Alte Rollenbilder:
Wer braucht mehr Nähe – Mann oder Frau?

Veröffentlicht: 20. Mai 2020

Entspricht das Bild der anhänglichen Frau noch der Realität? Suchen Männer immer in Beziehungen die Distanz? Parship untersuchte mit einer Umfrage diese Fragen, um feststellen zu können, ob klassische Rollen noch immer so gelebt werden wie vor 20 Jahren.

Man kennt es selbst: Ist man frisch verliebt, möchte man dem neuen Partner nicht von der Seite weichen. Falls einer von beiden jedoch eine andere Definition von Nähe hat, ist der erste Streit vorprogrammiert. Doch sind es stets die Frauen, die vermehrt die Nähe suchen? Parship befragte dazu mehr als 3.700 Singles.

Männer überraschen mit Antworten

Die Umfrage brachte zu Tage, dass vor allem Single-Männer Nähe suchen und somit letztlich das alte Bild des freiheitsliebenden Mannes nicht mehr aktuell ist.


Lonely Cowboys sind nicht mehr angesagt.

15 Prozent der befragten Männer gaben an, dass sie sich in keiner Situation in einer Beziehung eingeengt fühlen. Bei den Frauen waren dies lediglich 6 Prozent.

Bei 55 Prozent der weiblichen und männlichen Teilnehmer schrillen die Alarmglocken, wenn der Partner sie bevormundet oder gar Entscheidungen ohne Rücksprache fällt, die sie selbst betreffen.

Permanente Erreichbarkeit den ganzen Tag und die Erwartungshaltung einer zügigen Reaktion auf selbst kleine, unbedeutende Nachrichten stressen knapp ein Drittel der Singles.

Ausgewogenheit zwischen Nähe und Distanz

Ständiges Aufeinanderhocken ist für 26 Prozent der Singles trotz Wunsch nach Nähe ein Schrecken. 31 Prozent der weiblichen Singles und 22 Prozent der männlichen Singles empfinden ständige Nähe als Einschränkung ihrer Freiheit.

24 Prozent möchte auch in einer Beziehung Freizeit allein verbringen und fühlen sich eingeengt, wenn der Partner die komplette Zeit verplant.

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Kommt die Sprache auf Zusammenziehen oder Hochzeit fühlen vier Prozent der Befragten die Pistole auf der Brust und gehen in Defensivhaltung. Auch die Forderung nach mehr Liebesbekundungen setzt diese Singles unter Druck.

Freiheit als Grundstein der Beziehung

Für 97 Prozent der Teilnehmer zählt es zur selbstverständlichen Freiheit innerhalb einer Beziehung, wenn der Partner andere Hobbies hat oder die Finanzen weiterhin getrennt behalten würden. 96 Prozent hat ebenfalls Verständnis dafür, wenn der Liebste sich mit seinen Freunden am Wochenende trifft. 

Länger als ein paar Tagen möchten aber 47 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen nicht von ihrem Partner getrennt sein. Und auch einen getrennten Urlaub lehnen ebenso viele Singles ab.

Das wichtigste in einer frischen Partnerschaft ist der Austausch über die jeweiligen Bedürfnisse. So rät Parship-Coach Eric Hegmann:


Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, was ihn bewegt und was ihn besorgt – und finden Sie gemeinsam eine Lösung, damit sich niemand eingeengt oder zu wenig beachtet fühlt.

Nur 9 Prozent der Befragten ab 18 Jahren würde eine offene Beziehung akzeptieren, wenn das den Partner glücklich machen würde.

Quelle: parship.de

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