Lustiges
und Trauriges: Kuriositäten aus
der Welt der Singlebörsen
Das Testen von Singlebörsen, das Beantworten von E-Mail-Anfragen und der Blick auf die internationale Online-Dating-Szene, ist wirklich ein Erlebnis. Was einem da so alles über den Weg läuft, geht teilweise auf keine "Kuhhaut" mehr.
Von ungewollter
Komik über Dreistes und Herzzerreißendes bis zu wirklichen
Trauerspielen ist alles dabei.
Staunen Sie mit!
Interessante
Artikel zum Thema:
Wie finde ich
eine kostenlose professionelle Singlebörse?
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Kontaktanzeige
oder Partnervermittlung - was ist besser für mich geeignet?
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"Noch
weiter gehen laut „New Scientist“ die Entwickler von
„Naughty America“ („Unanständiges Amerika“),
indem sie den Cybersex mit Partnerschaftsbörsen
verknüpfen: Abonnenten sollen dann – wie bei beim
herkömmlichen Online-Dating – einen Fragebogen zum
Wunschpartner ausfüllen. Danach könnten erst einmal ihre
Avatare miteinander Sex haben, bevor die beiden echten
Menschen dahinter sich kennenlernen."
Ist
das nicht eine romantische Vorstellung? Wir lassen erst
einmal testweise unsere selbsterdachten Online-Charaktere
aufeinander los, um unsere "Sex-Kompatibilität"
zu testen...
Wetten,
dass Sie keinen einzigen männlichen
Cybersex-Stellvertreter mit weniger als 20cm in der Hose
finden werden? Und wetten, dass die alle stundenlang
duchhalten?
Damen
aufgepasst!
Eine
riesengroße Ausnahme: Wir präsentieren die
"Kontaktanzeige" eines Singles!
Der
hat auf der Suche nach einer Partnerin nämlich gleich ein
ganzes "Kontaktheft" gezeichnet - im Comic-Stil.
Das lässt sich bei FriendScout24 & Co. natürlich
schlecht veröffentlichen. Aber bei uns.
Klicken
Sie auf folgenden Bildern herum:
Fühlen Sie sich
angesprochen?
Den Namen und die
E-Mail-Adresse leiten wir gerne an interessiere Damen
weiter. Einfach per Mail nachfragen unter:
» kritik@singleboersen-vergleich.de
Online-Dating-Kuriositäten
ab jetzt auch auf FlirtXpert.de
Irgendwie
fanden wir es doof, dass so unfassbar witzige und
dämliche Fundstücke auf dieser Unter-Unter-Seite
landen. Darum
haben wir ein eigenes Online-Magazin ins Leben gerufen:
» FlirtXpert
- Online-Magazin für Singles & FlirtXperts
Vorbeischauen
lohnt, versprochen!
Echte
Verzweiflung...
Folgende E-Mail
trudelte in unserer Redaktion ein:
Eher
meetic Administration!
Ich bin meetic.de Mitglied aus 08.2005. Mein Pseudo XXX.
Wohne in Moskau. Heute ich kann nicht auf meetic enter zu
machen. Warum? Dass ist nur fuer Russland oder andere
Grund? Kann ich weiter auf meetic.de chatten und
kontaktieren? Bitte warte Antwort. Auf meetic - ganzes
meines Leben und Freunde. Und heute habe ich alles das
verloren. Dolores
Bevor
die Dame sich umbringt, haben wir über unseren direkten
Draht zu Meetic-Deutschland-Chef Christian Köhler für
Besserung gesorgt!
Bald
Cybersex in Singlebörsen?
Endlich:
"Noch
weiter gehen laut „New Scientist“ die Entwickler von
„Naughty America“ („Unanständiges Amerika“),
indem sie den Cybersex mit Partnerschaftsbörsen
verknüpfen: Abonnenten sollen dann – wie bei beim
herkömmlichen Online-Dating – einen Fragebogen zum
Wunschpartner ausfüllen. Danach könnten erst einmal ihre
Avatare miteinander Sex haben, bevor die beiden echten
Menschen dahinter sich kennenlernen."
Ist
das nicht eine romantische Vorstellung? Wir lassen erst
einmal testweise unsere selbsterdachten Online-Charaktere
aufeinander los, um unsere "Sex-Kompatibilität"
zu testen...
