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in den Printmedien - Archiv 2003/2004: |
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Aus: Die Welt, 29.11.2004:
Der Traumpartner ist nur einen Mausklick entfernt
Immer mehr Deutsche gehen im Internet auf Kontaktsuche - Bei virtuellen Single-Börsen gibt es große Preisunterschiede
Berlin - Anstatt sich abends in Schale zu schmeißen und von Bar zu Bar ziehen, machen sich viele einen gemütlichen Abend in den eigenen vier Wänden. Geflirtet werden kann schließlich auch von zu Hause aus - ganz bequem im Internet. Immer mehr lassen sich von der Werbung von Kontaktseiten wie Neu.de, Parship oder Friendscout24 sowie positiven Erfahrungen aus dem Freundeskreis inspirieren und gehen im World Wide Web auf die Pirsch. Kein anderer Bereich wächst dort derzeit so stark wie die Seiten, in denen Partner, Freunde, Mann oder Frau für ein erotisches Abenteuer oder tatsächlich die große Liebe fürs Leben gesucht werden. Schätzungsweise drei Millionen Deutsche tummeln sich bereits heute auf dem virtuellen Kontaktmarkt. Im Jahr 2000 waren es gerade einmal 250 000. Das Internet ist für die Partnersuche salonfähig geworden. Vorbei sind die Zeiten, in denen man fast mitleidige Blicke erntete, wenn man sich als Mitglied einer Online-Singlebörse outete. Im Gegenteil: Das Internet belegt heute nach einer Emnid-Studie den dritten Platz der wichtigsten Kennenlern-Plätze - gleich hinter Arbeitsplatz und Freundeskreis.
Sehr zur Freude der Betreiber von Single-Börsen, Partnervermittlungen, Seitensprung- und Blind-Date-Agenturen boomt das Geschäft. Denn in keinem anderen Bereich zahlen die Internet-Nutzer ähnlich bereitwillig. Studien zufolge setzt der westeuropäische Markt der Online-Partnervermittlung in diesem Jahr rund 40 Mio. Euro um. Im Jahr 2007 sollen es 117 Mio. Euro sein. Dem Suchenden selbst fällt angesichts des üppigen virtuellen Angebots der Überblick schwer. Hat er doch die Auswahl unter rund 2500 deutschsprachige Kontaktbörsen-Seiten.
"Darunter sind zudem auch viele schwarze Schafe zu finden", warnt Henning Wiechers, Leiter des Service-Portals "Singlebörsen-Vergleich." Bevor Mann oder Frau sich in den virtuellen Kupplermarkt stürzt, sollten daher einige Punkte beachtet werden (siehe unten).
Seriöse Singlebörsen, die vollkommen kostenlos sind, sind im Netz leider kaum zu finden. Denn um am hart umkämpften Markt bestehen und Seriosität wahren zu können, investieren viele Betreiber Zeit und Geld in Sicherheit, Technologie und Personal. Die Datenbank muß gepflegt, Anmeldungen müssen überprüft werden.
"Nur so kann Seriosität garantiert werden", weiß Wiechers. Dating Café überprüft beispielsweise jede neue Anmeldung auf ihre Richtigkeit. Sprich: ob die gemachten Angaben mit der realen Person übereinstimmen und sich nicht ein Mann als Single-Frau ausgibt.
Auf dem deutschen Markt tummelt sich das Gros der einsamen Herzen in Kontaktbörsen wie Friendscout24 oder Yahoo Dating. Auf diesen Seiten wird die komplette Palette zwischenmenschlicher Beziehungen abgedeckt. Gefunden werden kann hier die Liebe fürs Leben, ein Tennispartner, eine Reisebegleitung oder aber ein kleiner Flirt.
"Bei Kontaktbörsen geht es vor allem darum, Kontakte zu knüpfen, zu flirten und Spaß zu haben", sagt Wiechers. Wer ernsthaft in einer der vielen Börsen auf die Suche gehen will, muß sich zunächst mit einem erdachten Nickname (Phantasienamen) und Paßwort anmelden. Dann können ein Foto und ein persönliches Profil hinterlegt werden. Dieser Service ist meist noch kostenlos. Nur wer mit anderen Leuten in Kontakt treten will, wird zur Kasse gebeten. Der Beitrag für ein einmonatiges Abo in einer Kontaktbörse schwankt in unserem Vergleich zwischen 9,90 Euro (Dating Café) und 24,95 Euro (Meetic). Dabei ähneln sich im Prinzip die Leistungen der einzelnen Anbieter. Unterschiede gibt es lediglich bei der Zahl der registrierten Nutzer und bei der Klientel, die sich auf den Seiten austobt.
