem ersten Date nach Informationen suchen. Das erinnert daran, dass alles, was online geteilt wird, die eigene Identität reflektiert. Auch deshalb sollten sich Menschen Gedanken darüber machen, wie sie sich online präsentieren.

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Übrigens: 21 Prozent der Teilnehmer, die noch nie einen Flirt gegooglet haben, gaben an, sie hätten vor einem 1. Date gar nicht genügend Informationen über die andere Person gehabt, um sie zu finden. 44 Prozent sagten, dass sie Menschen nicht nach ihrer Online-Persönlichkeit beurteilen würden und lieber ein Treffen abwarten. 

Quelle: avast.com

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