Seitensprung-Portal wirbt mit Politpromis
AshleyMadison ködert Horst Seehofer für Blitzkampagne

Veröffentlicht: 8. September 2011

Köln, 8. September 2011 - Quizfrage: Was hat der Bayerische Ministerpräsidenten Horst Seehofer mit Arnold Schwarzenegger und Bill Clinton gemeinsam? Sie sind prominente Vertreter auf der politischen Weltbühne - jooo. Sie sind notorische, inzwischen überführte Fremdgänger mit oder ohne Nachwuchs - genau! Die kanadische Seitensprung-Agentur Ashley Madison hat sich diese Gemeinsamkeit jetzt in einem neuen frechen Werbebanner zunutze gemacht, präsentiert im Riesenbanner-Format auf dem Berliner Alexanderplatz.

In einer Reihe mit dem ehemaligen US-Präsidenten Clinton und dem Ex-Gouverneur von Kaliformien zu stehen, das dürfte Horst Seehofer eigentlich schmeicheln. Unter anderen Vorzeichen würde es das sicherlich auch. In dem Kontext, in dem sein Portrait zwischen den beiden amerikanischen Politgrößen aber jetzt auf dem Berliner Alexanderplatz zu bestaunen ist, wird es nicht mehr als eine gute Portion Häme und Spott einbringen.


Fremdgehportal stellt Politpromis an den Pranger

Der Slogan der kanadischen Seitensprungagentur sagt schon alles: "Das Leben ist kurz. Gönn' dir eine Affäre". Die jüngste Skandal-Marketing-Kampagne, ein Riesenplakat am Berliner Alexanderplatz, zeigt die Konterfeis von Schwarzenegger, Seehofer und Clinton. Darüber ist in großen Buchstaben zu lesen: "Was haben diese drei Männer gemeinsam?" Die Antwort unter den Fotos lautet: "Sie hätten besser Ashley Madison nutzen sollen."


Ashley Madison setzt Skandalkampagne in Deutschland fort

Vor einigen Wochen in den heißesten Sommertagen 2011 hatte das Fremdgehportal bereits dem spanischen König auf die gleiche Weise wie nun dem Bayerischen Ministerpräsidenten unangenehme Schlagzeilen beschert. Der angebliche Fremdgänger Juan Carlos fand sich zwischen den bekannten und bekennenden Fremdgängern Bill Clinton und Prinz Charles der Öffentlichkeit präsentiert. Es hat den Anschein, dass die Kanadier in Good Old Europe nun reihum das Werbepotenzial der Politprominenz mit öffentlich anerkannter Seitensprungerfahrung ausloten.


Und hier erfahren Sie mehr über diskrete Affären bei der Seitensprung-Agentur Ashley Madison.


Moralische Selbstverteidigung des Seitensprungportals

Das Seitensprung-Unternehmen lässt zur Erklärung seiner Werbekampagne wissen, dass Politiker ideale "Beispiele dafür seien, wie man es nicht machen solle. Negativ-Didaxe wie es im Buche steht. Die Botschaft hinter dem Werbeskandal mutet vernünftig an: Wenn Sie schon fremdgehen, dann tun Sie es in Gottes Namen wenigstens richtig! Denn wer wie Horst Seehofer in Amt und Würden stehe, der sollte den Teufel tun, sich erwischen zu lassen, so die Sprecher von Ashley Madison.

Also, wenn unsere nich nicht geouteten Politiker und Politikerinnen mit Hang zur heimlichen Affäre daraus nicht eine Menge lernen können...

Quelle: SpiegelOnline / www.spiegel.de

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