Wer ernsthaft den Bund fürs Leben sucht, ist bei Online-Partnervermittlungen besser aufgehoben. Diese sind zwar deutlich teurer als Kontaktbörsen wie Friendscout24 oder iLove. Dafür wird Diskretion garantiert und einiges an Service geboten. Zu Beginn muß beispielsweise bei Parship oder be2 ein Fragebogen ausgefüllt werden. Daraufhin wird ein umfangreiches Persönlichkeitsprofil erstellt, das mit anderen in der Datenbank abgeglichen wird. Der Kunde bekommt eine handverlesene Auswahl möglicher Partner, die ähnliche Interessen haben.
"Bei Partnervermittlungen müssen die Singles nicht eigenhändig im Netz auf die Suche gehen", zeigt Wiechers einen der Vorzüge auf. "Pauschal läßt sich sagen, daß unscheinbare Leute bei Partnervermittlungen größere Erfolgsaussichten haben." Denn hier lernt man zunächst die inneren Werte des anderen kennen und häufig werden erst später Fotos ausgetauscht.
"Bei Kontaktbörsen haben hingegen vor allem diejenigen Chancen, die ein repräsentatives Bild von sich im Netz stehen haben", so Single-Börsen-Experte Wiechers. Schließlich werden Kontaktanzeigen mit Bild acht- bis zehnmal häufiger gelesen.
Neben den großen Singlebörsen und Partnervermittlungen finden sich auch Nischenkontaktbörsen im Netz. So können unter www.moms-dads-kids.de alleinerziehende Väter und Mütter auf Partnersuche gehen. Hier liegt die Erfolgsquote nach Angaben der Betreiberin Irene Hübner bei immerhin 35 Prozent. Unter www.landflirt.de finden sich Leute, die auf dem Land leben, unter www.grosseleute.de etwas größere Männer und Frauen. Wer eher unverbindliche Blinddates bevorzugt, wird beispielsweise bei www.dinner-for-fun.de fündig, wo sich mehrere Männer und Frauen zum Abendessen treffen. Die einmalige Anmeldegebühr beträgt 115 Euro, das Abendessen schlägt dann mit 55 Euro zu Buche. Günstiger kommt da die Bar-Tour für 20 Euro an der auch Nicht-Mitglieder gegen einen Aufpreis von fünf Euro teilnehmen können.
Aber wie groß ist überhaupt die Chance, im Netz tatsächlich den Partner fürs Leben zu finden? Laut einer Studie der Universität Zürich liegt die Erfolgsquote für eine feste Liebesbeziehung bei 26 Prozent. Nicht gerade üppig. Also sollte man sich doch hin und wieder herausputzen und ausgehen - auch wenn das Wetter zur Zeit eher zum ruhigen Abend mit einer Tasse Tee vor dem Computer einlädt.
"Auf keinen Fall sollte man sich zu Hause einschließen und nur noch im Internet auf Partnersuche gehen", rät Wiechers. Schließlich ist das World Wide Web lediglich eine - wenn auch inzwischen nicht mehr ganz so unbedeutende - Möglichkeit, Bekanntschaften zu machen und mit etwas Glück die Liebe fürs Leben zu finden.
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Aus: Spiegel Online,
27.11.2004:

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Aus: hörzu, 19.11.2004:

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Aus: Guter Rat, Ausgabe
November 2004:

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Aus: Hamburger Abendblatt,
30.10.2004:
Online-Dating-Durchblick:
Nur noch mit Hilfe möglich.
[...]
Durchblick auf dem Markt
verspricht www.singleboersen-vergleich.de.
Hier beurteilen Kunden den Sinn und Nutzen bestimmter Anbieter
und erklären die Unterschiede. Mit Bewertungen und Profilen.
[...]