Wetten,
dass Sie keinen einzigen männlichen
Cybersex-Stellvertreter mit weniger als 20cm in der Hose
finden werden? Und wetten, dass die alle stundenlang
duchhalten?
Jetzt
ist es amtlich: Männer sind Schweine!
Webseiten, auf
denen Frauen und Männer nach zukünftigen Partnern
Ausschau halten, gibt es wie Sand am Meer (Wir
berichteten...). Die ehemalige
Kolumnistin Tasha Joseph hat jedoch andere Pläne. Auf
ihrer Webseite "dontdatehimgirl.com"
("Triff-ihn-besser-nicht-Mädchen") werden
Frauen vor bestimmten Männern gewarnt.
Frauen können dort
anonym Profile über Männer anlegen, die sich in ihren
Augen als Reinfall erwiesen haben. Mit dabei sind
ausführliche Beschreibungen, warum frau bestimmte Männer
lieber meiden sollte.
Ein Anwalt aus
Pennsylvania will sich dies nicht bieten lassen. Aus
gegebenem Anlass: Er wird auf der Webseite gleich von drei
Frauen mit unschönen Behauptungen belegt:
- Er soll Geschlechtskrankheiten haben.
- Ein Schürzenjäger sein.
- Ständig schmutzige Kleidung tragen.
Der Gute verklagt
deshalb die Betreiber der Webseite. Besonders
das Ungleichgewicht regt ihn auf: Während Frauen ihre
Beschuldigungen sofort anonym verbreiten dürfen, können
Männer nur ein E-Mail an die Betreiber senden. Die
Warnungen vor dem Anwalt aus Pennsylvania wurden binnen
weniger Monate über 20.000 Mal aufgerufen.
Phishing
for compliments
Wer
schon einmal einen E-Mail-Account hat, dem sind sicher
schon Spam-Mails der sogenannten Nigeria-Connection
untergekommen:
"Hello,
I am king XY from Nigeria. The army pushed me out of my
Palace. Please send $20,000 so I can finance the way back to the
Crown. Then I will give you $1,000,000!"
Das
gibt's jetzt in abgewandelter Form angeblich auch in der
Online-Dating-Welt: Ein Single spricht Sie an und ist
gleich schrecklich verliebt. Nach einigen Mails oder Chats
wird Ihnen ein Treffen vorgeschlagen. Und kurz vorher
kommt dann die windelweich verpackte Abzock-Aktion:
-
"Ich hatte einen schlimmen Unfall und bin leider
nicht krankenversichert.
Bitte hilf mir!"
- "Ich kann die Bahnfahrt nächstes Wochenende nicht
zahlen, da ich meiner
kranken Schwester aushelfen musste. Bitte
leihe mir etwas!"
Das
ist doch mal eine kreative Form der Bettelei, oder?
Schützen kann man sich übrigens ganz einfach. Denken Sie
mal nach...
Prominente
und Online-Dating
Wenn
man der Zeitschrift BUNTE glauben mag, war die
Online-Daterin Claudia K. (44) alias
"einewahnsinnsfrau" (so lautete ihr Profil bei
FriendScout24) ziemlich überrascht, als ihr Blinddate
Jörg alias "marbella" sich beim ersten Treffen
im Kempinski-Hotel als DER Sport-Moderator Jörg Wontorra
entpuppte. Man landete dann wohl auch recht zügig in der
Kiste - aber ersparen wir uns die Details...
Seien
Sie also darauf gefasst, dass sich nicht nur
"Otto-Normal-Singles" im Internet auf
Partnersuche begeben, sondern gerne auch mal echte Stars
und Sternchen! Meist natürlich undercover.
Uns
sind beim Testen während der letzten 3 Jahre nur B-Promis
über den Weg gelaufen, u.a. ein Tennis-Profi, eine
deutsche Meisterin im Judo, eine Radio-Sprecherin und -
sogar mit Bild - jemand aus der 1. Big-Brother-Staffel.
Vielleicht
richten wir ja bald einen Wegweiser ein, wo im Netz gerade
welcher Promi auf der Partner-Pirsch ist. Frei nach Wontis
alter TV-Show "Bitte melde Dich!"...
