Himmel oder Hölle?
Paare während der Pandemie

Veröffentlicht: 20. Juli 2020

Es gibt etliche Studien wie Singles in der Coronazeit unter den Ausgangbeschränkungen gelitten haben. Viele suchten intensiv in dieser Zeit mittels Online Dating nach neuen Kontakten. Doch wie ist der Status quo bei den Paaren? Was stellte Beziehungen besonders auf die Probe? Dies wollte Parship wissen und beauftragte ein Marktforschungsinstitut mit einer entsprechenden Umfrage.

Das Marktforschungsinstitut INNOFACT befragte 1.053 Personen in Deutschland. Davon lebten 697 in einer Partnerschaft. Die Altersspanne lag zwischen 18 und 65 Jahren. Damit entspricht die Umfrage einer repräsentativen Verteilung. 

Quarantäne für Paare – ein Pulverfass?

Nicht jede Beziehung hat die Pandemie ohne Blessuren überstanden. Vor allem die verordnete Zweisamkeit brachte so manchen Streit. 

Für knapp jede fünfte Beziehung zeigte sich, wie hart Ausgangsbeschränkungen, Kurzarbeit oder Sorge um Familienmitglieder für die Paare waren. 

15 Prozent sehen in der Krisenzeit die Ursache, dass sie sich mit mehr Problemen in der Beziehung auseinanderzusetzen müssen. 6 Prozent zogen sogar die Notbremse und legten die Beziehung vorerst aufs Eis.

Positive Effekte auf Paare

34 Prozent der Umfrageteilnehmer würde sagen, dass ihre Beziehung während der Krise gewachsen ist. Diese Paare erlebten ihre Partnerschaft als intensive Zeit, auch um sich weiter kennenzulernen. 19 Prozent hatten sogar mehr Sex als vor der Coronazeit.


Ein Drittel der Deutschen weiß den Partner nun mehr zu schätzen.

40 Prozent der Paare, die noch nicht zusammen wohnen, sehen positive Effekte der Ausgangsbeschränkungen in ihren Beziehungen. In dieser Gruppe antworteten 32 Prozent der Teilnehmer, dass es während der Beschränkungen etwas heißer im Bett wurde als sonst.

Bisschen mehr Prickeln in der Beziehung erwünscht?
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Ungefähr 30 Prozent der Teilnehmer konnte keine Veränderungen ihrer Beziehung durch Corona feststellen. 

Wer litt mehr: Alt oder Jung?

Vor allem jüngere Paare haben mit den Auswirkungen von Corona zu kämpfen. 15 Prozent der befragten Teilnehmer zwischen 18 und 29 gingen als Single aus der Pandemie hervor. 

Auch beim Punkt Beziehungsprobleme können die Jüngeren sich mit 22 Prozent den Spitzenplatz holen. Eine Pause für die Partnerschaft stand für 9 Prozent auf dem Zettel.

Aber immerhin möchten vier Prozent die Partnerschaft nicht aufgeben und werden sich bei anhaltenden Diskussionen professionelle Hilfe suchen.

Worüber wurde gestritten?

Es ist nicht überraschend: Bei 40 Prozent der Umfrageteilnehmer löste nach einiger Zeit die aufgezwungene Zweisamkeit Streitigkeiten aus. Knapp die Hälfte der älteren Teilnehmer hätte sich über mehr Ich-Zeit gefreut.

30 Prozent der Paare stritt während der Einschränkungen häufiger als sonst. Vor allem bei den Jüngeren kam es häufiger zu Krach. 43 Prozent der jungen Paare bekam sich in die Haare. 

Aber auch die berufliche Entwicklung belastete viele Paare, und bei 35 Prozent waren berufliche Veränderungen Streitauslöser.

Paarberater Eric Hegmann zu den Ergebnissen:


Kann man sich nicht aus dem Weg gehen, werden mangels Fluchtmöglichkeit aus unterschiedlichen Bedürfnissen rasch eskalierende Konflikte. Der Respekt vor der Andersartigkeit des Partners schwindet dann ebenso rasch wie der Optimismus für die Beziehung. Viele Probleme sind auch gar nicht lösbar, so dass beide gleichermaßen zufrieden sind, und dann hilft der Appell: Streite mit mir so, dass ich spüre, dass du mich immer noch liebst!

Quelle: parship.de

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