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Aus: kulturküche, 08.10.2004:
Flucht aus dem goldenen
Käfig
Soziologen und
Psychologen ergründen den Seitensprung. Fast die Hälfte der
Deutschen soll neben ihrer Beziehung eine Affäre haben, für
„Seitensprung-Agenturen“ ist das Fremdgehen sogar
Arbeitsgrundlage. Ein Seitenblick in eine moralische Grauzone.
[...]
Trotz ihrer offenherzigen
Angebote wirkt Rosalinde Grubers Agentur schon fast altmodisch
in einer Branche, die ihr Gesicht in den letzten Jahren
grundlegend verändert hat . Ihre Webseite ist nur ein
Aushängeschild, aber im Internet geht es mittlerweile auch
anders, in vielerlei Hinsicht billiger zu. Die Faustregel nach
Henning Wiechers: „Bezahlt wird da wie für einen Diskobesuch“.
Der eloquente Gummersbacher mit Wirtschaftsinformatikdiplom in
der Tasche betreibt die Internetseite
singleboersen-vergleich.de, so etwas wie eine Stiftung
Wartentest für Online-Dating und Seitensprung-Agenturen im
Internet. Alle Seiten, auf denen Sex versprochen wird, sind
Magneten für das Internet-Publikum. Auch die
Seitensprung-Agenturen im Internet hätten sich zunächst aus
„schweinischen Kontaktseiten“ entwickelt.. Die Vorstellungen
der User sind auch hier oft utopisch: „Wenn ich mein Geld
zahle, kann ich gleich loslegen“, so die oft gehegte Meinung.
Aber die seriösen Seitensprungagenturen böten nur einen
weiteren „Kennenlernpunkt“, an dem Männer genauso abblitzen
können wie früher in der Disco. Seit 2001 gäbe es unter den
vielen schwarzen Schafen auch ernsthafte Firmen - Profi-Helfer
beim Seitensprung. Vor wenigen Monaten haben Wiechers und sein
Team die aktuellen Angebote untersucht. Über zwanzig Seiten „mit
Brüsten dran“ fielen sofort durch, nur drei Seiten erschienen
ihnen empfehlenswert, darunter auch der eindeutig erkennbare
Service „meet2cheat“. Getestet wurde die „Seriosität“
der Angebote über die Geschäftsbedingungen, ihre Aufmachung
und den Umfang der Selbstdarstellung von willigen
Seitenspringern. Und natürlich auch über die Angebote auf die
Steckbriefe der Tester. Auf die erfundenen Profile mit dem
sportlich-adretten Foto des 30-jährigen Firmenchefs antworteten
„schon mal zehn Russinnen am Tag“, die dann allerdings
höfliche Absagen bekamen. „Wir sehen unsere Tests
marktwirtschaftlich.“ Die Nachfrage bestimme sein Angebot, und
seine Vergleichsseite schaffe Orientierung im Dickicht der
Netzerotik.
Online-Boom mit Erotik
Denn Online-Dating hat in
den vergangenen Jahren einen Riesen-Boom erlebt. 7,5 Millionen
deutschsprachige Kontaktanzeigen stehen derzeit nach Wiechers
Hochrechnungen im Internet, viele davon sind allerdings mehrfach
geschaltet. Bei Kontaktbörsen und Partnervermittlungen haben
sich 2003 das Anzeigenvolumen und der Umsatz verdoppelt. „Es
herrscht Goldgräberstimmung“ – auch bei den Internetseiten,
die sich auf das Fremdgehen spezialisiert haben. Und deren
Erfolg bringt die traditionellen Partnervermittlungsagenturen
und auch die Münchner Seitensprung-Agentur in Nöte. 40 Prozent
weniger Umsatz habe sie zuletzt gemacht, sagt Rosalinde Gruber.
Nach ihrer Einschätzung ist dafür aber nicht das Internet,
sondern vor allem die Wirtschaftsflaute verantwortlich. Denn
viele ihre Kunden hätten mit virtuellen Flirts schlechte
Erfahrungen gemacht. „Alles, was am Telefon oder im Internet
vermittelt wird, ist unseriös. Natürlich kann man mehr Frauen
kennen lernen, aber ein Verheirateter hat doch gar nicht die
Zeit dafür, sich blind mit fünf Mädchen zu treffen.“
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Das
sieht Tester Wiechers freilich ganz anders. Jede gute
Internetseite schlage die kleine Kartei von
Privatagenturen um Längen, und die Leute sparen auch noch
Geld. Aber natürlich seien auch die Zielgruppen
unterschiedlich. Denn nicht jeder vermeintliche Fremdgeher
im Internet ist wirklich gebunden, und die Liebeshungrigen
älteren Semesters suchen vor allem auch mehr Beratung.