Realität:
Online-Eheschließung
So
manch einer sucht im Internet nach einem Partner - das
Kennenlernen und alles Weitere findet normalerweise aber
wie schon zu Kaisers Zeiten im echten Leben statt.
Rund
16% derer, die mit jemandem aus dem Internet zusammen
sind, geben an: "Ja, wir haben uns schon
beim Chatten/Mailen ineinander verliebt!"
Wie auch immer das funktionieren mag...
Aber
das, was das ORF hier vermeldet, ist wirklich ein Kracher:
Ein
indonesisches Paar hat nun erstmals in einer
Online-Zeremonie geheiratet - ohne sich jemals zuvor
getroffen zu haben. Das Paar lernte sich nicht nur im
Internet kennen, sondern heiratete auch gleich via Web -
ohne sich jemals zuvor in der realen Welt getroffen zu
haben. Ein muslimischer Geistlicher habe der
Online-Zeremonie am Donnerstag beigewohnt und sie für
rechtmäßig erklärt, berichtete die Braut Rita Sri
Mutiara Dewi. Dewi lernte ihren Zukünftigen, der als
Physiotherapeut in Kalifornien arbeitet, vor einigen
Monaten in einem Internet-Chatroom kennen. Es entwickelte
sich ein regelmäßiger Kontakt per E-Mail und Telefon. Im
November machte der 52-jährige Wiriadi dann den Antrag -
natürlich übers Internet. Jetzt wollen die beiden
einander endlich treffen: Für Februar hat Dewi eine Reise
in die USA geplant.
Das Treffen können
die beiden eigentlich doch auch gleich weglassen, oder?
Echte
Subkultur!
Für
rund ein Jahr führten wir in unserer Rubrik
"Spezial-Singlebörsen" die Seite
"abgefuckt-liebt-dich.de", ein kostenloses
Kontaktanzeigen-Portal der Band "Abgefuckt" mit
rund 10.000 Alternativen, Punks, Skinheads und sonstigen
unkonventionellen Jugend-Subkulturisten in der Datenbank.
Dann
erhielten wir folgende Mail vom Webmaster:
"Bitte löschen
Sie unsere Eintragung. Wir sind mittlerweile bekannter als
wir als Underground-Seite eigentlich sein wollten. Darum
schränken wir unsere Werbungen und Verlinkungen wieder
ein.
X"
Das ist cool! Den
Jungs scheint "mehr Mitglieder = mehr verkaufte
Abgefuckt-Musik = mehr Geld" echt völlig egal zu
sein. Wichtig ist, dass der Underground-Gedanke am Leben
erhalten wird. Wo gibt es denn sowas heutzutage noch?
Stichwort
"Unrechtsbewusstsein"
Ein
Single bezahlte kürzlich sein 3-Monate-Premium-Abonnement
bei einer großen Singlebörse per Bankeinzug. Nachdem der
Betrag wie vereinbart von seinem Konto abgebucht wurde,
wies er seine Bank an, den Geldtransfer doch lieber zu
stornieren.
Die
Singlebörse hakte natürlich nach und erhielt folgende
Begründung:
"Hallo,
eigentlich bin ich nicht mehr an einer Mitgliedschaft bei
Ihnen interessiert.
Und möchte hiermit dann auch kündigen.
Ich habe meine Liebe gefunden und zwar bei Ihnen auf der
Seite,
daher benötige ich die Premium-Mitgliedschaft gar nicht
mehr.
Mit
freundlichen Grüßen,
X"
Tja, das ist
ungefähr so, als würden Sie in einem Restaurant speisen
und dann mit der Begründung die Zeche prellen, Sie seien
ja schließlich schon satt...
Kuhhandel:
Singlebörsen in Indien
Bei
rund 1 Milliarde Einwohnern und über 50 Millionen
Internet-Nutzern ist das Thema "Online-Dating"
an Indien nicht spurlos vorbeigegangen. So weit, so gut -
aber jetzt kommt der Hammer:
Der
indische Single sucht nicht selbst, sondern die Eltern
nehmen die Sache in die Hand und schachern sich ihren
Nachwuchs zu!
