Frau Weidner,
zunächst mal herzlichen Glückwunsch: Ihr JOYclub ist das einzige
Online-Dating-Portal der letzten Jahre, das einfach so und ohne große
Werbung zu den Marktführern aufgeschlossen hat. Haben Sie insgeheim
damit gerechnet?
Sie sagen es ja gerade selbst: Ohne große Werbung! Nein, damit kann
man nicht rechnen. Dass sich die Community nur durch sich und die
vielen aktiven User so voran bringt, ist umso erfreulicher, spricht es
doch für die hohe Motivation und das starke Wir-Gefühl der
JOYclub-Community. Die Ehre gebührt also den fast 600.000 Usern, die
Glückwünsche leite ich gerne weiter!
Was macht den JOYclub so
erfolgreich? Wo kommen die für ein Sexportal ungewöhnlich vielen
Frauen her?
Das Zusammenspiel von Ehrlichkeit, Offenheit und Humor macht den
JOYclub zu dem, was es ist. Unser Credó, eine niveauvolle Community,
die Liebe und Erotik in den Vordergrund rückt, abseits vom Mainstream
und dumpfen Sex-Portalen, zu generieren, ist unsere Motivation. Da
kommt es auch vor, dass wir Usern, die unserer Meinung nach
inhaltslose Hülsen ihrerselbst darstellen oder gar andere denunzieren
wollen, das Profil verwehren mit der Bitte, sich doch kritisch mit
sich auseinander zu setzen, umso bereits im Vorfeld klar zu machen,
dass es hier Etiketten gibt, die es einzuhalten gilt. Dieser Stil und
die Art und Weise des Umgangs miteinander machen den JOYclub zu einem
Ort, an dem sich jeder willkommen und ernst genommen fühlen kann, was
wohl auch die vielen weiblichen Mitglieder zu schätzen wissen.
Was sind die
JOYclub-Highlights neben den klassischen
"Kontaktanzeigen-Mail-Chat"-Features?
In unseren Augen der ansprechende, durch eine Vielzahl an
Klasse-Fotografen und Künstlern gefüllte Bereich der erotischen
Kunst. Für jeden Liebhaber von Fotografien, Literatur und Malerei
dürfte etwas dabei sein. Jeder darf und soll seine Werke zum Besten
geben und so Anteil daran haben, das Thema Erotik ansprechend an die
nahezu 600.000 Mitglieder zu transportieren. Außerdem legen wir viel
Wert auf den Magazin-Teil, der unterhaltsam aber auch mit dem nötigem
Ernst und Respekt über vielfältigste Themen - vordergründig aus dem
Bereich der Erotik aber auch des Lifestyles, der Technik und Kinowelt,
informiert.
Schnell wird man von den
gesammelten Möglichkeiten beim JOYclub erschlagen: Fotosessions,
Swingerpaten, Live-Videos, ein riesiges Forum… Welche konkreten
ersten Schritte empfehlen Sie dem Neuling?
Nach der Anmeldung empfehlen wir zunächst, sich mit der Struktur des
JOYclubs auseinander zu setzen. Dazu folgt man am besten den einzelnen
Bereichen der Menüleiste. Bei "Mein JOYclub" beginnend,
starten wir mit dem Herzstück, dem persönlichen Bereich, wo
sämtliche Nachrichten, Kontakte,Lieblingsbilder und so weiter
aufgelistet sind, die eben nur den User betreffen.
Als nächstes folgt der
Magazinteil mit frivolem und allem, was Spaß macht. Der
Community-Charakter erklärt sich dann ziemlich schnell von selbst,
wenn man die Bereiche Gruppen und Forum besucht, die zum Mitplaudern
und sich engagieren einladen. Mitglieder - entweder ganz spezielle,
deren Nickname bekannt ist, oder ganz allgemein nach Mann/Frau/Paar
getrennt, können im Bereich "Mitglieder" gesucht und
gefunden werden. Mit der Aufteilung in Regionen wird die Suche noch
gezielter.