Diese kann allerdings auch Wiechers liefern. Sein
Singlebörsen-Vergleich bietet Tipps zum Kennenlernen. „Sexuell
forderndes Auftreten bei Blind Dates“, schlampige
Kleidung und Haare beim ersten Treffen sind demnach
völlig Tabu. |
Und auch dafür, dass der
Treuebruch nicht auffliegt, hält Henning Wiechers noch Tipps
parat: zum „Seitensprung-Umfeld“, zum Verhalten gegenüber
dem festen und dem Affärenpartner, zum „Vermeiden und
Verwischen von Spuren“. „Das Vertuschen hat eine soziale
Funktion“, rechtfertigt sich Wiechers, „wir helfen den
Leuten, damit sie ihr Glück finden, und dabei nicht noch mehr
Beziehungen in die Brüche gehen.“
Seitensprung – eine
gesellschaftliche Realität
Mag die Einschätzung des
Fachmanns aus Gummersbach auch etwas augenzwinkernd gemeint
sein, am Ende fehlt der Geschichte vom Seitensprung die Moral.
„Das gab es schon immer. Beim Karneval trugen die Menschen ja
auch ihre Masken, um sich in der Anonymität auszuleben. Heut
gibt es vielleicht mehr Freiheiten.“ Und das Thema wird
zunehmend öffentlicher abgehandelt. Der US-Psychologe David
Schmitt präsentierte kürzlich die Ergebnisse der bislang
größten Fremdgeher-Studie mit 16.000 Befragten. Für ihn ist
der Seitensprung eine gesellschaftliche Realität, der
althergebrachten Sitten zum Trotz. Seine
evolutionspsychologischen Theorien erregten lautstarke Kritik in
der Wissenschaftswelt. Stark vereinfacht lassen sich seine
Schlussfolgerungen auf eine kurze Formel bringen: Fremdgehen
liegt in den Genen. In einer deutschen Jugendzeitschrift ließ
er sich zitieren: „Seitensprünge sind nicht nur normal. Sie
sind auch gesund.“
Die konkrete Entscheidung
dafür oder dagegen wird nicht ganz so leicht fallen. Der
großen Beliebigkeit stehen ihre Konsequenzen entgegen, vom
zwickenden Gewissen bis zur Beziehungskrise. Da lohnt sich der
Blick zurück, auf die Profi-Helfer beim Seitensprung selbst.
Sehen die den Seitensprung denn ganz locker? Henning Wiechers,
ansonsten wortgewandt, wird plötzlich schmallippig. Seine
eigene Freundin testet mit im Team seiner Webseite. „Die
wilden Jahren sind längst vorbei, ich bin in glücklichen
Händen.“ Und was für die Kunden von Rosalinde Gruber gut
ist, muss noch lange nicht ihr Allheilmittel sein. Sicher, es
gibt den Fall von „Brigitte“, die mit einem Harley-Fahrer
die Lebenslust wieder entdeckte, abspeckte, und ihren Ehemann
liebt wie nie zuvor. Der Seitensprung als Ehekitt. Aber
Rosalinde Gruber, Mutter von zwei Kindern, blickt auf sieben
unglückliche Ehejahre zurück und will heute von fester Bindung
nichts mehr wissen.. „Ich hatte die Nase voll von ehelichen
Pflichten: Kochen, Putzen, Flicken, Waschen.“. Sie hat einen
Freund, und liebt es ansonsten, auf eigenen Beinen zu stehen.
Seitensprung ist deshalb sowieso kein Thema.
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Aus:
stiftung-warentest.de, 04.10.2004:
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Aus: Berliner Morgenpost,
11.09.2004:
Für die Liebe ist es nie
zu spät
Für die Liebe ist es
nie zu spät: Mehr als 19 000 über 60-Jährige sind allein 2002
vor den Standesbeamten getreten, darunter doppelt so viele
Männer wie Frauen. Die meisten Senioren heirateten zum zweiten
Mal - sie waren geschieden oder verwitwet. Doch im Alter noch
einen Partner zu finden, ist gerade für ältere Damen nicht
ganz einfach.
