| Während Sie noch mit Ihrem Persönlichkeitsprofil beschäftigt sind,
läuft im Hintergrund schon die Partnersuche, sprich: Die Partnervermittlung
ermittelt die optimalen Partnervorschläge für Sie. Dieser Auswahlprozess
im Rahmen der Partnersuche wird im Allgemeinen als "Matching" bezeichnet. |
Partnersuche: Matching für Anfänger
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| Das Matching
im Rahmen der Partnersuche beruht in der Basisversion auf dem Grundprinzip der zweiseitigen Bewertung: |
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Entlang Ihrer Wunschvorstellungen wird allen anderen Singles je nach Grad der Übereinstimmung eine gewisse Punktzahl zugewiesen:
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Dann wird umgekehrt ermittelt, wie gut Sie den Vorstellungen jedes anderen Mitgliedes
entsprechen:
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Durch Addition der Punktzahlen ergibt sich aus Ihrer Sicht eine Rangfolge aller Mitglieder.
Ab einem gewissen Mindestpunktwert wird bei der Partnersuche von einem geeigneten Partnerkandidaten
ausgegangen:
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Matching-Algorithmen
zur Online-Partnersuche müssen relativ große Mengen von Daten bewältigen:
Bei z.B. 100.000 Mitgliedern sind - sieht man von Optimierungspotenzialen ab -
100.000 x 99.999 x 2 ≈ 20 Milliarden Einzelbewertungen durchzuführen. |
Partnersuche: Matching für Fortgeschrittene
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| In unserem Falle ist die Sache noch ein wenig komplizierter. In der o.a. Basisversion wird ja
bei der Partnersuche noch nicht zwischen "harten Wunschvorstellungen" und "paarpsychologischen Daten" unterschieden. Die Partnervermittlung muss
bei der Partnersuche also zweistufig vorgehen: |
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Zunächst muss ermittelt werden, wer wessen harten Wunschvorstellungen
von einem Partner
entspricht. Zu Ihren Vorgaben "30-40 Jahre, Nichtraucher, höchstens 100km entfernt" passen z.B. 10.000 von 1.000.000 Singles. Von diesen 10.000 bleiben dann z.B. 3.000, die umgekehrt jemanden wie Sie akzeptieren würden. |
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Danach wird auf Basis der paarpsychologischen Daten ein Übereinstimmungswert ermittelt (Sind beide ähnlich romantisch? Sind beide ähnlich abenteuerlustig? Sind beide ähnlich religiös?). |
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| Sie bekommen
im Rahmen der Partnersuche dann die Partnervorschläge mit dem höchsten Übereinstimmungswert vorgeschlagen. |
| Ausflug für Mitdenker:
Mit Tricksen geht es auch einstufig. Für die harten Wunschvorstellungen geben Sie einfach je 1.000 Punkte und für die paarpsychologischen Kriterien je 5 Punkte. Die Schwelle setzen Sie dann bei:
[Anzahl der harten Wunschvorstellungen] * 1.000 +
[paarpsychologische Hürde]
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Partnersuche: Matching für Profis
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Soweit alles klar? Gut! Wenn Sie jetzt
Ihre eigene Partnervermittlung zur Partnersuche starten wollen, dann seien Sie gewarnt! Denn jetzt wird es erst richtig spannend.
In der Praxis werden Sie nämlich auf eine ganze Reihe von widrigen Umständen
bei der automatisierten Partnersuche stossen: |
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Partnersuche-Faktor "Zeit"
Es ist nicht unbedingt clever, einem neuen Mitglied bei der
Partnersuche sofort alle guten Partnervorschläge zu übergeben - und dann nur noch tröpfchenweise alle paar Wochen einen interessanten Neuzugang. Schöner wäre es doch, das ganze kontinuierlicher zu gestalten. |
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Partnersuche-Faktor "Aktualität"
Welcher Partnervorschlag ist besser? Peter, der 89% Übereinstimmug hat und letztmalig vor 3 Monaten online war, oder Franz mit 74% und dem letzten Login vor 3 Tagen? |
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Partnersuche-Faktor "Aktivität"
Soll man eher vermittelt werden, wenn man im Zuge der Partnersuche ein Foto hochgeladen hat, "Ich über mich" besonders schön ausfüllt und sich 3x pro Tag einloggt? |
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Partnersuche-Faktor "Unschärfe"
Was passiert, wenn Peter psychologisch zu 99% übereinstimmen würde, aber leider 101km statt 100km enfernt wohnt?
Soll das bei der Partnersuche berücksichtigt werden? |
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Partnersuche-Faktor "Verteilung"
Was tun, damit Peter nicht aus Versehen 500 und Franz aus Versehen 0 Partnervorschläge bekommt? |
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Partnersuche-Faktor "Gerechtigkeit"
Jetzt wirds philosophisch: Mann1 und Frau1 erreichen 98%, Mann2 und Frau2 erreichen 2%. Überkreuz wären es je 50%. Ist es nicht insgesamt gerechter, Mann1 und Frau2 zu verbandeln, damit Mann2 und Frau 2 nicht leer ausgehen? |
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| Sie sehen: In der
Praxis
der Partnersuche ist "Matching" gar nicht mehr so einfach wie in der Theorie...
Mit unserer Software im nächsten Teil können Sie nun selbst ein wenig
herumprobieren. |