Singlebörsen-News vom 21. August 2011:
PARSHIP-Studie zu Beziehungskrisen Jedes 5. Paar tut so, als sei alles in Ornung
Es kann kriseln, was das Zeug hält: Bis es zum handfesten Rosenkrieg kommt, kehren deutsche Pärchen ihre Probleme lieber fein säuberlich unter den Tisch. Dies hat eine Studie der Online-Partnervermittlung PARSHIP gezeigt. Fast jedes Paar in Deutschland hat demnach schon einmal ein Beziehungstief durchlebt, die wenigsten Männer und Frauen stellen sich dem allerdings.
Parship-Studie zeigt unterschiedliches Krisenmanagement
Krisen kennen laut Beziehungsstudie fast 90 Prozent aller Paare. Im Umgang mit Konfliktsituationen gibt es jedoch in deutschen Paarbeziehungen deutliche Unterschiede. Die meisten Pärchen setzen, wenn das Problem dann mal offenliegt, auf Aussprache und die gemeinsame Suche nach einem Kompromiss (71 %). Jeder fünfte Befragte gesteht indessen, die letzte ernsthafte Beziehungskrise nicht gelöst, sondern ausgesessen zu haben.
Parship-Studie vermisst Vermittler bei Streitschlichtung
Entgegen landläufiger Meinung geben übrigens ebenso viele Frauen wie Männer an, Probleme lieber zu ignorieren, als aktiv an deren Lösung zu arbeiten. Auffallend ist, dass deutsche Paare fast gänzlich auf Hilfe von Dritten verzichten. Jeweils weniger als 4 Prozent binden ihre Freunde (3 %), Familienmitglieder (2 %) oder einen Paartherapeuten (3 %) bei der Lösung ihres Problems ein.
Ignorieren, was nicht ins Ideal passt
„Konflikte und Spannungen passen so gar nicht zu unserer Vorstellung von einer harmonischen, glücklichen Beziehung. Kein Wunder, dass ein Ignorieren der Schwierigkeiten zunächst als der einfachere Weg angesehen wird. Auf lange Sicht ist aber der konstruktive, offene Austausch in einer Partnerschaft sehr wichtig“, so Markus Ernst, PARSHIP-Psychologe und Beziehungsexperte.
Über die Parship-Studie
Für die repräsentative Studie hat PARSHIP gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG im Juli 2011 rund 1.100 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Stichprobe von Singles und in Partnerschaft lebenden Personen entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. |