Suchkriterien
wie "Hobby" und "Lieblingsbuch" stehen
dabei weniger im Vordergrund - vermittelt wird anhand
knallharter Facts wie Kasten-Zugehörigkeit, sozialer
Status, Einkommen und Ausbildung.
Singlebörsen-Werbung
made in USA
Für
große Singlebörsen ist es ja mittlerweile normal, im
Fernsehen Werbung zu machen. In den USA ist es schon so
normal, dass die Singlebörsen SEHR KRASS im Fernsehen auf
ihre Dienste aufmerksam machen müssen, um überhaupt
aufzufallen.
Besonders
nett fanden wir in diesem Zusammenhang einen Spot namens
"Wine Opener" von dilato.net. Das Ende it
wirklich sehenswert.
Klicken
Sie zum Abspielen einfach rechts auf den Screenshot
(2,5
MB WMV-Datei)!
Stichwort
"Kreativität"
In
unserem Ratgeber-Artikel Eine
gute Kontaktanzeige basteln rege wir an, sich ein paar
Minuten Zeit zu nehmen, um sich einen individuellen
Text für das eigene Inserat auszudenken. Sie finden dort
auch ein paar Beispiele für gelungene Formulierungen,
z.B.:
"Bist Du auch ein kommunikativer und lebensfroher
Mensch? Ich würde mich darauf freuen, Deine Vorstellungen
und Träume zu erfahren, um sie später vielleicht einmal
gemeinsam zu erleben..."
Sie glauben gar nicht, wie oft uns eben dieser Text beim
Testen mittlerweile begegnet ist. Wahrscheinlich haben
inzwischen Hunderte von Singles diese Passage in ihre
Kontaktanzeige kopiert (Geben Sie das mal bei google
ein...).
Ein bißchen mehr Individualität und Kreativität, bitte!
Es geht schließlich um den Traumpartner!
Neuer
Vertriebsweg für Ostblock-Zigaretten
Der Kundensupport
der Singlebörse "in-ist-drin.de" staunte nicht
schlecht, als ein weibliches Mitglied massenhaft folgende
"FlirtMail" versendete:
"Hallo!
Rauchen Sie? :-) Möchten das Geld auf die Zigaretten
bedeutend weniger verausgeben? Ich biete die Zigaretten
"Marlboro, " Lucky Strike ",
"R1", "Winston", "Camel",
"LM", "KENT",
"Chesterfield", "West", " Slim
Sine ", "Slims" an... Oder Sie teilen dass
interessant Ihnen mit! Die Zustellung aus Ukraine mit der
Post. Sicherheit! Wenn Sie interessiert sind schreiben Sie
bitte e-mail: dummy@dummy.ru
Mit freundlichen Grüßen aus Ukraine.
Marina"
Zwei Männer hatten übrigens tatsächlich schon Geld
geschickt.
Ob sie wohl jemals zollfreie Ware erhalten haben???
Betrügerischer
Verkaufstrick
Im Zuge unserer
Singlebörsen-Tests hatten wir bei XXX.de [Name des
Portals gelöscht, sonst werden wir wieder verklagt...]
ein weibliches Profil namens "dbddhkp28"
angelegt.
Dann meldeten wir uns als Mann unter "dbddhkp27"
an und erhielten sogleich eine Einladung in den
kostenpflichtigen Chat. Von wem? Dreimal dürfen Sie
raten: Von "dbddhkp28"...
Also, unsere "dbddhkp28" hat den
"dbddhkp27" sicherlich nicht eingeladen!
Es handelt sich dabei um einen technischen und
betrügerischen Trick des Anbieters, um Männer zum Zahlen
zu bewegen.
Seien Sie beruhigt: Wenn wir eine Singlebörse so
wunderschön entlarven, dann ist sie bei uns definitiv
nicht aufgeführt!
Kritikfähigkeit
Die Redaktion von
silicon.de nahm sich in ihrer Schmunzel-Ecke unserer
Webseite an:
Website
schützt Singles vor sich selbst
und anderen Gefahren
... und rät zu "verschiedenen Tätigkeiten in
Zweisamkeit"
Wenn man in
dieser finsteren Zeit - in der die Feinstaub-Nebel um
Heide-Mörder wabern - noch jemandem vertrauen kann, dann
Ihnen, Henning Wiechers, Macher von
singleboersen-vergleich.de! Denn Sie haben eine Mission:
"Singles davor zu schützen, viel Geld und Zeit mit
Neppern, Schleppern und Bauernfängern aus der
Single-Szene zu verlieren". Sie kleiner Eduard
Zimmermann, Sie!
