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Lustiges und Trauriges:
Kuriositäten aus
der Welt der Singlebörsen

Das Testen von Singlebörsen, das Beantworten von E-Mail-Anfragen und der Blick auf die internationale Online-Dating-Szene, ist wirklich ein Erlebnis. Was einem da so alles über den Weg läuft, geht teilweise auf keine "Kuhhaut" mehr.
Von ungewollter Komik über Dreistes und Herzzerreißendes bis zu wirklichen Trauerspielen ist alles dabei.
Staunen Sie mit!
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Online-Dating-Kuriositäten vor 2008
» Aktuelle Kuriositäten (ab 2008)

Bald Cybersex in Singlebörsen?

Endlich:

"Noch weiter gehen laut „New Scientist“ die Entwickler von „Naughty America“ („Unanständiges Amerika“), indem sie den Cybersex mit Partnerschaftsbörsen verknüpfen: Abonnenten sollen dann – wie bei beim herkömmlichen Online-Dating – einen Fragebogen zum Wunschpartner ausfüllen. Danach könnten erst einmal ihre Avatare miteinander Sex haben, bevor die beiden echten Menschen dahinter sich kennenlernen."

Ist das nicht eine romantische Vorstellung? Wir lassen erst einmal testweise unsere selbsterdachten Online-Charaktere aufeinander los, um unsere "Sex-Kompatibilität" zu testen...

Wetten, dass Sie keinen einzigen männlichen Cybersex-Stellvertreter mit weniger als 20cm in der Hose finden werden? Und wetten, dass die alle stundenlang duchhalten?

Damen aufgepasst!

Eine riesengroße Ausnahme: Wir präsentieren die "Kontaktanzeige" eines Singles!

Der hat auf der Suche nach einer Partnerin nämlich gleich ein ganzes "Kontaktheft" gezeichnet - im Comic-Stil. Das lässt sich bei FriendScout24 & Co. natürlich schlecht veröffentlichen. Aber bei uns. 

Klicken Sie auf folgenden Bildern herum:

Fühlen Sie sich angesprochen?

Den Namen und die E-Mail-Adresse leiten wir gerne an interessiere Damen weiter. Einfach per Mail nachfragen unter:
» kritik@singleboersen-vergleich.de 

Online-Dating-Kuriositäten ab jetzt auch auf FlirtXpert.de

Irgendwie fanden wir es doof, dass so unfassbar witzige und dämliche Fundstücke auf dieser Unter-Unter-Seite  landen. Darum haben wir ein eigenes Online-Magazin ins Leben gerufen:
» FlirtXpert - Online-Magazin für Singles & FlirtXperts

Vorbeischauen lohnt, versprochen!

Echte Verzweiflung...

Folgende E-Mail trudelte in unserer Redaktion ein:

Eher meetic Administration!
Ich bin meetic.de Mitglied aus 08.2005. Mein Pseudo XXX. Wohne in Moskau. Heute ich kann nicht auf meetic enter zu machen. Warum? Dass ist nur fuer Russland oder andere Grund? Kann ich weiter auf meetic.de chatten und kontaktieren? Bitte warte Antwort. Auf meetic - ganzes meines Leben und Freunde. Und heute habe ich alles das verloren. Dolores 

Bevor die Dame sich umbringt, haben wir über unseren direkten Draht zu Meetic-Deutschland-Chef Christian Köhler für Besserung gesorgt!

Bald Cybersex in Singlebörsen?

Endlich:

"Noch weiter gehen laut „New Scientist“ die Entwickler von „Naughty America“ („Unanständiges Amerika“), indem sie den Cybersex mit Partnerschaftsbörsen verknüpfen: Abonnenten sollen dann – wie bei beim herkömmlichen Online-Dating – einen Fragebogen zum Wunschpartner ausfüllen. Danach könnten erst einmal ihre Avatare miteinander Sex haben, bevor die beiden echten Menschen dahinter sich kennenlernen."

Ist das nicht eine romantische Vorstellung? Wir lassen erst einmal testweise unsere selbsterdachten Online-Charaktere aufeinander los, um unsere "Sex-Kompatibilität" zu testen...