[...]
Doch der geeignete
Partner läuft einem nicht alle Tage über den Weg: Älteren
fehlen oft die Gelegenheiten, und beim Tanztee kommt der lockere
Flirtspruch nicht mehr so leicht über die Lippen. Neben
Kontaktanzeigen in Zeitungen eignet sich zunehmend das Internet
für die Partnersuche. "Die Älteren sind in Singlebörsen
und bei Internet-Partnervermittlungen noch unterrepräsentiert,
ihr Anteil steigt aber", sagt Henning Wiechers, Gründer
der Internetseite www.singleboersen-vergleich.de.
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Aus: dpa, 18.08.2004:
Vom Online-Flirt in den
siebten Himmel - Partnerbörsen im Internet
Köln (dpa) - Es begann mit einem zaghaften Internet-Chat vor
gut einem Jahr und führte Dorothee auf Umwegen in den siebten
Himmel. "Nach meiner Scheidung wollte ich mich mit jemandem
austauschen und auch mal unbeschwert ein bisschen flirten",
erzählt die allein erziehende Mutter aus Köln. "Ich bin
berufstätig, habe einen Sohn und kann eben nicht ständig in
die Disko rennen, um jemanden kennen zu lernen".
[...]
Zu den bekannten
Partnerbörsen gehören auch single.de, ilove.de, myflirt.de
oder parship.de. Im Netz tummeln sich aber auch unseriöse
Anbieter. Im Dschungel der Singleportale kann sich der
"Anfänger" über singleboersen-vergleich.de
auf die richtige Fährte setzen lassen. Hier werden Anbieter in
Kategorien wie Kontaktanzeigen, Partnervermittlung,
Seitensprung, SMS-Flirt, Singlereisen oder Freizeittreff
bewertet. Nicht nur junge Leute nutzten die virtuellen
Agenturen, auch die Rentnergeneration - die so genannten
Silversurfer - erobern dabei munter das Internet.
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Aus: Handelsblatt, 18.06.2004:
Beziehungsanbahnung per
Internet:
Email for you
[...]
So finden Sie einen
Partner via Internet
Bis zu 2500
deutschsprachige Singleportale, Partnervermittlungen,
Seitensprung-Agenturen gibt es im Internet. Der Dienst www.singleboersen-vergleich.de
hat die wichtigsten Kontaktanzeigen-Sites und
Partnervermittlungen, die meist kostenpflichtig sind, unter die
Lupe genommen. Kostenlose Dienste sind werbefinanziert.
[...]
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Aus: woman, 18.05.2004:
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Aus: ARTE -
Hintergrundinformationen zu "Samba für Singles" -
Januar 2004:
Interview
mit Henning Wiechers vom Singlebörsen-Vergleich:
Immer mehr Partnersuchende gehen online auf die Pirsch.
Henning Wiechers, Betreiber der Webseite
www.singleboersen-vergleich.de, hat es sich zur Aufgabe
gemacht, Licht in das Kontaktanzeigen-Dickicht zu bringen.
Herr
Wiechers, wie sind Sie auf die Idee gekommen, Singleportale im
Internet zu bewerten?
Wir haben vor rund zwei Jahren festgestellt, dass in
unserem Bekanntenkreis das Thema Online-Dating, d.h. die
Partnersuche, die Suche nach Flirts im Internet, immer
aktueller wurde. Dann haben wir uns umgeschaut und gesehen,
dass es sehr viele Anbieter gibt, die alle sehr intensiv
werben. Für jemanden, der gerne mitmischen möchte, gab es
überhaupt keine Orientierungshilfe. Deswegen haben wir eine
solche Orientierungshilfe ins Leben gerufen.
Worauf
führen Sie diesen Erfolg zurück?
Die Suche nach einem Partner wird im Singleland Deutschland
immer wichtiger. Menschen, die auf der Suche nach Kontakten
sind, können dies über das Internet schneller und
zielgerichteter durchführen. Da immer mehr Leute mitmachen,
wird das ganze gesellschaftsfähig. Vor einiger Zeit galt noch
das McDonalds-Prinzip: Da hat man mal eine Kontaktanzeige
geschaltet, aber noch gar nicht so darüber geredet. Heute
muss sich keiner mehr dafür schämen, im Internet auf
Partnersuche zu gehen.
