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1. Seitensprung-Promis unter den Göttern
Die Liste der Prominenten, die Seitensprünge
begannen, beginnt bei den Göttern. Da in unserem Kulturkreis die griechischen Götter
am bekanntesten sind, muss vor allem der „Göttervater“ Zeus
erwähnt werden, der nicht nur zahllose Göttinnen begattete, sondern auch Halbgöttinnen
und Sterbliche. Auch Odysseus, der Held von Troja, war seiner
Gattin nicht treu und zeugte bei einer seiner Eskapaden sogar einen Sohn mit der
Circe.
2. Seitensprung-Promis in der Bibel
Zu biblischen Zeiten muss vor allem der König David
erwähnt werden, dessen Ehebruch für ihn selbst ungesühnt blieb. Viele
Seitensprünge bei Hofe wurden in der Geschichte schon deshalb nicht sonderlich
erwähnt, weil sie eher die Regel als die Ausnahme waren oder von vornherein gar
nicht als „Ehebruch“ galten. Die französischen Könige, insbesondere aber
Ludwig der Fünfzehnte, hatte etliche Maitressen, und auch der deutsche König
Friedrich Wilhelm der Zweite von Preußen hatte eine „offizielle Mätresse“,
die vom Hof bezahlt wurde. Eine ausführliche Würdigung der Mätressen
und ihrer Liebhaber ist in Wikipedia zu finden.
3. Seitensprung-Promis in der bürgerlichen Epoche
In der bürgerlichen Epoche waren die Seitensprünge
ein beliebtes Thema in der Literatur, man denke an Effi Briest
von Theodor Fontane, der zeigt, dass Bürgerfrauen der damaligen Zeit durchaus
die Möglichkeit zu Seitensprüngen hatten, dien in der Regel verschwiegen
wurden und nur durch unglückliche Zufälle ans Tageslicht kamen. Die Kinder aus
solchen Affären wurden stets geschickt dem Ehemann untergeschoben, der damals
nur selten Verdacht schöpfte.
Heute ist es vor allem die Klatschpresse, die es auf die Affären
und Seitensprünge von Prominenten abgesehen hat. Durch die Presse bekannt
wurden unter anderem die Eskapaden Edwards, des Herzogs von Windsor, der schon
als Prinz mehrere Affären mit meist verheirateten Frauen hatte. Wegen seiner
Liebe zur geschiedenen Wallis Warfield dankte er als König Edward VIII
ab. In den 60-er Jahren musste der englische Verteidigungsminister John
Profumo wegen einer Affäre mit Christine Keeler zurücktreten.
Dabei spielte allerdings weniger seine Ehe eine Rolle als die Tatsache, dass
sich Frau Keeler ebenfalls mit dem sowjetischen Militärattaché
Jewgenij Iwanow traf.
4. Adlige Seitensprung-Promis
Die am meisten „betratschten“ adeligen Seitensprünge sind
sicherlich die Seitensprünge von Prinzessin Diana mit ihrem königlichen
Leibwächter Barry Mannakee und die Seitensprung-Affäre von Prinz
Charles mit Camilla Parker Bowles.
5. Seitensprung-Affären mit Promis aus der Politik
Eines der spektakulärsten Beispiele der Neuzeit war die
Sex-Affäre des US-Präsidenten Bill Clinton mit Monika
Lewinsky, die monatelang spektakulär durch die Presse gezogen wurde.
Dabei kamen auch die eigenartigen Sexualpraktiken zur Sprache, die beide
miteinander ausgeführt haben sollen.
Die Seitensprung-Affären namhafter deutscher Politiker, unter
anderem jene von Franz-Joseph Strauß und Willy Brandt,
wurden aus ihren Biografien, so gut es ging, herausgehalten. Bei lebenden
Politikern ist man nicht so kleinlich: Gerade machte der bayrische CSU-Politiker
Seehofer Schlagzeilen mit einer Beziehung, die allerdings über
den Seitensprung weit hinausging. An seinem Beispiel wurde auch die Debatte über
den Moralverfall wieder neu belebt.
1. Seitensprung-Promis aus dem Showbiz
Den älteren Fernsehzuschauern dürfte noch die Affäre um den
Entertainer Lou von Burg bekannt sein, der wegen einer
intensiven Affäre mit seiner Assistentin Marianne 1967 seinen Platz auf dem
Bildschirm räumen musste. Der Wandel in der öffentlichen Auffassung wird
deutlich, als der ebenso aus den Niederlanden stammende Showmaster Rudi
Carrell in Bremen eine Affäre mit seiner späteren Ehefrau Anke
Bobbert begann. Zu diesem Zeitpunkt (ca. 1970) wurde man also bereits nicht mehr
wegen einer Affäre gefeuert. Zu dieser Zeit entbrannte auch gerade (etwa ab
1972) eine öffentliche Diskussion um die „offene Ehe“, bei der sich beide
Partner gegenseitig Seitensprünge gestatteten.
6. Seitensprung-Prominente aus dem Sport
In Deutschland war aber vor allem der Tennis-Star Boris
Becker in aller Munde, als er in einer Besenkammer Sex mit Angela
Jermakowa hatte – eine Seitensprung-Affäre,
die wohl nie an die Öffentlichkeit gekommen wäre, wenn Frau Jermakowa bei
dieser als „Besenkammer-Affäre“ bekannt gewordenen kurzen Liaison nicht
schwanger geworden wäre und somit auch gleich das Wort „Samenraub“
etablierte.
Ebenfalls stark betratscht wurde die Liaison von Stefan
Effenberg mit der Ehefrau seines Mannschaftskollegen Thomas Strunz. Die
Münchner Boulevardpresse schien sich aber fast noch mehr über die Affäre von Oliver
Kahn mit dem P1-Partyluder Verena zu erfreuen.
Auch Tiger Woods scheint sich am Fremdgehen
zu erfreuen, bis seine Frau ihn vor Wut mit dem Golfschläger aus dem Auto
"befreien" musste.
7. Seitensprung-Promis unter den Kinostars
In den USA versucht man, Seitensprünge auch in Eheverträge
der Wohlhabenden mit aufzunehmen – meist in Form von finanziellen Entschädigungen,
die an den Ehepartner zu zahlen sind. So verpflichtete sich Michael
Douglas in seinem Vertrag mit Schauspielerkollegin Catherine
Zeta-Jones zur Zahlung mehrerer Millionen, falls er fremdgehen sollte.
Bei all diesen Seitensprüngen, Sex-Affären und neuen
Beziehungen wurden bewusst nur heterosexuelle Seitensprünge aufgezählt. Viele
Künstlerinnen und Künstler, aber auch ganz gewöhnliche Alltagsmenschen, sind
jedoch nicht auf ein Geschlecht festgelegt und leisten sich sowohl Seitensprünge
mit dem andren wie mit dem gleichen Geschlecht.
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