Wetten, dass Sie keinen einzigen männlichen Cybersex-Stellvertreter mit weniger als 20cm in der Hose finden werden? Und wetten, dass die alle stundenlang duchhalten?

Jetzt ist es amtlich: Männer sind Schweine!

Webseiten, auf denen Frauen und Männer nach zukünftigen Partnern Ausschau halten, gibt es wie Sand am Meer (Wir berichteten...). Die ehemalige Kolumnistin Tasha Joseph hat jedoch andere Pläne. Auf ihrer Webseite "dontdatehimgirl.com" ("Triff-ihn-besser-nicht-Mädchen") werden Frauen vor bestimmten Männern gewarnt.

Frauen können dort anonym Profile über Männer anlegen, die sich in ihren Augen als Reinfall erwiesen haben. Mit dabei sind ausführliche Beschreibungen, warum frau bestimmte Männer lieber meiden sollte.

Ein Anwalt aus Pennsylvania will sich dies nicht bieten lassen. Aus gegebenem Anlass: Er wird auf der Webseite gleich von drei Frauen mit unschönen Behauptungen belegt:
- Er soll Geschlechtskrankheiten haben.
- Ein Schürzenjäger sein.
- Ständig schmutzige Kleidung tragen.

Der Gute verklagt deshalb die Betreiber der Webseite. Besonders das Ungleichgewicht regt ihn auf: Während Frauen ihre Beschuldigungen sofort anonym verbreiten dürfen, können Männer nur ein E-Mail an die Betreiber senden. Die Warnungen vor dem Anwalt aus Pennsylvania wurden binnen weniger Monate über 20.000 Mal aufgerufen.

Phishing for compliments

Wer schon einmal einen E-Mail-Account hat, dem sind sicher schon Spam-Mails der sogenannten Nigeria-Connection untergekommen:

"Hello, I am king XY from Nigeria. The army pushed me out of my Palace. Please send $20,000 so I can finance the way back to the Crown. Then I will give you $1,000,000!"

Das gibt's jetzt in abgewandelter Form angeblich auch in der Online-Dating-Welt: Ein Single spricht Sie an und ist gleich schrecklich verliebt. Nach einigen Mails oder Chats wird Ihnen ein Treffen vorgeschlagen. Und kurz vorher kommt dann die windelweich verpackte Abzock-Aktion:

- "Ich hatte einen schlimmen Unfall und bin leider nicht krankenversichert.
   Bitte hilf mir!"
- "Ich kann die Bahnfahrt nächstes Wochenende nicht zahlen, da ich meiner
   kranken Schwester aushelfen musste. Bitte leihe mir etwas!"

Das ist doch mal eine kreative Form der Bettelei, oder?
Schützen kann man sich übrigens ganz einfach. Denken Sie mal nach...

Prominente und Online-Dating

Wenn man der Zeitschrift BUNTE glauben mag, war die Online-Daterin Claudia K. (44) alias "einewahnsinnsfrau" (so lautete ihr Profil bei FriendScout24) ziemlich überrascht, als ihr Blinddate Jörg alias "marbella" sich beim ersten Treffen im Kempinski-Hotel als DER Sport-Moderator Jörg Wontorra entpuppte. Man landete dann wohl auch recht zügig in der Kiste - aber ersparen wir uns die Details...

Seien Sie also darauf gefasst, dass sich nicht nur "Otto-Normal-Singles" im Internet auf Partnersuche begeben, sondern gerne auch mal echte Stars und Sternchen! Meist natürlich undercover.

Uns sind beim Testen während der letzten 3 Jahre nur B-Promis über den Weg gelaufen, u.a. ein Tennis-Profi, eine deutsche Meisterin im Judo, eine Radio-Sprecherin und - sogar mit Bild - jemand aus der 1. Big-Brother-Staffel.

Vielleicht richten wir ja bald einen Wegweiser ein, wo im Netz gerade welcher Promi auf der Partner-Pirsch ist. Frei nach Wontis alter TV-Show "Bitte melde Dich!"...

Realität: Online-Eheschließung

So manch einer sucht im Internet nach einem Partner - das Kennenlernen und alles Weitere findet normalerweise aber wie schon zu Kaisers Zeiten im echten Leben statt.

