| München,
20.01.2005.
[Anmerkung der
Redaktion: Die folgende Pressemitteilung ist der O-Ton zu einem
Interview mit Chefredakteur Stefan Gessulat vom Lifestylemagazin
MATADOR.]
Gessulat:
"Verschiedene Studien zeigen, dass die Frauen hier die
Männer eigentlich schon überholt haben. Demnach ist schon
jeder fünfte Mann einmal fremd gegangen, aber bei den Frauen
ist es sogar jede Dritte. Die Motive für das Fremdgehen sind
allerdings unterschiedlich, während Männer eher die
Abwechslung reizt, das kleine Abenteuer, suchen Frauen, unserer
Erkenntnis nach, eher soziale Zuwendung."
Die Erotik kommt aber
bei den Damen auch nicht zu kurz. Oft ist der Reiz des Neuen
besonders groß, wenn in den Beziehungsalltag Routine eingekehrt
ist.
Gessulat:
"Gerade, wenn die Beziehung schon einige Jahre alt ist,
wird es natürlich bei vielen auch im Bett ein bisschen
langweiliger, und dann suchen sich Frauen auch oft den
unkomplizierten, aufregenden Sex über Internetbörsen zum
Beispiel. Was besonders auffällt, ist, dass Frauen taktisch
sehr sehr klug vorgehen und ihre Seitensprünge oft besser
verbergen können als Männer, weil sie einfach an mehr Details
denken und die ganze Angelegenheit einfach besser vertuschen
können."
Aber wie stellt man
fest, ob die Freundin wirklich untreu ist? Verräterisch ist es,
wenn die Liebste häufig hastig SMS von ihrem Handy löscht oder
plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Stefan Gessulat nennt
weitere typische Verhaltensweisen:
Gessulat:
"Verdächtig ist es aber auch, wenn die Freundin auf einmal
überhaupt nichts mehr dagegen hat, wenn man Nächte lang mit
seinen Kumpels um die Häuser zieht. Und ein weiterer
Verdachtsmoment kann der sein, wenn sich die Frau auf einmal
ganz besonders viel Mühe mit Ihrem Äußeren gibt und tolle
neue sexy Wäsche kauft, dann muss man sich fragen, ob das
wirklich für einen selbst gemeint ist, oder ob jemand anderes
vielleicht damit becirct werden sollte."
In der aktuellen
Ausgabe von MATADOR berichten sechs Frauen, was sie am Fremdgehen reizt. Der
amerikanische Psychologe Dr. David Schmitt geht den Ursachen des
Phänomens auf den Grund.
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