Und es gibt viel
zu tun, Sie Möchtegern-Single-TÜV! Schließlich, so
haben Sie Ihre Marktchancen hochgerechnet, gibt es 11
Millionen deutsche Singles. Und die wollen Sie natürlich
vor Partnervermittlern, Dialer-Fallenstellern und
Ukrainerinnen-Schmugglern bewahren. Und bestimmt auch vor
Schwarzen Witwen, die online auf Männerfang gehen. Leider
nicht vor Meta-Single-Sites.
Sie, Henning
Wiechers, wissen jedenfalls eins: "Selbst diejenigen
unter uns, die feste Bindungen meiden, um ihrer geliebten
Unabhängigkeit zu frönen, brauchen in regelmäßigen
Abständen ein sympathisches Gegenüber für verschiedene
Tätigkeiten in Zweisamkeit."
Verschiedene
Tätigkeiten in Zweisamkeit, in regelmäßigen Abständen,
Herr Wiechers? Das kann man auch konkreter sagen. Haben
Sie doch in einer Umfrage unter 1025 sympathischen Nutzern
Ihres sympathischen Dienstes herausgekitzelt, dass jeder
Vierte, der sich via Internet mit einem sympathischen
Gegenüber zu einem Blinddate verabredet hatte, mit diesem
auch in der Kiste landete. Um danach freilich wieder der
"geliebten Unabhängigkeit zu frönen".
Jetzt wird auch
klar, Henning Wiechers, warum Sie so wenig Zeit haben.
Denn wie schreiben Sie in der Rubrik 'Über uns':
"Wir stecken viel Zeit und Mühe in die Tests, um
Ihnen die optimalen Singlebörsen empfehlen zu können.
Unser Hobby artet in letzter Zeit ganz schön aus, aber
bei all unseren Untersuchungen haben wir unglaublich viele
lustige Erlebnisse gehabt. Denken Sie nur an die ganzen
Blinddates". Ach so!
Das wollten wir
Ihnen - kritikfähig wie wir sind - natürlich nicht
vorenthalten!
Es sei allerdings angemerkt, dass unsere Bewertungen
mittlerweile auf objektiveren Kriterien beruhen als dem
Selbsttest. Das ging nämlich so sehr an die Substanz,
dass wir mittlerweile froh sind, in einer "geliebten
Abhängigkeit" dahinzuvegetieren - ähh - zu
leben.
US-Spezial-Singlebörsen
In
unserer Rubrik Spezial-Singlebörsen
hat sich ja mittlerweile auch das ein oder andere
thematisch sehr spezielle Portal eingefunden, aber
das ist natürlich wieder mal nur ein Kindergeburtstag im
Vergleich zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten und den
Online-Dating-Portalen, die es "drüben" gibt:
-
truckerpassions.com: Fernfahrer-Online-Dating
- grapedates.com: Weinkenner-Singlebörse
- hippiepersonals.com: Flower-Power-Kontaktanzeigen
- veggiedate.com: Vegetarier zum Verlieben
- gayharmony.net: für religiöse Schwule
Wir könnten diese
Liste beliebig lange fortsetzen, z.B. mit
US-Kennlern-Portalen für Militärangehörige,
Elite-Uni-Absolventen, Vielflieger,
Rothaar-Fetischisten...
Aber man kann's auch übertreiben.
Bitte
1x Russin zur Ansicht
Da wussten wir
wirklich nicht, ob wir lachen oder weinen sollten, als uns
folgende E-Mail von einem Frank P. erreichte.
Wahrscheinlich eher weinen:
"Hallo! Ich hatte
bis vor einige Wochen ne Thaifrau von einer Vermittlung
bei mir wohnen. Is nicht gutgewesen und war auch ziehmlich
teuer. Das hat schon beim kochen angefangen. Voll auf den
Magen geschlagen.