Rund 16% derer, die mit jemandem aus dem Internet zusammen sind, geben an: "Ja, wir haben uns schon
beim Chatten/Mailen ineinander verliebt!" 
Wie auch immer das funktionieren mag...

Aber das, was das ORF hier vermeldet, ist wirklich ein Kracher:

Ein indonesisches Paar hat nun erstmals in einer Online-Zeremonie geheiratet - ohne sich jemals zuvor getroffen zu haben. Das Paar lernte sich nicht nur im Internet kennen, sondern heiratete auch gleich via Web - ohne sich jemals zuvor in der realen Welt getroffen zu haben. Ein muslimischer Geistlicher habe der Online-Zeremonie am Donnerstag beigewohnt und sie für rechtmäßig erklärt, berichtete die Braut Rita Sri Mutiara Dewi. Dewi lernte ihren Zukünftigen, der als Physiotherapeut in Kalifornien arbeitet, vor einigen Monaten in einem Internet-Chatroom kennen. Es entwickelte sich ein regelmäßiger Kontakt per E-Mail und Telefon. Im November machte der 52-jährige Wiriadi dann den Antrag - natürlich übers Internet. Jetzt wollen die beiden einander endlich treffen: Für Februar hat Dewi eine Reise in die USA geplant.

Das Treffen können die beiden eigentlich doch auch gleich weglassen, oder?

Echte Subkultur!

Für rund ein Jahr führten wir in unserer Rubrik "Spezial-Singlebörsen" die Seite "abgefuckt-liebt-dich.de", ein kostenloses Kontaktanzeigen-Portal der Band "Abgefuckt" mit rund 10.000 Alternativen, Punks, Skinheads und sonstigen unkonventionellen Jugend-Subkulturisten in der Datenbank.

Dann erhielten wir folgende Mail vom Webmaster:

"Bitte löschen Sie unsere Eintragung. Wir sind mittlerweile bekannter als wir als Underground-Seite eigentlich sein wollten. Darum schränken wir unsere Werbungen und Verlinkungen wieder ein.
X"

Das ist cool! Den Jungs scheint "mehr Mitglieder = mehr verkaufte Abgefuckt-Musik = mehr Geld" echt völlig egal zu sein. Wichtig ist, dass der Underground-Gedanke am Leben erhalten wird. Wo gibt es denn sowas heutzutage noch?

Stichwort "Unrechtsbewusstsein"

Ein Single bezahlte kürzlich sein 3-Monate-Premium-Abonnement bei einer großen Singlebörse per Bankeinzug. Nachdem der Betrag wie vereinbart von seinem Konto abgebucht wurde, wies er seine Bank an, den Geldtransfer doch lieber zu stornieren.

Die Singlebörse hakte natürlich nach und erhielt folgende Begründung:

"Hallo,
eigentlich bin ich nicht mehr an einer Mitgliedschaft bei Ihnen interessiert.
Und möchte hiermit dann auch kündigen.
Ich habe meine Liebe gefunden und zwar bei Ihnen auf der Seite,
daher benötige ich die Premium-Mitgliedschaft gar nicht mehr.
Mit freundlichen Grüßen,
X"

Tja, das ist ungefähr so, als würden Sie in einem Restaurant speisen und dann mit der Begründung die Zeche prellen, Sie seien ja schließlich schon satt...

Kuhhandel: Singlebörsen in Indien

Bei rund 1 Milliarde Einwohnern und über 50 Millionen Internet-Nutzern ist das Thema "Online-Dating" an Indien nicht spurlos vorbeigegangen. So weit, so gut - aber jetzt kommt der Hammer:

Der indische Single sucht nicht selbst, sondern die Eltern nehmen die Sache in die Hand und schachern sich ihren Nachwuchs zu!

Suchkriterien wie "Hobby" und "Lieblingsbuch" stehen dabei weniger im Vordergrund - vermittelt wird anhand knallharter Facts wie Kasten-Zugehörigkeit, sozialer Status, Einkommen und Ausbildung.

Singlebörsen-Werbung made in USA

Für große Singlebörsen ist es ja mittlerweile normal, im Fernsehen Werbung zu machen. In den USA ist es schon so normal, dass die Singlebörsen SEHR KRASS im Fernsehen auf ihre Dienste aufmerksam machen müssen, um überhaupt aufzufallen.

