Großartige Entwicklung:
Babyboom bei Online Paaren

Veröffentlicht: 28. Dezember 2019

Online Dating bzw. die Partnersuche über das Internet ist seit langem bereits aus der Schmuddelecke raus. Es ist nichts ungewöhnliches mehr seinen Partner auf einer Singlebörse wie Parship kennengelernt zu haben. Eine neue Studie ergab nun, dass in den kommenden Jahren immer mehr E-Babies zur Welt kommen werden.

Die Forscher der Imperial College Business School stellten fest, dass bis 2037 der Babyboom der Online-Paare deutlich ansteigen wird. Dann werden mehr als die Hälfte der Babies Eltern haben, die sich via Dating-App oder Online-Partnervermittlung kennengelernt haben.

Online Dater schneller mit Familienplanung

Für die Studie wurden über 4.000 Personen befragt, die eine Partnerschaft übers Netz gefunden haben.

35 Prozent von ihnen wurden bereits innerhalb des ersten (Beziehungs-) Jahres Eltern.

Dabei stellten die Forscher zudem fest:


42 Prozent der Männer und 33 Prozent der Frauen haben mit ihrem Online-Date ein Kind gezeugt.

Alte Muster ausgedient?

Wenn es immer mehr E-Babies gibt, geraten "alte" Formen des Kennenlernens komplett aus der Mode? Führende Psychotherapeuten verneinen diese Frage.

Menschen werden auch weiterhin außerhalb des Netzes Beziehungen finden. Sei es im Berufsleben oder im Freundeskreis.

Und wann verlieben Sie sich?
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Dennoch bildet das Online Dating eine tolle alternative Option, der Liebe seines Lebens zu begegnen.

Trend geht aber zum Online Dating

Laut den Berechnungen der Forscher werden 2037 statistisch mehr Nachkommen von Online Paaren geboren als von Paaren, die sich herkömmlich kennengelernt haben.Ab 2030 sind bereits vier von zehn Babies sogenannte E-Babies sein.

Bei den Befragten im Alter von 18 und 35 ist Online Dating ganz klar die Nummer Eins bei der Partnersuche. 23 Prozent finden ihren Partner im Internet.

Andere Kennenlern-Möglichkeiten, wie z.B. am Arbeitsplatz werden bei den Millennials bereits jetzt auf die hinteren Plätze verwiesen. Am Arbeitsplatz suchen und finden nur 20 Prozent dieser Gruppe eine Partnerschaft, 19 Prozent setzen noch immer auf den Freundeskreis und nur 17 Prozent geht im Nachtleben auf die Partnersuche.

Quelle: derstandard.de

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