Worin
unterscheiden sich Singlebörsen von Partnervermittlungen?
Man kennt dies aus der Welt vor dem Internet. Wenn Sie damals
gesagt haben, Sie möchten einen Partner suchen, konnten Sie
wahlweise eine Kontaktanzeige bei einer Zeitschrift um die
Ecke schalten. Sie konnten dann dort Ihre Anzeige aufgeben und
haben über Chiffre-Nummern Zuschriften erhalten. Das andere
Prinzip war die Partnervermittlung. Sie sind zu einem
Heiratsinstitut hingegangen, das für Sie die entsprechenden
Leute ausgesucht hat.
Das gleiche gibt es jetzt auch im Internet. Einmal die
Singlebörsen, wo Sie selbst aktiv sein müssen. Sie schalten
selbst eine Kontaktanzeige und Sie können dort andere
Kontaktranzeigen besuchen und gezielt Menschen, die Ihnen
gefallen, per Mail oder Chat anflirten. Das andere Prinzip ist
die Partnervermittlung im Internet, wo Sie einer
Partnervermittlungsagentur einfach sagen, wer Sie sind und
welchen Partner Sie suchen, in dem Umkreis, in dem Altern, mit
dem Bildungsstand. Aufgrund von psychologischen Testverfahren
werden geeignete Kontaktvorschläge für Sie herausgesucht.
Das machen in der Regel spezialisierte Computeralgorithmen
oder die Experten von der Agentur. Sie erhalten
regelmäßig
Kontaktvorschläge und können sich dann auf der Suche nach
dem Lebenspartner vortasten.
Wer
nutzt vor allem die Singlebörsen?
Das kann man generell nicht sagen. Bis zu einem Alter von 55
ist fast die gesamte Bevölkerung vertreten. Und das wird in
den nächsten Jahren ins höhere Alter hineingehen, wenn die
Generation der 50-jährigen, die mittlerweile an das Internet
gewöhnt ist, älter wird. Insgesamt ist die Partnersuche im
Internet ein Volkssport geworden. Grundsätzlich kann man aber
sagen, dass die Partnervermittlungen eher für diejenigen
geeignet sind, die eine intensive Beziehung suchen, während
die Singlebörsen, wo es um Kontaktanzeigen und Flirten geht,
eher für Jüngere sind, die Leute suchen, mit denen man ein
bißchen Spass haben kann.
Worauf
sollten die Nutzer von Singleportalen achten?
Das Wichtigste ist, dass man sich verschiedene Anbieter
anschaut, bevor man sich für einen entscheidet. Man muss das
Gefühl haben: Hier werde ich angesprochen. Wenn man sich
selber angesprochen fühlt, ist es sehr wahrscheinlich, dass
sich auch andere Menschen, die ähnlich denken wie man selbst,
vorher schon angesprochen fühlten und sich in der
Mitgliederkartei befinden. Dann sollte man das Impressum und
die AGBs lesen. Und man sollte darauf achten, dass die Preise
transparent dargestellt sind. Oft wird mit einer kostenlosen
Mitgliedscxhaft geworben und erst nach einer langen
Anmeldeprozedur erfahren Sie die wirklichen Preise. Bei einem
seriösen Anbieter sind die Preise sofort auf der ersten Seite
dargestellt.
Sie
testen neben Singlebörsen auch Blinddate-Ausrichter. Was ist
derzeit besonders gefragt?
Alle Spielarten des Online-Dating haben enorme Zuwachsraten.
Das Blinddating in dem Sinne, dass man sich über das Internet
zu einer Veranstaltung anmelden kann, die dann offline z.B. in
einem Restaurant - einem Single-Dinner mit acht Personen -
stattfindet, diese Blinddate-Ausrichter sind immer noch
Nischen-Anbieter. Da machen in Deutschland vielleicht 5.000
bis 10.000 Leute mit, während bei den Partnervermittlungen
und den Singlebörsen deutschlandweit mehrere Millionen
Mitglieder existieren.
Herr
Wiechers, vielen Dank für das Gespräch.
