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Aktualisiert: August 2017

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Im Bann des Flirtportals:
Wenn Online-Dating zur Sucht wird...

Eigentlich hat das ganze Unterfangen doch ein höheres Ziel, sollte man meinen: Wer sich über Flirt-Apps oder eine Singlebörse auf Partnersuche begibt, will wen finden - sei es zum Fremdgehen, sei es für eine Nacht, sei es fürs Leben. Und wer glücklich fündig geworden ist,legt in der Regel nach angemessener Zeit sein Dating-Profil auf Eis, schon des Anstands und der Fairness halber.

Ein Beitrag von Pamela Moucha

Pamela Moucha ist Dating-Expertin, Pressesprecherin und Redakteurin bei Singleboersen-Vergleich.de. Wenn sie gefragt wird, wo sie arbeitet, sagt sie immer mit liebevollem Unterton, "bei der Stiftung Warentest der Datingbranche".

» Mehr Beiträge von Pamela Moucha

Was aber, wenn man nicht mehr davon lassen kann? Wenn man auf den Kick fürs Selbstbewusstsein, den jedes klargemachte Date einem gibt, einfach nicht verzichten will?

Online-Dating-Sucht:
Hilfe, ich bin ein Dating-Junkie

Mein Nachbar Marcus ist 46, hochgewachsen und gutaussehend und aufgrund seiner Lebenssituation Dauersingle. Er weiß, was es heißt, süchtig nach Online-Flirts zu sein. Als wir jüngst beim gemeinsamen Unkrautjäten im Garten ins Plaudern kamen, hat er mir nach dem zweiten Bier einen Blick hinter die Kulissen gestattet.

Er ist jetzt seit über 8 Jahren auf Flirtkurs im Netz unterwegs. Marcus bezeichnet sich selbst als "Dating-Junkie" und meint das inzwischen keineswegs mehr nur positiv.

Angefangen hat es damit, dass er nach dem letzten Beziehungs-Aus einfach mal schauen wollte, "was so geht im Internet". Die typischen Anfängerfehler ließen ihn zuerst eine Reihe von Körben kassieren, dann aber hatte er schließlich den Dreh raus. "Du glaubst gar nicht, wie es mich geflasht hat, als mir das erste Mädel zurückgeschrieben hat. Oder wenn mir eine attraktive Frau ein Kompliment machte."

Online-Dating-Sucht:
Digitale Dates als Droge fürs Ego

Weitere Highlights fürs Hochgefühl folgten - bei jedem Online-Flirt, aus dem ein Date wurde, bei jedem Date, auf das ein zweites Date folgte und erst recht, wenn er merkte, dass sich eine Frau in ihn verguckt hatte. Die Erfolgserlebnisse haben ihm anfangs einfach nur gut getan hat, sie wurden dann aber immer wichtiger für sein Ego. Dabei sei es ihm nie darum gegangen, möglichst viele Frauen flachzulegen, da will Marcus nicht missverstanden werden.

Wenn Online-Dating zur Sucht wird
Wenn Online-Dating zur Sucht wird ...
(Zum Vergrößern anklicken)

"Ich führe keine Strichliste und hab auch meine Dates nie gezählt", verteidigt er seine bizarre Sucht. Aber ein Tag, ohne dass er seine diversen Profile auf Flirtportalen und Dating Apps checkt, sei inzwischen nicht mehr vorstellbar. Genau so wenig, wie eine neue Beziehung. Denn dann müsste er ja seiner Sucht abschwören. Dabei ist Marcus ein recht reflektierter Junkie: Die immer neue Bestätigung tröste ihn auch über das Älterwerden hinweg, selbst wenn er in letzter Konsequenz beim Online-Dating ganz schön einsam geworden sei.