Besonders nett fanden wir in diesem Zusammenhang einen Spot namens "Wine Opener" von dilato.net. Das Ende it wirklich sehenswert.

Klicken Sie zum Abspielen einfach rechts auf den Screenshot
(2,5 MB WMV-Datei)!

Stichwort "Kreativität"

In unserem Ratgeber-Artikel Eine gute Kontaktanzeige basteln rege wir an, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um sich einen individuellen Text für das eigene Inserat auszudenken. Sie finden dort auch ein paar Beispiele für gelungene Formulierungen, z.B.:

"Bist Du auch ein kommunikativer und lebensfroher Mensch? Ich würde mich darauf freuen, Deine Vorstellungen und Träume zu erfahren, um sie später vielleicht einmal gemeinsam zu erleben..."

Sie glauben gar nicht, wie oft uns eben dieser Text beim Testen mittlerweile begegnet ist. Wahrscheinlich haben inzwischen Hunderte von Singles diese Passage in ihre Kontaktanzeige kopiert (Geben Sie das mal bei google ein...).

Ein bißchen mehr Individualität und Kreativität, bitte! Es geht schließlich um den Traumpartner!

Neuer Vertriebsweg für Ostblock-Zigaretten

Der Kundensupport der Singlebörse "in-ist-drin.de" staunte nicht schlecht, als ein weibliches Mitglied massenhaft folgende "FlirtMail" versendete:

"Hallo! Rauchen Sie? :-) Möchten das Geld auf die Zigaretten bedeutend weniger verausgeben? Ich biete die Zigaretten "Marlboro, " Lucky Strike ", "R1", "Winston", "Camel", "LM", "KENT", "Chesterfield", "West", " Slim Sine ", "Slims" an... Oder Sie teilen dass interessant Ihnen mit! Die Zustellung aus Ukraine mit der Post. Sicherheit! Wenn Sie interessiert sind schreiben Sie bitte e-mail: dummy@dummy.ru
Mit freundlichen Grüßen aus Ukraine.
Marina"


Zwei Männer hatten übrigens tatsächlich schon Geld geschickt.
Ob sie wohl jemals zollfreie Ware erhalten haben???

Betrügerischer Verkaufstrick

Im Zuge unserer Singlebörsen-Tests hatten wir bei XXX.de [Name des Portals gelöscht, sonst werden wir wieder verklagt...] ein weibliches Profil namens "dbddhkp28" angelegt. 

Dann meldeten wir uns als Mann unter "dbddhkp27" an und erhielten sogleich eine Einladung in den kostenpflichtigen Chat. Von wem? Dreimal dürfen Sie raten: Von "dbddhkp28"...

Also, unsere "dbddhkp28" hat den "dbddhkp27" sicherlich nicht eingeladen!
Es handelt sich dabei um einen technischen und betrügerischen Trick des Anbieters, um Männer zum Zahlen zu bewegen.

Seien Sie beruhigt: Wenn wir eine Singlebörse so wunderschön entlarven, dann ist sie bei uns definitiv nicht aufgeführt!

Kritikfähigkeit

Die Redaktion von silicon.de nahm sich in ihrer Schmunzel-Ecke unserer Webseite an:

Website schützt Singles vor sich selbst
und anderen Gefahren

... und rät zu "verschiedenen Tätigkeiten in Zweisamkeit"

Wenn man in dieser finsteren Zeit - in der die Feinstaub-Nebel um Heide-Mörder wabern - noch jemandem vertrauen kann, dann Ihnen, Henning Wiechers, Macher von singleboersen-vergleich.de! Denn Sie haben eine Mission: "Singles davor zu schützen, viel Geld und Zeit mit Neppern, Schleppern und Bauernfängern aus der Single-Szene zu verlieren". Sie kleiner Eduard Zimmermann, Sie!

Und es gibt viel zu tun, Sie Möchtegern-Single-TÜV! Schließlich, so haben Sie Ihre Marktchancen hochgerechnet, gibt es 11 Millionen deutsche Singles. Und die wollen Sie natürlich vor Partnervermittlern, Dialer-Fallenstellern und Ukrainerinnen-Schmugglern bewahren. Und bestimmt auch vor Schwarzen Witwen, die online auf Männerfang gehen. Leider nicht vor Meta-Single-Sites.

