Aktuelle Parship Studie:
Liebt Ost und West unterschiedlich?

Veröffentlicht: 3. Oktober 2020

Seit mehr als 30 Jahren feiern Ost und West den Tag der Deutschen Einheit. Etliche Ostdeutsche und Westdeutsche haben sich bislang ineinander verliebt und im Grunde ist sich Deutschland in den wesentlichen Punkten bei der Liebe einig. Doch es scheint auch Unterschiede zu geben.

Die Partnervermittlung Parship wollte es genau wissen und befragte 12.000 Personen im Alter zwischen 18 und 65, ob Ost und West in der Liebe vereint sind. Unter den Befragten waren 8.149 in einer Partnerschaft. 

Flirten und neue Leute kennenlernen

Obwohl im Osten und im Westen Online-Dating akzeptiert wird, kann es sich nur den 2. Platz der beliebtesten Art eine neue Liebe kennenzulernen sichern.


Im Westen haben 36 Prozent schon eine neue Liebe bei Dating-Portalen gefunden, im Osten sind es 34 Prozent.

Sowohl in Ostdeutschland (60 Prozent) als auch in Westdeutschland (61 Prozent) ist es der Freundeskreis, der die beste Anlaufstelle für eine neue Partnerschaft ist.

Den dritten Platz kann sich in diesem Ranking der Arbeitsplatz sichern. Hier haben sich bereits 35 Prozent der Ostdeutschen glücklich verliebt. Die Westdeutschen sind da etwas zurückhaltender mit 28 Prozent.

Wichtig beim Dating

Was empfinden Deutsche bei der Partnersuche als wichtig? Was sollte ein neuer Partner, eine neue Partnerin mitbringen, um zu begeistern?

Humor ist deutschlandweit ein ziemlich guter Charakterzug, der beim Dating zu überzeugen weiß. 89 Prozent der Westdeutschen und 88 Prozent der Ostdeutschen finden Humor beim Gegenüber anziehend.


Das Aussehen spielt für 63 Prozent im Westen und 67 Prozent im Osten eine entscheidende Rolle bei der Partnersuche. 

27 Prozent der westdeutschen Singles achtet bei der Partnersuche auf die Finanzen des potenziellen Partners, im Osten sind das nur 21 Prozent. Allerdings riskieren Westdeutsche eher etwas für eine neue Liebe und so würden 61 Prozent auch in eine neue Stadt ziehen. Bei den Ostdeutschen sind das gerade mal 49 Prozent.

Westdeutsche sind jedoch bei der Partnerschaft karriereorientierter als ostdeutsche: 18 Prozent im Westen würden sich gegen die Liebe und für den Beruf entscheiden, im Osten würden die Option nur 14 Prozent wählen.

Deutschland liebt lieber zuhause

Knapp ein Viertel der Umfrageteilnehmer im Bundesgebiet mag öffentliches Knutschen gar nicht. 21 Prozent der Ostdeutschen und 27 Prozent der Westdeutschen lehnt solche Zuneigungsbekundungen in der Öffentlichkeit ab. 

Das schließt auch Liebesbeweise in Sozialen Medien mit ein. 37 Prozent der Befragten aus Ostdeutschland ist davon peinlich berührt, im Westen sind es 27 Prozent.

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Wer unangenehm weiter unangenehm auffallen will, stößt mit Babysprache in öffentlichen Paargesprächen auf heftigen Widerstand. 72 Prozent der Westdeutschen und 69 Prozent der Ostdeutschen sind stark genervt von Paaren, die sich in Babysprache unterhalten.

Doch nicht nur Zärtlichkeiten gehören für viele in die eigenen vier Wände – auch Streits oder laute Diskussionen sollten Paare nicht in der Öffentlichkeit austragen. Das meinen zumindest 72 Prozent im Westen und 70 Prozent im Osten.

Wer ist treuer – Osten oder Westen?

Der Osten hat es in dieser Kategorie mächtig dick hinter den Ohren: Während nur 11 Prozent der Westdeutschen ab und an einen One-Night-Stand hat, vergnügen sich 14 Prozent der Ostdeutschen regelmäßig in fremden Betten.

Das scheint übrigens nicht nur Singles einzuschließen: 39 Prozent der Befragten aus dem Osten sind bereits fremdgegangen, im Westen nur 33 Prozent.

Quelle: parship.de

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