Singlebörsen-News vom 25. Juni 2009:
Liebe ist...: What´s wrong and what´s right?
Markus Ernst, Diplom-Psychologe und Parship Single-Coach untersucht die fünf berühmtesten Vorurteile der Liebe
Hamburg, 25. Juni 2009 – Was sich liebt das neckt sich, Gegensätze ziehen sich an...um die Liebe ranken sich zahlreiche Mythen. Diplom-Psychologe und Parship Single-Coach Markus Ernst hat die fünf gängigsten Missverständnisse genau unter die Lupe genommen.
1. Liebe ist, wenn man sich nicht streitet
Ganz im Gegenteil: Auch in einer harmonischen Partnerschaft gehört ab und zu eine Diskussion dazu. Konstruktiv geführte Auseinandersetzungen mit dem Partner zeigen, dass Sie Ihr Gegenüber ernst nehmen und sich mit seiner Gedankenwelt auseinandersetzen. Für die Harmonie ist es sogar besonders wichtig, dass Partner mit Streit umgehen können, Kompromisse finden und somit zu Lösungen gelangen.
2. Liebe ist, wenn es auf den ersten Blick funkt
Verliebtheit auf den ersten Blick gibt es, doch wenn eine Partnerschaft Zukunft haben soll, muss sie auch auf den zweiten Blick bestehen. Dazu gehört mehr, als sich beim ersten Treffen in das Äußere, den Geruch und bestimmte Verhaltensweisen eines Menschen zu verlieben. Für eine langfristige Beziehung ist es genauso wichtig, dass man charakterlich und in den persönlichen Einstellungen und Wertefragen zu einander passt.
3. Liebe ist, wenn sich beide sehr ähnlich sind
Stimmt nicht. Für eine harmonische Beziehung ist vielmehr die richtige Mischung aus Gemeinsamkeiten und Gegensätzen entscheidend. Untersuchungen haben ergeben, dass ein ähnliches Bildungsniveau, eine verwandte Attraktivität sowie weitgehend übereinstimmende Wertvorstellungen und Lebensziele wichtig für eine harmonische Beziehung sind. Gleichzeitig gibt es aber auch Bereiche, die besser unterschiedlich ausgerichtet sein sollten, beispielsweise der Umgang mit Konflikten.
4. Liebe ist, wenn man immer treu ist
Treue ist eine Frage der Definition. Für den Einen beginnt Fremdgehen bereits mit den Gedanken an eine andere Person, für den Anderen ist davon erst bei körperlichem Kontakt die Rede. Besprechen Sie mit Ihrem Partner, was Treue für Sie persönlich bedeutet. Sollte es dennoch passieren, kann die Krise auch eine Chance sein: Fremdgehen bringt zum Ausdruck, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt und Sie können gemeinsam daran arbeiten.
|