Einen ganz besonderen visuellen
Reiz macht die Kategorie "Erotische Kunst" aus. Hier tummeln
sich Fotografen, Models und alle Interessierten, die sich (nicht nur)
an erotischen Fotografien erfreuen.. Neu überarbeitet und mit einigen
feinen Features, wie zum Beispiel sich seine eigene Kollektion
zusammenstellen zu können, spricht diese Kategorie die Sinne an..
Erotische Literatur sowie weitere Bereiche der Bildenden Künste
runden das Angebot ab und versprechen für jeden etwas.
Wer konkret auf der Suche ist,
erhält in den letzten Kategorien Kontaktanzeigen, Dating und Chat
genügend Möglichkeiten, sich auszuprobieren.. Clubs und Nightlife
führt in die "reale" Welt da draußen und listet eine
Vielzahl an Clubs, Bars aber auch gewerblichen Anbietern rund um das
Thema Erotik auf. Sie sehen, ein wenig Zeit genommen und sich Stück
für Stück durch die einzelnen Kategorien gearbeitet, und schön
eröffnet der JOYclub dem User all seine Vielfalt.
Wir werden immer wieder
gefragt, was man als JOYclub-Neumitglied tun muss, um in der Community
als ernsthafter Gesprächs- und später vielleicht auch Sexpartner
wahrgenommen zu werden. Sagen Sie es uns!
Da verhält es sich im JOYclub nicht anders, als im wahren Leben auch:
Von nichts kommt nichts, und wie es in den Wald hallt, hallt es auch
wieder heraus. Jeder ist willkommen, sich an den verschiedensten
Gesprächen oder unterschiedlichsten Gruppen - übrigens zu den
unterschiedlichsten Themenbereichen - zu beteiligen und jeder hat die
Möglichkeit, sich so individuell darzustellen, wie er ist. Gerade
Neulingen fällt es manchmal schwer, sich zu präsentieren. Dafür
gibt es für den Notfall einen Textgenerator, der das Verfassen eines
Profiltextes, also eines "Wer bin ich? Was mag ich? Wonach suche
ich?" unterstützt. In den allermeisten Fällen werden diese
generierten Texte allerdings auch recht schnell in individuelle Texte
umgewandelt, weil die JOYclubber i.d.R. echte, wahre und spezifische
Typen mögen, was das neue Mitglied auch schnell merken wird. Und Hand
aufs Herz: Ehrlichkeit währt am längsten und SelbstBewußtsein in
seiner ursprünglichsten Form ist sexy!
Die Inhalte auf der
JOYclub-Seite sind tatsächlich wie versprochen niveauvoll, auch wenn
es um hocherotische Themen geht. Liegt das an den erwachsenen
Mitgliedern oder haben Sie ein Riesenteam, das ständig den Quatsch
herauslöscht?
Selbstverständlich gibt es auch hin- und wieder "Quatsch",
wie Sie es formulieren - und es wäre auch gelogen, zu behaupten, dass
unser Team nicht auch ab und an solche Querschüssen eliminieren
würde. Allerdings, und damit haben Sie den Nagel auf den Kopf
getroffen, ist es wirklich so, dass der Großteil der Mitglieder sich
anständig zu artikulieren und verhalten weiß. Wieso sollte es auch
nicht vereinbar sein, solch ein jeden betreffendes Thema wie Erotik
seriös, humorvoll, frivol und höflich zu thematisieren? Ihre Aussage
klingt wie eine Unmöglichkeit, dabei ist es doch so einfach, löst
man sich von Schmuddelgedanken und akzeptiert Sexualität als einen
nicht unwichtigen Teil des Lebens.
Wie viele Leute arbeiten
denn mittlerweile am JOYclub und was machen die so?
