Singlebörsen-News vom 02. Juni 2009:
Boris Becker´s Hochzeit – Happy End? Wir fragen nach
München, den 02. Juni 2009 - Boris Becker und seine Verlobte Lilly Kerssenberg werden sich am 12. Juni das Ja-Wort geben. Im Vorfeld hat die renommierte U.S. Anthropologin Dr. Helen Fisher die beiden für Match.com eingehend nach ihren Persönlichkeitstypen analysiert. Die Frage nach Boris´und Lillys Kompatibilität als Paar konnte dabei durchaus mit ja beantwortet werfen! Eine Umfrage unter Match.com Mitgliedern zeigt allerdings, dass die wenigsten der Beziehung eine Chance geben.
Liebe ist eine Frage der Chemie
U.S. Anthropologin Dr. Fisher hat für Match.com einen Persönlichkeitstest entwickelt, der die vier Persönlichkeitstypen Unternehmer, Entdecker, Diplomat und Wegbereiter unterscheidet. Den vier Persönlichkeitstypen ordnet Fisher jeweils die folgenden dominanten chemischen Botenstoffe zu: Serotonin, Dopamin, Östrogen und Testosteron. In Abhängigkeit davon, ob die chemischen Botenstoffe bei einer Person dominant oder sekundär sind, bestimmen diese, zu welchem Typ sich jeder Mensch hingezogen fühlt. Fisher bestätigt damit: Liebe ist eine Frage der Chemie.
Entdecker fühlen sich zu Menschen hingezogen, die ähnlich wie sie selbst sind: abenteuerlustig und stets auf der Suche nach Abwechslung und Spontaneität. Bei Boris und Lilly stimmt sowohl die Chemie als auch die psychologische Wellenlänge, was auf eine glückliche, wenn auch turbulente Ehe hoffen lässt. Allerdings birgt diese Chemie der Leidenschaft auch Gefahren. Der Entdecker erträgt keine Langeweile, er braucht den Kick des Neuen. Beide, Boris und Lilly, haben außerdem noch starke Anteile des Wegbereiters. Kennzeichen dieses Persönlichkeitstyps ist es, dass er kompetitiv ist, gutes räumliches Vorstellungsvermögen hat, strategisch denkt und technologisch sehr versiert ist. Außerdem zeichnet sich der Wegbereiter dadurch aus, dass der Ringfinger meist länger ist als der Zeigefinger, da Wegbereiter im Mutterleib einer erhöhten Menge Testosteron ausgesetzt waren. Dies lässt sich auf Fotos, auf denen Lillys Hände gut zu sehen sind, eindeutig feststellen. Diese chemische Konstellation hat zur Folge, dass Lilly und Boris sich fantastisch verstehen, weil sie sich in die Denkweise des anderen sehr leicht hineinversetzen können. Der Wegbereiter sucht jedoch in einer langfristigen Partnerschaft eher den Gegenpol zu sich selbst, was er im Persönlichkeitstyp des Diplomaten ideal findet. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Beziehung nach etwa drei Jahren auseinander geht. Denn, so Fisher, es ist nicht erst das verflixte siebte Jahr, das Partnerschaften Probleme bereitet, sondern bereits nach drei bis vier Jahren ist die erste große Hürde zu nehmen.
Auf einer Wellenlänge mit Lilly
Dass der untreue Boris reumütig zu seiner Ex Lilly Kerssenberg zurückgekehrt ist, findet Fisher nicht überraschend. Lilly ist wie Boris ein Entdecker und bewegt sich auf einem hohen Energielevel. Laut Fisher ist Lilly „ein spontaner, charismatischer Typ und zeigt offen ihre Sexualität. Sie mag wie Boris das Risiko und teilt seinen Sinn für Humor.“ Zum Glück ist sie außerdem nicht nachtragend, weil Boris sie verlassen hat und glaubt fest an eine zweite Chance – auch, wenn es riskant ist.
Warum hat es mit Sandy nicht geklappt?
Die Blitzverlobung von Tennislegende Boris Becker mit Sandy Meyer-Wölden sorgte letztes Jahr für viel – und die Entlobung drei Monate später für noch mehr – Schlagzeilen. Doch woran ist die Liebe gescheitert? „Sandy läuft als Diplomat Gefahr, zu stark zu klammern, da Diplomaten sehr emotional und auf Nähe aus sind. Diplomaten suchen die ständige Verbindung mit ihrem Partner sowie emotionale Tiefe“, erklärt Fisher. Boris dagegen ist im dominanten Persönlichkeitstyp Entdecker und fühlt sich mit dieser Form der Intimität überfordert. Entdecker sind oft Draufgänger und stets nach außen orientiert. Der Diplomat schaut dagegen mehr nach innen. „Wir sind alle anhänglich, wenn wir frisch verliebt sind, aber Boris als Entdecker mag Sandy, den Diplomaten, als zu klettenhaft und zu wenig unabhängig empfunden haben“, vermutet Fisher. Dieser Gegensatz der Persönlichkeitstypen wurde womöglich noch durch den großen Altersunterschied verstärkt.
Match.com Mitglieder empfehlen Offenheit und Toleranz
Ob die Ehe zwischen Boris und Lilly funktionieren kann, welche Tipps sie Boris und Lilly mit auf den Weg geben würden und ob es überhaupt möglich ist, nach einer Trennung wieder eine gute und unbelastete Beziehung zu führen, hat Match.com bei seinen Mitgliedern erfragt. Diese sehen die Verbindung zwischen Boris und Lilly nicht sehr optimistisch: 74,5 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass diese Ehe ihrer Meinung nach garantiert nicht halten werde. „Offenheit“ (34,5 Prozent) und „Toleranz“ (31 Prozent) sehen die Match.com Singles als beste Tipps für die Ehe von Boris und Lilly. Zu der Frage, ob eine Beziehung nach einem Bruch wieder funktionieren kann oder danach immer „gekittet“ bleibt, gab die Hälfte der Befragten (51,8 Prozent) an: „Es ist anders, aber leider nicht mehr ganz so gut wie vorher“. Die Teilnehmer müssen es wissen, denn immerhin haben 56 Prozent von ihnen einer Ex-Beziehung schon mal eine zweite Chance gegeben. Vielleicht können Boris und Lilly die Zweifler ja eines Besseren belehren.
|