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München, 21. März
2006: Der offizielle Kalendertermin und die ersten warmen
Sonnenstrahlen wecken bei Deutschlands Singles echte
Frühlingsgefühle. Eine aktuelle Online-Umfrage von
FriendScout24 bei 600 Singles über 18 Jahren ergab, dass für
rund zwei Drittel der Singles (58 Prozent) nun die wichtigste
Flirtsaison des Jahres begonnen hat. Etwas abgeschlagen landet
auf Platz zwei der Sommerflirt im Eiscafé und am Badestrand.
Nur für 18,4 Prozent herrscht dann Hochsaison im Flirtrevier.
Schneemänner und Skihasen animieren immerhin noch 14,3 Prozent
der Singles im Winter zum Verlieben. Nur im Herbst scheinen die
Gefühle der Singles zu pausieren: Lediglich sieben Prozent der
Befragten finden einen Herbstflirt besonders romantisch.
„Online-Flirts scheinen
auf den ersten Blick saisonunabhängig zu sein. Doch auch im
Internet herrscht im Frühling absolute Flirtsaison! Das merken
wir sowohl bei der Zahl der Neuanmeldungen als auch der
Aktivität unserer Mitglieder“, so Jan Becker,
Geschäftsführer von FriendScout24.
Die
Jahreszeitabhängigkeit der Gefühle zeigt sich aber nicht nur
in der Flirtbereitschaft: So ist die Flirtlust, laut der
aktuellen FriendScout24-Umfrage, in Herbst und Winter zwar
geringer, aber das Statistische Bundesamt weiß, dass es auch
die kalten Jahreszeiten in sich haben. In diesen Monaten werden
seit Jahren die meisten Kinder gezeugt, die dann im Juli und
August als kleines Geburtenhoch in der amtlichen Statistik
auftauchen. Etwa 10.000 Geburten machen im geburtenschwachen
Deutschland den Unterschied zwischen dem Hoch im Juli (2004:
65.185) und dem „Tiefpunkt“ im November (2004: 54.569).
Was das amtliche „Ja“
zum Traumpartner anbelangt, so ist auch hier ein deutlicher
Trend zur warmen Jahreszeit ersichtlich: Mai, Juli und August
herrscht in Standesamt und Kirche Hochsaison. Im Jahr 2004
übertrumpfte allerdings erstmals der kalte Dezember die sonst
führenden Sommermonate (Juli 2004: 45.070, Dezember 2004
51.302).
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