Ganz wichtig, und damit oberste Priorität genießt bei uns der
Jugendschutz. Deshalb sind rund um die Uhr Teammember beschäftigt,
Profile, Texte und vor allem Bilder und Videos auf jugendschutzrechtliche
Belangen zu sichten und gegenbenenfalls von einer Veröffentlichung
abzusehen. Moderatoren sorgen dafür, dass die Diskussionen und
Gespräche in den einzelnen Gruppen und Foren in den Bahnen der
Normalität verlaufen und gebieten notfalls Einhalt, sobald ein User
ausnahmsweise die Regeln des JOYclubs bricht. Wieder einige sind damit
beschäftigt, die Technik nicht nur am Laufen zu halten, sondern vor
allem Features auf usability hin zu prüfen und so dem User die
Möglichkeiten, die der JOYclub bietet, möglichst leicht
verständlich und gut bedienbar zur Verfügung zu stellen. Ein
weiterer wichtiger Aspekt ist das Füllen des Magazinteils mit
wissenswerten, teils kuriosen und meist unterhaltsamen redaktionellen
Beiträgen aus verschiedensten Lifestyle-Bereichen. Für Recherche und
Umsetzung stehen selbstredend auch Mitarbeiter zur Verfügung. Alles
in allem kommen wir auf einen Kern von 30 Leuten, die tagtäglich für
den JOYclub arbeiten.
Auch die große Liebe
wurde schon über JOYclub gefunden. Können Sie uns sagen, wie viele
Ihrer Mitglieder nach einer echten Partnerschaft Ausschau halten?
Das ist schwierig in Zahlen auszudrücken. Wir stellen auf jeden Fall
fest, dass zunehmend Singles auf der Suche nach einer festen
Partnerschaft dem JOYclub beitreten. Natürlich sucht auch der oder
die eine oder andere Liierte einen Partner für das gewisse Etwas,
verabreden sich auch Paare für treffen zu viert oder in einem
Club.
Wir freuen uns natürlich,
wenn, was gar nicht so selten ist, die große Liebe bei uns gefunden
wird. Uns macht es aber auch glücklich, wenn die Community ihre
Daseinsberichtung dadurch erfährt, dass sich gleichgesinnte Treffen,
das mit unter wahre Freundschaften entstehen, die weit über die
Bettkante hinaus gehen. Im übrigen treffen sich bei uns auch
Künstler und Fotografen können nach ihren Modeln suchen und
umgekehrt - und nein, dabei geht es nicht ausschließlich um erotische
Aufnahmen! Jeder, der Interesse hat, sich ablichten zu lassen, sei es
als Geschenk für sich selbst oder den/die Liebste findet garantiert
den Fotografen dazu. Die aus Eigeninitiative gegründeten
Stammtisch-Gruppen sowie die vielen positiven Rückmeldungen beweißen
uns, dass es den Mitgliedern um weit aus mehr geht, als das auf den
ersten Blick ersichtliche - und wenn daraus die Liebe des Lebens
hervorgeht freuen wir uns, mit dieser Plattform ein bißchen mehr
Liebe in den zumeist grauen Alltag gebracht zu haben.
Welche Randgruppen sind
bei Ihnen wie stark vertreten?
Definieren Sie mir doch bitte mal "Randgruppen"! Dass
Sexualität, und ich nehme an, Sie sprechen gerade davon, eine
Bandbreite an Nuancen aufweist, ist hinlänglich bekannt, oder? Und
wenn Sie sehen, wie zahlreich sich z.B. Transsexuelle bei uns
versammeln, ist "Randgruppe" vielleicht nicht mehr so
treffend...
Wollen eigentlich mehr
JOYclub-Mitglieder konkrete Dates ausmachen oder sind sie eher damit
zufrieden, sich in der Community über erotische Themen auszutauschen?
Das ist ganz unterschiedlich. Einige User melden sich schon mit der
ganz direkten Absicht, sich zu daten, an, andere mögen es, sich -
zunächst - erotisch-verbal auszutauschen. Via Clubmails oder den
JOYclub-Chat hat man die Möglichkeit, sich so näher zu kommen.
Wie geht der JOYclub mit
"Professionellen" um?
Angebote und Gesuche, die eindeutig mit finanziellen Interessen in
Einklang gebracht werden können, werden definitiv auch als solche
gelistet. Wir freuen uns, dass auch die Mitglieder dahingehend Augen
und Ohren offenhalten und etwaige Accounts auch melden.
Frau Weidner, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!
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