Alleine zocken ist doof?
Kippo - Dating App nur für Gamer

Veröffentlicht: 15. Juni 2020

Zwar haftet Gamern immer noch ein kleines bisschen das Kellerkind-Vorurteil an, doch Gaming und auch eSport gewinnen stetig an Fans. Mit Kippo kommt jetzt eine Dating App auf den Markt, die sich explizit an Nutzer von Videospielen richtet. Dass die App damit einen Nerv der Zeit trifft, ist unbestritten. 

Ob Xbox, Playstation oder PC – die Gemeinde der Zocker wächst und wächst. Mittlerweile ist eine komplette Generation mit Videospielen aufgewachsen. Und auch Dating-Apps wie Bumble oder Tinder begeisterten zu anfangs die Massen durch ihre spielerische Handhabung. Warum also nicht eine Social- und Dating-App für Gamer entwickeln? 

Kippo – Spielerisch verlieben

Um anderen Nutzern zu zeigen, welche Spiele man am liebsten spielt, kann man bei Kippo sein Profil entsprechend ausfüllen und gestalten.

Man kann nicht nur Angaben zu den persönlichen Vorlieben machen, sondern auch explizit weitere Details aus seinem Gamer-Leben verraten. Einige Fragen sind z.B.:

  • Welchen Rang hast du bei Overwatch?
  • Hast du einen Lieblings-Champion bei LOL?
  • Mit welchem Start-Pokemon beginnst du am liebsten?
  • Welches Haus würde der sprechende Hut für dich wählen?

Mit solchen Fragen kann man schon super seine Suchergebnisse nach der neuen Nerd-Liebe eingrenzen. 

Wie bei anderen Apps können Nutzer die Profile gegenseitig bewerten. Ein Match gibt es, wenn zwei Nutzer beide auf "Ja" klicken. Nun können sie zusammen spielen und sich kennenlernen.

Der Social Moment bei Kippo

Natürlich kann man nicht nur auf die Suche nach einer neuen Liebe gehen. Die Macher haben unter anderem den Fokus darauf gelegt, Gamer mit ähnlichem Geschmack zum Online-Spielen zu bewegen.Gerade Spiele wie Stardew Valley spielen sich zu Zweit deutlich angenehmer. Vielleicht funkt es ja beim nächsten Ernteeinsatz.

Ratgeber: Sicherer Umgang mit Dating Apps
Was sollte ich bei der Verwendung beachten?

Falls es nicht auf Anhieb mit der nächsten Liebe bei Kippo klappt, hat man wenigstens jemanden gefunden, mit dem man zusammen spielen kann.

Auch bei WOW-Spielern ist die App bereits beliebt. Mal schnell noch einen Tank oder Heiler für einen Rant suchen, geht über Kippo sehr einfach.

Kippos Erfolg

Das Konzept der App überzeugte und so konnten die Macher unlängst ein Risikokapital von 2 Millionen US-Dollar einfahren. Im Investorenpool sind auch einige Kapitalgeber, die damals Tinder als Start-Up unterstützt haben. 

David Park, CEO der App dazu:


Historisch gesehen gab es so viele Stereotypen und Stigmen bei Gamern. Wir wissen, dass das einfach nicht mehr stimmt. Und diese App ist etwas, was diese Community wirklich brauchte.

In den letzten 30 Tagen haben die Downloads und Anmeldungen um 256 Prozent erhöht – diese Zahlen sind schon stark. Bleibt abzuwarten ob es sich nur um einen kurzen Gamer-Boom handelt oder Kippo sich langfristig zu einer Erfolgstory entwickelt.

Kippo ist momentan nur für iOS erhältlich, jedoch arbeiten die Entwickler mit Hochdruck an einer Android-Version.

Quelle: kippoapp.com

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