Wie komme ich am einfachsten an eine Frau aus Rußland?
Die sind weniger nich so anspruchsvoll. Vielleicht klappts
ja da besser. Frank P."
Ein
Menschheitstraum:
Mann spielt Frau
Anfang 2004, als
die Mitglieder von singles.freenet.de noch nicht intensiv
von einer Redaktion "beaufsichtigt" wurden, gab
es noch eine Menge Wildwuchs.
Unter einigen Männern entbrannte ein richtiger Wettkampf,
wem es gelingt, mit einem gefakten Frauenprofil die
meisten Zuschriften von Geschlechtsgenossen zu ergattern.
Die Ergebnisse wurden natürlich direkt in der
Kontaktanzeige veröffentlicht - statt eines Fotos der
Screenshot vom Posteingang.
Nach unserem Kenntnisstand gewann
"frenchlovekoeln", der es auf 2.110 erhaltene
Zuschriften brachte.
Mittlerweile hat singles.freenet.de allerdings mächtig
aufgeräumt.
Zweckheiratsvermittlung
Einer unserer Leser
stellte uns per E-Mail folgende Frage:
"Vermitteln
Sie Zweckheiraten zwischen Deutschen und Amerikanern? Ich
bin derzeit in den USA und suche eine reine Zweckheirat
mit einer Deutschen zwecks Aufenthalterlaubnis.
Falls nicht, schlagen Sie mir etwas vor!"
Leider wissen wir nicht mehr genau, was wir da
vorgeschlagen haben...
Wie
Parship, nur teurer...
Wer leidet am
meisten darunter, dass sich mittlerweile 4,6 Millionen
Deutsche (Stand 2004) im Internet auf Partnersuche begeben
haben?
Natürlich die klassischen Partnervermitter
("Heiratsinstitut Sonnenschein" & Co.),
denn denen laufen die Kunden in Scharen davon.
Der Branche scheint es wirklich schlecht zu gehen:
Kürzlich meldete sich bei uns die Chefin von einem der
Partnervermittlungs-Verbände und wollte dringend auch ins
Internet. Ihre Vorstellungen:
"Dieses Parship fand ich ganz gut. Allerdings würden
wir viel höhere Preise nehmen. Wie geht so etwas? Was
muss ich tun?"
Tja, gute Frau, lesen Sie einfach den nächsten Abschnitt,
da haben wir es erklärt...
Wer heutzutage
schnell reich werden möchte, muss nicht mehr wie früher
unkomfortabel nach Öl bohren oder nach Gold suchen. Es
geht viel einfacher und - danke Internet - vom
Schreibtisch aus:
- schnell die Adresse
"peters-mega-singleboerse.de"
sichern
(kostet weniger als 100,-€ pro Jahr)
- eine Fertigsoftware kaufen und dort ein eigenes Logo
einbauen
- flott ein paar attraktive Fake-Frauen einrichten
- kostenlose Werbung in irgendwelche Internetforen spammen
oder - zielgruppengerecht - mit
Frauen-Profilen in anderen
Singlebörsen auf die Jagd gehen:
"Du findest mich bei
peters-mega-singleboerse-de!"
Wir haben bei ebay zig verschiedene
Fertigsoftware-Angebote
gefunden. Mit 199,-€ für eine "brauchbare"
Lösung sind Sie dabei.
Risiken und Nebenwirklungen:
- Es könnte Ihnen so gehen wie vielen, vielen anderen
auch:
Sie durchbrechen nie die
100-Mitglieder-Schallmauer.
- Die anderen Singlebörsen, in denen Sie auf
Mitgliederjagd gehen,
verklagen Sie wegen "unlauterem
Wettbewerb".
- In den Foren, in denen Sie werben, wird Ihr
"Spitzen-Service"
gnadenlos schlechtgemacht.
Singlebörse
vs. Singlebörsen-Vergleich
Rund einmal pro
Woche erhalten wir solche E-Mails:
"Sehr geehrte
Damen und Herren,
ich möchte Sie bitten, meine Kontaktanzeige zu löschen.