Sie, Henning Wiechers, wissen jedenfalls eins: "Selbst diejenigen unter uns, die feste Bindungen meiden, um ihrer geliebten Unabhängigkeit zu frönen, brauchen in regelmäßigen Abständen ein sympathisches Gegenüber für verschiedene Tätigkeiten in Zweisamkeit."

Verschiedene Tätigkeiten in Zweisamkeit, in regelmäßigen Abständen, Herr Wiechers? Das kann man auch konkreter sagen. Haben Sie doch in einer Umfrage unter 1025 sympathischen Nutzern Ihres sympathischen Dienstes herausgekitzelt, dass jeder Vierte, der sich via Internet mit einem sympathischen Gegenüber zu einem Blinddate verabredet hatte, mit diesem auch in der Kiste landete. Um danach freilich wieder der "geliebten Unabhängigkeit zu frönen".

Jetzt wird auch klar, Henning Wiechers, warum Sie so wenig Zeit haben. Denn wie schreiben Sie in der Rubrik 'Über uns': "Wir stecken viel Zeit und Mühe in die Tests, um Ihnen die optimalen Singlebörsen empfehlen zu können. Unser Hobby artet in letzter Zeit ganz schön aus, aber bei all unseren Untersuchungen haben wir unglaublich viele lustige Erlebnisse gehabt. Denken Sie nur an die ganzen Blinddates". Ach so!

Das wollten wir Ihnen - kritikfähig wie wir sind - natürlich nicht vorenthalten!
Es sei allerdings angemerkt, dass unsere Bewertungen mittlerweile auf objektiveren Kriterien beruhen als dem Selbsttest. Das ging nämlich so sehr an die Substanz, dass wir mittlerweile froh sind, in einer "geliebten Abhängigkeit" dahinzuvegetieren - ähh -  zu leben.

US-Spezial-Singlebörsen

In unserer Rubrik Spezial-Singlebörsen hat sich ja mittlerweile auch das ein oder andere thematisch sehr spezielle Portal eingefunden, aber das ist natürlich wieder mal nur ein Kindergeburtstag im Vergleich zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten und den Online-Dating-Portalen, die es "drüben" gibt:

- truckerpassions.com: Fernfahrer-Online-Dating
- grapedates.com: Weinkenner-Singlebörse
- hippiepersonals.com: Flower-Power-Kontaktanzeigen
- veggiedate.com: Vegetarier zum Verlieben
- gayharmony.net: für religiöse Schwule

Wir könnten diese Liste beliebig lange fortsetzen, z.B. mit US-Kennlern-Portalen für Militärangehörige, Elite-Uni-Absolventen, Vielflieger, Rothaar-Fetischisten...
Aber man kann's auch übertreiben.

Bitte 1x Russin zur Ansicht

Da wussten wir wirklich nicht, ob wir lachen oder weinen sollten, als uns folgende E-Mail von einem Frank P. erreichte. Wahrscheinlich eher weinen:

"Hallo! Ich hatte bis vor einige Wochen ne Thaifrau von einer Vermittlung bei mir wohnen. Is nicht gutgewesen und war auch ziehmlich teuer. Das hat schon beim kochen angefangen. Voll auf den Magen geschlagen.
Wie komme ich am einfachsten an eine Frau aus Rußland? Die sind weniger nich so anspruchsvoll. Vielleicht klappts ja da besser. Frank P."

Ein Menschheitstraum:
Mann spielt Frau

Anfang 2004, als die Mitglieder von singles.freenet.de noch nicht intensiv von einer Redaktion "beaufsichtigt" wurden, gab es noch eine Menge Wildwuchs.

Unter einigen Männern entbrannte ein richtiger Wettkampf, wem es gelingt, mit einem gefakten Frauenprofil die meisten Zuschriften von Geschlechtsgenossen zu ergattern. Die Ergebnisse wurden natürlich direkt in der Kontaktanzeige veröffentlicht - statt eines Fotos der Screenshot vom Posteingang.
Nach unserem Kenntnisstand gewann "frenchlovekoeln", der es auf 2.110 erhaltene Zuschriften brachte. 

