Liebesfalle Internet
Polizei informiert über Tricks der Singlebörsenbetrüger

Veröffentlicht: 2. November 2011

Immer wieder gibt es Fälle von Betrug durch Internet-Bekanntschaften aus Russland, deshalb mahnt die Polizei alle Bürger zu mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit. Zuletzt wurde noch im September von einem Nepping-Fall berichtet, bei dem ein Mann aus Tirol einem Singlebörsenbetrüger auf den Leim ging, der sich als Frau aus der Ukraine ausgab.


Liebesfalle Internet - Vorsicht vor Love Scammern

Männer werden immer wieder in Singlebörsen von Frauen angesprochen, mit denen sie im Laufe der Zeit einen engen Kontakt per Email und Chat aufbauen. Ist der Mann richtig verliebt, bietet er der Frau oft an, ihn in Deutschland zu besuchen. Singlebörsenbetrüger sagen dann häufig, dass sie sich den Flug nach Deutschland nicht leisten können oder nennen einen anderen Grund und bitten um einen so genannten Vorschuss, oft mehrere Hundert Euro.


Liebesfalle Internet: Niemals Vorschüsse zahlen

Oft sind die Sinne der Männer vor lauter Liebe total benebelt und sie überweisen das Geld - und hören danach nie wieder etwas von der Frau. Solche Männer werden Opfer sogenannter Vorschussbetrüger, die ihr Spiel schon seit Jahren bundesweit treiben und dabei recht erfolgreich sind. Die genaue Zahl der Fälle lässt sich nicht ermitteln, da viele Männer vor lauter Scham die Polizei nicht einschalten.

 

So wird das Internet zur Liebesfalle

Um Männer in die Liebesfalle Internet zu locken, versenden die Betrüger entweder personalisierte Serienmails an E-Mail-Adressen, die im Internet eingesammelt wurden, oder sie melden sich bei Singlebörsen an und sprechen dort Männer an. Diesen schicken sie falsche Fotos und geben sich als besonders attraktive Frauen aus, die auf der Suche nach einem Partner sind. Im Folgenden versuchen sie einen immer enger werdenden Kontakt zu den Männern aufzubauen.

 

Männliche Love Scammer als Gefahr für Frauen

Opfer solcher Nepper in Singlebörsen sind nicht nur Männer, sondern in gleichem Maße auch Frauen. Diue männlichen Love Scammer arbeiten mit ähnlichen Methoden wie weibliche Sibnglebörsen-Betrügerinnen, um an das Geld wohlsituierter Singlefrauen ran zu kommen. Auch hier wird über persönlichen Emailkontakt Liebe vorgetäuscht und ein persönliches Schicksal wie geschäftliche Probleme dient dazu, um Vorschusszahlungen zu bitten.

 

Liebesfalle Internet: Worauf man achten sollte

Ist die Frau bzw. der Mann auf dem mitgeschickten Foto ausgesprochen attraktiv, jung und vielleicht noch in einer erotischen Pose zu sehen, ist Vorsicht geboten. Auch wenn keine direkten Fragen beantwortet werden, sollten die Alarmglocken schrillen, denn dann könnte es sich bei der Mail um einen vorgegebenen Text handeln, der nur kopiert wurde.

 

Singlebörsenbetrügern trotzen - niemals Geld verschicken

Ein weiteres Anzeichen für die Liebesfalle Internet ist, wenn die Frau den Mann trotz finanzieller Probleme besuchen will, er sie aber nicht besuchen darf. Als Golgene Regel zum Schutz vor Singlebörsenbetrügern gilt nach wie vor: Vrschicken Sie niemlas Geld, bevor Sie die Frau oder den Mann nicht persönlich getroffen und kennen gelernt haben, um sich von ihrer oder seiner Seriosität zu überzeugen.

Quelle: anzeiger-news.com

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