Da ich mich bei Ihnen nicht eingetragen habe. Mein Ex -
Partner hat dieses für mich getan um mir eines
auszuwischen. Ich könnte Ihnen nicht mal sagen, unter was
ich stehen sollte. Aber meine Festnetznummer ist scheinbar
angegeben und ich würde so etwas niemals machen. Es soll
unter dem Namen "Justina" zu finden sein. MfG
XXX"
Immer wieder möchten irgendwelche Leute von uns, dass wir
ihre Kontaktanzeige bei uns löschen. Hallo, aufwachen!
Wir sind ein SINGLEBÖRSEN-VERGLEICH und haben einfach nur
Seiten, die man lesen kann. Wenn man bei uns auf einen
Link klickt, gelangt man zu einer SINGLEBÖRSE. Dort kann
man sich anmelden und eine Kontaktanzeige schalten. Und
bei der SINGLEBÖRSE, bei der man sich angemeldet hat, muss
man sich dann auch wieder abmelden.
Nicht bei uns!
Oder schickt man kaputte Staubsauger mit der Bitte um
Reparatur an die Stiftung Warentest???
In
eigener Sache: Ideenklau
Als wir im Januar
2003 mit singleboersen-vergleich.de an den Start gingen,
haben wir echtes Neuland betreten. Vorher gab es in
Deutschland nur einige Banner- und Linklisten zum Thema.
Wir waren definitiv die ersten, die sich die Mühe
machten, Singlebörsen nächtelang zu testen und die
Ergebnisse zu veröffentlichen.
Wir müssen unsere Sache wirklich gut gemacht haben, denn
sie wird unglaublich oft kopiert. Mit "Kopiert"
meinen wir übrigens nicht unsere Idee, sondern unsere
Testergebnisse.
Die meisten unserer "Konkurrenten" haben ihre
Inhalte zu 80% bei uns abgeschrieben und - je nach
Geschmack - leicht oder etwas mehr verändert. Mal hier
einen Satz, mal da einen Satz...
Da werden von uns erfundene Begriffe verwendetet oder direkt ganze
Ergebnistabellen übernommen
(z.B.
"flirtboersen-ranking.de").
Wir freuen uns jedenfalls darüber, dass unsere Tests
durch ihre weite Verbreitung "geadelt" werden.
Und wir würden uns bei den "Konkurrenten"
wirklich ein bißchen mehr Kreativität wünschen!
Und, liebe "Konkurrenz": Durch das einfache
Abschreiben bleibt man dumm und gewinnt leider kein
Expertenwissen und Verständnis dafür, was da draußen in
der Welt der Singlebörsen vor sich geht.
Oder um es mit einem berühmten Zitat zu sagen:
"Wer der Herde hinterherläuft, frisst die Scheiße,
nicht das Gras ;-)"
Das Praktische für Sie, liebe Leser:
Sie können sich den Besuch bei unserer
"Konkurrenz" sparen,
denn dort werden Sie nicht viel Neues finden...
Update:
Dieser Eintrag stammt aus dem Jahr 2004. Jetzt sind wir
schon in 2006 angekommen und zählen insgesamt über 25
Singlebörsen-Vergleich-Nachahmer.
Der einzige, den wir ein wenig schätzen, ist
datingjungle.de.
Die
erste Kontaktanzeige und die erste Partnervermittlung...
Im
Jahre 1727 gab Helen Morrison, eine alte Jungfer, in der
Zeitung "Manchester Weekly Journal" die erste
dokumentierte Kontaktanzeige auf.
Sie
wurde prompt für 4 Wochen ins Irrenhaus gesteckt...
Wenn
wir endlich herausgefunden haben, wann die erste
Kontaktanzeige im Internet erschienen ist, melden wir es
hier natürlich umgehend. Versprochen!
Die
erste dokumentierte Partnervermittlung eröffnete Henry
Robinson am
29. September 1650 in London unter der Bezeichnung
"Office of Addresses and Encounters" (Büro für
Adressen und Begegnungen). Sir John Dimly, einer der
ersten Kunden, wünschte "einen Vertrag der Ehe mit
einer jungen Fau zu schließen".
Der Autor: Henning Wiechers beobachtet seit 2002 die Welt der Singlebörsen und gilt in den Medien als führender Fachmann zum Thema.
Die Test-Kategorie "Singlebörsen-Kuriositäten" aktualisiert er alle 3 Monate.