Die besten Datingportale im Web:

1.
LoveScout24 DE


2.
Zoosk.com


3.
Zweisam.de

Online-Dating-Sucht:
Alles eine Frage der Dosis

Nun fragt man sich natürlich, wie und warum Online-Dating, das doch per se darauf abzielt, neue Liebes- und Lebensbeziehungen zu stiften, mit seinen süchtigen Langzeitsingles genau das Gegenteil hervorbringt. Und wie es passieren kann, dass die digitalen Flirts zum Selbstläufer werden. Ein "normales" Maß an Spaß bei der Sache ist schließlich wünschenswert. Dazu gehört es auch, seinen "Marktwert" zu testen, verschiedene Methoden beim Kontakten auszuprobieren und ganz locker eine Reihe netter Dates zu verabreden.

Problematisch wird es allerdings, wenn man das eigentliche Ziel der Partnersuche zunehmend aus den Augen verliert und Online-Dating nur noch zum Selbstzweck betreibt. Paarforscher sehen eine latente "Suchtgefahr" etwa für Singles gegeben, die gerade erst eine schmerzhafte Trennung hinter sich haben und eigentlich noch gar nicht in der Lage sind, sich schon wieder auf eine neue Beziehung einzulassen. Ihnen dient der Flirt im Netz oft als perfekte Medizin, um sich von Verlassenheitsgefühlen und Trennungsfrust abzulenken.

Dating-Junkie
Dating-Apps liefern frische Frauen quasi wie am Fließband,
da gerät so manch einer richtig in Flirtrausch.

Online-Dating-Sucht:
Auch das System macht süchtig

Ein gewisses Suchtpotenzial beim Online-Dating ist system-immament. In begrenztem Maße verleiten Flirt-Apps mit ihrem oberflächlichen Wisch & Weg-Prinzip zu einer leistungsorientierten Konsumhaltung. Fotos mit posenden Date-Aspiranten ziehen in schneller Folge an unserem Auge vorbei, potenzielle Flirtpartner werden im Akkordtempo begutachtet und gefiltert. Die Gefahr der Übersättigung (nicht nur des Auges) ist da geradezu vorprogrammiert.

Das Überangebot an Kandidaten, das sich Singles auf Datingplattformen bietet, verlockt außerdem zu einer entsprechenden Anspruchshaltung, nach dem Motto: "Lieber nicht festlegen, es könnte ja noch was Besseres kommen." Der Schritt zur Online-Dating-Sucht ist da oft nur noch ein kleiner.

Der Mingle (eine Wortschöpfung aus mixed + single) ist geradezu ein Prototyp für die kultivierte Online-Dating-Sucht: der Single, der sich immer nur ganz lose und ein bisschen festlegen will, nach außen hin aber ganz klar als Single, sprich: stets offen für Flirtgeschichten in Erscheinung tritt. (Neugierig auf den Mingle? Hier gibt's den ultimativen Selbsttest: Wie viel Mingle steckt in mir?...)

Online-Dating-Sucht:
"Beziehungsneurotiker" oder "Fremdgänger"?

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Globalwebindex bestätigen den beobachteten Trend: 42 Prozent aller Nutzer der Dating-App Tinder sind gebunden, 30 Prozent von ihnen sogar verheiratet ... und trotzdem auf digitalen Freiersfüßen unterwegs. Die App hat den Ruf, eine schnelle Kuppelmaschine für lockere Geschichten und One-Night-Stands zu sein. Dass sie von den Liierten eher als "Social Discovery Plattform" genutzt werde, darf wohl als fromme Lüge gelten.


Was Männer und Frauen auf Dating-Portalen suchen
auch wenn sie (noch) nicht süchtig danach sind...

Also alles Datingsüchtige im Frühstadium, auf die man bei Tinder, Lovoo, Badoo & Co trifft? Und wenn schon - keine Panik. Am Rande dieses Schreckensszenarios tut sich immerhin sogleich auch eine verlockende Marktlücke auf: Entzugskliniken zur resozialisierenden Behandlung von Online-Dating-Sucht-Betroffenen - vielleicht irgendwann sogar als Kassenleistung?


Der Artikel "Online-Dating-Sucht" erscheint als Beitrag im Trendy Single Magazin (Printausgabe Juni 2015).




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