Mittlerweile hat singles.freenet.de allerdings mächtig aufgeräumt.

Zweckheiratsvermittlung

Einer unserer Leser stellte uns per E-Mail folgende Frage:

"Vermitteln Sie Zweckheiraten zwischen Deutschen und Amerikanern? Ich bin derzeit in den USA und suche eine reine Zweckheirat mit einer Deutschen zwecks Aufenthalterlaubnis.
Falls nicht, schlagen Sie mir etwas vor!"

Leider wissen wir nicht mehr genau, was wir da vorgeschlagen haben...

Wie Parship, nur teurer...

Wer leidet am meisten darunter, dass sich mittlerweile 4,6 Millionen Deutsche (Stand 2004) im Internet auf Partnersuche begeben haben?

Natürlich die klassischen Partnervermitter ("Heiratsinstitut Sonnenschein" & Co.),
denn denen laufen die Kunden in Scharen davon.

Der Branche scheint es wirklich schlecht zu gehen: Kürzlich meldete sich bei uns die Chefin von einem der Partnervermittlungs-Verbände und wollte dringend auch ins Internet. Ihre Vorstellungen:

"Dieses Parship fand ich ganz gut. Allerdings würden wir viel höhere Preise nehmen. Wie geht so etwas? Was muss ich tun?"


Tja, gute Frau, lesen Sie einfach den nächsten Abschnitt, da haben wir es erklärt...

P.S.: Hier lesen Sie, wie einige klassische Partnervermittler arbeiten.

Das schnelle Geld mit der eigenen Singlebörse

Wer heutzutage schnell reich werden möchte, muss nicht mehr wie früher unkomfortabel nach Öl bohren oder nach Gold suchen. Es geht viel einfacher und - danke Internet - vom Schreibtisch aus:

- schnell die Adresse
   "peters-mega-singleboerse.de" sichern
   (kostet weniger als 100,-€ pro Jahr)
- eine Fertigsoftware kaufen und dort ein eigenes Logo einbauen
- flott ein paar attraktive Fake-Frauen einrichten
- kostenlose Werbung in irgendwelche Internetforen spammen
   oder - zielgruppengerecht - mit Frauen-Profilen in anderen
   Singlebörsen auf die Jagd gehen: 
   "Du findest mich bei peters-mega-singleboerse-de!"

Wir haben bei ebay zig verschiedene Fertigsoftware-Angebote
gefunden. Mit 199,-€ für eine "brauchbare" Lösung sind Sie dabei.

Risiken und Nebenwirklungen:
- Es könnte Ihnen so gehen wie vielen, vielen anderen auch:
   Sie durchbrechen nie die 100-Mitglieder-Schallmauer.
- Die anderen Singlebörsen, in denen Sie auf Mitgliederjagd gehen,
   verklagen Sie wegen "unlauterem Wettbewerb".
- In den Foren, in denen Sie werben, wird Ihr "Spitzen-Service"
   gnadenlos schlechtgemacht.

Singlebörse vs. Singlebörsen-Vergleich

Rund einmal pro Woche erhalten wir solche E-Mails:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie bitten, meine Kontaktanzeige zu löschen. Da ich mich bei Ihnen nicht eingetragen habe. Mein Ex - Partner hat dieses für mich getan um mir eines auszuwischen. Ich könnte Ihnen nicht mal sagen, unter was ich stehen sollte. Aber meine Festnetznummer ist scheinbar angegeben und ich würde so etwas niemals machen. Es soll unter dem Namen "Justina" zu finden sein. MfG XXX"


Immer wieder möchten irgendwelche Leute von uns, dass wir ihre Kontaktanzeige bei uns löschen. Hallo, aufwachen! Wir sind ein SINGLEBÖRSEN-VERGLEICH und haben einfach nur Seiten, die man lesen kann. Wenn man bei uns auf einen Link klickt, gelangt man zu einer SINGLEBÖRSE. Dort kann man sich anmelden und eine Kontaktanzeige schalten. Und bei der SINGLEBÖRSE, bei der man sich angemeldet hat, muss man sich dann auch wieder abmelden.
Nicht bei uns!