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Aus: EXPRESS
Sonntagsausgabe, 14.12.2003, Seite 3:
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Aus: Tagesspiegel Berlin, 15.11.2003:
Erst zahlen, dann suchen
Dating-Agenturen setzen auf kostenpflichtige Kontaktanzeigen
Das Geflecht aus Kontaktbörsen im Internet ist in den
vergangenen Jahren beinahe unüberschaubar geworden. Rund 2500
deutschsprachige Single-, Partnervermittlungs- oder
Blinddate-Agenturen tummeln sich derzeit auf dem Markt. Den
Recherchen des Branchendienstes singleboersen-vergleich.de
zufolge sind in Deutschland derzeit 3,5 Millionen
Kontaktanzeigen online geschaltet. Im Jahr 2000 waren es
gerade mal 200 000 Annoncen. Neben dem Auktionshaus Ebay
gelten Kontaktbörsen als die Wachstumsbranche im Internet
schlechthin.
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Am rüdesten geht es bei
den so genannten Seitensprung- oder Swinger-Agenturen zu.
„Hier ist die Wildwest-Mentalität am größten. Von 100
Anbietern sind 95 unseriös“, so Singelbörsen-Experte Henning
Wiechers. Viele Einträge sind frei erfunden. Der Zugang kommt
hier oft erst nach der Installation eines Dialers zustande.
Zudem verbergen sich hier hinter zahlreichen Bettgespielinnen
oft Prostituierte oder Telefonsexanbieter. Gängig scheinen
zudem Kreditkartenbetrügereien. Wer sich dennoch in diesem
Bereich umschauen möchte, sollte sich zuvor zumindest die
Sicherheitstipps auf www.singleboersen-vergleich.de
durchlesen oder im dortigen Forum umsehen.
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Aus: Joy -
Dezember-Ausgabe:
Liebe
auf den ersten Klick

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Aus: ZDF heute, 20.09.2003:
Singles auf der Überholspur
Wie ein alter jüdischer Brauch die einsamen Herzen der Welt erobert
Für das Wunder von Beverly Hills gibt es viele Namen: SpeedDating, FastDating, Hurrydate, Speeddater, Fastdate, Hurrylove und viele
mehr.
Der Dating Markt boomt. Allein in Deutschland sind mehr als sieben Millionen Singles auf der Suche nach einem Partner. Viele von ihnen tun sich im Netz um. Rund 2,5 Millionen Kontaktanzeigen deutscher Singles schwirren durch die virtuelle Welt, meint Henning Wiechers vom
"Singleboersen-Vergleich.de". Hinzu kommt eine Auswahl von 2 500 Online-Kontaktdienstleistern.
Allein im Jahr 2002 hat sich das Angebot der virtuellen Partnervermittlungen verdoppelt, weiß Wiechers. Experten sehen gerade darin den Erfolg des Speeddatens. Denn das Internet ebnet den Weg für eine globale Offenheit gegenüber fremden Menschen und Methoden.
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Aus: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung, 14.09.2003:
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Aus: VNR täglich,
11.03.2003:
Internet: Partnersuche
per Mausklick
Lebenspartner
im Internet finden – für 41 Prozent der Deutschen durchaus
denkbar. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Bielefelder
Meinungsforschungsinstituts Emnid. Besonders bei der
Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen stößt die virtuelle
Suche nach Traummann oder Traumfrau auf hohe Akzeptanz: Jeder
Zweite wäre hier bereit, die Dienste einer Internet-Kontaktbörse
in Anspruch zu nehmen. Ihr Erfolg untermauert dieses Ergebnis:
Branchenprimus Friendscout24 hat derzeit über 1,2
Millionen Mitglieder, Tendenz weiterhin stark steigend.
Schätzungsweise 2.500 Kontaktbörsen, so Martina Joisten,
Betreiberin der Website singleboersen-vergleich.de, bieten im
deutschsprachigen Bereich ihre Dienste an. Das junge
Unternehmen hat seine eigene Nische in dieser florierenden
Branche gefunden: Es bietet einen Vergleich der größten
Singlebörsen (ab 100.000 Mitglieder) mit Bewertung,
Leistungsmerkmalen und Kosten an. Erotikangebote ausdrücklich
ausgenommen.
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