Wissenschaftlicher Protipp:
Beim Küssen Augen zu!

Veröffentlicht: 5. Februar 2018

Mit einem Kuss beginnen die schönsten Liebesgeschichten – und nicht nur in Hollywood Blockbustern! Doch warum machen wir eigentlich die Augen zu beim Küssen? Eine Studie gibt nun Aufschluss.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Kuss? Hatten Sie dabei die Augen zu und zog das dabei entstehende Gefühl Ihnen fast die Beine weg? Nun, Sie sind nicht allein.

Internationale Kuss-Studie

Amerikanische Wissenschaftler führten eine aktuelle Studie zum Kussverhalten durch. Dabei gingen die Wissenschaftler der Frage nach "Warum schließt man beim Küssen die Augen?". Definitiv eine Frage, der die Wissenschaft nun aber mal endlich auf den Grund gehen sollte.

Bislang glaubten Wissenschaftler nämlich, wir machen die Augen beim Küssen zu, weil wir das Gesicht des Partners in so großer Nähe nicht fokussieren können. Stimmt, aber nicht.

Kussfreudige Probanden?

Wer jetzt denkt, "Oh ja, stundenlang Knutschen für die Erweiterung des Wissens der Welt!" täuscht sich leider: Die Teilnehmer der Studie erhielten nur visuelle Aufgaben.

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Parallel sollten sie auf haptische Reize reagieren. Im Anschluss wurden die Empfindungen, die durch Reduzierung einzelner Sinne beeinflusst wurden, ausgewertet.

Männer vs Frauen beim Küssen

Ein interessantes Ergebnis der Studie ist, wie viel Prozent der Männer und Frauen beim Küssen die Augen schließen.

Das sind nämlich geschmeidige 97 Prozent der Frauen und nur magere 30 Prozent der Männer. Dabei "verschenken" die Männer so etliches an Gefühl, wenn sie die Augen beim Knutschen schließen würden.

Darum sollten wir die Augen schließen

Laut der Veröffentlichung der Studie im Journal of Experimental Psychology: Human Perception and Performance gibt es für das Augenschließen einen recht romantischen Grund – wir wollen mehr fühlen beim Küssen. 


Das Tastempfinden hängt von der Menge wahrgenommener Sinnesreize bei einer gleichzeitigen visuellen Aufgabe ab.

Wenn wir also die Augen zu machen, haben wir einfach mehr vom Küssen. Dies bestätigte die Studie. Der Tastsinn – und in den Lippen sind etliche Nervenenden – fällt deutlich intensiver aus als wenn wir durch offene Augen abgelenkt sind.

Quelle: apa.org

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