Oder schickt man kaputte Staubsauger mit der Bitte um Reparatur an die Stiftung Warentest??? 

In eigener Sache: Ideenklau

Als wir im Januar 2003 mit singleboersen-vergleich.de an den Start gingen, haben wir echtes Neuland betreten. Vorher gab es in Deutschland nur einige Banner- und Linklisten zum Thema.

Wir waren definitiv die ersten, die sich die Mühe machten, Singlebörsen nächtelang zu testen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.

Wir müssen unsere Sache wirklich gut gemacht haben, denn sie wird unglaublich oft kopiert. Mit "Kopiert" meinen wir übrigens nicht unsere Idee, sondern unsere Testergebnisse.

Die meisten unserer "Konkurrenten" haben ihre Inhalte zu 80% bei uns abgeschrieben und - je nach Geschmack - leicht oder etwas mehr verändert. Mal hier einen Satz, mal da einen Satz...

Da werden von uns erfundene Begriffe verwendetet oder direkt ganze Ergebnistabellen übernommen
(z.B. "flirtboersen-ranking.de").

Als wir im Herbst 2004 www.singleboersen-vergleich.at und www.singleboersen-vergleich.ch ins Leben riefen, dauerte es kaum zwei Wochen, und schon hatten unsere Nachahmer nachgezogen - natürlich wiederum mit unseren Testergebnissen...

Wir freuen uns jedenfalls darüber, dass unsere Tests durch ihre weite Verbreitung "geadelt" werden. Und wir würden uns bei den "Konkurrenten" wirklich ein bißchen mehr Kreativität wünschen!

Und, liebe "Konkurrenz": Durch das einfache Abschreiben bleibt man dumm und gewinnt leider kein Expertenwissen und Verständnis dafür, was da draußen in der Welt der Singlebörsen vor sich geht.

Oder um es mit einem berühmten Zitat zu sagen:

"Wer der Herde hinterherläuft, frisst die Scheiße, nicht das Gras ;-)"

Das Praktische für Sie, liebe Leser:
Sie können sich den Besuch bei unserer "Konkurrenz" sparen,
denn dort werden Sie nicht viel Neues finden...

Update:
Dieser Eintrag stammt aus dem Jahr 2004. Jetzt sind wir schon in 2006 angekommen und zählen insgesamt über 25 Singlebörsen-Vergleich-Nachahmer.
Der einzige, den wir ein wenig schätzen, ist datingjungle.de.

Die erste Kontaktanzeige und die erste Partnervermittlung...

Im Jahre 1727 gab Helen Morrison, eine alte Jungfer, in der Zeitung "Manchester Weekly Journal" die erste dokumentierte Kontaktanzeige auf.

Sie wurde prompt für 4 Wochen ins Irrenhaus gesteckt...

Wenn wir endlich herausgefunden haben, wann die erste Kontaktanzeige im Internet erschienen ist, melden wir es hier natürlich umgehend. Versprochen!

Die erste dokumentierte Partnervermittlung eröffnete Henry Robinson am
29. September 1650 in London unter der Bezeichnung "Office of Addresses and Encounters" (Büro für Adressen und Begegnungen). Sir John Dimly, einer der ersten Kunden, wünschte "einen Vertrag der Ehe mit einer jungen Fau zu schließen".

Das war das alte Zeug...
» Aktuelle Kuriositäten (ab 2008)


Durchaus einen Blick wert!

Spannende Einleitungsartikel für Online-Dating-Neueinsteiger,
die Ihnen den Einstieg in die Materie erleichtern sollen:

» Fremdgehen: Test der wenigen brauchbaren Internet-Agenturen fürs Fremdgehen
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» Partnerbörse gesucht? Die besten Partnerbörsen im Test
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» Sexkontaktanzeige - Test der wenigen aussichtsreichen Portale für Ihre Sexkontaktanzeige

Der Autor:
Henning Wiechers beobachtet seit 2002 die Welt der Singlebörsen und gilt in den Medien als führender Fachmann zum Thema.
Die Test-Kategorie "Singlebörsen-Kuriositäten" aktualisiert er alle 3 Monate.

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